Ludwig-Uhland-Institut für Empirische Kulturwissenschaft

Ludwig-Uhland-Institut für Empirische Kulturwissenschaft

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Offizielle Seite des Ludwig-Uhland-Instituts für Empirische Kulturwissenschaft der Eberhard Karls Universität Tübingen.

Das Ludwig-Uhland-Institut (LUI) für Empirische Kulturwissenschaft (EKW) gehört zur Universität Tübingen, einer der ältesten und anerkanntesten Universitäten Deutschlands. Die Räume des Instituts befinden sich in den Gebäuden des Tübinger Schlosses im Zentrum der Stadt. Das Institut verfügt über zahlreiche Sammlungen von Text-, Bild-, Foto-, Ton-, Video- und Sachdokumenten, die in Lehre und Forsch

Photos from Ludwig-Uhland-Institut für Empirische Kulturwissenschaft's post 12/08/2026

Die Wanderausstellung „Baden-Württemberg erzählt“ ist wieder unterwegs und macht ab dem 12.8. Station auf der Landesgartenschau in Ellwangen.

Wie klingt Baden-Württemberg? Wie haben sich Sprache, Alltag und Lebenswelten verändert? Und was erzählen historische Stimmen darüber?

📅 12.–23. August 2026
🕘 täglich 9–18 Uhr
📍 Treffpunkt Baden-Württemberg auf der Landesgartenschau Ellwangen

Also: Wer auf der Landesgartenschau unterwegs ist, schaut gerne vorbei!

Photos from Ludwig-Uhland-Institut für Empirische Kulturwissenschaft's post 07/08/2026

Recap der Exkursionen im Sommersemester ☀️
Die Studierenden des Ludwig-Uhland-Instituts konnten an vielen unterschiedlichen Orten im Rahmen der angebotenen Exkursionsseminare ethnografisch forschen: von Frankfurt, Berlin und Bretzfeld bis nach Kroatien.

Im kommenden Wintersemester wird es wieder eine Auswahl an Exkursionsseminaren geben, auch für Studierende im ersten Semester. Freut euch also auf neue Perspektiven und spannende Begegnungen in den Exkursionen der Empirischen Kulturwissenschaft!

Photos from Ludwig-Uhland-Institut für Empirische Kulturwissenschaft's post 04/08/2026

Thilo berichtet über sein Praktikum beim Kulturamt Bremerhaven.
Nachdem Thilo sich mit Anschreiben auf die Stelle beworben hatte, bekam er ein persönliches Gespräch auf Zoom und anschließend auch die Zusage. Die genauen Aufgaben und Tätigkeiten wurden dann in einem folgendem Gespräch geklärt.

Thilo berichtet von einer vielfältigen und abwechslungsreichen Arbeit. Das umfasste viel Zeit im Büro, wo er Dokumente digitalisierte und bei Projekten unterstützte, aber auch bei Kulturveranstaltungen in Bremerhaven. Sein persönlicher Höhepunkt des Praktikums war es, die neue Reihe Open-Air Kinoveranstaltungen "Nachtflimmern - Filme in der Stadt" zu begleiten. Er kann die Stelle wärmstens empfehlen und beschreibt das Arbeitsklima als "durchweg frrundlich und kollegial, sehr offen und hilfsbereit".

Beim Studium der EKW als Hauptfach am Ludwig-Uhland-Institut ist ein Praktikum vorgesehen, die Bereiche und Erfahrungen können aber sehr unterschiedlich sein - unsere Praktikumsreihe gibt hier einen Einblick. Schaut euch gerne auch die anderen Beiträge auf unserem Kanal an!

Photos from Ludwig-Uhland-Institut für Empirische Kulturwissenschaft's post 31/07/2026

Das LUI verabschiedet sich von Gesa Ingendahl. Seit fast 20 Jahren ist Gesa Teil des Ludwig-Uhland-Instituts und schon viele Jahre akademische Oberrätin, vor allem in der Lehre und rund um die Organisation und Koordination des Studiums zuhause, aber auch in der Forschung immer mit dabei.

