Aarikon GeniusKind

Aarikon GeniusKind Begabtenförderung

„Es könnte ja. Wenn es nur wollte.“Na, schon mal gehört? Oder vielleicht sogar selbst gedacht?Dein Kind sitzt vor drei e...
29/08/2026

„Es könnte ja. Wenn es nur wollte.“

Na, schon mal gehört?
Oder vielleicht sogar selbst gedacht?

Dein Kind sitzt vor drei eigentlich einfachen Matheaufgaben und macht … nichts.

Stift weg.
Diskussion.
Durst.
Toilette.
Plötzlich ist sogar Aufräumen interessanter. 😅

Und irgendwann denkst du:
Jetzt stell dich doch nicht so an. Du KANNST das doch!

Tja.
Und genau da wird es spannend.

Denn gerade bei sehr lernstarken oder hochbegabten Kindern ist das, was wir sehen, nicht automatisch das, was dahintersteckt:

Hausaufgaben verweigern kann Trotz sein.
Kann Überforderung sein.
Kann aber eben auch bedeuten:
„Ich hab's längst verstanden. Warum soll ich das jetzt noch zehnmal machen?“

Und nein, damit ist natürlich nicht jedes bockige Kind automatisch hochbegabt. 

Wäre ja schön einfach.

Genau das ist nämlich der Punkt:
Dasselbe Verhalten kann ganz unterschiedliche Gründe haben.
Und weil man als Mutter oder Vater nun mal keinen kleinen Übersetzer mitgeliefert bekommt, der einem sagt:
„Achtung, dieses Augenrollen ist heute zu 73 % Unterforderung.“
… haben wir bei Aarikon GeniusKind genau dafür etwas gemacht.

Unseren kostenlosen Eltern-Check „Unterforderung, Trotz oder Überforderung?“

Wir nehmen darin 6 ganz typische Situationen aus dem Alltag und schauen: Was könnte dahinterstecken? Worauf kannst du achten? Und welche Fragen helfen dir, dein Kind ein bisschen besser zu verstehen?

Hier kannst du dir den Eltern-Check kostenlos holen:
Aarikon Eltern-Check herunterladen https://aarikon.de/familien/

Und wenn du danach immer noch denkst:
„Okay … und was davon trifft jetzt auf MEIN Kind zu?“
Dann rätseln wir nicht weiter.

Vereinbare einfach ein kostenloses Orientierungsgespräch mit uns und wir schauen gemeinsam auf eure Situation.
Kostenloses Orientierungsgespräch vereinbaren https://aarikon.de/anmeldung/

Und jetzt sind wir neugierig:
Bei welchem Verhalten deines Kindes denkst du manchmal: „Ich verstehe gerade überhaupt nicht, was dahintersteckt“?
Schreib's gerne in die Kommentare. 👇

Und schick den Beitrag ruhig einer Mama oder einem Papa, bei denen zu Hause gerade auch häufiger der Satz fällt: „Du könntest doch, wenn du nur wolltest!“

💚🩵Folge Aarikon GeniusKind für mehr solcher Perspektivwechsel.

Aarikon GeniusKind. Weil Kinder mehr können!
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28/08/2026

🏓 SAISONSTART BEIM BTTF ZWEIBRÜCKEN! 🔥

Endlich geht’s wieder los! An diesem Wochenende starten die ersten Mannschaften des BTTF Zweibrücken in die neue Saison 2026/27.

Und wir gehen mit ordentlich Rückenwind in die Runde: Unsere ersten drei Mannschaften sind in der vergangenen Saison allesamt aufgestiegen. 💪

Insgesamt gehen wir in dieser Saison mit 10 Mannschaften an den Start – einige Teams greifen allerdings erst in den kommenden Wochen ins Geschehen ein. Den Auftakt macht bereits heute Abend unsere 6. Mannschaft: Um 20:00 Uhr fällt in der Albert-Schweizer-Schule der Startschuss für die neue Saison.

