🔑 Muslimische Seelsorge am Lebensende: Wie schafft man Raum für Kultur & Spiritualität?
„Es geht darum, Brücken zu bauen – zwischen Pflegekräften, Familien und der medizinischen Versorgung.“ – Aysel Özdemir, Koordinatorin der Muslimischen Seelsorge, Klinikum Stuttgart
Wie gelingt eine sensible Begleitung von Muslim:innen am Lebensende? Aysel Özdemir erklärt, warum kulturelles Verständnis und spirituelle Aufklärung so wichtig sind:
✅ Freiraum für Großfamilien – Muslimische Familien brauchen Platz, um Abschied zu nehmen.
✅ Brücken bauen – Zwischen Pflegekräften, Ärzt:innen und Angehörigen vermitteln.
✅ Aufklärung aus zwei Perspektiven – Medizinische und spirituelle Fragen klären.
✅ Vielfalt der Bedürfnisse – Von Kindern bis zu älteren Menschen: Jede Situation ist anders.
Muslimische Patient:innen und ihre Familien haben oft andere Vorstellungen von Sterbebegleitung, Familie und Spiritualität. Hier braucht es Seelsorger:innen, die verstehen, vermitteln und unterstützen – damit sich alle verstanden und aufgehoben fühlen.
🔗 Vortrag von Aysel Özdemir ansehen:
https://youtu.be/11SXLBkqZTg
🔗 Alle Videos, Handreichungen & ausführlicher Bericht:
https://www.akademie-rs.de/veroeffentlichungen/meldungen/einzelansicht/das-lebensende-gestalten
Das Interview entstand im Rahmen des Fachtags „Das Lebensende gestalten“. Die Veranstaltung war eine Zusammenarbeit der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart, mit dem dort zusammen mit der Hochschule für öffentliche Verwaltung Kehl koordinierten Projekt der „Islamberatung Baden-Württemberg“, und der Eugen-Biser-Stiftung, mit der dort verorteten Islamberatung in Bayern, welche durch die Robert Bosch Stiftung gefördert wird. Die Islamberatung Baden-Württemberg wird gefördert vom Ministerium für Soziales, Arbeit und Gesundheit aus Mitteln, die der Landtag Baden-Württemberg beschlossen hat.
Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart
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Die Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart organisiert und moderiert gemeinsam mit Kooperationspartner:innen und namhaften Referent:innen Veranstaltungen zu aktuellen Themen.
💡 „Viele Muslim:innen wissen nicht, was Palliativversorgung wirklich bedeutet – und haben Angst, religiös falsch zu handeln.“
Dr. Martin Kellner (Experte für islamische Medizinethik, Institut für Islamische Theologie - Uni Osnabrück) erklärt, welche Missverständnisse und Ängste es bei Muslim:innen in Deutschland rund um das Thema Lebensende und Palliativversorgung gibt:
❌ „Wir müssen doch alles tun, um das Leben zu erhalten!“
Viele glauben, sie seien religiös verpflichtet, jede mögliche Therapie bis zum Schluss zu nutzen – selbst wenn sie dem Patienten nicht mehr hilft.
❌ „Ist das Sterbehilfe? Ist das Mord?“
Der Verzicht auf belastende Behandlungen (z. B. Chemotherapie in fortgeschrittenem Stadium) wird oft mit Sterbehilfe oder sogar Suizid verwechselt – dabei ist er medizinisch und religiös erlaubt.
✅ Die Lösung: Aufklärung!
Es gibt viele islamische Rechtsgutachten, die bestätigen: Wenn eine Therapie nicht mehr im Wohl des Patienten ist, darf man darauf verzichten. Doch diese Information ist bei vielen noch nicht angekommen.
Warum das wichtig ist:
Ohne Aufklärung entstehen Schuldgefühle, Ängste und Konflikte – bei Patient:innen, Angehörigen und sogar im Gesundheitssystem. Brücken bauen, informieren und sensibel begleiten ist der Schlüssel!
🔗 Handreichungen, alle Videos der Vorträge & ausführlicher Bericht:
https://www.akademie-rs.de/veroeffentlichungen/meldungen/einzelansicht/das-lebensende-gestalten
Das Interview entstand im Rahmen des Fachtags „Das Lebensende gestalten“. Die Veranstaltung war eine Zusammenarbeit der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart, mit dem dort zusammen mit der Hochschule für öffentliche Verwaltung Kehl koordinierten Projekt der „Islamberatung Baden-Württemberg“, und der Eugen-Biser-Stiftung, mit der dort verorteten Islamberatung in Bayern, welche durch die Robert Bosch Stiftung gefördert wird. Die Islamberatung Baden-Württemberg wird gefördert vom Ministerium für Soziales, Arbeit und Gesundheit aus Mitteln, die der Landtag Baden-Württemberg beschlossen hat.
