Es braucht nicht viel.
Es braucht nur vieles nicht!
Eva Lara
Eine Reise. Dorthin, wo du immer schon angekommen bist. Bei Dir. Rituale. Coaching. Zeremonien. Retreats.
Eigentlich dachte ich, wir wären längst darüber hinweg.
Ich habe so viele Podcastfolgen dazu aufgenommen, Interviews geführt, Texte geschrieben, Workshops gegeben.
Wir haben dieses Thema von so vielen Seiten betrachtet.
Und trotzdem kommt es wieder.
Eine Frau sitzt vor mir, voller Hoffnung, und sagt:
„Ich will mein Leben verändern. Ich will endlich in meine Kraft kommen.“
Und ein paar Sätze später wird klar:
Damit dieser Mann mit der tollen Ausstrahlung und dem einzigartigen Herzen sie endlich wirklich wählt.
Und ehrlich?
Ein Teil von mir ist es egal, woher die Motivation kommt, für sich loszugehen.
Manchmal braucht es genau diesen einen Menschen, der ein Herz so sehr berührt, dass wir uns endlich auf den Weg zu uns selbst machen.
Manchmal bin ich diesen Männern dafür sogar ein kleines bisschen dankbar.
Und trotzdem fehlt mir etwas Entscheidendes.
Weil Selbstliebe kein Umweg zu einem Mann ist.
Und Heilung kein besonders ausgeklügelter Plan, um doch noch gewählt zu werden.
Deshalb frage ich irgendwann ganz vorsichtig:
„Kannst du diesen Weg auch nur für dich gehen?“
Und dann sehe ich oft dieses kurze Erschrecken.
Weil das Herz plötzlich merkt, dass der Verstand heimlich noch einen Plan B gebaut hat.
Ich heile. Ich wachse. Ich komme in meine Kraft. Und dann verliebt er sich bestimmt doch noch in mich.
Ich verstehe das.
Wirklich.
Aber ich gehe nicht mit dir los, damit ein bestimmter Mann dich am Ende wählt.
Ich gehe mit dir zurück zu dir.
Alles andere interessiert mich nicht.
Und weißt du, was ich daran insgeheim so liebe?
Dass das Leben einen ziemlich schrägen Humor hat.
Denn ausgerechnet in dem Moment, in dem dieser eine Mann nicht mehr der Mittelpunkt deiner inneren Welt ist …
…fängst du an, ihn mit ganz anderen Augen zu sehen.
Aber darum geht es jetzt nicht.
24/06/2026
Auf dem Weg zum Greator - IT'S IN YOU! Festival… 🚀 Für mich sind solche Orte Momente in denen spürbar ist, was möglich ist auf dieser Welt. Wenn 15.000 Menschen zusammenkommen die richtig Bock haben eine Veränderung zu schaffen. Und zwar nicht im dem sie mit dem Finger rauszeigen, sondern in dem sie ready sind dafür selbst die Verantwortung zu übernehmen.
Erkennen wie schöpferisch sie sind und der Ursprung von Veränderung. Das hat ne besondere Energie.
Miteinander gehen für das was zählt. Die Liebe, die Wahrheit, die Echtheit.
Ich darf Acki von feelen by Andreas „Acki“ Ackermann in seiner Vision supporten. Real is rare ist hier der Slogan wofür feelen steht. Echtheit ist selten. Doch wie kommen wir da hin? Zu unseren Gefühlen, unseren Bedürfnissen, zu unserem Sosein zu stehen. Masken abzulegen. Und uns in unserer Verletzlichkeit & unserer Stärke anzunehmen und zu zeigen.
Leute, wir haben nen riesen Stand und werden das vor Ort gemeinsam erforschen. Würd mich mega freuen die ein oder andere von euch dort zu treffen.
Und wenns nicht zu heiß ist 😅 lasst uns umarmen. So ne richtig echte Umarmung. Von Mensch zu Mensch.
Wer ist vor Ort in Köln dieses Wochenende? 🤗😍
Ich freu mich!
Love,
Eva Lara
22/06/2026
Manchmal führe ich Verhöre mit mir selbst. 😅
Es gibt eine Frage, die unglaublich unschuldig klingt und trotzdem schon mehr Diskussionen gestartet hat als so manche politische Debatte:
„Warum?“
Warum hast du das gemacht? Warum hast du mir das nicht gesagt? Warum kommst du jetzt damit? Warum antwortest du so?
