Il Male Non Ha Potere

Il Male Non Ha Potere Virtuelles Mahnmal zur Erinnerung an die Opfer der Massaker in verschiedenen Ortsteilen der Gemeinde Fivizzano in Italien durch die deutsche 16.

SS-Panzergrenadier-Division im Jahre 1944. Finanziato tramite il Fondo italo-tedesco per il Futuro. Il MALE NON HA POTERE

Während der Zeit der deutschen Besatzung Italiens im Zweiten Weltkrieg wurde das Gebiet der heutigen Gemeinde Fivizzano Schauplatz deutscher Kriegsverbrechen. Zwischen dem 5. Mai und dem 13. September 1944 wurden in den Ortsteilen Mommio, San Terenzo, Bardine di San Terenzo, V

inca und Tenerano 401 Menschen vorsätzlich ermordet. Die Opfer waren überwiegend Frauen, Kinder und die Ältesten. Die Täter waren Mitglieder der 16. SS-Panzergrenadierdivision „Reichsführer SS“ unter Führung von SS-Sturmbannführer Walter Reder sowie Mitglieder der Fallschirm-Panzer-Division „Hermann Göring“ Die Deutschen bezeichneten die Massaker an der Bevölkerung als „Säuberungsmaßnahmen“ nach Angriffen durch Partisanen. Die grausamen Racheakte waren nichts anderes als kaltblütiger Mord. Mit dieser Seite wird eine Reihe von Bild-, Video-, Text- und Audiomaterialien über die Ereignisse in den Bergdörfern der Lunigiana verfügbar gemacht. Diese Seite dient als Grundlage für Unterrichtszwecke der Information für Presse und Interessierte.
„Es ist geschehen, und folglich kann es wieder geschehen.“ Primo Levi, italienischer Schriftsteller und Holocaustüberlebender. Was im Sommer 1944 durch deutsche Truppen in Italien geschah, soll nicht vergessen werden. Dafür wurde um das Lied „Il Male Non Ha Potere“ von Clemens Maria Haas ein multimediales Projekt entwickelt, das die Geschichte der Opfer erzählt und in einer immateriellen Gedenkstätte für alle zugänglich gemacht wird. Die Gemeinde Fivizzano spricht mit dieser Initiative eine Einladung an alle Menschen aus, die die Geschichte und Kultur der Region in all ihren Facetten leben und erfahren wollen und bietet mit dieser Seite auch eine Vorbereitung für einen realen Besuch im Museum von San Terenzo Monti. Das von Roberto Oligeri geleitete Museum erzählt am Ort der Ereignisse anhand vieler zusammen getragener Dokumente,
Geschichten und Bilder von den Gräueltaten der Nazi-Truppen in Italien.

„Il Male Non Ha Potere“. Das ist der Leitspruch der Gemeinde aus unzähligen Dörfern und Städtchen in der Toscana an der Grenze zu Ligurien. Das bedeutet, dass die Menschen in Fivizzano sich heute stark genug fühlen, dem Hass und der Hetze keinen Raum zu geben. Die Geschichte der Bewohner der Region ist sehr alt und geprägt vom Kultur- und Bildungsaustausch durch Pilger, Ritter und reisende Kaufleute. Dabei ist das Leben in den Bergdörfern ungebrochen hart und eng verbunden mit dem Lauf der Natur. Hier weiß man: Frieden entsteht durch Mitgefühl und durch Vergebung, aber auch durch Wissen und Bildung. Die auf dieser Facebook-Seite veröffentlichten Materialalien sowie Videos, Noten, Chorsätze und der Liedtext können für Unterrichtszwecke angefordert werden. Es wird gebeten, die Fotos, Dokumente und weitere Inhalte dieser Seite nicht ohne Absprache herunterzuladen, da auf allen Inhalten Urheberrechte liegen. Ein Projekt von Clemens Maria Haas und Claudia A. Mielke für die Gemeinde von Fivizzano und die Deutsche Botschaft in Rom -
Finanziato tramite il Fondo italo-tedesco per il Futuro.

l'inno della gioia
09/05/2024

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Adresse

Fivizzano
54013

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