St. Charles Hospice - Deutsches Hospiz St. Charles

St. Charles Hospice - Deutsches Hospiz St. Charles

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Das Deutsche Hospiz St. Charles ist ein Pilger- und Gästehaus der Barmherzigen Schwestern vom hl. K

Photos from St. Charles Hospice - Deutsches Hospiz St. Charles's post 05/04/2026

Mit diesem Gedicht von René W. Dausner
wünschen wir Ihnen ein gesegnetes Osterfest, erfüllte Tage der Freude und Zuversicht, die aus dem Licht der Auferstehung erwächst.

„Leben ist keine Frage
von Präsenz oder Gegenwart,
keine Frage nach Hier und
Jetzt.

Leben heißt
aufhorchen,
aufblicken,
manchmal: aufhören,
immer aber:
aufmerken.

Leben bedeutet
Nähe und
Zeitgenossenschaft
statt Gleichzeitigkeit.

Preisfrage des Lebens:
Wie kann ich
vor dem eigenen Tod
dem Auferstandenen
zeitgenössisch werden?“

Photos from St. Charles Hospice - Deutsches Hospiz St. Charles's post 02/04/2026

Lichte Momente in der Karwoche

Auf verschiedenen Stationen und auf besondere Weise zeigten wir Schwestern von St. Charles uns in der Karwoche bemüht, den Leidensweg unseres Erlösers verinnerlicht nachzuvollziehen. Wenn auch den Pilgern und Gläubigen dieses Jahr der Zugang zu den Heiligen Stätten verwehrt blieb, so vermochten wir doch in deren Nähe dank der Impulse unseres Spirituals deren uns inspirierende Tiefe in uns aufzunehmen und in der Zuversicht, dass jeder Tod durch die Auferstehung in das ewige Leben besiegt werden kann, hoffnungsvoll dem Osterfest entgegenzugehen.

So verwies uns Pater Jonas Trageser OSB darauf, dass unser himmlischer Vater seinem geliebten Sohn stets nahe war, selbst in den dunkelsten Augenblicken seines irdischen Daseins, und dass auch uns diese Präsenz durch seine Gegenwart in der Eucharistie geschenkt wird. Sie verweist uns immer wieder aufs Neue auf die grenzenlose Liebe, mit der Jesus sein Leben für uns hingab. Wer sich so geliebt fühlt, schöpft daraus die Kraft, diese Liebe weiterzugeben, so wie es uns unser Herr aufgetragen hat: Ich habe euch ein Beispiel gegeben, damit auch ihr so handelt, wie ich an euch gehandelt habe.

Photos from St. Charles Hospice - Deutsches Hospiz St. Charles's post 24/03/2026

Gemeinsam auf dem Weg nach Ostern – ein Besuch, der mehr bedeutet als Worte.

Dass Pater Ralph Greis OSB und Frau Dr. Marietheres Binsfeld sich gerade in dieser herausfordernden Zeit auf den Weg zu uns gemacht haben, erfüllt uns mit tiefer Dankbarkeit. Viele würden es unter den gegebenen Umständen verständlicherweise vorziehen, Zuflucht im eigenen Zuhause zu suchen und Begegnungen mit anderen auf das Notwendigste zu beschränken. Doch die beiden haben ihren Weg, der nicht selbstverständlich erscheint, ganz bewusst angetreten. Ihr Kommen, getragen von Mut, Vertrauen und österlicher Hoffnung wurde für uns zu einer symbolhaften Begegnung mit Stunden echter Gemeinschaft.

Wir feierten gemeinsam die Eucharistie, und in seiner Homilie führte Pater Ralph uns in die Tiefe des Tagesevangeliums ein: Jesus setzt auf seinem österlichen Weg mehrere Zeichen, die den Menschen helfen sollen, das zu verstehen, was sich dabei ereignet hat. So holt der Herr seinen Freund Lazarus aus dem unzeitigen Tod zurück ins Leben. Noch bevor Jesus im Dorf ankommt, geht Marta ihm entgegen und spricht: "Herr, wärst du hier gewesen, dann wäre mein Bruder nicht gestorben. Aber auch jetzt weiß ich: Alles, worum du Gott bittest, wird Gott dir geben.“
Marthas Erfahrung zeigt uns durch ihr Glaubenszeugnis, dass es auf unserem Lebensweg des Vertrauens und der Hoffnung bedarf, um in uns oft bedrängenden Situationen zuversichtlich voranzugehen.