Auf der Abschiedsfeier vor dem LUI wurde sie nun mit Buffet und Sekt feierlich in den Ruhestand verabschiedet. In all den Jahren hat sie das Institut mit ihrem Engagement, ihrer Umsicht und ihrer offenen Tür entscheidend mitgeprägt, als verlässliche Ansprechpartnerin für Kolleg*innen und Studierende gleichermaßen. 💛

Außerdem auf dem Programm des Sommerfests: die Vorstellung und Feier der Absolvent*innen des LUI sowie das sommerliche Get-together auf der Westbastion mit Tombola und Quiz, das auch dieses Jahr von der Fachschaft organisiert wurde.

Wir wünschen Gesa von Herzen alles Gute für den neuen Lebensabschnitt und freuen uns schon auf die erste Postkarte und Treffen abseits der Arbeit! ✨

Photos from Ludwig-Uhland-Institut für Empirische Kulturwissenschaft's post 22/07/2026

Hurra, hurra der neue Büchertisch ist da! Das Thema ist Künstliche Intelligenz (KI) im Wandel der Gesellschaft. Die Bücher kommen aus verschiedenen Disziplinen und bieten ein breites Spektrum von Perspektiven. Kommt vorbei, lest euch rein und erhaltet Einblicke in die Facetten von KI!

Der Sammelband KI:Kultur. Wie Künstliche Intelligenz in den Alltag findet ist das Ergebnis des LUI-Studienprojekts 2023/25, geleitet von Prof. Christoph Bareither. Der Band beschäftigt sich mit KI in Arbeitskultur, in Populärkultur, in Bildung und Wissenschaftskultur, in Museen und Kreativität. Zu finden auf dem Büchertisch oder auch als Open-Access auf der LUI-Website: https://ekw-verlag.de/ki-kultur/

Viel Spaß beim Lesen!

Photos from Ludwig-Uhland-Institut für Empirische Kulturwissenschaft's post 13/07/2026

Knowing – AI. Anthropological and Interdisciplinary Perspectives on Knowledge Production with and Beyond Artificial Intelligence.

The conference will focus on how anthropological perspectives and approaches can enrich our understanding of AI-related transformations of knowledge production. It examines how knowledge is produced with and beyond AI, exploring its role in shaping everyday routines in a variety of knowledge fields, its integration into imagined futures in these fields, and the various forms of resistance it evokes.

Organized by the Digital Anthropology Lab at the University of Tübingen in cooperation with the Excellence Cluster Machine Learning: New Perspectives for Science. It also serves as the 10th conference of the Digital Anthropology Section of the DGEKW.

Main topics: language, truth and nationalism, marginalized and situated knowledge, expertise and work, science and body.

Registration closes on July 15th. Visit the LUI-homepage or copy this link to register:
https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLSchSwmWObzhehvc403XzpCQadZl905vP2Ydl1t9QuAyfa8pew/viewform

Photos from Ludwig-Uhland-Institut für Empirische Kulturwissenschaft's post 06/07/2026

Wir sind elf Masterstudierende der EKW, die seit dem Wintersemester 2025/26 an dem Studienprojekt "Rede! Sprache und Lebenswelten in Baden-Württemberg" arbeiten.

In unserem Projekt überarbeiten wir die bestehende Wanderausstellung "Baden-Württemberg erzählt" der Arbeitsstelle für Sprache in Südwestdeutschland des Ludwig-Uhland Instituts. Unsere Ziele sind die konzeptionelle sowie inhaltliche Überarbeitung der Ausstellung für neue Zielgruppen (Kinder, Jugendliche, Menschen mit Behinderung) und die Auseinandersetzung mit gegenwärtigen Themen (Migration, Diskriminierung und regionale Identitäten). Derzeit sind wir mitten in der Forschungsphase und werden euch bis zur Eröffnung der Ausstellung im Februar 2027 hier über diesen Account regelmäßige Einblicke in unser Projekt geben!

Im ersten Semester haben wir uns mit verschiedenen Aspekten rund um Dialekt, Sprachenvielfalt und Ausstellungspraxis beschäftigt und uns überlegt: Welche Themen wollen wir wie in der Ausstellung abbilden?

