25/01/2023
Es war einmal eine Gebärmutter, die lag wunderbar warm eingebettet im schützenden Becken einer großartigen Frau. Diese Frau, ein richtig wunderbares Geschöpf, wünschte sich so sehr ein Kind. Sie und ihr grandioser Partner hatten es schon zweimal geschafft, dass ein Baby in ihr, der Gebärmutter, heranwuchs, aber als sie ihren Job machte - und den machte sie wirklich super! - stellte sie nach paar Wochen fest, dass sie dem Embryo zwar alles gegeben hatte, was sie konnte, aber dass sich der Körper nicht richtig entwickelt hatte.
„Was machen wir nun, Baby?“ fragte sie ihren Schützling. „Ich gehe besser. Ich möchte lieber einen Körper, in dem ich mich perfekt bewegen kann.“ Und so entschied sich die Seele des Kindes zu gehen und ein anderes Mal zu inkarnieren. Die Gebärmutter war traurig, verstand jedoch die Entscheidung. Ein paar Monate später wurde ein neues Ei befruchtet und sie freute sich darauf, endlich wieder zu zeigen, wofür sie da war! Als nach wenigen Wochen auch dieses Kind auf Wiedersehen sagte, verstand die Gebärmutter die Welt nicht mehr. Was machte sie falsch??? Die Frau und ihr Mann waren auch traurig, gaben aber nicht auf. Eines Tages kam eine schöne dicke befruchtete Eizelle daher, schon fleißig mit der Zellteilung beschäftigt. „Und wenn es wieder passiert?“ fragte sich die Gebärmutter. Sie hatte zwar ein Nest vorbereitet, aber sie traute sich nicht mehr, ihren Job zu machen und schüttelte lieber das Polster weg, so wie sie es alle 28 Tage erneuerte. Sie baute zwar immer wieder auf, denn man weiß ja nie…?
So ging es mehrere Monate. Jeden Monat baute sie das Nest, hochmotiviert, aber als dann wieder pralle und sich entwickelte Blastolinchen den Eileiter entlanggerutscht kamen, verließ sie der Mut. Die beiden Kleinen, die sich angefangen hatte zu versorgen, fehlten ihr. Sie hatte ihnen gegeben, was Diebinnen hatte geben können. Sie hatte das Nestchen vorbereitet, sie mit der dicken, nahrhaften Schleimhaut ganz besonders viel Mühe gegeben, denn es sollte ja auch ein ganz besonders Baby für die ganz besonderes Frau und ihren ganz besonderen Partner werden! Sie hatte sich so sehr ins Zeug gelegt, aber anscheinend hatte das nicht gereicht.
Die Frau und ihr Partner waren mittlerweile verzweifelt. Der , der beste in der Stadt mit Fokus auf den machte einen und konnte keine Auffälligkeiten feststellen. , : auf dem Bildschirm sahen sie alle prächtig und gesund aus. Sie ließen das untersuchen. Hervorragende Qualität! Es gab weitere Untersuchungen, aber kein Ergebnis, an dem die Ärzte etwas hätten ändern können. Die Gebärmutter spürte die Verzweiflung der beiden.
„Ich habe so Angst, wieder zu versagen!“ wollte sie brüllen, aber die Frau sprach menschisch und sie gebärmutterisch. Und der Arzt Klartext, denn nach seiner Auffassung gab es nur noch die niederschmetternde , und zwar völlig unerklärlich. Und so flossen bei der großartigen (und eigentlich fruchtbaren) Frau viele Tränen und alle 28 Tage auch Blut.