Unsere Spiele an diesem Wochenende:

📅 Donnerstag, 27.08. | 20:00 Uhr
🏠 BTTF Zweibrücken VI – TTC Käshofen III

📅 Freitag, 28.08. | 20:00 Uhr
🚗 TTV Hornbach – BTTF Zweibrücken IV

📅 Freitag, 28.08. | 20:00 Uhr
🏠 BTTF Zweibrücken II – TTC Bruchweiler

📅 Freitag, 28.08. | 20:00 Uhr
🏠 BTTF Zweibrücken V – TV Höheinöd III

📅 Samstag, 29.08. | 10:00 Uhr
🏠 BTTF Zweibrücken Jugend – TTC Steinalben II

🔥 Samstag, 29.08. | 19:30 Uhr
🏠 BTTF Zweibrücken I – TTC Hauenstein
🏓 2. Pfalzliga

Zum Abschluss wartet dann direkt ein echtes Highlight: Nach dem Aufstieg feiert unsere 1. Mannschaft ihr erstes Spiel in der 2.Pfalzliga. An Position 1 geht mit Simon Ebode ein kamerunischer Nationalspieler und WM-Teilnehmer für den BTTF an den Tisch.🏓Wir treten zum Saisonauftakt komplett an und wollen gegen den TTC Hauenstein direkt die ersten beiden Punkte in Zweibrücken behalten. 💪🔥

Wir freuen uns auf einen starken Saisonstart – und natürlich auf möglichst viele Zuschauer in der Halle!

Muss Hochbegabung überhaupt erkannt werden, um sie zu fördern?Stell dir zwei sehr lernstarke Kinder vor.Finnland: Förder...
16/08/2026

Muss Hochbegabung überhaupt erkannt werden, um sie zu fördern?

Stell dir zwei sehr lernstarke Kinder vor.

Finnland: Fördern ohne stark zu selektieren.
Das Kind wird möglicherweise niemals offiziell als „hochbegabt“ bezeichnet. Stattdessen sollen unterschiedliche Lernbedürfnisse im regulären Unterricht durch Differenzierung aufgefangen werden, zum Beispiel mit schwierigeren Aufgaben, Problemlösen und mehr Selbstständigkeit.

Singapur: Stärken erkennen und gezielt herausfordern.
Hier werden besondere akademische Stärken gezielter erkannt und gefördert. Ab 2027 wird das System sogar erweitert: Rund 10 % eines Jahrgangs sollen schulbasierte Angebote für besondere Stärken nutzen können. Kinder, die noch mehr Herausforderung brauchen, können zusätzliche anspruchsvolle Module in Englisch, Mathematik oder Naturwissenschaften besuchen.

Und Deutschland? Der Anspruch ist da. Wie gelingt die Umsetzung?
Interessanterweise ist die offizielle Zielsetzung ziemlich eindeutig: Die KMK fordert, Potenziale frühzeitig zu erkennen und durch gezielte Anregung und Förderung zu entfalten. Ausdrücklich auch bei Kindern, die ihre besonderen Fähigkeiten noch gar nicht durch Spitzenleistungen zeigen.
Drei Länder. Unterschiedliche Wege.

Und dahinter steckt eine viel größere Frage:
Müssen wir ein Kind erst als „hochbegabt“ identifizieren, damit es passende Herausforderungen bekommt?

Denn eine Diagnose allein fördert kein Kind.
Aber ein Potenzial, das niemand erkennt, kann auch leicht ungenutzt bleiben.

Was denkst du: Müssen wir Hochbegabung stärker erkennen oder müsste guter Unterricht Unterschiede auch ohne „Etikett“ auffangen können?

Finnland: möglichst ohne Etikett individuell fördern
oder
Singapur: besondere Stärken gezielt erkennen und zusätzlich fördern?

Schreib Finnland oder Singapur in die Kommentare, gerne mit deinem Warum.

Und wenn du findest, dass wir über diese Frage in Deutschland mehr diskutieren sollten, teile den Beitrag und folge Aarikon GeniusKind für weitere Impulse zur Begabungsförderung.

💙💚 Aarikon GeniusKind. Weil Kinder mehr können!