🔑 Wie erreichen wir Muslim:innen beim Thema Lebensende? Offenheit & gute Kommunikation sind der Schlüssel! „Wichtig ist, dass man die Menschen da abholt, wo sie stehen – mit offenen Gesprächen und verständlichen Worten.“ – Neşe Ebel, Leitung der Fachstelle für kultursensible Begleitung am Lebensende, Caritas München.
Wie gelingt es, Muslim:innen in Deutschland für das Thema Lebensende, Palliativversorgung und Vorsorge zu sensibilisieren?
✅ Offene Kommunikation – statt Fachbegriffe verständlich erklären
✅ Menschen abholen, wo sie stehen – kulturelle und sprachliche Hürden überwinden
✅ Handreichungen lebendig machen – Diskussionen anregen, statt nur Infomaterial auszulegen
✅ Offenheit signalisieren – dann zeigt auch das Gegenüber Offenheit
Warum das wichtig ist:
Viele Menschen mit Migrationsgeschichte haben andere Vorstellungen von Sterbebegleitung, Familie und Medizin. Hier braucht es Brückenbauer:innen, die sensibel aufklären und begleiten – ohne eigene Werte aufzuzwingen.
🔗 Handreichungen, alle Videos der Vorträge & ausführlicher Bericht:
https://www.akademie-rs.de/veroeffentlichungen/meldungen/einzelansicht/das-lebensende-gestalten
Das Themeninterview entstand im Rahmen des Fachtags „Das Lebensende gestalten“. Die Veranstaltung war eine Zusammenarbeit der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart, mit dem dort zusammen mit der Hochschule für öffentliche Verwaltung Kehl koordinierten Projekt der „Islamberatung Baden-Württemberg“, und der Eugen-Biser-Stiftung, mit der dort verorteten Islamberatung in Bayern, welche durch die Robert Bosch Stiftung gefördert wird. Die Islamberatung Baden-Württemberg wird gefördert vom Ministerium für Soziales, Arbeit und Gesundheit aus Mitteln, die der Landtag Baden-Württemberg beschlossen hat.
Was schätzen prominente Gäste an unserer Akademie? Sehen Sie hier ein Glückwunschvideo mit Thekla Wakler, derzeit Umweltministerin in Baden-Württemberg.
Sehen Sie alle Videogrüße und lesen Sie die Glückwunschpost hier: https://www.akademie-rs.de/75
Wie wird aus einer Idee ein lebendiger Treffpunkt für das ganze Dorf? Wie verschafft man dem kirchlichen Leben einer Gemeinde nachhaltige Räume? Ortsvorsteher Georg Mack beim Vor-Ort-Termin zur „Neuen Dorfmitte“ in Ringingen im Alb-Donau-Kreis. Die „Nachhaltigkeitsexkursion“ für und mit Menschen, die in Kirchengemeinden und Einrichtungen dafür Sorge tragen, der Schöpfungsverantwortung gerecht zu werden.
Nachhaltigkeit – ein Begriff, der wie kaum ein anderer zum Leitbild auch für eine Kirche geworden ist, die sich zukunftsfähig aufstellen will. Doch wie zeigt sich Nachhaltigkeit konkret? Die „Nachhaltigkeitsexkursion“ führt seit vielen Jahren an beispielhafte Orte und Räume in der Diözese.
Lesen Sie hier die Reportage zur Exkursion: https://www.akademie-rs.de/veroeffentlichungen/meldungen/einzelansicht/nachhaltigkeitsexkursion-an-die-obere-donau
Die Nachhaltigkeitsexkursion wurde mitveranstaltet vom Diözesanausschuss „Nachhaltige Entwicklung“, dem Verband der Verwaltungszentrumsleiterinnen und -leiter in der Diözese Rottenburg-Stuttgart und dem Umweltbeauftragten der Diözese Rottenburg-Stuttgart.
Save the date: Im kommenden Jahr ist eine erneute Nachhaltigkeitstagung für den 9. und 10. Juli angedacht.
Diözese Rottenburg-Stuttgart
13/08/2026
„Begegnung, die Perspektiven verändert – auch wenn die Welt brennt“
„Im Amazonasgebiet haben wir uns mit indigenen Jugendlichen getroffen – und festgestellt, dass uns mehr verbindet, als uns trennt“, sagt Lena Bareiß, Projektreferentin für Mittelamerika und Mexiko bei peace brigades international Deutschland (pbi) Auf unserer Jubiläumsveranstaltung berichtete sie, wie die Akademie Jugenddialoge ermöglicht, die weit über den Tag hinaus wirken: Gespräche über Träume, Ängste und die gemeinsame Sorge um die Natur. Doch die Begegnungen zeigten auch, wie sehr Polarisierung und Gewalt den Alltag vieler junger Menschen prägen – und warum Dialog gerade dann so wichtig ist.
