KASAFETY Dienstleistungspartner für Absturzsicherung

+++ Übung macht den Meister +++Am Mittwoch, den 04.09.2019 folgten wir der Einladung der Freiwillige Feuerwehr Bückeburg...
06/09/2019

+++ Übung macht den Meister +++

Am Mittwoch, den 04.09.2019 folgten wir der Einladung der Freiwillige Feuerwehr Bückeburg - Stadt um als Statist an einer Einsatzübung für die örtliche Feuerwehr, der Absturzsicherungsgruppen Bückeburg und Rinteln, der Höhenrettung Schaumburger Land sowie dem Rettungsdienst teilzunehmen.

Uns hat es eine riesige Freude bereitet an einer gut geplanten Alarmübung mitzuwirken und als Außenstehende ein positives Fazit zur Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und Rettungsdienst mitteilen zu können.

Ihr seid auf dem richtigen Weg! Macht weiter so!
Wir sehen uns.

+++ Wieder für Sicherheit gesorgt +++Am vergangenen Samstag, den 17.08.2019 haben fünf Teilnehmer aus der Feuerwehr Schl...
20/08/2019

+++ Wieder für Sicherheit gesorgt +++

Am vergangenen Samstag, den 17.08.2019 haben fünf Teilnehmer aus der Feuerwehr Schladen-Werla an der modularen Ausbildung des Gerätesatzes "easyBRIK" teilgenommen.

Damit sind weitere fünf Einsatzkräfte befähigt den besagten Gerätesatz für die einfache Rettung aus Höhen und Tiefen (ERHT) bestimmungsgemäß einzusetzen.

Der Ausbildungstag des zweiten Ausbildungsmoduls begann für alle Teilnehmer mit der theoretischen Einführung in die Gefährdungsbeurteilung und der Verhütung von Gefahren. Nach diesem Ausbildungsblock erfolgte eine Unterweisung in der sicheren Benutzung von persönlicher Schutzausrüstung gegen Absturz (PSAgA).

Der praktische Ausbildungsteil wurde durch sechs verschiedene Ausbildungsstationen gestaltet.

1. Station: Vorstiegsübungen mit PSAgA
Die Teilnehmer lernten den sicheren Umgang mit der PSAgA an verschiedenen Objekten einer Lebensmittelfabrik kennen und durchliefen einen ausgewählten Parcours. Hauptaugenmerk war die wechselseitige Sicherung mittels Verbindungsmittel mit integriertem Falldämpfer sowie die Arbeitsplatzpositionierung. Nach Absolvierung des Parcours war jeder Teilnehmer in der Lage, die Sicherungsmethoden an den einzelnen Rettungsstationen durchzuführen.

2. Station: Rettung aus dem Steigschutz an einer Steigleiter
An dieser praktischen Ausbildungsstation waren die Teilnehmer sowohl Retter als auch Verunfallter. Hier lernten die Teilnehmer den Umgang mit Steigschutzeinrichtungen kennen und führten passive Rettungen nach unten durch. Um die Verunfallte Person von der Leiterstruktur fernzuhalten und ein mögliches Hängenbleiben in der Struktur durch Gliedmaßen auszuschließen wurde ein sogenanntes "Human A-Frame" gebildet, bei diesem wird durch Körpereinsatz des Retters das Rettungsseil umgelenkt und einige, wichtige Zentimeter von der Struktur ferngehalten. Zusätzlich lernten die Teilnehmer eine passive Rettung diagonal mit einem Schrägseil kennen, welches durch ein zweites "easyBRIK" realisiert wurde.
Die gezeigten Rettungstechniken sind konform mit den Regularien der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV).