15/08/2026

Was, wenn genau die Gedanken, die dich erfolgreich gemacht haben, dich heute ausbremsen?

Im Coaching begegnen mir immer wieder Menschen, die viel erreicht haben. Sie sind zuverlässig, leistungsorientiert, übernehmen Verantwortung.

Und dann fallen Sätze wie:

1. „Ich darf keine Fehler machen.“
Hat lange für Qualität gesorgt. Irgendwann sorgt derselbe Anspruch dafür, dass Entscheidungen schwerer werden und „gut“ nicht mehr gut genug ist.

2. „Ich muss das alleine schaffen.“
Klingt nach Stärke. Kann aber bedeuten: keine Hilfe annehmen, Verantwortung schlecht abgeben und selbst dann funktionieren, wenn die eigenen Grenzen längst erreicht sind.

3. „Ich bin erst zufrieden, wenn ich noch mehr erreicht habe.“
Das nächste Ziel. Die nächste Position. Der nächste Erfolg.
Nur: Das Gefühl, endlich „genug“ zu sein, verschiebt sich gleich mit.

Das Spannende: Solche Muster können Leistung fördern. Und gleichzeitig einen Preis haben.

Die Forschung unterscheidet deshalb beispielsweise zwischen hohen Leistungsstandards und perfectionistic concerns: Letztere, Sorgen um Fehler, Zweifel und Bewertungsdruck, hängen deutlich stärker mit problematischen Folgen zusammen. Eine aktuelle Meta-Analyse zeigt zudem einen starken Zusammenhang zwischen diesen perfektionistischen Sorgen und dem Impostor-Phänomen. (Hill & Gotwals, 2025)

Auch die Motivationsforschung macht einen wichtigen Unterschied: Nicht nur was wir erreichen wollen zählt, sondern warumwir danach streben. Autonomie, Kompetenz und Verbundenheit gelten in der Self-Determination Theory als zentrale psychologische Bedürfnisse. (Deci & Ryan, 2000)

Deshalb die spannendere Frage ist nicht:

„Wie werde ich noch erfolgreicher?“

Sondern:

„Welchen meiner alten Erfolgsmechanismen brauche ich heute eigentlich nicht mehr?“

Welcher der drei Sätze kommt dir bekannt vor: 1, 2 oder 3?

Schreib die Zahl oder deine Erfahrung gerne in die Kommentare.

Und vielleicht kennst du jemanden, der nach außen unglaublich erfolgreich wirkt, sich selbst aber in einem dieser Sätze wiederfinden würde. Dann teile diesen Beitrag gerne mit dieser Person.

Wenn du öfter wissenschaftlich fundierte Impulse zu Coaching, persönlicher Entwicklung und den Denkweisen hinter unserem Verhalten lesen möchtest, folge mir gerne.

Dr. Ekaterina Morgenthaler
Systemische Coachin

Wird ein hochbegabtes Kind eigentlich mit Fachwissen geboren?Eine Mutter berichtete von einem Gespräch mit einer Lehreri...
15/08/2026

Wird ein hochbegabtes Kind eigentlich mit Fachwissen geboren?

Eine Mutter berichtete von einem Gespräch mit einer Lehrerin: Die Lehrer hatten wahrgenommen, dass ihre Tochter deutlich mehr leisten könnte.

Die Eltern wollten gemeinsam überlegen, wie sie besser gefördert werden kann.

Die Antwort der Lehrerin war:
„Na, wenn es das Kind nicht von alleine hinbekommt…“

Gemeint war sinngemäß:
Wenn ein Kind so begabt ist, warum braucht es dann überhaupt Unterstützung?!

Dieser Satz lässt mich nicht los.

Was genau soll ein begabtes Kind eigentlich „von alleine“ hinbekommen?
Mathematik, die ihm niemand erklärt hat?
Naturwissenschaftliche Zusammenhänge, die ihm niemand vermittelt?
Methoden, die es nie kennengelernt hat?

Hochbegabung ist kein "vorinstalliertes" Wissenspaket.
Ein Kind kann mit einem außergewöhnlich leistungsfähigen „Prozessor“ ausgestattet sein.
Aber auch der schnellste Prozessor braucht Input.