So dürfen wir diesen Weg im Licht der Auferstehung Jesu gehen. Diese Hoffnung vermag uns zu tragen – gerade in Zeiten größter Verunsicherung.
Wir vertrauen darauf, dass der Herr uns dabei auch zu unserem irdischen „Grab“ begleitet: bei allem, was in uns erstarrt, zutiefst verletzt oder gar ohne jegliche Hoffnung scheint. Und dass er uns aus dieser Bedrängnis herausruft: schon jetzt, auf diesem Lebensweg, den Gott uns geschenkt hat, und letztlich an dessen Ende, da uns das ewige Leben erwartet, bei ihm und mit ihm.

Wir danken Pater Ralph von Herzen für die gemeinsame Eucharistiefeier und für die uns dabei geschenkte Zeit und wünschen ihm, sowie allen, die mit ihm unterwegs sind, eine gute, gesegnete und behütete Reise.

09/03/2026

Licht im Dunkel

Auch in düsteren Zeiten werden uns immer wieder kleine Lichtblicke beschert. Dazu gehörte die frohe Nachricht von der glücklichen Heimkehr einer deutschen Familie, die bei uns den Ausbruch des Krieges miterleben musste.

Zu Beginn des Jahres 2026 sahen wir hoffnungsvoll der kommenden Zeit entgegen, denn wir gingen davon aus, dass wieder eine Reihe von Gästen den Weg in unser Haus finden würde. Doch dann brach unversehens der Krieg im Nahen Osten aus und die bei uns eingegangenen Buchungen wurden storniert. Eine Familie sah sich dann bei uns gestrandet und konnte zunächst Israel nicht verlassen. Ihre Lage war alles andere als einfach, da das öffentliche Leben völlig zum Stillstand gekommen war, aber gemeinsam vermochten wir ihren Aufenthalt erträglich zu gestalten.

Am 06. März gelang es ihnen schließlich ihre Heimreise über Ägypten anzutreten. Nach ihrer glücklichen Ankunft erreichte uns der beigefügte Brief, der uns zusammen mit dem abgebildeten Foto große Freude bereitete. Mit den wunderschönen Blumensträußen, die sie während ihrer Mithilfe in unserem Garten gepflückt hatte, überraschte uns Isabella und brachte damit einen besonderen Lichtstrahl in unseren Alltag.

Liebe Schwestern,

soeben sind wir wieder in München gelandet. Die Heimreise war sehr spannend!
An der Grenze zu Ägypten verlief alles reibungslos, die deutsche Botschaft hat uns empfangen und wir sind sehr zügig durch die Kontrollen. Immer war eine Botschaftsmitarbeiterin an unserer Seite.
In Taba konnten wir dann auch schnell Flüge über Istanbul buchen. Als wir die Tickets hatten, charterten wir einen Minivan und sind dann weiter nach Sharm el Sheik, wo wir eine Nacht in einer Ferienanlage verbrachten.
Sharm el Sheik verließen wir heute um 11:45 Uhr.

Wir sind nun glücklich, dass wir alle wieder gesund zu Hause angekommen sind!

An dieser Stelle möchten wir uns alle nochmals bei Ihnen bedanken! Zu jeder Zeit haben wir uns bei Ihnen geborgen gefühlt. Durch Ihre Worte haben alle immer Kraft geschöpft, diese Zeit gut zu bewältigen. Die Arbeit im Garten hat uns die nötige Abwechslung gegeben.
Wir werden die Zeit bei Ihnen nie vergessen!

Wir wünschen Ihnen alles Gute und hoffen sehr, dass auch Sie bald wieder ruhigere Zeiten erleben und sich die Lage im gesamten Nahen Osten wieder beruhigt. Wir denken ganz fest an Sie!

Viele Grüße,
Wenzel Blaschke mit
Claudia, Florian, Isabella, Lukas, Paul und Jakob

Photos from St. Charles Hospice - Deutsches Hospiz St. Charles's post 19/02/2026

Auf den Spuren Jesu in der Wüste

Am 18. Februar sind wir gemeinsam in die Fastenzeit eingetreten. Die Wüste war unser Ziel – ein Ort der Stille, an dem wir der Ewigkeit ein Stück nähergekommen sind.

Ein herzliches Vergelt’s Gott gilt P. Matthias OSB, der uns geistlich begleitet hat. Durch seine inspirierenden Impulse wurde für uns spürbar, wie aus dem Staub tatsächlich neues Leben entstehen kann.

