KruemelKasten

KruemelKasten Im KruemelKasten werden bis zu 5 Kinder im Alter von 1 bis 3 Jahren betreut. Mein Name ist Simone Bossert, Mutter von 4 Kindern und ausgebildete Erzieherin

Und weil die Zeichen nicht reichen, geht es hier noch weiter.Da war noch Ella   Wer in der Kindertagespflege arbeitet, i...
29/12/2024

Und weil die Zeichen nicht reichen, geht es hier noch weiter.

Da war noch Ella Wer in der Kindertagespflege arbeitet, ist vor allem im Alltag mit den Kindern auf sich allein gestellt. Und dieses Jahr war doch immer wieder auch sehr herausfordernd. Danke Ella, dass du dann ein offenes Ohr für mich hattest und mir immer wieder Impulse geben konntest.

Und Hey Fea, was würde ich inzwischen tun...ich kann gar nicht in Worte fassen, wie dankbar ich dir bin. Du hast mich dieses Jahr bei sehr wichtigen und notwendigen Entscheidungen so großartig unterstützt. Danke, danke, danke...der Pflaumentee wartet noch 😉

Da sind aber noch einige Profile, bzw Menschen hinter den Profilen, die mir dieses Jahr wichtig waren:










Und ich entschuldige mich, weil ich ganz sicher bin, jemanden vergessen zu haben 🙈

Danke euch allen! Ich freue mich auf ein spannendes Jahr 2025 mit euch allen ❤️

Sommerferien im KruemelKastenAb dem 4.9. bin ich wieder für euch und eure Kinder da. Für den Herbst hab ich schon was to...
18/08/2023

Sommerferien im KruemelKasten

Ab dem 4.9. bin ich wieder für euch und eure Kinder da. Für den Herbst hab ich schon was tolles geplant...das wird bestimmt richtig gut.

Jetzt ist hier erstmal Pause und Familienzeit angesagt! Habt's fein ❤️

Erinnert ihr euch? Neulich erzählte ich in einer Story, dass ich online eine Fortbildung besucht habe und dazu noch etwa...
19/06/2023

Erinnert ihr euch? Neulich erzählte ich in einer Story, dass ich online eine Fortbildung besucht habe und dazu noch etwas loswerden will.

Die Fortbildung war aufgeteilt in zwei Abende. Das Thema ist für das, was ich sagen möchte, nicht wichtig.
Bereits nach dem ersten Abend war ich ziemlich frustriert. Sowohl während dem Vortag der Referentin als auch in den Gruppenarbeiten schwankten meine Gefühle zwischen Wut, Entsetzen, Unverständnis und Resignation.

Wie kann es sein, dass in der Begleitung von jungen Kindern Menschen arbeiten und aus- bzw. weiterbilden, deren Haltung/Einstellung/Meinung/Wissenstand so absolut veraltet ist. Es wurden Aussagen von TeilnehmerINNEN gemacht, bei denen sich mir die Nackenhaare aufstellten. Die meisten haben zwar von Bindung- und Beziehungsorientiert schon einmal gehört, doch an den Aussagen die gemacht werden hört man doch deutlich, dass sie das nicht leben!

Am zweiten Abend wäre ich fast geplatzt, doch zu meinem Pech war da die Technik so schlecht, dass eine Wortmeldung nahezu unmöglich war. Immer wieder wurde angeführt, wie die Kinder doch den Eltern auf der Nase herum tanzen, sobald diese zum Abholen kommen. "Da sieht man, dass die keine Grenzen setzen. WIR sind da konsequent. Bei UNS machen die SOWAS nicht. Bei UNS gibt es halt Regeln..." Die Referentin hat nickend und bejahend allem zugestimmt.

Ich hätte am liebsten laut "STOPP!" geschrien.

Liebe Eltern und Begleitende da draußen:
Nein ihr macht nichts falsch, weil eure Kinder bei euch nicht "funktionieren". Ihr müsst nicht "einfach nur mal richtig durchgreifen und dann klappt das schon". IHR seid die wichtigsten Bindungspersonen eurer Kinder und weil sie sich eurer Liebe so sicher sind, können sie ALLE Gefühle bei euch heraus lassen. Seht es als einen Liebesbeweis, wenn ihr zum Abholen kommt und euer Kind erstmal völlig ausflippt, weil es während der Betreuung einfach mehr kooperiert hat und vermutlich einige Neins mehr hingenommen hat, als bei euch zu Hause.

