08/08/2026
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Als am 13. Juli ein Notruf über einen bewusstlosen 84-jährigen Mann in unserer Integrierten Leitstelle einging, alarmierte unser Leitstellendisponent Christoph innerhalb von 22 Sekunden den Rettungsdienst und das notärztliche Team.
Anschließend begann er sofort mit der telefonischen Reanimationsanleitung. 💗
Die beiden Ersthelfenden vor Ort folgten dabei seinen Anweisungen, begannen mit der Herzdruckmassage und hielten durch. Christoph erklärte jeden einzelnen Schritt, gab den richtigen Rhythmus vor und blieb bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes am Telefon.
💪 Die Wiederbelebung zeigte Wirkung: Noch bevor der Rettungsdienst eintraf, erkannte der implantierte Defibrillator des 84-Jährigen wieder einen schockbaren Herzrhythmus und gab einen lebensrettenden Schock ab. Die Einsatzkräfte übernahmen anschließend die weitere notfallmedizinische Versorgung und konnten den Mann vor Ort stabilisieren.
🤝 Dieser Einsatz zeigt, wie wichtig das Zusammenspiel von Ersthelfenden, Leitstelle und Rettungsdienst ist. Die ersten Minuten entscheiden – und jeder, der den Mut hat zu helfen, kann den entscheidenden Unterschied machen.
💬 „Viele Menschen sind unsicher, wenn es um die Wiederbelebung geht. Dabei kann man in dieser Situation kaum etwas falsch machen. Wir begleiten die Ersthelfenden Schritt für Schritt am Telefon.“ – sagt Christoph.
🙏 Deshalb unser Appell: Viele Menschen haben ihren letzten Erste-Hilfe-Kurs vor Jahren besucht und sind unsicher, ob sie im Ernstfall noch alles richtig machen. Deshalb lohnt es sich, das Wissen regelmäßig aufzufrischen. Denn wer die Grundlagen kennt, fasst leichter den Mut zu helfen – und genau darauf kommt es bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand an.