Genau das beschreibt auch die Begabungsforschung: In Gagnés Differentiated Model of Giftedness and Talent werden hohe natürliche Fähigkeiten ausdrücklich von systematisch entwickelten Kompetenzen unterschieden. Aus Begabung wird nicht automatisch Expertise. Dazu braucht es Lernen, Übung, Förderung und geeignete Umweltbedingungen.

Und genau deshalb finde ich den Gedanken besonders absurd:
Je begabter ein Kind ist, desto weniger müsse man ihm vermitteln.

Bei einem musikalisch außergewöhnlich begabten Kind käme niemand auf die Idee:
„Wenn es wirklich musikalisch begabt ist, wird es sich das Klavierspielen schon selbst beibringen.“

Wir würden bei einem außergewöhnlichen sportlichen Talent kaum sagen:
„Wenn es wirklich talentiert ist, braucht es keinen Trainer.“

Warum akzeptieren wir diese Logik beim Lernen?

Vielleicht sollten wir lieber fragen:
„Was könnte dieses Kind lernen, wenn wir ihm endlich den passenden Input geben?“

Denn Begabung ersetzt Bildung nicht.
Sie entscheidet mit darüber, was durch Bildung möglich werden kann.

Wie siehst du das: Muss besondere Begabung auch besonders gefördert werden oder sollte ein lernstarkes Kind tatsächlich mehr „von alleine“ schaffen?

Ich freue mich auf unterschiedliche Perspektiven.

Solltest du der Lehrkraft sagen, dass dein Kind hochbegabt ist? Oder machst du damit vielleicht alles erst schwieriger?G...
11/08/2026

Solltest du der Lehrkraft sagen, dass dein Kind hochbegabt ist? Oder machst du damit vielleicht alles erst schwieriger?

Genau vor dieser Frage stehen viele Eltern.

Eine Mutter erzählte uns, dass sie lange gezögert hatte. Ihr Sohn war getestet, die Hochbegabung eindeutig. Trotzdem wollte sie das Gespräch mit der Schule vermeiden.

Ihre Sorge:
„Was, wenn die Lehrkraft danach nur noch Erwartungen an ihn hat?“
„Was, wenn jedes Verhalten plötzlich mit seiner Hochbegabung erklärt wird?“
„Was, wenn er einen Stempel bekommt?“

Also sagte sie zunächst nichts.

Einige Wochen später kam die Rückmeldung:
„Er könnte viel mehr, wenn er sich nur mehr anstrengen würde.“

Und genau hier liegt ein Problem: Wenn eine Lehrkraft die Begabung nicht kennt, sieht sie zwar das Verhalten. Aber möglicherweise nicht den Grund dahinter.

Ein Kind erledigt Routineaufgaben nicht. Es wirkt unkonzentriert. Es diskutiert über Aufgabenstellungen. Es macht Flüchtigkeitsfehler. Oder seine Noten passen überhaupt nicht zu dem, was die Eltern zu Hause erleben.

Das alles kann viele Ursachen haben. Hochbegabung ist eine davon. Und auch begabte Kinder können schulisch deutlich unter ihren Möglichkeiten bleiben. Forschung zu Underachievement zeigt seit Langem, dass hohe Fähigkeiten keineswegs automatisch zu hoher schulischer Leistung führen.

Deshalb würden wir die Frage anders stellen:
Nicht: „Soll ich der Lehrkraft sagen, dass mein Kind hochbegabt ist?“
Sondern:
„Welche Informationen braucht die Lehrkraft, um mein Kind besser zu verstehen und angemessen zu fördern?“

Denn ein gutes Gespräch sollte nicht mit
❌ „Mein Kind ist hochbegabt, deshalb braucht es …“
beginnen.
Sondern beispielsweise mit:
„Wir möchten gerne gemeinsam schauen, wann unser Kind besonders gut lernt, wo es sich langweilt und welche Herausforderungen ihm guttun.“

Das verändert die Gesprächsebene. Aus einem Etikett wird eine gemeinsame Beobachtungsaufgabe.