3. Station: Rettung einer freihängenden Person aus einem Verbindungsmittel nach unten
An der zweiten praktischen Rettungsstation wurde die Rettung einer hilflos im Auffanggurt hängenden Person trainiert. Dieses Training ist notwendig, da die Einsatzkräfte selbst mit ähnlicher Schutzausrüstung arbeiten und selbst hier ein Absturz nicht ausgeschlossen werden kann. Deshalb gilt es eine einfache Rettung zu trainieren, um die notwendige Hilfsfrist von 15 Minuten zu garantieren, da lebensbedrohliche Verletzungen die Folge eines Absturzes darstellen können.

4. Station: Rettung einer hilflos im Auffanggurt hängenden Person über eine Kante
An dieser Station fanden die Lehrgangsteilnehmer ein Übungsszenario vor, die im tatsächlichen Berufsleben nicht ausgeschlossen ist. Ein Benutzer von PSAgA sicherte sich an einem Anschlagpunkt und stürzte über eine Kante. Bei der Abarbeitung der Station musste die richtige Vorgehensweise trainiert werden und eventuelle Kantenbelastungen für das eingesetzte Material ausgeschlossen werden.

5. Station: Rettung einer freihängenden Person an schwer zugänglichen Bereichen
Das wohl größte Highlight des Ausbildungstages stellte die vierte Ausbildungsstation zur Rettung dar. Angenommen wurde ein verunfallter Monteur, der an einer Revisionsöffnung Wartungsarbeiten durchführte. Bedingt durch die schmale Standfläche und dem Gleichgewichtsverlust stürzte der Mitarbeiter in die Tiefe und verletzte sich dabei am Kopf.
Die Einsatzkräfte der Feuerwehr mussten sich gesichert an einem Geländerseil zum Verunfallten fortbewegen und anschließend die Rettung nach unten einleiten.

6. Station: Befahrung und Rettung in und aus engen Bereichen
An der letzten Station lernten alle Teilnehmer den Umgang mit einem Dreibein kennen und der Besonderheiten bezüglich Standfestigkeiten und der richten Auswahl von Anschlagpunkten. Nach dem Aufbau des Dreibeins erfolgte die Installation eines Last- und Sicherungssystems durch je ein "easyBRIK". Anschließend wurden die Teilnehmer durch eine Bodenöffnung eine Etage tiefer abgeseilt. Anschließend erfolgte das Aufseilen durch das Anbringen eines Flaschenzuges am "easyBRIK".

In allen Situationen kam das "easyBRIK" zum Einsatz. Den Schulungsteilnehmern gefällt das knotenfreie Sicherungssystem, da es durch seine Vielfältigkeit überzeugt.
Ob Sicherungssystem für die Absturzsicherung, als Rettungsgerät oder Redundanz für Rettungseinsätze.

Seid gespannt, wie es mit dem "easyBRIK" weitergeht!

Weitere Infos gibt es hier.

+++ Wieder für Sicherheit gesorgt +++Am Donnerstag, den 15.08.2019 waren wir zu Gast in Schladen und begleiteten den Aus...
20/08/2019

+++ Wieder für Sicherheit gesorgt +++

Am Donnerstag, den 15.08.2019 waren wir zu Gast in Schladen und begleiteten den Ausbildungsdienst mit verschiedenen Stationen zur Sicherung in Höhen und Tiefen sowie der Rettung aus diesen.

An drei Stationen konnten die 25 Teilnehmer Grundlagen in der Absturzsicherung für Einsatzkräfte sowie der einfachen Rettung aus Höhen und Tiefen beigebracht bekommen.

Station 1:
Grundtätigkeit "Halten" im Feuerwehrdienst. Hier wurde den Teilnehmern auf einfachste Weise das Sichern von Personen bei Auf- und Abstiegen an Leitern nähergebracht. - Wo zuvor noch aufwendig Knoten angefertigt werden mussten, dient heute der knotenfreie Gerätesatz "easyBRIK" für die schnelle und smarte Lösung um die Sicherung von Einsatzkräften und Dritten zu gewährleisten.

