Selbstbehauptung beginnt mit der Stimme.
Nicht jede Situation erfordert sofort körperliche Selbstverteidigung.
Viele Konflikte lassen sich schon mit einer klaren Körpersprache und einer deutlichen Stimme entschärfen.
Deshalb lernen die Kinder bei uns zuerst, klare Grenzen zu setzen.
🟢 1. Freundlich, aber bestimmt:�"Halt, Stopp! Lass mich in Ruhe!"
🟡 2. Deutlich und energisch:�"Jetzt reicht's!"
🔴 3. Erst wenn der andere trotzdem nicht aufhört, setzt sich das Kind körperlich zur Wehr.
Unser Ziel ist nicht, Kinder kämpfen zu lassen.
Unser Ziel ist, dass sie lernen, ihre Grenzen klar zu zeigen und sich im Ernstfall selbst zu schützen.
Wing Chun Kung Fu - Zentrum Ulm
Wing Chun Kung Fu - Zentrum Ulm
Fachschule für Selbstverteidigung und Gesundheit
Sifu Bodo Seibold
WingTsun, BiB, Kampfsport, Selbstverteidigung, Selbstverteidigung für Kinder
WT - Zentrum Ulm
Schillerstr. 47, 89077 Ulm
Was kann ein Kind tun, wenn es plötzlich festgehalten wird?
In diesem Reel trainieren wir eine einfache und klare Reaktion.
➞ Mit aller Kraft auf den Arm schlagen.
➞ Laut um Hilfe rufen.
➞ Sobald der Griff gelöst ist: weglaufen.
Das Ziel ist nicht, sich auf einen Kampf einzulassen.
Das Ziel ist, sich zu befreien, Aufmerksamkeit zu erzeugen und möglichst schnell Abstand zu gewinnen.
Genau solche einfachen Abläufe üben wir mit Kindern altersgerecht und immer wieder.
Denn in einer Stresssituation helfen klare Handlungspläne oft mehr als komplizierte Techniken.
Kinder stark machen. Sicherheit schenken.
Kann man einen Messerangriff von oben abwehren?
Diese Frage wird uns häufig gestellt.
Wenn mich jemand das fragt, antworte ich ehrlich:
Ich würde es auf jeden Fall versuchen – wenn ich nicht weglaufen kann.
In diesem Reel zeigen wir eine mögliche Reaktion auf einen Angriff von oben.
Dabei gilt für uns immer:
Ein Messerangriff gehört zu den gefährlichsten Situationen überhaupt.
Wenn Flucht oder Deeskalation möglich sind, haben sie immer Vorrang.
Ist eine Verteidigung jedoch unvermeidbar, braucht es einfache Bewegungen, klare Prinzipien und regelmäßiges Training.
Unser Ziel ist nicht, spektakuläre Techniken zu zeigen.
Sondern realistische Möglichkeiten aufzuzeigen und das Bewusstsein für die Gefahren eines Messerangriffs zu schärfen.
"Kannst Du mir mal kurz helfen?"
Eine einfache Frage.
Und genau deshalb ist sie so wichtig.
In diesem Reel versucht ein fremder Erwachsener, ein Kind mit Geld dazu zu bewegen, beim Ausladen eines Autos zu helfen.
Unsere Empfehlung für Kinder ist bewusst einfach:
✔️ Nicht stehen bleiben.
✔️ Nicht auf ein Gespräch einlassen.
✔️ "Entschuldigung, ich habe keine Zeit."
✔️ Weitergehen.
Und wenn sich die Situation bedrohlich anfühlt oder die Person näher kommt?
➡️ Sofort weglaufen.
Kinder müssen fremden Erwachsenen nicht helfen.
Sie dürfen sich selbst schützen.
Genau solche Alltagssituationen üben wir im Kindertraining – ruhig, altersgerecht und ohne Angst zu machen.
"Was passiert, wenn Dich jemand plötzlich am Arm zieht?"
"Würdest Du automatisch dagegenziehen?"
Wenn Dich jemand zieht, ist die erste Reaktion oft, dagegenzuhalten.
Im Wing Chun trainieren wir einen anderen Gedanken.
Anstatt dagegenzuhalten, nutzt Simo Eva den Zug für einen Schritt nach vorne und übernimmt sofort wieder die Initiative.
Aus der Bewegung des Angreifers entsteht so eine eigene Handlung.
Im Wing Chun versuchen wir, Kräfte nicht unnötig mit Kraft zu beantworten.
Stattdessen lernen wir, Bewegungen wahrzunehmen und sie – wenn möglich – für uns zu nutzen.
Genau diese Prinzipien machen viele Bewegungen einfach, flüssig und effizient.
Muss Selbstverteidigung kompliziert sein?
Ganz im Gegenteil.
