Pferdepsychologie - Ausbildungszentrum Balance

Pferdepsychologie - Ausbildungszentrum Balance Pferdepsychologie - Ausbildungszentrum Balance ist inaktiv seit 2019 Das Institut vermittelt und lehrt die wissenschaftliche Lernpsychologie für Pferde.

Das Ausbildungszentrum Balance für Hippologische Fortbildung wurde von Frau Daniela Bühler im 2001 gegründet. Lernpsychologie kann als relativ umfassendes Gesamtkonzept von Veränderungsprozessen dargestellt werden. Neuste Studien aus Australien und Frankreich zeigen auf, dass „auf lange Sicht positive Verstärkung mehr motiviert“ Zitat Dr. Warren-Smith. Verhaltenslehre ist keine Technik. Das Instit

ut vermittelt Grundlagenwissen, dabei ist entscheidend zu erkennen, welche Elemente des Pferdeverhaltens auf genetische und welche auf erlernte Komponenten zurückzuführen sind. Immer steht das Pferd als Individuum im Mittelpunkt. Seit der Gründung im 2001 wurden über mehrere Hundert engagierte und zielorientierte Pferdebesitzer in der Schweiz, Deutschland und Oesterreich ausgebildet. Absolventen und Kursteilnehmer kommen immer wieder in den Genuss von hochkarätigen Fachdozenten rund ums Pferd. Die Wissensvermittlung kann von Kunden mit Erfolg am eigenen Pferd umgesetzt werden. Frau Daniela Bühler besitzt durch ihre langjährige praktische Tätigkeit mit diversen Pferderassen und der stetigen Weiterbildung, ein ausgeprägtes Gespür und geschultes Auge für die Biomechanik des Pferdes. Viele Pferde zeigen Verspannungen und Verhärtungen im Halsbereich, der Brust- und Lendenwirbelsäule, die trotz geringer Beweglichkeit durch regelmässiges Training gefördert werden sollte. Seit 2009 ist die dipl. Pferdepsychologin Mitglied im Berufsverband der Tierlehrer e.V. . Der Berufsverband hat sich, der gewaltfreien und verständnisvollen Methode der Tierausbildung verschrieben. Nicht Zwang und Schmerz; Sondern aufbauend auf dem Prinzip der positiven Verstärkung. Durch die biologische Artgegebene und individuelle Anlage der Tiere, wird eine angst- und stressfreie Vertrauensbasis geschaffen.

10/04/2022

🥰

Ein Offenlaufstall mit fachgerechter Betreuung
11/02/2021

Ein Offenlaufstall mit fachgerechter Betreuung

Buchen bei Schönholzerswilen TG - ist ein idyllischer ruhiger Ort inmitten einer wunderbaren Natur, geschaffen um Pferden ein naturnahes Leben zu bieten.

11/02/2021

Sich auf einem Rodelschlitten vom Pferd ziehen lassen - ein Riesenspaß im Winter. Doch das Pferd scheute - und lief bei Garitz auf die Straße. Da passierte das Unglück.

Liebe Pferdefreunde, immer wieder erhalte ich Anrufe bezüglich meiner Weiterbildung, die ich seit 2002 bis 2019 angebote...
30/09/2020

Liebe Pferdefreunde, immer wieder erhalte ich Anrufe bezüglich meiner Weiterbildung, die ich seit 2002 bis 2019 angeboten habe. Ich habe mich Ende 2019 dazu entschlossen, meine Arbeit als Pferdepsychologin und Ausbilderin nicht mehr weiter zu führen, ich bin nicht mehr voll motiviert. Ich bedanke mich für das mir entgegengebrachte Vertrauen, während all den Jahren und wünsche allen viel Freude an Ihren Pferden. Herzlichst Daniela

Dem kann ich voll und ganz zustimmen
25/09/2020

Dem kann ich voll und ganz zustimmen

Stress als Auslöser von Erkrankungen des Bewegungsapparates

Wenn man in der Behandlung von Pferden tätig ist, gibt es eine Vielzahl besonderer Herausforderungen, aber die Suche nach der tatsächlichen Ursache für eine Erkrankung oder Bewegungsstörung ist sicherlich eine der größten. Zum einen, weil das Pferd ein wahrer Meister im Kompensieren ist, zum anderen, weil die Auslöser etlicher Beschwerden in seinem Nervensystem, genauer: seinem seelischen Befinden zu suchen sind.
Und das ist ein meiner Meinung nach völlig unterschätzter Umstand.

