04/01/2025
Erster Workshop 2025.
Infos unter www.atelier-iosono.de
Io sono - ich bin! Mein Name ist Petra und ich nehme dich mit auf eine Reise zu dir selbst.
04/01/2025
Erster Workshop 2025.
Infos unter www.atelier-iosono.de
18/11/2024
Richter in Berlin! Kleine aber feine Ausstellung!
Kampf dem Weiße-Wände-Syndrom!
Es gibt nichts Langweiliges, als weiße Wände!
Doch: weiße Wände und noch dazu weiße Möbel.
Bilder, und ins besondere öfters wechselnde Bilder, machen dein Zuhause, deine Praxis, deine Kanzlei, sein Büro interessant und für dich, deine Mitarbeiter und Kunden attraktiv.
Es gibt viele Möglichkeiten, durch eine sorgfältige Bildauswahl die Atmosphäre im Raum deutlich zu verbessern. Ich berate dich gerne, was in deinem Fall geeignet erscheint.
Und jetzt mal ehrlich, ein Kunstdruck hat auch seinen Preis! Ein gemaltes Bild ist ein Original.
Das verliert seinen Wert in der Regel nicht.
Schau dich gerne in meinem Atelier nach Bildern um, zum Kauf oder zur Miete.
Oder komm zu einem meiner Malworkshops oder ins offene Malen , dort kannst du deine eigene Kreativität ausleben.
Herzlichst,
Petra
www.atelieriosono.de
[email protected]
22/09/2024
26/02/2024
„Ich leide unter Aufschieberitis!“😟
Diese Aussage höre ich so oft.
Was steckt dahinter?
Man unterscheidet Aufschieberitis von Verschieberitis.
Aufschieberitis:
ich verschiebe eine Tätigkeit zeitlich nach hinten. Meist so lange, bis ich sie unausweichlich erledigen muss. Häufig ist dann das Ergebnis suboptimal, denn unter Stress und der innerlichen Ablehnung gegen die Tätigkeit, ist die Ausführung meist knapp und kurz, damit man sich nicht noch länger damit beschäftigen muss. Ausschmückungen der Tätigkeit fallen wegen des Zeitdrucks häufig flach.
Verschieberitis:
ich verschiebe eine Tätigkeit an einen anderen Ort. Typisch: vom rechten Stapel auf dem Schreibtisch auf den linken oder von ganz oben nach unten. Nach dem Motto: wenn ich es nicht gleich sehe, ist es auch leicht aus dem Sinn, es geht mir besser! (in dem Moment) Leider wandern die Dinge in dem Stapel irgendwann wieder nach oben oder wandern von einer to do-Liste auf die nächste. In der Ausführung ist das Ergebnis dann meist ähnlich ungenügend, wie bei der Aufschieberitis.
Übrigens, wussten Sie schon, dass die Endung -itis in der Medizin Entzündung bedeutet?🤓
Somit ist die Aussage: „ Ich leide an Aufschieberitis!“ nicht ganz falsch. Ich leide daran, denn es ist eine Erkrankung, nämlich eine Entzündung. Ich sollte mich also fragen, was ist bei mir eigentlich entzündet? Für was ist diese Entzündung in meinem Leben ein Symptom?
Und noch etwas ist interessant an dieser Begrifflichkeit:
wenn ich diese Begriffe verwende, quasi wie eine Erkrankung, dann sage ich damit aus, dass ich von der Erkrankung einfach überfallen wurde, wie bei einem Schnupfen. Ich habe also keine Schuld daran, dass es so ist, ich bin nur Opfer. In diesem Moment gebe ich all meine Verantwortung ab, ich kann ja nichts dafür. Nur leider gebe ich auch alle meine Macht zur Veränderung der Dinge ab und habe keine Möglichkeit zum Handeln mehr. 😟
Wählen Sie vielleicht zukünftig Ihre Worte mit etwas mehr Bedacht!😉
11/01/2024
Verstrickt
Kennst du das: wenn ich abends vor dem Fernseher sitze hole ich häufig mein Strickzeug raus. Ich liebe es, besonders an kalten, winterlichen Abenden, meine Hände an der Wolle zu wärmen, die einem durch die Finger fließt, sie umschmeichelt.
In der Berührung der Wolle entsteht eine direkte Verbindung zu meinem Herzen und so kann das Herz nicht anders, als sich gewärmt und beflügelt fühlen.
Die rhythmische Bewegung der Finger gibt den Takt vor für meine „Strickmeditation“. Und so kann es passieren, dass ich vom Fernsehprogramm nicht viel mitbekomme und die Bilder in mir größer sind, als die auf der Mattscheibe je sein könnten
Was dann aber immer gar nicht passt ist, wenn die Nachrichten laufen. Sofort kommen die Finger aus dem Takt, die fließenden Bewegungen geraten ins Stocken, man hat das Gefühl, den Faden verloren zu haben und sucht verzweifelt nach einem Anknüpfpunkt, ein Stück Wolle um Festhalten.
Manchmal denke ich, es ist hoffnungslos, ich kann alle Maschen von der Nadel fallen lassen, das wird nix, die Welt da draußen ist keinen Strickpulli wert.
So viele ungute Verstrickungen, Korruption, Kriege, Anschläge. Wer übernimmt Verantwortung dafür?
Oder auch nur Verantwortung für sein eigenes Leben und Tun?
Ich kann nicht sagen, ob es der Welt nutzt, aber mir hilft es, die Wolle in die Hand zu nehmen, Maschen aufzufädeln und wieder ein neues Teil zu beginnen mit allem Mut meine eigenen Muster zu stricken, in meiner Geschwindigkeit Ruhe zu finden und das Gefühl zu haben: ich stricke mich frei, mit jeder neuen Masche komme ich mir und meinem Ziel näher.
-iosono
11/01/2024