Station 2:
Grundtätigkeit "Rückhalten" im Feuerwehrdienst. Wenn Einsatzkräfte Tätigkeiten an Absturzkanten bewerkstelligen müssen, ist eine Sicherung gegen Absturz unerlässlich. Eine praktikable Lösung ist hier das Erstellen eines Geländerseiles, welches den Einsatzkräften als horizontale Führung und Begrenzung zu Absturzkanten dient. - Vorteil: Gleichzeitig können mehrere Einsatzkräfte den selben Bereich gesichert betreten. - Zusätzlich lernten die Teilnehmer an der Stationsausbildung auch permanente Drahtseilsicherungssysteme zur Absturzsicherung kennen. Diese erfüllen analog zum mobil angebrachten Geländerseil die selbe Funktion, finden jedoch ausschließlich Anwendung an Arbeitsplätzen in denen Arbeiter häufig einen absturzgefährdeten Bereich betreten müssen.

Station 3:
Die dritte Station befasste sich mit der Rettung verletzter Personen aus Höhen. In einem Treppenturm an der Außenanlage wurden Möglichkeiten zur schonenden Rettung mittels Schleifkorbtrage und Seilsystemen aufgezeigt. Dabei wurden zwei Seilsysteme, bestehend aus zwei Gerätesätzen "easyBRIK", aufgebaut und mit der Schleifkorbtrage verbunden. Statt eines aufwendigen Patiententransports durch den Treppenturm wurde der Patient über das Geländer gehoben und mittels Ablassverfahren sicher zu Boden gebracht. Häufig findet eine solche Rettung mit Hubrettungsfahrzeugen der Feuerwehren statt. Dieses Beispiel kann analog in Gebäuden angewandt werden, in denen Hubrettungsfahrzeuge platzbedingt nicht eingesetzt werden können. - Durch den Einsatz von zwei knotenfreien Gerätesätzen "easyBRIK" ersetzen wir die genormten Gerätesätze für die Feuerwehren (Auf- und Abseilgerät und Absturzsicherung) und erreichen damit eine höhere Sicherheit und können ebenfalls Einsatzhöhen bis 30 Metern selbstständig überwinden.

+++ Arbeitsprojekt beendet +++Drei Tage waren wir gemeinsam mit Industriekletterer-Dortmund an einem Arbeitsprojekt bete...
15/07/2019

+++ Arbeitsprojekt beendet +++

Drei Tage waren wir gemeinsam mit Industriekletterer-Dortmund an einem Arbeitsprojekt beteiligt.

Vom 11.07. - 13.07. galt es im SIGNAL IDUNA PARK, dem größten deutschen Fußballstadion und der Heimspielstätte des Borussia Dortmund, vorhandene Kabel für die Flutlichtanlagen zu demontieren und neue Leitungen zu verlegen.

Durch die Seilzugangs- und Positionierungstechnik wurden so insgesamt über 4.000 m neue Kabel an der Außenseite des Fußballstadions montiert.

Wir freuen uns auf die weitere gute Zusammenarbeit!

+++ Weiterbildung ist das A und O +++ Heute folgten wir der Einladung von Industriekletterer-Dortmund und nahmen an eine...
10/07/2019

+++ Weiterbildung ist das A und O +++

Heute folgten wir der Einladung von Industriekletterer-Dortmund und nahmen an einer Schulung für Befestigungstechnik, durchgeführt durch die Firma fischer group, in Dortmund teil.

Anfangs lernten wir die Grundlagen der Befestigungstechnik samt Normen und Rechtsgrundlagen kennen. Aufbauend darauf wurden verschiedene Befestigungsuntergründe und die zu verbauende Befestigungstechnik vorgestellt.

Nach einer Mittagsstärkung ging es in den praktischen Teil über.
Alle Teilnehmer haben die Möglichkeit genutzt entsprechende Befestigungen auf Untergründen wie z.B. Beton, Lochsteinmauerwerk und Porenbeton zu montieren. Unter anderem erfolgte die Montage von Betonschrauben, Bolzenankern sowie Verankerungen mittels Verbundmörtel.