Ich stehe nun nur vor der Frage, wie kann ich mit meiner Haltung zukünftig an solchen Fortbildungen teilnehmen...haben andere TPs, Pädagogische Fachkräfte Tipps?

Und manchmal macht es plötzlich *klick*Nach Ostern habe ich mit der Eingewöhnung eines neuen Tageskinds begonnen. Zunäch...
25/05/2023

Und manchmal macht es plötzlich *klick*

Nach Ostern habe ich mit der Eingewöhnung eines neuen Tageskinds begonnen. Zunächst verlief sie ganz "normal". Kennenlernen, erste Kontaktaufnahme, Trennungsversuch... Die ersten beiden Trennungen waren auch erstaunlich gut, doch dann brach alles komplett ein. Das Kind klammerte, weinte, schrie, war völlig aufgelöst, so dass wir die Trennung sofort abbrechen mussten. Dann ging ich mit den Eltern ins Gespräch und wir überlegten gemeinsam, wie wir weitermachen können. Wir entschieden, dem Kind mehr Zeit zu geben damit die Bindung und Beziehung wachsen kann und damit auch die Sicherheit kommt.
Nun, was soll ich sagen: Diese Woche hat dieses Kind unglaubliche Sprünge gemacht. Am Montag haben wir das erste Mal eine kurze Trennung gewagt, die mit vielen Tränen verbunden war. Das weinen war jedoch nicht mehr panisch und es war mir auch immer wieder möglich Trost zu spenden.
Heute dauerte der "Mama-Schmerz" kaum eine Minute, das Kind fand zurück ins Spiel und war über zwei Stunden ohne Begleitung hier. Es fühlte sich an, als ob es schon immer so gewesen wäre. Ich bin so glücklich, dass wir die Möglichkeit hatten, dem Kind die Zeit zu geben, die es braucht.

"Da muss er/sie jetzt eben durch!" Schon mal gehört den Satz? Ich bin überzeugt davon, dass nahezu jede/r von uns ihn be...
12/04/2023

"Da muss er/sie jetzt eben durch!"
Schon mal gehört den Satz? Ich bin überzeugt davon, dass nahezu jede/r von uns ihn bereits gehört bzw gesagt hat.
"Boah, ich hab keinen Bock auf..., aber da muss ich/musst du jetzt durch."

Die Frage ist, MÜSSEN wir das wirklich? Oft ist es doch eine Frage der Sichtweise: Ich muss sogut wie gar nichts. Gleichzeitig entsteht daraus eine Konsequenz (Wäsche nicht gewaschen - schmutzige Kleidung, Zimmer nicht aufgeräumt - finde manche Dinge nicht,...) die ich bereit sein sollte zu tragen.

Wenn ich diesen Satz dann im pädagogischen Bereich höre (und ja das habe ich definitiv schon getan), dann wird mir dabei inzwischen ganz anders.
Wenn ich höre, wie kleinen Menschen Bedürfnisse abgesprochen werden, weil sie gerade nicht in den Tagesablauf/den Dienstplan/die Vorstellung von pädagogischem Personal passen, dann möchte ich heulen und schreien.
"Die Mama/der Papa kommt ja in einer Stunde. Da muss er/sie jetzt durch."
"Ich (Bezugserzieher/in) bin ja morgen auch nicht da. Bring du heut das Kind ins Bett, wird schon gehen." (Situation während der Eingewöhnung beim zweiten Mal Schlafen)

WARUM PASSIERT DAS???

Was geschieht denn furchtbares, wenn wir Kindern ihre Bedürfnisse erfüllen? Ich spreche wirklich von Bedürfnissen, nicht von Wünschen (großer Unterschied!!!). Wenn wir ihnen gegenüber empathisch und feinfühlig sind?
"Entstehen" dann diese kleinen Tyrannen, vor denen auch heute noch (teilweise) gewarnt wird?

Ich glaube kaum. Ein Mensch der lernt, dass seine Bedürfnisse be- und geachtet werden, wird lernen diese richtig wahrzunehmen und zu befriedigen. Ein Mensch, dessen Bedürfnisse gestillt sind ist ein ausgeglichener, zufriedener Mensch, der sich auch um andere kümmern kann. Ein Mensch der Empathie erfährt, kann sich auch irgendwann in andere einfühlen.