Pferde sind vegetativ gesteuert, hochgradig sensibel und unterliegen einer Vielzahl von angeborenen Instinkten, die sie nicht willentlich an- oder ausschalten können. Um es kurz zu machen: Psychische Anspannung ist immer mit körperlicher Anspannung gekoppelt und Stress betrifft immer den gesamten Körper.
Nun hat das Pferd aber nicht die Möglichkeit, sich willentlich zu entspannen. Die Automatismen des Flight or Flight Instinktes sind „an“ oder „aus“ -dazwischen gibt es nichts- und sobald es „an“ ist bestimmen diese Abläufe seinen Körper - ob es das will, oder nicht. Der gesamte Organismus wird erst dann in einen Normalzustand zurückkehren, wenn die wahrgenommene Gefahr nicht mehr existent ist. So lange das Pferd sich nicht sicher fühlt, bleibt das Stresslevel hoch, die Muskulatur angespannt (die dadurch übersäuert, Entzündungen ausbildet und sich überdies nicht aufbauen kann), das Immunsystem wird unterdrückt und die Versorgung von Verdauungstrakt und Haut heruntergefahren, um nur ein paar Beispiele zu nennen.

Dafür muss man sein Pferd nicht unter künstlicher Spannung oder mit Zwangsmaßnahmen wie Rollkur reiten, grell füttern oder von Turnier zu Turnier fahren - um das Stressniveau des Pferdes zu erhöhen genügt schon ein unsicherer Reiter, unpassende (schmerzhafte) Ausrüstung oder unklare Kommunikation. Immer abhängig natürlich von Art und Charakter des jeweiligen Pferdes.
Bereits ein unterschwellig erhöhtes Anspannungslevel kann Erkrankungen und Dysfunktionen in den Organen und dem Bewegungsapparat verursachen.

Etliche „Rückenerkrankungen/-entzündungen“ gehen auf stressinduzierte Magenerkrankungen und/oder stressbedingt zu hohen Muskeltonus zurück und werden nach jedem Anspritzen wieder kommen, solange der Grund für das hohe Stresslevel nicht eliminiert wird. „Genickblockaden“ haben ihren Ursprung ebenso häufig in chronisch erhöhter Anspannung, wie die viel besprochene „Hinterhandschwäche“ und die sogenannte „Trageerschöpfung“.

Ich kann es daher gar nicht oft genug sagen: Die Losgelassenheit des Pferdes muss Voraussetzung sein für jede Arbeit mit dem Pferd und an Tagen, an denen das Pferd sich aufgrund äußerer Umstände wie Wind oder Maschinen oder Lärm anfänglich nicht loslässt, wird sie automatisch zum Ziel unserer Arbeit an diesem Tag. Und zwar, wenn nötig, zum einzigen Ziel. (Es versteht sich von selbst, dass der Reiter nicht unter Anspannung stehen darf und sich so im Griff haben muss, dass er Ruhe und Sicherheit auf das Pferd überträgt.)

Ein unter Stress und negativer Spannung stehendes Pferd in dieser Spannung zu arbeiten, wird immer Schäden hinterlassen. Körperlich wie mental.