Das Aschenkreuz auf unserer Stirn erinnert uns äußerlich an unsere Vergänglichkeit. Doch viel wichtiger ist die uns damit vermittelte Botschaft: Wir dürfen nie vergessen, dass wir aus Liebe geboren sind, und dass wir eines Tages zu dieser Liebe zurückkehren werden.

Mögen diese Wochen in der Fastenzeit uns alle innerlich stärken und uns dem Osterlicht Schritt für Schritt ein Stück näher bringen.

Photos from St. Charles Hospice - Deutsches Hospiz St. Charles's post 12/02/2026

Ehrengäste

Es war uns eine große Freude, S.E. Kardinal Kurt Koch, Erzbischof Flavio Pace und ihre Delegation in unserer Kapelle zur Feier der Heiligen Messe willkommen zu heißen.

Die gemeinsame Feier der Eucharistie war ein starkes Zeichen unserer Verbundenheit. Die persönlichen Impulse seiner Eminenz haben uns neue, ermutigende und stärkende Perspektiven für unseren Lebensweg eröffnet.

Wir danken der gesamten Delegation von Herzen dafür, dass sie den Weg zu uns gefunden hat und für ihren engagierten Einsatz im Namen unserer Kirche.

Photos from St. Charles Hospice - Deutsches Hospiz St. Charles's post 11/02/2026

GOTTES SEGEN ZUM GEBURTSTAG
LIEBE SCHWESTER M. MAGDALENA

Der wunderbare Kreis des Lebens

Eine altgediente und hochverdiente Borromäerin empfängt Gottes Segen zu ihrem 95. Wiegenfest - und ein kaum der Wiege entsprungener kleiner Erdenbürger wird zugleich mit dem Segen unseres himmlischen Vaters bedacht: diese Begegnung der Generationen fand heute, am 11. Februar, in unserer Kapelle statt und hat alle zu diesem festlichen Anlass Anwesenden zutiefst berührt.

Der Rückblick auf ein ungemein arbeitsames Leben mit der Bewältigung einer Fülle vielfältiger Aufgaben im Weinberg des Herrn und die Perspektive einer trotz aller Bedrängnisse hoffnungsvollen Zukunft, getragen von der Kraft der Liebe, ließen uns den Schatz göttlicher Gnade und die damit verbunden Fülle unseres Lebens besonders innig empfinden.

Dabei strahlten unsere liebe Mitschwester M. Magdalena und der kleine Habib um die Wette und machten diesen Tag zu einem unvergesslichen Fest inniger Freude und tiefer Dankbarkeit.

Der Jerusalemer Weihbischof William Shomali zelebrierte mit drei Mitbrüdern um 11 Uhr morgens ein feierliches Hochamt in unserer Kapelle. Da die Kirche am 11. Februar das Fest Unserer lieben Frau in Lourdes begeht, erflehte unsere im Glauben verbundene Gemeinschaft dabei besonders den Schutz unserer Gottesmutter in diesen uns immer noch beunruhigenden Zeiten, und wir legten in ihre Hände auch das Schicksal aller uns zugetanen Freunde und Wohltäter.

Mit einem gemeinsam eingenommenen Mittagessen in unserem Speisesaal klangen für alle Anwesenden die Festlichkeiten dieses in so vieler Hinsicht erinnerungswürdigen Tages aus.

Photos from St. Charles Hospice - Deutsches Hospiz St. Charles's post 19/01/2026

Der Herr krönt das Jahr mit seinem Segen

So mancher wird angesichts der weltpolitischen Ereignisse verstört auf 2025 zurückblicken und mit einer gewissen Skepsis den kommenden Monaten entgegensehen, viele werden aber auch in der Überzeugung "der Herr krönt das Jahr mit seinem Segen" in Anlehnung an Psalm 65 alles sie Erwartende in gesundem Vertrauen zu meistern bestrebt sein.

Fest getragen von dieser Verheißung dankten wir Schwestern von St. Charles Gott zum Jahreswechsel für all das Gute, das uns widerfahren ist. Zugleich freuen wir uns nun über einen in vieler Hinsicht positiven Beginn des Monats Januar und sehen mit Zuversicht allen vor uns liegenden Herausforderungen entgegen.

Zum Jahresende durften wir den Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Herrn Bischof Dr. Georg Bätzing, mit einer kleinen Delegation bei uns begrüßen. Am Dreikönigstag 2026 wurde die Weihe unseres Hauses von den Heiligen Drei Königen vollzogen, und der Besuch bei unseren beiden Mitschwestern in Emmaus stellte insofern einen ersten Höhepunkt für uns dar, als wir dort den 97. Geburtstag unserer lieben Schwester Klara feiern durften - in geistiger Frische und ansprechender körperlicher Konstitution kann sie dankbar auf ein langes segensreiches Wirken im Weinberg des Herrn zurückblicken.