📽️ Die ganze Talkrunde „Wegmarken und Wirkung“ sehen Sie hier: https://youtu.be/E_K6orl_VTY
📖 Den vollständigen Bericht und den Film zum Jubiläum finden Sie unter: https://www.akademie-rs.de/ort-des-zivilisierten-streites-und-des-christseins-auf-augenhoehe
Eine besonders wirksame Maßnahme auf dem Weg zu einer nachhaltigen Gebäudebewirtschaftung ist sicherlich die Photovoltaik-Anlage auf dem Dach. Doch auch dabei gilt es, Widerstände zu überwinden und sich nicht entmutigen zu lassen: Wie in Erbach der Denkmalschutz überzeugt werden konnte, berichtet Diözesanratsmitglied Josef Denzel. Lesen Sie hier die Reportage zur Exkursion: https://www.akademie-rs.de/veroeffentlichungen/meldungen/einzelansicht/nachhaltigkeitsexkursion-an-die-obere-donau
Nachhaltigkeit – ein Begriff, der wie kaum ein anderer zum Leitbild auch für eine Kirche geworden ist, die sich zukunftsfähig aufstellen will. Doch wie zeigt sich Nachhaltigkeit konkret? Eine „Nachhaltigkeitsexkursion“ führt seit vielen Jahren an beispielhafte Orte und Räume in der Diözese.
Die Nachhaltigkeitsexkursion wurde mitveranstaltet vom Diözesanausschuss „Nachhaltige Entwicklung“, dem Verband der Verwaltungszentrumsleiterinnen und -leiter in der Diözese Rottenburg-Stuttgart und dem Umweltbeauftragten der Diözese Rottenburg-Stuttgart.
Save the date: Im kommenden Jahr ist eine erneute Nachhaltigkeitstagung für den 9. und 10. Juli angedacht.
Eine besonders wirksame Maßnahme auf dem Weg zu einer nachhaltigen Gebäudebewirtschaftung ist sicherlich die Photovoltaik-Anlage auf dem Dach. Doch auch dabei gilt es, Widerstände zu überwinden und sich nicht entmutigen zu lassen: Wie in Erbach der Denkmalschutz überzeugt werden konnte, berichtet Diözesanratsmitglied Josef Denzel. Lesen Sie hier die Reportage zur Exkursion: www.akademie-rs.de Link in Bio.
Nachhaltigkeit – ein Begriff, der wie kaum ein anderer zum Leitbild auch für eine Kirche geworden ist, die sich zukunftsfähig aufstellen will. Doch wie zeigt sich Nachhaltigkeit konkret? Eine „Nachhaltigkeitsexkursion“ führt seit vielen Jahren an beispielhafte Orte und Räume in der Diözese.
Die Nachhaltigkeitsexkursion wurde mitveranstaltet vom Diözesanausschuss „Nachhaltige Entwicklung“, dem Verband der Verwaltungszentrumsleiterinnen und -leiter in der Diözese Rottenburg-Stuttgart und dem Umweltbeauftragten der Diözese Rottenburg-Stuttgart.
Save the date: Im kommenden Jahr ist eine erneute Nachhaltigkeitstagung für den 9. und 10. Juli angedacht.
11/08/2026
„Ein Schutzraum, ein Kompass, eine Türöffnerin“ – die Akademie als Ort der Begegnung
Derya Şahan, Rundfunkrätin im SWR blickte auf unserer Jubiläumsveranstaltung zurück auf prägende Momente: auf ihre erste Veranstaltung hier, auf Begegnungsformate mit Journalist:innen und auf Programme, die nicht nur in der Akademie, sondern in der gesamten Gesellschaft wirken.
📽️ Die ganze Talkrunde „Wegmarken und Wirkung“ sehen Sie hier: https://youtu.be/E_K6orl_VTY
📖 Den vollständigen Bericht und den Film zum Jubiläum finden Sie unter: https://www.akademie-rs.de/ort-des-zivilisierten-streites-und-des-christseins-auf-augenhoehe
„Eine Woche voller Begegnung, Austausch und Gemeinschaft“ – so beschreiben Teilnehmende die interreligiöse & interdisziplinäre Studienwoche 2025!
Christliche, muslimische und jüdische Perspektiven trafen aufeinander, ergänzt durch Politikwissenschaft, Sozialethik und Religionswissenschaft. Das Ergebnis? Inspirierende Debatten, neue Freundschaften und ein Blick über den Tellerrand, der bleibt.
Dieses Jahr dabei sein!
📅 4.–9. Oktober 2026 in Stuttgart
🔗 Jetzt anmelden: www.akademie-rs.de/studienwoche
Tagungsleitung:
Dr. Christian Ströbele, Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart
Dr. Ertugrul Sahin, Pädagogische Hochschule Weingarten
Dipl.-Theol. Stefan Zinsmeister M.A., Eugen-Biser-Stiftung
In Kooperation mit: Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart & Eugen-Biser-Stiftung
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