Dabei wurden durch die Trainer Handgriffe und Tricks gezeigt, die die Montage von solchen Systemen vereinfachen.
Ebenso wurde das notwendige Handwerkzeug zum Setzen von Befestigungssystemen gründlich erklärt und ausprobiert.

Ein spannender und eindrucksvoller Tag in Dortmund geht zu Ende.

Ein großes Dankeschön geht an Industriekletterer-Dortmund für die großartige Organisation der Veranstaltung und der super Verpflegung.

+++ Weiterbildung ist das A und O +++-Stillstand ist Rückschritt-Derzeit befinden wir uns bei einer Weiterbildung an der...
05/06/2019

+++ Weiterbildung ist das A und O +++

-Stillstand ist Rückschritt-

Derzeit befinden wir uns bei einer Weiterbildung an der „FSB Oerrel“, der niedersächsischen Landesforsten, in Munster.

Wir befassen uns intensiv mit der Seilklettertechnik (SKT), die von Baumpflegern genutzt wird um in Laub- und Nadelbäumen baumpflegerische Maßnahmen durchzuführen.
Hauptsächliches Augenmerk ist für uns die Rettung von Seilklettertechnikern aus Baumkronen um als Höhenrettungstrupp eine adäquate technische Rettung gewährleisten zu können und die richtige Fortbewegung in Bäumen mit der dazugehörigen Ausrüstung.

+++ Wieder für Sicherheit gesorgt +++Bevor es heute in das verdiente Wochenende ging, führten wir die sachkundige Überpr...
17/05/2019

+++ Wieder für Sicherheit gesorgt +++

Bevor es heute in das verdiente Wochenende ging, führten wir die sachkundige Überprüfung, von Leitern und Tritten gemäß DGUV Information 208-016 und die sachkundige Überprüfung von persönlicher Schutzausrüstung gegen Absturz gemäß des Grundsatzes 312-906 der DGUV, bei einem Kunden vor Ort durch.

Um Arbeitsplätze in geringen Höhen zu erreichen werden häufig Leitern und Tritte verwendet. Diese Arbeitsmethode ist nur dann Sicher, wenn die Leitern und Tritte auch regelmäßig überprüft und gewartet werden.

Jährlich ereignen sich zirka 24.000 Unfälle mit Leitern und Tritte. Davon waren 2016 sogar insgesamt zehn tödlich. Verletzungen bedingt durch Unfälle mit Leitern sind selbst bei geringer Höhe oft schwer. Typische Verletzungsmuster sind Knochenbrüche und Gehirnerschütterungen. Nicht selten bleibt eine dauerhafte Beeinträchtigung.

Prüfen Sie Ihre Leitern und Tritte ordnungsgemäß durch eine befähigte Person um zukünftig größeren Schaden an Ihnen oder Ihren Mitarbeitern abzuwenden.

+++ Neues aus der Schatzkiste +++Dieser Beitrag enthält möglicherweise Werbung.Endlich sind die neuen Shirts eingetroffe...
06/05/2019

+++ Neues aus der Schatzkiste +++

Dieser Beitrag enthält möglicherweise Werbung.

Endlich sind die neuen Shirts eingetroffen.

Damit auch zukünftig ein einheitliches Erscheinungsbild bei den Seminaren und im generellen Kundenkontakt gegeben ist, erfolgte eine erste Bestellung von neuen Polo-Shirts.

Wir freuen uns riesig!

Möglich gemacht hat die Stickerei auf den Shirts Elke's Maschinenstickerei aus Salzgitter!
Herzlichen Dank für die umfangreiche Beratung und die Herstellung der fertigen Shirts!

Braucht auch ihr bestickte Shirts oder ähnliches?
Schreibt uns eine Nachricht oder meldet euch direkt bei Elke‘s Maschinenstickerei.