Je einfacher eine Bewegung ist, desto schneller lässt sie sich unter Stress umsetzen.
In diesem Reel zeigt Eva eine einfache und sehr schnelle Handbefreiung gegen doppeltes Greifen.
Das Ziel ist nicht, möglichst spektakuläre Techniken zu zeigen.
Sondern Bewegungen zu trainieren, die sich natürlich anfühlen und zuverlässig abrufbar sind.
Übrigens:
Für dieselbe Situation trainieren wir bewusst mehrere Lösungsmöglichkeiten. Nicht, weil eine Technik besser ist als die andere, sondern weil jeder Angriff und jeder Mensch unterschiedlich ist.
Unser Ziel ist es, die Prinzipien des Wing Chun so zu verstehen, dass wir uns flexibel an eine Situation anpassen können.
Denn die Realität hält sich selten an einen festen Ablauf.
Was soll ein Kind tun, wenn ein fremder Erwachsener es anspricht?
Viele Kinder wissen es nicht.
Deshalb trainieren wir solche Situationen ganz bewusst.
In diesem Reel versucht ein fremder Erwachsener, ein Kind aus dem Auto mit einem Stofftier anzulocken.
Die Aufgabe des Kindes ist bewusst einfach:
✔️ Nicht stehen bleiben.
✔️ Nicht diskutieren.
✔️ "Entschuldigung, ich habe keine Zeit."
✔️ Weitergehen.
Und wenn der Erwachsene plötzlich aussteigt?
👉 Sofort weglaufen.
Kinder müssen sich nicht erklären, wenn sie sich unwohl fühlen.
Genau solche Alltagssituationen üben wir im Kindertraining immer wieder – ruhig, altersgerecht und ohne Angst zu machen.
Was passiert, wenn jemand Deine Deckung herunterreißt?
Viele Menschen reagieren in diesem Moment überrascht – und genau diese kurze Irritation nutzen Angreifer oft aus.
In diesem Reel zeigt Simo Eva eine mögliche Reaktion auf eine drohende Ohrfeige.
Sie befreit zunächst ihre Hand, weicht dem Angriff aus und übernimmt anschließend sofort wieder die Initiative.
Im Wing Chun geht es nicht darum, Schlag gegen Schlag auszutauschen.
Es geht darum, den richtigen Moment zu erkennen, sich zu schützen und entschlossen zu handeln.
Denn oft entscheidet nicht die Kraft – sondern die Fähigkeit, nach einer überraschenden Situation schnell wieder handlungsfähig zu werden.
Wenn Dich jemand an beiden Armen festhält – was würdest Du tun?
Viele versuchen instinktiv, sich mit Kraft loszureißen.
Oft ist das nicht die beste Lösung.
Im Wing Chun lernen wir, günstige Momente zu erkennen und den eigenen Körper sinnvoll einzusetzen.
Diese Übung zeigt eines dieser Prinzipien.
Nicht spektakulär.
Aber wirkungsvoll.
Denn oft sind es gerade die einfachen Bewegungen, die den größten Unterschied machen.
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12/07/2026
**„Lauf weg!“ – und wenn das nicht mehr möglich ist?
Am Wochenende fand unser jährliches Intensiv-Training zur Verteidigung gegen Stock- und Messerangriffe statt.
Mit neun Teilnehmern war die Gruppe bewusst überschaubar – ideal für intensives und individuelles Training.
Gemeinsam haben wir uns mit einer der gefährlichsten Situationen überhaupt beschäftigt.
Dabei stand von Anfang an eine Botschaft im Mittelpunkt:
Wenn Du fliehen kannst, dann fliehe.
Anhand realer Videoaufnahmen wurde schnell deutlich, wie überraschend und dynamisch Messerangriffe häufig ablaufen. In vielen Fällen bleibt kaum Zeit zum Nachdenken.
Deshalb trainierten wir keine spektakulären Techniken, sondern einfache und klare Prinzipien für den absoluten Notfall:
✔️ Gefahr realistisch einschätzen
✔️ Den Waffenarm kontrollieren
✔️ Entschlossen handeln
✔️ Unter Stress handlungsfähig bleiben
Besonders spannend war unser Kreistraining mit unterschiedlichen Waffen und Angriffen. Dabei wurde allen Teilnehmern bewusst, wie schwierig es ist, einen Angriff richtig zu erkennen und in Sekundenbruchteilen angemessen zu reagieren.
Am Ende waren sich alle einig:
Regelmäßiges Training ersetzt keine Garantie – erhöht aber die Chance, im Ernstfall handlungsfähig zu bleiben.
Ein herzliches Dankeschön an alle Teilnehmer für die konzentrierte Mitarbeit, den respektvollen Umgang miteinander und die tolle Atmosphäre.
Wir freuen uns schon auf das nächste Intensiv-Training.
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Öffnungszeiten
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