Das Verrückte ist: Die meisten von uns stellen diese Frage, weil sie verstehen wollen. Beim Gegenüber kommt allerdings oft etwas anderes an.
Nämlich: Verteidige dich. Erklär dich. Beweis mir, dass du recht hast.
Ich erwische mich übrigens selbst dabei. Nicht nur anderen gegenüber. Vor allem mir selbst.
Warum kriege ich das nicht hin? Warum mache ich das schon wieder? Warum bin ich eigentlich so?
Und plötzlich sitze ich da wie eine schlecht gelaunte Ermittlerin in meiner eigenen inneren Krimiserie. 😄
Auf der Suche nach der einen Antwort. Dem einen Grund. Der einen Erklärung. Als würde danach endlich Frieden einkehren.
Tut er meistens nicht.
Weil die spannendere Frage oft gar nicht „Warum?“ ist.
Sondern:
Was hat mich gerade so reagieren lassen? Was brauche ich? Was möchte hier gesehen werden? Was kann ich daraus lernen?
Das fühlt sich weniger nach Verhör an und mehr nach Begegnung.
Mit anderen.
Und mit mir selbst.
Denn ganz ehrlich:
Ich habe noch nie erlebt, dass jemand durch noch mehr Selbstanklage freier geworden ist.
Neugier dagegen?
Die hat schon das ein oder andere Wunder vollbracht. ✨
21/06/2026
Menschen kennenlernen mit Mitte 30.
Früher war das irgendwie selbstverständlich. Irgendwo waren immer Menschen & hatten Lust auf Verbindung. In der Schule, im Studium, während des Reisens, im neuen Job…
Doch irgendwie ist es nicht mehr so easy, wenn man dann älter wird oder? Plötzlich sitzt du in einem Dorf im Allgäu und denkst:
Wie macht man das eigentlich?
Klingeln und fragen, ob jemand spielen kommt? 😄
Die Frage beschäftigt mich gerade tatsächlich.
Nicht nur wegen des Umzugs. Sondern weil wir vor kurzem auch in KOMM HEIM ZU DIR genau dort eingetaucht sind.
Was passiert eigentlich, wenn jemand neu in einen Raum kommt?
Und plötzlich waren wir wieder in der Schule. Beim Schulwechsel. Beim ersten Tag in einer neuen Klasse.
Bei diesem Gefühl, irgendwo reinzukommen und noch niemanden zu kennen.
Und während wir darüber gesprochen haben, wurde mir etwas bewusst:
Viele von uns erinnern sich noch genau daran.
An das Mädchen, das sich gewünscht hätte, dass jemand rüberkommt.
An die Hand, die ausgestreckt wurde. Oder eben nicht.
An das Gefühl, dazuzugehören. Oder außen zu stehen.
Und irgendwann kam bei mir die Frage auf:
Wie viele Menschen sind eigentlich einsam? Wirklich einsam. Nicht alleine. Einsam.
In einer Welt voller Vernetzung. Mit Dating Apps. Mit Freundschafts-Apps. Mit sozialen Netzwerken.
Und gleichzeitig scheint es für viele von uns schwieriger geworden zu sein, einfach auf einen Menschen zuzugehen und zu sagen:
„Hi. Schön, dass du da bist.“
Wann genau ist das eigentlich passiert?
Wann wurde es normaler, ein Profil anzuschreiben als einen Menschen anzusprechen?
Ich habe darauf keine Antwort. Aber ich glaube, es hat etwas mit Verletzlichkeit zu tun.
Denn die Neue zu sein, ist verletzlich.
Jemanden anzusprechen, ist verletzlich.
Die Hand auszustrecken, ist verletzlich.
Und vielleicht ist genau deshalb jede ausgestreckte Hand so wertvoll.
Zu anderen. Und zu uns selbst. ♥️
Falls dir gerade jemand eingefallen ist: Sag diesem Menschen doch mal, dass du dich freust, dass es ihn gibt. Einfach ein
„Schön, dass du da bist.“
Ich glaube, wir können alle ein bisschen mehr davon gebrauchen.
🌻
19/06/2026
Wer bin ich eigentlich?
Eine Frage, die mich immer mal wieder besucht. Und ich bin mir ziemlich sicher, du kennst die Frage auch.
Je älter ich werde, desto mehr merke ich, wie schnell wir Menschen uns selbst in Teile zerlegen.
Dann ist da die Version von uns, die wir mögen.
Die Liebevolle. Die Freie. Die Wilde.
Die, die strahlt.
Und dann gibt es die Seiten, die wir lieber nicht hätten.
