MALO A MCHEREZO – „Ort der Geborgenheit“
… ist der Name für alle fünf Kinderdörfer, denn das ist was ein Waisenkind in Malawi und Mosambik braucht. Waisenkind in Afrika zu werden, bedeutet für die meisten Kinder völlige Verwahrlosung, quälender Hunger, nicht selten Kriminalität, Prostitution und schließlich oft auch den Tod. Das Waisenproblem ist in Malawi und Mosambik so groß, dass sie nicht mehr in der Lage sind die Waisen abzufangen. Normalerweise versuchen Nachbarn oder die Verwandtschaft die Kinder der Verstorbenen aufzunehmen, aber da diese selber mit dem Überleben kämpfen, können die Kinder von dort kaum oder keine Hilfe erwarten. Die Großmutter, bei der die Kinder häufig leben, ist oft so schwach, krank und gebrechlich, dass die Kinder herumlaufen auf der Suche nach etwas Essbarem, um die Großmutter zu ernähren! Sich selbst überlassen irren die Kinder völlig verdreckt und nicht selten krank umher. Eine Schule zu besuchen können sie sich nicht leisten, da sie Essbares suchen müssen. Immer wieder gibt es Fälle wo die Kinder alleine in der Hütte dahin vegetieren. Verzweifelt versucht das älteste Kind, auch wenn es vielleicht nur 10 Jahre alt ist die Elternrolle zu übernehmen. Jungen werden oft auf diese Weise kriminell und Mädchen verkaufen ihren Körper um den eigenen Hunger und den der jüngeren Geschwister zu stillen. Alle Kinderdörfer werden durch Spenden finanziert. Die tägliche Versorgung der Kinder wird durch Patenschaften aus Deutschland sichergestellt. Jeder zusätzlich gespendete Cent wird in die Weiterentwicklung der Kinderdörfer investiert. Dringend benötigte Gebäude können so errichtet und Ausbildungsstellen geschaffen werden. Das Leben im Kinderdorf MALO A MCHEREZO ist bunt und manchmal kleinen Wundern gleich, wenn ein aufgenommenes, völlig unterernährtes Kind wieder zunimmt, gesund wird und zu lachen und zu spielen beginnt. Mehr Infos unter:
www.malo-a-mcherezo.de