Und genau diese Zusammenarbeit ist wichtig: Fachorganisationen zur Begabungsförderung empfehlen ausdrücklich die Kooperation zwischen Eltern und Lehrkräften; auch die aktuelle Diskussion betont, wie wichtig es ist, dass Lehrkräfte Potenziale erkennen und angemessen unterstützen können.

Und wenn du gerade unsicher bist, wie du die Begabung deines Kindes gegenüber Schule oder Kita ansprechen sollst: Genau bei solchen Fragen begleiten wir Familien bei Aarikon GeniusKind. Gemeinsam schauen wir nicht nur auf einen IQ-Wert, sondern auf das Kind, seine Situation und die nächsten sinnvollen Schritte.

Hast du die Hochbegabung deines Kindes in der Schule /Kita angesprochen? Wie hat die Lehrkraft/Fachkraft reagiert?

Schreib deinen Kommentar und leite ihn weiter: vielleicht hilft deine Erfahrung gerade einer anderen Familie. 💙💚

Wenn du regelmäßig solche Impulse erhalten möchtest, folge uns gerne.

💙💚 Aarikon GeniusKind. Weil Kinder mehr können!
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09/08/2026

BTTF Zweibrücken startet in die neue Saison – zehn Mannschaften am Start

Nach einer starken vergangenen Saison geht es beim BTTF Zweibrücken diese Woche wieder los: Der Trainingsbetrieb startet, und der Verein tritt in der neuen Spielzeit mit insgesamt zehn Mannschaften an – sechs Erwachsenenteams (1. bis 6. Mannschaft), einer Seniorenmannschaft sowie den Jugendteams U19, U15 und U12. Am 27. August beginnen die Punktspiele.

Auch personell hat sich einiges getan: Die 1. Mannschaft freut sich über zwei neue Gesichter – Simon Ebode Mvilongo, Nationalspieler Kameruns und aktuell in Belgien gemeldet, sowie Mirzet Kurpejovic. In der 3. Mannschaft verstärkt künftig Andreas Unger das Team.

Ab dieser Woche wird wieder in der Turnhalle der Albert-Schweitzer-Schule trainiert – hier die Zeiten im Überblick:

Dienstag
17:00 – 18:30 Uhr: Grundlagentraining Jugend (auch für Anfänger, ab ca. 6 Jahren)
18:30 – 21:30 Uhr: Freies Training, Aktive

Donnerstag
17:30 – 19:00 Uhr: Jugendtraining (auch für Anfänger, ab ca. 6 Jahren)
19:00 – 21:30 Uhr: Damen- und Herrenmannschaften, freies Training

Wer schon immer mal Tischtennis ausprobieren wollte, ist herzlich zum Schnuppertraining dienstags eingeladen – ganz ohne Verpflichtung. Über neue Gesichter, ob jung oder alt, freuen wir uns immer.

📍 Albert-Schweitzer-Schule, Zweibrücken
🏓 BTTF Zweibrücken e.V.

Ist sofortiges Zugreifen wirklich fehlende Selbstkontrolle?Ein Kind bekommt einen Marshmallow. Wartet es, bekommt es spä...
09/08/2026

Ist sofortiges Zugreifen wirklich fehlende Selbstkontrolle?

Ein Kind bekommt einen Marshmallow. Wartet es, bekommt es später zwei. Die bekannte Botschaft: Wer warten kann, hat mehr Selbstkontrolle. Und später mehr Erfolg.

Doch so einfach ist es nicht.

Stell dir ein Kind vor, das fragt:
„Warum soll ich warten?“
„Woher weiß ich, dass du wirklich wiederkommst?“
„Was, wenn ich gar keinen zweiten möchte?“
Und dann isst es den Marshmallow.

Mangelnde Selbstkontrolle? Vielleicht. Vielleicht aber auch eine bewusste Entscheidung.

Die klassischen Studien von Mischel et al. (1989) fanden tatsächlich Zusammenhänge zwischen Belohnungsaufschub und späteren Ergebnissen. Neuere Forschung relativiert diese Interpretation jedoch deutlich.