Am 17. Januar begleitete uns unser Spiritual Pater Jonas OSB auf unserer Fahrt zu den Hirtenfeldern in der Nähe von Bethlehem. In der Grotte der Hirten an dem Ort, wo die Engel den Frieden verkündet haben, feierten wir die Hl. Messe vom Weihnachtsmorgen zum Abschluss der Weihnachtszeit, bei der wir alle unsere Anliegen vor unseren himmlischen Vater trugen und dabei dankbar aller uns in Freundschaft und Liebe Verbundenen gedachten.

Photos from St. Charles Hospice - Deutsches Hospiz St. Charles's post 24/12/2025

Vor dem Stern in der Geburtskirche zu Bethlehem durften wir in den vergangenen Adventstagen einen Abend der Stille und Besinnung erleben. Dieser heilige Ort birgt ein großes Geheimnis, schenkt Kraft und Freude und lässt uns die Nähe Gottes spüren.

Im Gebet wurde uns bewusst: Das Licht von Bethlehem erhellte nicht nur damals die Welt, sondern verwandelt auch heute unsere Herzen. Gott ist unscheinbar in der Gestalt eines Kindes zu uns gekommen – und doch hat er die Macht, die Welt zu verändern.
Wenn wir dieses Licht aufnehmen, können wir selbst zu einem Zeichen des Friedens werden.

Möge das innere Leuchten des Sterns von Bethlehem uns alle erfüllen, uns stärken und uns seine Freude schenken.

Wir wünschen Ihnen ein gesegnetes Weihnachtsfest, getragen von der Zuversicht, dass Gott mit uns ist.

In herzlicher Verbundenheit

Ihre
Schwestern in Jerusalem mit Sr. M. Daniela

Photos from St. Charles Hospice - Deutsches Hospiz St. Charles's post 05/11/2025

Friede den Kommenden,
Freude den Bleibenden,
Segen den Scheidenden.

Ein Fest inniger Freude und tiefer Dankbarkeit
Ein strahlend blauer Himmel wölbte sich über Jerusalem, als eine festlich gestimmte Gemeinde am 4. November in unsere Kapelle einzog. Um 11 Uhr fand dort das Hochamt für unseren Ordenspatron, den heiligen Karl Borromäus statt. Zu diesem Anlass wurden auch zwei neue Glocken geweiht, die künftig die Hoffnung auf Frieden für das Heilige Land weithin verkünden sollen.
Abt Nikodemus Schnabel, OSB feierte einen diesem besonderen Anlass entsprechenden tief beindruckenden Gottesdienst und stellte dabei die mit dem Geläute verbundene symbolische Kraft der beständigen Hingabe für die Idee einer uns ermutigenden besseren Zukunft heraus.
Ungemein dankbar sind wir sowohl unseren großzügigen Spendern, die uns diese wunderbare Gabe bescherten, als auch der Passauer Firma Perner für die Fertigstellung dieses umfangreichen Projektes.
Zusammen mit dem Geläute der Dormitio, der Erlöserkirche und von Augusta Victoria sollen diese Glocken die Hoffnung auf Frieden in liebevollen Gemeinsamkeit weit über das Heilige Land tragen.
Mit einem anschließenden Mittagsmahl und dem damit verbundenen freundschaftlichen Beisammensein klang dieser freudenreiche Tag aus.

Photos from St. Charles Hospice - Deutsches Hospiz St. Charles's post 28/10/2025

50 Jahre jung
Ein runder Geburtstag ist immer Anlass zur Freude, und ganz besonders, wenn ihn eine jugendlich strahlende Jubilarin in unserer Mitte feiern darf. Bei herrlichem Wetter "entführten" wir unsere liebe Schwester M. Christina an den See Genezareth und auf den Berg Tabor und teilten mit ihr ihren Lobpreis und ihre tiefe Dankbarkeit dafür, dass sie bei bester Gesundheit auf 50 Lebensjahre und auf ein damit verbundenes langes Ordensleben zurückblicken durfte. Dieser Tag wurde zu einem wahren Geschenk des Himmels, geprägt von unserem unbeschwerten Beisammensein und einigen sorgenfreien, uns alle beglückenden Stunden.

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