+++ Wieder für Sicherheit gesorgt +++Am gestrigen Samstag erfolgte eine Fortbildung zum Thema „Retten aus Freileitungsma...
28/04/2019

+++ Wieder für Sicherheit gesorgt +++

Am gestrigen Samstag erfolgte eine Fortbildung zum Thema „Retten aus Freileitungsmasten“ für die Feuerwehren der Einheitsgemeinde Schladen-Werla.

Gemeinsam mit dem örtlichen Energieversorger, LSW Netz GmbH & Co. KG, wurde eine entsprechende Ausbildungsveranstaltung zur Rettung aus Freileitungsanlagen geplant und durchgeführt.

Die durchgeführte Maßnahme stand im Interesse von Betreiber und Feuerwehr. Die LSW Netz GmbH & Co. KG führte bei der Veranstaltung durch den elektrotechnischen Teil und unterwies alle Teilnehmer im richtigen Umgang mit Nieder- und Hochspannungsanlagen, der fachgerechten Erdung von Freileitungen und der Vorgehensweise bei Störungen und Unfällen.
Durch uns erfolgte der theoretische und praktische Teil der technischen Rettung aus Freileitungsmasten.

Ein hervorzuhebender Moment war es, als eine Anwohnerin eines Hauses in direkter Nachbarschaft zu den Freileitungsmasten uns und die Teilnehmer mit Kaffee und Kuchen versorgte. Dafür sprechen wir ein herzliches Dankeschön aus!

+++ Weiterbildung ist das A und O +++Am vergangenen Wochenende trafen sich Höhenretter, Seilzugangstechniker und Trainer...
25/04/2019

+++ Weiterbildung ist das A und O +++

Am vergangenen Wochenende trafen sich Höhenretter, Seilzugangstechniker und Trainer aus der industriellen Höhensicherung um sich gemeinsam fortzubilden. (Möglicherweise enthält dieser Beitrag Werbung)

Als Übungsobjekt diente eine lebensmittelverarbeitende Fabrik in der Einheitsgemeinde Schladen-Werla.

Freitag, 19. April 2019

Gemeinsam wurden Strategien für die Rettung aus beengten Bereichen (Confined Space) erarbeitet und ausgeführt. Dank des Arizona Vortex von Rock Exotica konnte ein hoher künstlicher Anschlagpunkt für die Rettung geschaffen werden. Das Befahren des Schachtes erfolgte strombetrieben durch eine Winde, der Riggers Winch 500, aus dem Hause Harken Industrial. Interessant an dem Aufbau ist das eingesetzte Sicherungssystem, welches aus dem "easyBRIK" bestand. Für die Rettung aus dem beengten Bereich hat sich die "Spec Pak"-Spezialtrage bewährt.
Der Clou: Wir haben die Spezialtrage mit einem Longboard versehen um den Patiententransport in der horizontalen deutlich zu vereinfachen.

Nach einer Erfrischungspause starteten wir zu einem weiteren Szenario. Aus einem 30 m hohem Silo galt es einen verunfallten Arbeiter zu befreien und diesen sicher zum Boden zurückzuführen. Dafür wurde ein sogenanntes "Skate Block"-System, ähnlich einer Schrägseilbahn, errichtet. Der Lasttransport erfolgte hier ebenfalls mittels der elektrisch angetriebenen Riggers Winch 500, welche den kraftschonenden Transport ermöglichte.

Nach einem zehnstündigen Trainingstag konnten alle Teilnehmer ein positives Fazit ziehen und freuen sich auf das nächste Training.

Samstag, 20. April 2019

Nach einem kräfteraubendem Training am Vortag erfolgte eine zweite Trainingseinheit mit SAFETRIPP. Der Samstag befasste sich mit dem Rettungs- und Sicherungsystem "easyBRIK" (easy Belay-Rescue-Intervention-Kit) und dessen Einsatzmöglichkeiten. Zusammen mit Mitgliedern der Feuerwehr Stadt Hornburg und der Freiwillige Feuerwehr Schladen, die im Besitz eines solchen Systems sind, wurden Rettungssituationen durchgespielt.