Watts, Duncan & Quan (2018) zeigten, dass ein großer Teil des Zusammenhangs verschwindet, wenn familiärer Hintergrund und frühe Fähigkeiten berücksichtigt werden.

Noch spannender: Kidd, Palmeri & Aslin (2013) zeigten, dass Kinder länger warten, wenn sie zuvor erlebt haben, dass Erwachsene verlässlich sind.

Der Marshmallow-Test misst also nicht einfach nur „Willenskraft“.

Gerade bei Kindern, die Regeln hinterfragen und ungewöhnliche Lösungswege suchen, lohnt sich deshalb eine andere Frage:

Nicht nur:
„Wie lange hat mein Kind gewartet?“
Sondern:
„Warum hat mein Kind so entschieden?“

Unser Impuls für dich:
Wenn dein Kind das nächste Mal etwas scheinbar Unvernünftiges tut, frag:
„Was hast du dir dabei gedacht?“

Die Antwort kann überraschender sein als das Verhalten selbst.

Denn Begabungsförderung beginnt nicht mit vorschnellen Bewertungen. Sondern mit echtem Interesse daran, wie ein Kind denkt.

Hat dein Kind dich schon einmal mit einer Erklärung überrascht, die plötzlich völlig logisch war?

Wie siehst du das? Wir freuen uns auf deinen Kommentar.

Wenn du regelmäßig solche Impulse erhalten möchtest, folge uns gerne.

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Ist dein Kind wirklich frech oder zeigt es gerade eine wichtige Zukunftskompetenz?Eine Mutter sagte einmal zu mir:"Mein ...
08/08/2026

Ist dein Kind wirklich frech oder zeigt es gerade eine wichtige Zukunftskompetenz?

Eine Mutter sagte einmal zu mir:
"Mein Sohn diskutiert über alles. Selbst wenn ich ihm sage, dass wir jetzt losfahren müssen, fragt er zuerst: 'Warum eigentlich jetzt?'"

Sie machte sich Sorgen.
War ihr Kind respektlos?
Oder konnte es einfach keine Regeln akzeptieren?

Vielleicht kennst du solche Situationen auch.

Doch genau hier beginnt eines der größten Missverständnisse.
Viele Erwachsene erleben ständiges Nachfragen oder Diskutieren als Ungehorsam.

Dabei steckt häufig etwas ganz anderes dahinter.

Psychologische Forschung zeigt, dass Kinder, die Zusammenhänge verstehen möchten, häufiger kritisch denken, Informationen hinterfragen und verschiedene Perspektiven einnehmen. Genau diese Fähigkeiten gelten heute als zentrale Zukunftskompetenzen. Auch die OECD zählt kritisches Denken, Problemlösen und eigenständiges Urteilen zu den wichtigsten Kompetenzen für die Zukunft.

Natürlich bedeutet das nicht, dass Kinder jede Regel ausdiskutieren dürfen.
Grenzen bleiben wichtig.

Der Unterschied liegt darin, wie wir das Verhalten verstehen.

Fragt ein Kind ständig nach, geht es oft nicht darum, Erwachsene herauszufordern.
Sondern darum, die Welt zu verstehen.

Ein kleiner Perspektivwechsel:
Wenn dein Kind das nächste Mal fragt:
"Warum?"
Versuche nicht sofort, die Diskussion zu beenden.
Frage stattdessen:
"Was denkst du denn selbst?"

Du wirst überrascht sein, wie differenziert manche Antworten ausfallen.

Genau solche Gespräche fördern Sprache, Argumentationsfähigkeit und eigenständiges Denken.
Und genau diese Fähigkeiten werden unsere Kinder später brauchen, weit mehr als das bloße Auswendiglernen von Antworten.

Deshalb beobachten wir bei Aarikon GeniusKind nicht nur, was Kinder wissen.

Wir interessieren uns vor allem dafür, wie sie denken.
Denn Begabung zeigt sich oft dort, wo Kinder den Mut haben, Fragen zu stellen, Zusammenhänge zu hinterfragen und neue Lösungswege zu suchen.