Lasst es uns in die Welt schreien!


Damals vs Heute2013 habe ich das erste Mal als Tagesmutter gearbeitet. Damals hab ich meine Arbeit sehr stark an dem ori...
15/03/2023

Damals vs Heute

2013 habe ich das erste Mal als Tagesmutter gearbeitet. Damals hab ich meine Arbeit sehr stark an dem orientiert, wie ich es aus der Kita gewohnt war. Ich ging dann auch wieder zurück in die Kita, weil das die Lebensumstände so forderten.
2019, nach ein paar Jahren Kita und zwei Mal Elternzeit, kam ich zurück zur Kindertagespflege und eröffnete den KruemelKasten. Zu dem Zeitpunkt hatte sich meine Sichtweise und meine Haltung zum Kindern bereits deutlich verändert.
Doch einiges tat ich noch immer, wie aus der Kita gewohnt.
Jetzt stehe ich aktuell an einem Punkt, an dem ich wieder einiges überdenke. Ganz konkret geht es darum: was kann ich/möchte ich außerhalb meiner "Arbeit am Kind" leisten.
Für jedes Kind gibt es einen Portfolio-Ordner, doch ehrlich gesagt, die sind leer. Seit ich den KruemelKasten letzten Mai wieder eröffnet habe, war ich fast durchgehend dabei Kinder einzugewöhnen. Dann die Renovierung des Hauses und der Umzug. Und dann sind da nach "Feierabend" noch Familie, Freunde, Ehrenamt, Hobbys,...

In den letzten Wochen hat mich immer wieder ein schlechtes Gewissen geplagt. Doch ich merke immer mehr: ich möchte meine Arbeit anders machen. Ich will kein "Totes Papier" mehr füllen.

Vor kurzem fand das erste Elterncafé hier statt. Es war ein wirklich schöner Nachmittag mit viel Gespräch, Begegnung, Beziehung,...das ist es doch, worauf es ankommt.
Davon möchte ich mehr! Ich will einen Ort schaffen, an dem sich Eltern und Kinder wohlfühlen, Unterstützung bekommen und mit einem positiven Gefühl irgendwann den KruemelKasten wieder verlassen. Mit vielen schönen Erinnerungen im Herzen ❤️

Etwas mehr als einen Monat ist es her, dass ich einen Beitrag geschrieben habe. Damals schrieb ich über die Stellung der...
23/11/2022

Etwas mehr als einen Monat ist es her, dass ich einen Beitrag geschrieben habe. Damals schrieb ich über die Stellung der Kindertagespflege. Ob Eltern sich bewusst für eine Betreuung in der KTP entscheiden, oder es sozusagen die "Notlösung" ist.

Heute geht es mir vom Gefühl und der Stimmung her ähnlich, wie vor einem Monat. Seit Monaten ist im KruemelKasten ein Betreuungsplatz frei - überall spricht man von Platzmangel. Irgendwie passt das in meinem Kopf nicht zusammen.
Alle Familien (und es waren wirklich einige), die den Platz haben wollten und teilweise schon zugesagt, ja sogar den Vertrag unterschrieben hatten, haben dann doch wieder abgesagt. "Doch keine Fremdbetreuung", "kurzfristig doch ein Kita-Platz", "meinem Mann ist das zu teuer", so ein Teil der Begründungen.

Heute stehe ich wieder da. Termin für das Vertragsgespräch heute Nachmittag abgesagt. Begründung der Eltern absolut nachvollziehbar und verständlich. Gleichzeitig hatte ich gehofft nun endlich die letzte Eingewöhnung angehen zu können. Stabilität in die Kindergruppe und den Alltag, aber auch in unsere wirtschaftliche Lage zu bekommen.

Nun ja, der KruemelKasten hat weiterhin einen Betreuungsplatz frei. Sollte also noch jemand auf der Suche sein, oder jemanden kennen, der einen Betreuungsplatz sucht, dann liebend gerne ganz unverbindlich melden.

Im KruemelKasten ist ein Betreuungsplatz mit 30 bis 35 Stunden/Woche frei. Wer Interesse hat darf sich gern unverbindlic...
09/11/2022

Im KruemelKasten ist ein Betreuungsplatz mit 30 bis 35 Stunden/Woche frei.

Wer Interesse hat darf sich gern unverbindlich melden. Der Beitrag darf auch gern geteilt werden.