1. Szenario:
Verletzter Arbeiter auf einer höhergelegenen Arbeitsplattform. Die Mitglieder der örtlichen Feuerwehren erkundeten die Lage und führten eine patientenorientierte Rettung mittels Spezialtrage durch und beförderten den verunfallten Arbeiter zu einer für den Rettungsdienst zugänglichen Ebene.

2. Szenario:
Rettung eines gestürzten Arbeiters, der in die eigene persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz (PSAgA) gefallen ist. Durch das zügige Abarbeiten des Einsatzszenarios konnte eine Rettung sogar in knapp über zwei Minuten bewerkstelligt werden.

Ein besonderer Dank geht an Nordzucker Ag Werk Schladen, für die Bereitstellung der Anlage für unsere durchgeführten Übungen. Wir freuen uns auf die weitere positive Zusammenarbeit!

Ebenso geht ein Dank an die Einheitsgemeinde Schladen-Werla für die Unterbringung in dem Feuerwehrgerätehaus in Hornburg!

Für die zahlreichen logistischen Herausforderungen, wie z.B. das Frühstück, den Betten für die Übernachtung und weiteren Dingen danken wir der Feuerwehr Stadt Hornburg und Freiwillige Feuerwehr Schladen!

+++ Neues aus der Schatzkiste +++Seit heute verfügen wir über ein neues Abseil- und Rettungshubgerät.Das Gerät, ein „Uni...
11/04/2019

+++ Neues aus der Schatzkiste +++

Seit heute verfügen wir über ein neues Abseil- und Rettungshubgerät.

Das Gerät, ein „UniDrive“, aus dem Hause Mittelmann Sicherheitstechnik verfügt über eine Fliehkraftbremse und wurde mit einem 60 Meter langem Spezialseil geliefert. Ein weiteres 160 Meter langes Spezialseil ist ebenfalls vorrätig. Letzteres findet zusammen mit dem Abseilgerät hauptsächlich in Windenergieanlagen Anwendung. Somit ist eine Rettung und Evakuierung aus großen Höhen gewährleistet.
In der Grundvariante, mit 60 Meter Seil wird das besagte Gerät in Schulungen zur Rettung aus Höhen und Tiefen gemäß DGUV Regel 112-199 eingesetzt. Durch das neue Gerät profitieren unsere Schulungsteilnehmer im sicheren Umgang mit modernen Rettungsmitteln.

Das Rettungshubgerät verfügt zum Anheben über kurze Distanzen ein Handrad, sollte die zu überwindende Distanz größer sein, kann mit Hilfe einer teleskopierbaren Knarre ein Hubvorgang eingeleitet werden.
Ein besonderes Merkmal bietet das Mittelmann-Gerät: Es kann jeder gängige Motorantrieb (Akkuschrauber, etc.) mit dem Gerät gekoppelt werden und damit können Hubvorgänge maschinell eingeleitet werden. Dank der patentierten automatischen Rücklaufsperre kann die Last nicht unkontrolliert zu Boden abrutschen.

Wir freuen uns über den Neuzugang und ergänzen damit das RG10 und MRG9 in der Reihe der Abseil- und Rettungshubgeräte.

Technische Daten

Abseil-, Rettungshub- und Arbeitsgerät
„UniDrive“
EN 341:2011/1A (100kg)/1B (200kg), EN 1496:2006/B, Maschinenrichtline 2006/42/EG

Absinkgeschwindigkeit: 0,8m/s (Fliehkraftgebremst)
Abseillast: min. 50kg / max. 200kg
Abseilhöhe: max. 160m
Hubhöhe: max. 160m
Hublast (Rettung): max. 200kg
Hublast (Arbeitsgerät): max. 140kg
Temperaturbereich: -40°C - +60°C

Adresse

Wolfenbüttel
38304

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