Jetzt interessiert mich deine Erfahrung:
Welche Frage oder Diskussion deines Kindes hat dich zuletzt wirklich überrascht?

Schreib sie gerne in die Kommentare.

💙 Wenn du Eltern, Lehrkräfte oder Erzieher kennst, die ein diskutierendes Kind vielleicht vorschnell als "frech" bezeichnen, teile diesen Beitrag. Und wenn du regelmäßig Impulse erhalten möchtest, folge Aarikon gerne.

Vielleicht hilft er dabei, ein Kind morgen mit anderen Augen zu sehen.

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Warum kann ein IKEA-Möbel mehr über dein Kind verraten als ein Arbeitsblatt?Die meisten Eltern und Fachkräfte glauben, d...
06/08/2026

Warum kann ein IKEA-Möbel mehr über dein Kind verraten als ein Arbeitsblatt?

Die meisten Eltern und Fachkräfte glauben, dass man Begabung vor allem an guten Noten oder IQ-Tests erkennt.

Tatsächlich zeigen sich wichtige Fähigkeiten oft in ganz alltäglichen Situationen.

Eine Familie erzählte mir einmal, wie sie gemeinsam einen Schreibtisch aufgebaut hat.
Nach wenigen Minuten waren die Eltern genervt.
Der ältere Bruder wollte aufgeben.
Doch die achtjährige Tochter blieb ruhig.

Sie sortierte zuerst alle Teile, verglich sie mit der Anleitung, bemerkte einen Fehler, baute zwei Schritte zurück – und begann einfach erneut. Als am Ende eine Schraube übrig blieb, sagte sie nur: "Dann haben wir irgendwo etwas übersehen. Lass uns den Fehler suchen."

Kein Frust. Keine Schuldzuweisungen. Nur Neugier.

Genau solche Situationen verraten oft mehr über ein Kind als viele Tests.

Denn erfolgreiche Problemlösung hängt nicht nur davon ab, wie klug jemand ist.
Sie hängt auch davon ab,
💙 wie gut ein Kind mit Unsicherheit umgehen kann,
💚 ob es verschiedene Lösungswege ausprobiert,
💙 ob es Fehler als Information statt als Niederlage betrachtet,
💚 und ob es trotz Rückschlägen weiterdenkt.

Die Forschung zeigt seit vielen Jahren, dass Ausdauer, Selbstregulation und eine konstruktive Fehlerkultur entscheidende Faktoren für erfolgreiches Lernen und langfristige Leistung sind. Carol Dweck beschreibt dies als Growth Mindset: Kinder entwickeln sich besonders dann weiter, wenn sie Herausforderungen als Lernchance erleben und Fehler nicht als Beweis mangelnder Begabung verstehen.

Deshalb beobachten wir bei Aarikon nicht nur, ob ein Kind eine Aufgabe löst.
Mindestens genauso spannend ist:
Wie geht es an die Aufgabe heran?
Was macht es, wenn etwas nicht sofort funktioniert?
Welche Fragen stellt es?
Wann probiert es eine neue Strategie aus?

Denn genau dort werden Fähigkeiten sichtbar, die später für Schule, Studium, Beruf und Leben entscheidend sind.

Ein kleiner Impuls für zu Hause:
Beobachte dein Kind einmal bei einer kniffligen Aufgabe, ganz ohne einzugreifen.
Nicht das Ergebnis ist interessant.
Sondern der Weg dorthin.

Vielleicht entdeckst du dabei Fähigkeiten, die auf keinem Zeugnis stehen.

Wie war das bei deinem Kind?
Gibt es eine Alltagssituation, in der dich seine Art zu denken oder Probleme zu lösen überrascht hat?

💙 Erzähle davon in den Kommentaren.
Vielleicht erkennt sich eine andere Familie darin wieder.

Und wenn dir dieser Beitrag gefallen hat, teile ihn gerne mit Eltern, Lehrkräften oder Erzieherinnen und Erziehern.

💙💚 Aarikon GeniusKind. Weil Kinder mehr können!
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Zweibrücken
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