Sich den Fight or Flight Instinkt für höhere Leistungen und spektakuläre Spannungstritte zu Nutze zu machen, ist daher in größtem Maße unreiterlich und jeder echte Reiter sollte alles daransetzen, seinem Pferd die größtmögliche Ruhe und Gelassenheit zu vermitteln und echte Losgelassenheit zu erreichen.
Dazu gehört auch das Bilden einer verlässlichen Vertrauensbasis und die Arbeit an der Erhöhung der Stresstoleranz. Um dies zu erreichen, muss man das Pferd an gefährliche Dinge wie laute Geräusche, Regenschirme und Trecker gewöhnen und sein Selbstbewusstsein so stärken, dass nicht jedes Knacken und jeder Vogel im Gebüsch den Fight or Flight Modus auslöst.
Losgelassenheit und Erhöhung der Stresstoleranz, also „Abhärtung“ im Sinne positiver Verstärkung und Ausbildung des Selbstbewusstseins des Pferdes, sind zwei wesentliche Pfeiler zur körperlichen und mentalen Gesunderhaltung des Pferdes.
Das sollte man wirklich nicht unterschätzen.
Julie von Bismarck
Mehr über die Zusammenhänge lesen: https://www.bod.de/buchshop/zusammenhaenge-im-pferd-julie-von-bismarck-9783982041414

Trauriger Alltag für Pferde, Reiter ohne Gefühl! Reitpferde müssen gymnastiziert werden ohne Kraftakt mit Leichtigkeit u...
09/08/2020

Trauriger Alltag für Pferde, Reiter ohne Gefühl! Reitpferde müssen gymnastiziert werden ohne Kraftakt mit Leichtigkeit und Geduld. Arbeitet mit Euren Händen so, als würdet Ihr ein rohes Ei halten, mit Gefühl😍, der Weg zum Erfolg, für jedes Reiterpaar.

*Éthogramme de la douleur chez le cheval monté*

Toutes les photos appartiennent au Dr S.J. Dyson.

Merci au groupement Saddle Research Trust d’avoir mis à disposition une infographie imagée (https://www.saddleresearchtrust.com/how-do-i-know-if-my-ridden-horse-is-in-pain/).
Pour des raisons de facilités, j’ai repris leurs photos.

Le Dr Sue Dyson a développé l’éthogramme de la douleur chez le cheval monté. Il a été initialement développé pour détecter des boiteries via le comportement, mais il s’applique de manière plus large à tout élément négatif (douleur ou trauma) du travail monté du cheval.

Pour les plus courageux, la publication initiale (Dyson, Sue, et al. “Development of an Ethogram for a Pain Scoring System in Ridden Horses and Its Application to Determine the Presence of Musculoskeletal Pain.” Journal of Veterinary Behavior, vol. 23, 2018, pp. 47–57.) est disponible en MP.

Pour évaluer la probabilité d’une douleur, il est estimé que si un cheval exprime plus de 8 de ces 24 comportements, il est probable qu’il soit boiteux ou douloureux. Certains d’entre eux ne sont apparus que chez les chevaux boiteux de l’étude, ce sera précisé.

