15/09/2026
Über eine Million Downloads in einer Woche. Für eine Office-Suite, die ausdrücklich keine KI eingebaut hat.
LibreOffice 26.8 erschien Ende August und wurde in den ersten sieben Tagen 1.031.162 mal von der offiziellen Seite geladen, so oft wie keine Version davor. Installationen über Linux-Paketquellen sind dabei nicht einmal mitgezählt.
Kurz darauf legte die Document Foundation mit einem Blogbeitrag nach, dessen Titel sinngemäß lautet: Keine KI ist jetzt ein Feature.
Interessant ist die Begründung dahinter. Die Stiftung lehnt KI nicht grundsätzlich ab, sie nennt sechs Bedingungen, unter denen eine eingebaute KI für sie akzeptabel wäre: Sie muss lokal laufen, keine Inhalte ohne Freigabe übertragen, keine Telemetrie senden, keine Anbieterbindung erzeugen, in offenen Formaten speichern und vollständig abschaltbar sein. Kein heutiges Angebot erfüllt alle sechs.
Man muss diese Liste nicht teilen, um sie nützlich zu finden. Als Prüfraster für die eigene Softwareauswahl taugt sie ziemlich gut.
Was in der Debatte gern untergeht: Ein Umstieg ist trotzdem kein Selbstläufer. Bei komplexen Layouts und Makros aus Microsoft Office gibt es weiterhin Abweichungen, und die Bedienlogik unterscheidet sich an Stellen, die im Alltag zählen.
Wir schulen beide Welten. Wer wechselt oder es gerade prüft, findet bei uns Seminare zu Writer, Calc und Impress, inklusive des Teils, der in der Praxis am meisten Ärger macht: Dateiaustausch und Konvertierung mit Word und Excel.
Alle LibreOffice-Seminare:
👉 https://www.pc-college.de/seminare-schulungen-kurse/libreoffice/index.php?utm_source=facebook&utm_medium=social&utm_campaign=libreoffice