Die Unsichere. Die Trotzige. Die Verzweifelte.
Die, die gerade keine Ahnung hat.
Und irgendwie verbringen viele von uns ihr Leben damit, die eine Seite zu vergrößern und die andere verschwinden zu lassen.
Als wäre Heilung ein Projekt, bei dem am Ende nur noch die schönen Anteile übrig bleiben.
Doch so funktioniert Menschsein nicht.
Ich kann zutiefst verbunden sein und trotzdem zweifeln.
Ich kann voller Liebe sein und trotzdem wütend werden.
Ich kann meine Größe spüren und mich am nächsten Tag klein fühlen.
Das eine macht das andere nicht weniger wahr.
Fühlt sich das nicht befreiend an?
Zu erkennen, dass du dich nicht entscheiden musst...
Nicht zwischen Mensch und Seele.
Nicht zwischen Licht und Schatten.
Nicht zwischen der Frau, die manchmal den Weg kennt, und der Frau, die gerade keine Ahnung hat.
Wobei letztere bei mir definitiv häufiger auftaucht, als mir lieb ist. 😄
Wir sind nicht 50 Prozent Mensch und 50 Prozent göttlich.
Wir sind alles.
Wir sind 100% Mensch. Und 100% göttlich.
Ganz Licht & ganz Schatten.
Und genau dort hört dieser anstrengende Kampf auf, jemand anderes werden zu müssen. Und etwas beginnt, was sich für mich nach Zuhause anfühlt. 🌊
So. Das wollte ich einfach mal kurz sagen.
Falls heute mal jemand bei dir am Steuer sitzt, der/die gerade keine Ahnung hat. 😄
📷 Ganesha Isis
16/06/2026
Wunder geschehen.
Und während ich diese Überschrift schreibe, frage ich mich ehrlich, ob ich selbst darauf klicken würde.
Wunder.
Klingt irgendwie groß.
Ein bisschen esoterisch.
Und gleichzeitig merke ich: Vielleicht haben wir genau deshalb ein Problem.
Ich glaube, viele von uns glauben gar nicht mehr an Wunder.
Ich jedenfalls habe einen großen Teil meines Lebens damit verbracht, Dinge kontrollieren zu wollen.
Entscheidungen.
Die Zukunft.
Mein Bild von mir selbst.
Weil Kontrolle Sicherheit verspricht.
Das Leben hat allerdings erstaunlich wenig Interesse daran, sich kontrollieren zu lassen.
Ich bin nun also in meine neue Wohnung eingezogen. Und kannte hier fast niemanden.
Der Nachbar fuhr mein Sofa mit dem Gabelstapler vors Haus. Genau in dem Moment, als er es absetzte, öffnete der Himmel seine Schleusen.
Und zwar richtig.
Innerhalb von Sekunden war ich komplett durchnässt.
Neben dem Sofa standen meine Holzschränke, Kommoden und Lampen. Die Möbel wurden schwer, rutschig und bei einem Schrank löste sich bereits die Tür, weil die Holzscharniere aufweichten.
Ich stand mitten auf der Straße, nass bis auf die Haut, und dachte nur:
Na super. Dann schaut ich in den Himmel, direkt in den Regen und mir fiel nicht viel anderes ein, als das große Weite Leben nach Support zu fragen. Ich fragte nach einem Wunder.
Und dann passierte etwas, womit ich nicht gerechnet hatte.
Die Nachbarn kamen.
Einer nach dem anderen.
Menschen, die ich noch gar nicht kannte.
Plötzlich trugen wir gemeinsam Schränke, retteten Kartons und schleppten Möbel durch den Regen.
Alle nass, lachend. Alle ein Team.
Eine Stunde später saßen wir zwischen Umzugskartons und Möbelstücken im Wohnzimmer, tranken heimisches Bier und unterhielten uns, als würden wir uns schon ewig kennen.
Die dreizehnjährige Tochter aus der Wohnung nebenan saß mittendrin, schaute in die Runde und sagte:
„Sowas hatten wir hier noch nie. Dass wir alle zusammen waren.“
Und genau da war es.
Das Wunder.
Vielleicht geschehen Wunder genau dort, wo wir aufhören, alles kontrollieren zu wollen und dem Leben wieder erlauben, uns zu überraschen.
Eva Lara 🧡
Klicken Sie hier, um Ihren Gesponserten Eintrag zu erhalten.
Lage
Kategorie
die Schule/Universität kontaktieren
Webseite
Adresse
Würzburg