19/02/2026
9️⃣Hundeerziehung ist komplex. Hundeverhalten kann nur bewertet werden, wenn mindestens 3 Kommunikations- und soziale Ebenen, in Zusammenhang mit 5 Kommonikationsparametern berücksichtigt werden.
➡️Zudem muss der Reifeprozess ALLER Beteiligten in die Bewertung von Verhalten einfließen.
Deshalb sind Erziehungstipps und kolportierte Pseudoerziehungskonzepte á la „Wenn der Hund XY tut, dann machen sie XXYY“, oder „der Hund darf nie als erstes durch die Tür“, Konzepte, die Handlungsrezepte vermitteln, ohne zu differenzieren, schlichtweg gefährlich.
Genauso wie angeblich artgerechte Disziplinierungen bei jeder Gelegenheit.
Der Dumme ist eben nicht berechtigt zu disziplinieren, es ist der Kompetente und das ist nicht immer der Mensch in der Mensch-Tier Gemeinschaft.
Sie zeigen die Inkompetenz desjenigen, der sie ausspricht. Der Schüler flacher Konzepte, ist, v.a. wenn er sie sich rational angelesen und nicht intuitiv verankert hat, zum Scheitern verdammt.
Nur die genetisch mitgegebenen Regeln von Tieren (wie etwa die Achtung von Nähe und Distanz, das Konkurrieren um Futter, Beute und Beutesymbole, die Tabuisierung des Lagerplatzes der Ranghohen, Konkurrenzklarheit und Tabus in Territorialfragen wie Markieren etc.), sind platt und ohne Differenzierung vermittelbar.
Deshalb ist es völlig egal, wer zuerst durch die Tür geht, solange es regelbar ist. Der erwachsene Hund darf aber NIE in’s Bett. Genetische Regeln sind hier unveränderbar.
Nummer 9 von 45 (und noch ein paar) provokanten Thesen und Grundlagen der Kleiner Wolf Philosophie.
Gerne möchten wir mit dir über diese Thesen diskutieren, denn sie sind es wert diskutiert zu werden!
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