Sehr gut geschrieben und Sarah setzt es auch um - wie Pferde lernen 👏
01/07/2020

Sehr gut geschrieben und Sarah setzt es auch um - wie Pferde lernen 👏

- Reiten und lebenslanges Lernen -

In meinem Studium der Bildungswissenschaft habe ich mich intensiv mit dem Thema des lebenslangen Lernens auseinandergesetzt. Diese relativ neue Theorie als Ansatz der heutigen Bildungs-Gesellschaft finde ich im Allgemeinen sehr interessant und auch sinnvoll. Reiten als Sport aber auch der Umgang mit dem Pferd empfinde ich auch als einen lebenslangen, nie endenden Prozess. Wer beim Reiten behauptet, er könne und wisse schon alles, der hat das Reiten nie wirklich erlernt. Reiten lehrt uns viel über uns selbst und auch über unsere Einstellung zum Leben.
Egal welcher Reitweise wir uns zugeschrieben haben, reiten zu lernen heißt auch immer ein bisschen sich selbst zu lernen und zu erfahren. Durch jede Trainingseinheit lerne ich etwas. Das kann vom Leichttraben über das korrekte Reiten des fliegenden Galoppwechsels bis hin zur Verfeinerung bestimmter Lektionen sein. Aber man kann auch lernen selbstbeherrscht zu handeln, man muss lernen Emotionen unter Kontrolle zu halten und man lernt oftmals auch seine körperlichen Grenzen kennen. Jedoch jede Art des Lernens und der damit verbundenen Erkenntnisse bringt uns voran. Wir als Menschen besitzen die Fähigkeit über Vergangenes nachzudenken, um Zukünftiges zu verbessern. Pferde hingegen leben im Hier und Jetzt. Kann ich als Mensch bestimmte Situationen reflektieren und daraufhin Probleme erkennen, habe ich die Chance in einer neuen Situation angepasster zu handeln.
Wer zu einer solchen Einstellung seinem Pferd gegenüber gelangt, wird bewusster handeln und hat gelernt, dass auch Pferde nur dann lernen, wenn ihnen die Chance gegeben wird Entscheidungen zu treffen. So wie wir Menschen, handeln Pferde gerne zu ihrem Vorteil, durch diese Motivation, welche den Motor des selbständigen Lernens darstellt, können Pferde auf schnelle Art viel lernen. Genauso sehe ich Menschen die Reiten und sich in diesem Sport ständig weiterbilden. Weiterbildung muss nicht unbedingt ein Besuch eines Kurses oder sonstigem sein, es kann auch einfach die Motivation bedeuten offen für Neues zu sein und die persönliche Einstellung für das Training des Pferdes. Es gibt unendlich viele Möglichkeiten mit Pferden zu arbeiten, es gibt keine Zauberformel für alle Pferde. Denn wie wir Menschen sind auch Pferde individuell und nicht programmierbar. Auch sie lernen unterschiedlich schnell und auf verschiedene Art und Weisen – und das auch ihr ganzes Leben lang. Prägend sind zwar die ersten Lebensjahre eines Pferdes, jedoch können Pferde auch im höheren Alter durchaus lernen. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass selbst das schwierigste Pferd, das uns teilweise an die Grenzen unserer Fähigkeiten bringt, ein guter Lehrer sein kann. So ein Pferd kann uns in Situationen bringen, welche uns im ersten Moment ratlos machen und wir spätestens ab da beginnen müssen nach neuen Wegen zu suchen. Wir beginnen zu reflektieren und erkennen vielleicht die Fehler in unserem Handeln – wir LERNEN und suchen nach Lösungen. Dieser Ansatz des selbständigen, aktiven Lernverhaltens eröffnet uns neue Chancen und Wege zu unserem Pferd.
Lebenslanges Lernen und der Reitsport sind somit untrennbar miteinander verbunden.
Wer reitet, lernt und wer lernt, wird besser. Es ist nicht allein das Ziel das uns besser macht, sondern der Weg, den wir bestreiten auf dem Weg zu diesem. 💪🏼🐴💕
(📸: A. Adomeit)

28/11/2018

Auf dem Video seht Ihr Jacs Electric Lady im Alter von fünf Jahren. Sie lebte da noch in der Integrationsbox und hat einen Tannenbaum zum Erkunden bekommen. Heute lebt Onida wie wir sie nennen im Offenlaufstall. Auf der neuen Website wird es einen Blog über Onida geben vom Beginn der Ankunft bis heute. Ich werde den Blog ab Januar starten.
Auf der neuen Homepage sind noch kleine Anpassungen vorzunehmen und zur Zeit funktionieren die email Nachrichten Eingänge nicht. Neu ist vorallem, dass ich ab dem 10.1.2019 jeden Donnerstag Webinare anbieten werden. Viel Spass beim Durchstöbern.

Wir unterrichten und korrigieren Pferde seit mehr als 15 Jahren nach diesen Erkenntnissen 😍 mittels positiver Verstärkun...
18/03/2018

Wir unterrichten und korrigieren Pferde seit mehr als 15 Jahren nach diesen Erkenntnissen 😍 mittels positiver Verstärkung. Positive Verstärkung ist alles was ein Pferd als positiv empfindet, z.B. Lob, Kraulen, Futterbelohnung, Pausen etc.

Pferde sind wahre Gedächtnis-Künstler und besitzen ein außergewöhnliches Erinnerungsvermögen: Wissenschaftler konnten nachweisen, daß Pferde menschliche Freunde auch nach langen Trennungsphasen wiedererkennen. - ProPferd ist ein unabhängiges Pferde-...

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