26/04/2022
Die intersdiszplinäre Verbundintiative der Philosophischen Fakultät der Universität Würzburg veranstaltet im Sommersemester 2022 unter dem Titel "Kulturwissenschaftliche Alternsforschung im Dialog" digitale Mittagsgespräche.
Damit wird der in Europa und anderen Teilen der Welt beobachtbaren demographischen Wandel aufgegriffen. Im Zentrum steht die allgemeine Frage danach, wie und was wir weltweit auch in historischer Perspektivierung voneinander lernen können, um den demographischen Wandel in unseren jeweiligen Gesellschaften im Sinne einer planbaren Zukunft und zum Wohl aller Generationen gut zu gestalten.
Gerade die Kulturwissenschaften haben Wesentliches zu diesem Dialog beizutragen. Die Verbundinitiative „Gut altern. Schön sterben“ lädt daher im Sommersemester 2022 und im Wintersemester 2022/23 Fachleute aus verschiedenen kulturwissenschaftlichen Disziplinen zu einem Austausch ein: Wir möchten mit erfahrenen Forscherinnen und Forschern aus den Kulturwissenschaften und der Öffentlichkeit ins Gespräch kommen. Dabei soll es unter anderem darum gehen, worin diese Fachleute die besonderen Möglichkeiten kulturwissenschaftlicher Alternsforschung sehen, welchen Herausforderungen sich Gesellschaften und Kulturwissenschaften zu stellen haben und wie aktuelle Forschungen gestaltet werden können. Alle Interessierten sind herzlich zur Teilnahme eingeladen.
Erster Termin: Montag, 2. Mai 2022, 12.15 – 13.45 Uhr mit Harm-Peer Zimmermann, Populäre Literaturen und Medien, Zürich
Informationen und Zugangslinks:
https://www.phil.uni-wuerzburg.de/eevk/veranstaltungen/kulturwissenschaftliche-alternsforschung-im-dialog/
25/04/2022
Erste Liebe, Freundschaften, Rezepte für süße Speisen, Erschütterungen des Lebens angesichts von Kriegen, Seuchen und anderen Katastrophen – Briefe, Tagebücher, Kochbücher und andere Selbstzeugnisse überliefern historische Alltage. Diese Schriften lesen und deuten zu können, gehört zu der Ausbildung in der Empirischen Kulturwissenschaft Europäische Ethnologie.
Der Lehrstuhl Europäische Ethnologie sammelt Selbstzeugnisse aus Unterfranken, um gemeinsam mit Studierenden und anderen Interessierten historische Alltage in der Region näher kennen zu lernen. In diesem Sommersemester startet eine digitale Lesegruppe, in der alle Interessierten an historisch-anthropologischer Forschung willkommen sind. Bürgerinnen und Bürger sowie Studierende lesen gemeinsam historische Zeugnisse und besprechen deren Inhalte. Die Ergebnisse werden von Zeit zu Zeit auch projektbezogen der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Bitte wenden Sie sich an die Leiterin der Gruppe, Prof. Dr. Michaela Fenske, wenn Sie sich die Veranstaltung für Ihr Studium anrechnen lassen möchten oder nach Quellen für Ihre Examensarbeit suchen!
Zugang zu der Veranstaltung finden Sie über die Homepage des Lehrstuhls für Europäische Ethnologie:
Lesegruppe für Bürger*innen und Studierende - Lehrstuhl für Europäische Ethnologie / Volkskunde
Mit 'OK' verlassen Sie die Seiten der Universität Würzburg und werden zu Facebook weitergeleitet. Informationen zu den dort erfassten Daten und deren Verarbeitung finden Sie in deren Datenschutzerklärung.
22/04/2022
Im Begleitseminar sind noch Plätze frei! - Auch für den GSiK-Bereich geöffnet!
⚪ Donnerstags, 12-14 Uhr
Das Seminar setzt die Arbeit des Forschungskolloquiums aus dem Wintersemester 2021/2022 fort. Im Mittelpunkt stehen abermals Seuchen in verschiedenen Lebenswelten aus der Sicht verschiedener Disziplinen. Gäste werden über ihre Forschungen im Bereich der Erforschung von Seuchen referieren. Zugleich werden wir im Rahmen des Seminars Fragen des möglichen fachlichen Beitrags der Europäischen Ethnologie zur Erforschung von Seuchen reflektieren.
Weitere Informationen zum Seminar auf WueStudy (04066410)!
Die Vortragstermine des Kolloquiums stehen auf der Homepage!