Immer wieder stellt sich mir genau diese Frage. In letzter Zeit öfter als mir lieb ist. Haben sich die Eltern bewusst fü...
17/10/2022

Immer wieder stellt sich mir genau diese Frage. In letzter Zeit öfter als mir lieb ist.

Haben sich die Eltern bewusst für einen Platz bei mir entschieden, oder war "halt einfach nix in der Kita frei".

Ja das macht tatsächlich einen Unterschied. Die Eltern, die sich bewusst entscheiden wählen die Vorteile der Kindertagespflege und möchten meist auch, dass ihr Kind so lange wie möglich dann auch hier bleiben kann. Eltern, die eigentlich in die Kita wollten, verlassen die Tagespflege sobald die Kita sich meldet auch wieder.

Das ist zum einen schade für mich, da ich viel Energie, Zeit und Liebe in die Eingewöhnung der Kinder und einen stabilen Bindungsaufbau stecke aber vor allem ist es bitter für die Kinder. Diese erleben dadurch einen Bindungsabbruch. Ja, viele Kinder kommen damit augenscheinlich gut zurecht, aber eben nicht alle. Und auch denen, die keine Schwierigkeiten damit haben, sollte so etwas nicht leichtfertig zugemutet werden.

Daher wird eine meiner zukünftigen Fragen beim Kennenlernen der Eltern auch sein: ist die Kindertagespflege für Sie die erste Wahl?

Was für Vorteile der Kindertagespflege kennt Ihr? Gibt es auch Nachteile? Wie habt Ihr euch entschieden bzw wie würdet ihr euch entscheiden?

ERWARTUNGENIn der letzten Zeit Frage ich mich immer öfter, was gerade los ist. Überall hört und liest man davon, das hän...
23/09/2022

ERWARTUNGEN

In der letzten Zeit Frage ich mich immer öfter, was gerade los ist. Überall hört und liest man davon, das händeringend Betreuungsplätze für Kinder gesucht werden. Auf der anderen Seite erlebe ich gerade, dass die Kinder "vorzeitig" in die Kita wechesln und ich auf E-Mails an Eltern, die auf der Vormerkliste stehen, keine Rückmeldung bekomme. Das bringt mich öfter zum Nachdenken.

Gestern zum Beispiel schrieb ich noch davon, dass ich ein Vertragsgespräch hätte. Die Eltern sind nicht erschienen. Haben sich komplett gegen eine außerfamiliäre Betreuung des Kindes entschieden. Der Anruf kam genau um die Uhrzeit des vereinbarten Termins... Wieder Fragen im Kopf.
Habe ich zu große Erwartungen? Ist es "zu viel verlangt", dass sich Eltern einig sind, ob sie ihr Kind in eine Betreuung geben, BEVOR sie nach einem Platz suchen?
Ich stecke wirklich viel Zeit und Liebe in den KruemelKasten. Lerne alle Eltern und Kinder persönlich kennen (auch die Geschwister dürfen selbstverständlich mitgebracht werden), beantworte jede Frage so gut ich kann, bereite Unterlagen vor, ... Wer sich hier nicht wohlfühlt, oder mit meiner pädagogischen Arbeit nicht zufrieden ist, der darf dies gerne offen sagen. Das ist auch eine meiner Erwartungen.

Was ich bisher viel zu selten Frage und mir vorgenommen habe an jetzt zu tun: Was sind die Erwartungen der Eltern.

Wie ist das bei euch? Was sind/wären eure Erwartungen?

Noch gar nicht so lange gibt es den KruemelKasten auch auf Instagram. Hier gibt es ganz oft eine Story vom Vormittag zu ...
19/09/2022

Noch gar nicht so lange gibt es den KruemelKasten auch auf Instagram. Hier gibt es ganz oft eine Story vom Vormittag zu sehen. Hüpft doch gerne auch Mal rüber und folgt dem KruemelKasten. Je größer die Reichweite, desto einfach kann der KruemelKasten von Eltern gefunden werden, die einen Betreuungsplatz suchen. Ich DANKE für die Unterstützung!

Adresse

Nelkenweg 5
Tamm
71732

Öffnungszeiten

Montag 07:30 - 15:00
Dienstag 07:30 - 15:00
Mittwoch 08:00 - 15:00
Donnerstag 07:30 - 15:00
Freitag 07:30 - 15:00

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