Nach dem ersten Treffen mit unserer Designerin Thuy-Van Nguyen-Khanh steht unser Konzept fest. Unsere Unterthemen lauten:
1. Dialekt und Migration / Heimatvertriebene
2. Sprachliche Lebenswelten junger Menschen
3. Sehen - Hören - Erleben: Sprachvielfalt in Musik, Gebärden und Theater

Für unsere Interviews und teilnehmenden Beobachtungen sind wir in verschiedenen Institutionen der Regionen unterwegs & begegnen Menschen in Schulen, Vereinen, Theatergruppen, Chören, DGS-Clubs, in Betrieben und Krankenhäusern, auf der Straße ...
Gleichzeitig durchforsten wir das Arno-Ruoff-Archiv: Die historischen Audio-Aufnahmen sind Teil eines Dialekt-Forschungsprojekts und voll von spannenden Erzählungen für uns!

Ausgerüstet mit einem breiten Theorie-Inventar stellen wir verschiedene Fragen rund um Zugehörigkeit/Identität, sprachliche Alltagspraktiken, Wahrnehmungsdialektologie, Emotionspraktiken, Codeswitching und noch viele mehr!

Mehr Einblicke gibt es am 9. Juli 2026 um 18 Uhr c.t. im Institutskolloquium, schaut gerne vorbei!

30/06/2026

Arbeit in den 1950ern

Die Sprecherin, geboren 1932, aus dem Kreis Filderstadt erzählt 1955 über ihren Alltag, ihre Aufgaben in der Familie und die Arbeit als Näherin. Sie kümmert sich um ihren Bruder, ihren Mann und ihre Mutter, bevor sie zur Arbeit geht. Auch den Acker der Familie bestellt sie und erzählt von den verschiedenen Arten der Bodenbearbeitung. Für sie gehört das alles selbstverständlich zum Alltag. Gerade deshalb ist dieser besonders und steht in der Forschung der Empirischen Kulturwissenschaft im Fokus.

Auffällig ist: wenn das ganze Transkript des Interviews gelesen wird, werden Fragen zur Arbeit ausführlich und detailreich beantwortet. Als jedoch der Interviewer nach der Freizeitgestaltung fragt, gerät das Gespräch ins Stocken. Die Antworten werden kürzer und es muss wiederholt nachgefragt werden, ob sie sich vielleicht noch an mehr erinnert.

Das zeigt deutlich: Dem Kino- oder Theaterbesuch, über den an dieser Stelle gesprochen wird, misst sie nicht so viel Bedeutung bei. Aber als die Sprache auf die Motorradtouren kommt, welche sie mit ihrem Mann unternimmt, erzählt sie von Ausflugszielen, Erlebtem und Gesehenem. Gerade diese unterschiedlichen Bedeutungszuschreibungen und die Art, wie Menschen ihre Erfahrungen erzählerisch einordnen und sich darin positionieren, stehen im Zentrum der Erzählforschung der Empirischen Kulturwissenschaft.

Wenn euch das Thema Arbeit und Freizeit im Arno-Ruoff-Archiv interessiert und ihr noch mehr dazu hören wollt, empfehlen wir die Folge 4: Arbeit und Freizeit des Podcasts „Baden-Württemberg erzählt. Kulturwissenschaft und Sprachwissenschaft im Dialog“, welcher von der Arbeitsstelle „Sprache in Südwestdeutschland“ veröffentlicht wird.

Auszug aus dem Transkript:
„Also, morgens um dreiviertel sechs muss ich aufstehen. (Da)nach muss ich Kaffee machen, anziehen zwischen hinein, (da)nach muss ich meinen Mann wecken und (da)nach meinen Bruder. (Da)nach, glücklich sind die vielleicht in einer Viertelstunde (da)nach auf. Und (da)nach muss ich das Vesper richten für alle beide. (Da)nach trinken sie Kaffee und (da)nach muss ich […].“

Photos from Ludwig-Uhland-Institut für Empirische Kulturwissenschaft's post 26/06/2026

Im neuen Studienprojekt "Windgeschichten: Was uns antreibt", geleitet von Dr. Karin Bürkert erarbeiten die zukünftigen Master-Studierenden das komplexe Netz aus Energieproduktion, technischer Infrastruktur, Landschaft und Heimat mit einem Fokus auf der Windenergienutzung.