18/01/2022
Im Sommersemester bietet die Europäische Ethnologie ein Lehrforschungsprojekt über
Nachhaltigkeit an Hochschulen an. Ausgangspunkt für diese Veranstaltung ist die Überzeugung, dass Universitäten prädestiniert dafür sind, inmitten der Vielfachkrisen
unserer Zeit Orte der Hoffnung zu sein. Und die hier tätigen jungen Erwachsenen sind
wichtige Akteur:innen im gesellschaftlichen Transformationsprozess. Was Hoffnung mit
Nachhaltigkeit zu tun hat, was Nachhaltigkeit in Hochschulen und Gesellschaften konkret bedeutet, wie Hochschulen zur Transformation nachhaltiger Gesellschaften beitragen können, und welche Expertise die Alltagskulturwissenschaft Europäische Ethnologie in diesem Bereich einzubringen vermag, wird uns in diesem Sommersemester beschäftigen.
Ein Schwerpunkt unserer Auseinandersetzung mit Nachhaltigkeit an der Universität wird der Dialog mit den Kolleg:innen in der Verwaltung der Universität sein. Hier werden wesentliche Entscheidungen gefällt, und hier erweist sich die Tragfähigkeit von
Tansformationsexperimenten.
Die Studierenden werden eigene thematisch einschlägige Forschungsprojekte konzipieren, durchführen und präsentieren. Der Kurs ist offen für alle Masterstudierenden und fortgeschrittene Bachelorstudierende der Europäischen Ethnologie, für Studierende von GSiK.
Um die Lehrveranstaltung gut vorbereiten zu können, bitten wir um sofortige Anmeldung unter: Prof. Dr. Michaela Fenske: [email protected]
17/01/2022
Am Donnerstag, 18.15 Uhr spricht Wolf Peter Klein im Rahmen unseres Forschungskolloquiums zum Thema "Sprachwandel und Sprachdiskussionen in der Corona-Zeit. Muster und Mythen"
Der Vortrag setzt bei den zahlreichen öffentlichen Stellungnahmen über die sprachlichen Folgen der Corona-Pandmie ein. Vor diesem Hintergrund soll die Frage beantwortet werden, ob und, wenn ja, in welchen Formen die Corona-Krise unsere Sprache verändert hat.
Wolf Peter Klein ist seit 2009 Inhaber des Lehrstuhls für deutsche Sprachwissenschaft an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg.
https://www.phil.uni-wuerzburg.de/eevk/veranstaltungen/herausgefordertes-leben-seuchen-bei-menschen-tieren-pflanzen/
19/10/2021
🟣🟢🟠Ankündigung Digitale Vortragsreihe 🟠🟢🟣
"Und was macht du dann damit?"... Wem wurde diese Frage noch nicht gestellt?
Und wer hat sie sich, im Rahmen eines kulturwissenschaftlichen Studiums, nicht selbst schon stellen müssen... Es gibt unzählig viele spannende Antworten darauf und einige werden euch im BERUFSPRAXIS-Seminar vorgestellt.
Link zum Flyer und zur Zoom-Veranstaltung findet ihr in der Account-Beschreibung.
18/10/2021
Wir melden uns zurück mit dem Hinweis auf das digitale Forschungskolloquium in diesem Semester.
Herausgefordertes Leben: Seuchen bei Menschen, Tieren, Pflanzen
Mit renommierten Wissenschaftler:innen aus unterschiedlichen Fachdisziplinen werden wir im kommenden Semester die Herausforderungen von und den Umgang mit Seuchen aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten. Dabei denkt das Forschungskolloquium die auf der Erde lebenden Spezies verbunden und lenkt somit den Blick auf deren Gemeinsamkeiten wie auch auf spezifische Herausforderungen und versucht, mit Seuchen besondere Dynamiken in Zeit und Raum als natürlichkultürliche Phänomene besser zu verstehen.
Alle weiteren Infos, sowie die zoomlinks zu den Veranstaltungen findet ihr auf der Lehrstuhlwebsite.
27/07/2021
Das Semester neigt sich langsam dem Ende zu. Aber auch in der vorlesungfreien Zeit ist das Team der EE/VK erreichbar. Sollte Bedarf bestehen, dann einfach eine Email zur Terminvereinbarung schreiben.
Alle Infos zum Team stehen auf der Website. Link in der Accountbeschreibung.
Wer per Email auf dem Laufenden gehalten werden will, kann auch den Newsletter abonnieren.
21/07/2021
Neuerscheinung: Durch Leben wandeln. Neuere biografische Forschungen
Im Frühjahr 2019 hat der Lehrstuhl für Europäische Ethnologie/Volkskunde Expertinnen und Experten aus dem Feld biografischer Forschung eingeladen, um mit den Würzburger Studierenden ihre Erfahrungen aus diesem im Fach sehr bedeutsamen Forschungsfeld zu teilen. Diese Vortragsreihe wird im vorliegenden Band der diesjährigen Ausgabe unserer Zeitschrift „Alltag – Kultur – Wissenschaft“ veröffentlicht.