In all ihrer suchte die wundervolle mit der sehr wohl gebärfähigen auf Instagram nach einer Lösung. Wie konnte es sein, dass war und sie nach den nun gar nicht mehr wurde??? Sie landete auf diesem Profil und vereinbarte einen Termin. Als sie sich dann über Zoom gegenübersaßen, musste sie zugeben, dass sie sich eine medial arbeitende - anders vorgestellt hatte. Diese hier hatte keinen Buckel, keine , lachte viel und tat etwas, was kein Arzt tut: sie schlüpfte in die ihres Unterleibs! Sie gab ihren Eierstöcken eine Stimme, und der linke hatte einen richtig eigenen , der ganz anders war als der des rechten! Simona stieg auch ein in das der organisch völlig gesunden Gebärmutter. Ui, da war los! Die Gebärmutter hatte endlich ein bekommen, dass gebärmutterisch für „ihre heißgeliebte Frau“ endlich in menschisch übersetzen konnte! Besser noch: sie weinte ihre , schluchzte ihre heraus und konnte endlich die tröstenden Worte ihrer Frau hören, die bis dahin keine Ahnung hatte, unter welchen Versagensängsten ihre süße und wundervolle Gebärmutter litt❗️ Sie balancierten die Angst in Neugierde und aus, hörten gespannt hin, was sie sich wünschte und auch, was sie brauchte, um beim nächsten Mal ein zu .
Dies wundervolle Frau war nach diesem Termin völlig fassungslos. Da hatten sie so viel probiert, aber auf eine unglückliche Gebärmutter wegen der Fehlgeburten war niemand gekommen! Und sowas können Ärzte natürlich nicht wegspritzen! Sie tat alles, was ihre Gebärmutter ihr gesagt hatte. Im nächsten schaffte sie es noch nicht, ihren Job zu machen. Das lag aber daran, dass das Ei diesmal nicht befruchtet wurde.
Aber dann… da kam es! Mehrere Zellen hatten sich schon geteilt, und der rief ihr zu: „Ich hab hier was für dich! Und diesmal wird das was, ich glaube fest an dich!!“
Die , die ganz nervös diesmal ein besonders schönes Nestchen gebaut hatte, nahm in Empfang. Wie schön es war 😍 Sie passte in den kommenden Wochen ganz besonders gut auf den kleinen auf, der ihr anvertraut worden war. Sie sah, wie er sich mehr und mehr und immer feiner entwickelte. Er wurde von Tag zu Tag besser, und das nur, weil sie wusste, dass es nicht ihre gewesen war, dass die anderen beiden gehen mussten. Sie hatte in den kommenden Wochen immer mehr Freude an dem , das ein Junge war. Sie begannen in den letzten gemeinsamen Wochen sogar miteinander zu spielen! Sie war nicht mehr nur das Bett, auf dem er hüpfte, sondern sie zog sich zusammen und er machte sich lang! So übten sie für seine , und als es dann soweit war, waren er und sie ein eingespieltes Team. Mit der letzten , als sie sich ein letztes Mal zusammenzog und er sich ein letztes Mal streckte, um Mamas Becken zu verlassen, schickte sie ihm die besten mit. 38 Wochen waren sie zusammen gewesen, und sie hatte es allen gezeigt: natürlich konnten sie schwanger werden! Wie stolz sie war, als sie durch die Bauchdecke eine Frauenstimme hörte: „💕-lichen Glückwunsch, sie haben einen gesunden Sohn!“ … und sie wusste, dass sie ihren Job richtig gut gemacht hatte und war nun die glücklichste Gebärmutter unter der Sonne ☀️!
… und wenn bei Dir vermeintlich auch alles in Ordnung ist, aber der immer noch auf sich warten lässt, dann melde Dich gerne! Jeder hat seine eigene Geschichte, jede ihre eigene Vergangenheit. Vielleicht sollten wir bei Dir auch mal gucken, was Deinem noch im Weg steht? Manchmal sind es Kleinigkeiten, an die die nicht rankommt! So war es zumindest bei Barbara, Sylvie, Betty, Lara und Karolyn, denen ich bei einem oder sogar beiden Kindern die Blockade lösen durfte. Es ist so schön, ein Klapperstorch zu sein 🤩❗️
von Herzen,
Simona