Dr. Karin Bürkert sagt zum Studienprojekt:
"Was treibt uns an? Das ist bewusst doppeldeutig gemeint: Wie wollen wir Energie in Zukunft erzeugen und wo betrifft uns diese Entscheidung im Alltag? Veränderung der Landschaft, Artenvielfalt und Naturschutz, Klimawandel, Sicherheit, Wirtschaftlichkeit und Wohlstand -- diese Themen bewegen viele Menschen in mehrfacher Hinsicht. Unsere Ausstellung soll deshalb auch beweglich sein und einen offenen Resonanzraum für unterschiedlichste Perspektiven auf das Thema Windenergienutzung und Energiewende bieten. Sie entsteht in enger Zusammenarbeit mit den Kolleg*innen des Museums der Alltagskultur (Waldenbuch) und bietet Berufserfahrung in der Zusammenarbeit mit
Profis."

Wie üblich wird das Master-Studienprojekt drei Semester laufen, von WiSe 2026/27 bis WiSe 2027/28.

Mehr Infos findet ihr auf der Webseite des Ludwig-Uhland-Instituts.

Photos from Ludwig-Uhland-Institut für Empirische Kulturwissenschaft's post 24/06/2026

Einladung zur Eröffnung der Ausstellung „Wir sind Brückenbauer. Reutlingen – Schweidnitz – Franzfeld – Neu-Pasua“

Donnerstag, 25.06.2026, um 18 Uhr 🗓️
Foyer des Ratsgebäudes, Marktplatz 20, 72674 Reutlingen 📍

Die Ausstellung ist Ergebnis der Arbeit elf Studierender des Ludwig-Uhland-Instituts für Empirische Kulturwissenschaft unter der Leitung von Reinhard Johler und Thomas Thiemeyer. In einem Seminar untersuchten sie anhand von materiellen Relikten und Zeitzeugeninterviews die Erinnerungskulturen rund um Reutlingen und seine Patengemeinden Schweidnitz, Franzfeld und Neu-Pasua.

In der deutschen Nachkriegszeit übernahm Reutlingen, wie zahlreiche andere westdeutsche Gemeinden, Patenschaften für Kommunen aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten: Schweidnitz ist seit 1953 Patenstadt Reutlingens, Franzfeld und Neu-Pasua seit 1976.

In Kooperation mit den Historischen Museen Reutlingen, dem Stadtarchiv und der Abteilung Städtepartnerschaften, Vereins- und Heimatpflege der Stadt Reutlingen sowie (Zeit)zeugen aus Franzfeld, Neu-Pasua und Schweidnitz entstand eine Ausstellung, die im Treppenhaus und in Teilen der Dauerausstellung des Heimatmuseums zu sehen ist. Die Ausstellung wirft Schlaglichter auf Flucht und Vertreibung, die zurückgelassene Heimat, die Erinnerungsarbeit in Reutlingen und die Brücken, die die Menschen heute zwischen den Kommunen bauen.



Begrüßung:
Anke Bächtiger (Leiterin Kulturamt Stadt Reutlingen)

Einführung in die Ausstellung:
Prof. Dr. Reinhard Johler, Prof. Dr. Thomas Thiemeyer und Studierende

Ulrich Track (Abteilung Städtepartnerschaften, Vereins- und Heimatpflege, Stadt Reutlingen),
Eva Bissinger (.museen.reutlingen)

Musikalische Umrahmung: Greta Lünig (Reutlingen)

Die Ausstellung wird vom 26.6. bis zum 27.9.2026 im Heimatmuseum Reutlingen gezeigt.

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Burgsteige 11 (Schloss)
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Öffnungszeiten

Montag 10:00 - 18:00
Dienstag 10:00 - 18:00
Mittwoch 10:00 - 18:00
Donnerstag 10:00 - 18:00
Freitag 10:00 - 16:00