Herausgegeben von Michaela Fenske und Susanne Dinkl
Würzburg: Königshausen & Neumann
Erhältlich ab dem 26.07.2021
Als Verbindungsstück zwischen gelebtem individuellen Leben und Gesellschaft, zwischen individueller und allgemeiner Geschichte ermöglicht die Beschäftigung mit Lebensgeschichten verschiedene Zugänge zu den Alltagen der Vielen. Lebensgeschichten geben Einblick ebenso in historische wie gegenwärtige Gesellschaften. Der vorliegende Band stellt neuere Ansätze biografischer Forschungen aus der Europäischen Ethnologie und den Geschichtswissenschaften vor.
Vorbestellbar unter:
https://www.verlag-koenigshausen-neumann.de/product_info.php/info/p10008_Alltag-Kultur-Wissenschaft--8--Jahrgang-2021--Durch-Leben-wandeln--Neuere-biografische-Forschungen--Alltag-----Kultur-----Wissenschaft--8--Jahrgang-2021--Beitr--ge-zur-Europ--ischen-Ethnologie-Volkskunde.html/XTCsid/aeaa4vpgtqgbappll461o3hr10
12/07/2021
Wie kann über eine räumliche und ästhetische Präsentation zeitgenössischer Kunstwerke und wissenschaftlicher Exponate für einen Perspektivwechsel im Verhältnis Mensch - Natur plädiert werden? Der Vortrag wird anhand eines Bilderparcours den Zuhörer*innen die Möglichkeit geben, mehr über die Konzeption und Intention der Ausstellung im Frankfurter Kunstverein zu erfahren.
Franziska Nord referiert am 13.07. ab 19.30 Uhr unter dem Titel: " Trees of Life - Erzählungen für einen beschädigten Planeten" im Rahmen der Ringvorlesung des Kollegs Mittelalter und frühe Neuzeit: KRISE ALS CHANCE ERZÄHLEN.
https://www.phil.uni-wuerzburg.de/eevk/veranstaltungen/ringvorlesung-des-kollegs-mittelalter-und-fruehe-neuzeit-krise-als-chance-erzaehlen/verzeichnis/1307-ringvorlesung-des-kollegs-mittelalter-und-fruehe-neuzeit-krise-als-chance-erzaehlen/
06/07/2021
Der Tagungsband „Ländliches vielfach! Leben und Wirtschaften in erweiterten sozialen Entitäten“ des Würzburger Lehrstuhls für Europäische Ethnologie ist jetzt bei Königshausen & Neumann erhältlich.
Der Band beinhaltet die Ergebnisse, die während der gleichnamigen Tagung im April 2019 am Würzburger Lehrstuhl in Kooperation mit der Landestelle Berlin-Brandenburgische Volkskunde am Institut für Europäische Ethnologie an der der Humboldt-Universität zu Berlin und der Kommission Kulturanalyse des Ländlichen der dgv sowie mit Vertreter*innen unterschiedlicher Disziplinen zusammen erarbeitet wurden.
https://www.phil.uni-wuerzburg.de/eevk/startseite/
Ländliches Leben und Wirtschaften ist vielfältiger als gemeinhin angenommen. Es findet sich landschaftlich-regional, aber auch in Stadt und Land sowie in den vielen Zwischenräumen nach wie vor eine Diversität an Formen der Bewirtschaftung natürlicher Ressourcen. Zugleich ist seit der Moderne ein beschleunigter Reduktionsprozess zu beobachten, der im 21. Jahrhundert mit Blick auf Wirtschaftsweisen und die benötigte sozio-biologische Vielfalt an Lebensformen besorgniserregend ist. In diesem Sinne versteht sich der Titel des Sammelbandes auch als Aufforderung zu einer dringend benötigten Kurskorrektur. Der Band versteht sich als Annäherung an eine neue Art der Erforschung ländlicher Ökonomien, die als Zusammenwirken und gemeinsames Werden unterschiedlicher Spezies und Individuen betrachtet werden. Die versammelten Beiträge nehmen dabei aus kulturanthropologischer, geschichtswissenschaftlicher und künstlerischer Perspektive Bezug auf gegenwärtige wie historische Lebens- und Arbeitsgemeinschaften von Menschen, Tieren, Pflanzen sowie Materialitäten (inklusive Bauten, Technologien etc.). Thematisch berühren sie urbane Agrikulturen, ebenso wie die Digitalisierung landwirtschaftlicher Tierhaltung oder die Bedeutung von Freilandmuseen für den Artenerhalt.
Ländliches vielfach! Leben und Wirtschaften in erweiterten sozialen Entitäten.
Herausgegeben von Michaela Fenske, Arnika Peselmann, Daniel Best.
Würzburg: Königshausen & Neumann