Der Liebe wegen

Der Liebe wegen AG Queere Erinnerungskultur des Weissenburg e.V. - „Der-Liebe-wegen“: Zukunft braucht Erinnerung! Nie wieder Unterdrückung wegen Liebe & Sexualität

Zusammen mit einem Exkurs über Menschen mit geschlechtlicher Thematik wurde mit dem Internetprojekt „Der Liebe wegen – von Menschen im deutschen Südwesten, die wegen ihrer Liebe und Sexualität ausgegrenzt und verfolgt wurden" (www.der-liebe-wegen.org) erstmals für Baden-Württemberg die Ausgrenzungs- und Verfolgungsgeschichte von gleichgeschlechtlich begehrenden Menschen 2017 detailliert sichtbar gemacht. In 2022/2023 wurde und wird in neuer Zusammensetzung des „Der-Liebe-wegen“-Teams die Webseite mit dem Ziel weiterentwickelt, stärker darauf einzugehen, wie wichtig der Rückblick auf die Vergangenheit für die aktuellen Entwicklungen ist. Rückwärtsgewandte Sexualitäts-, Geschlechts- und Familienvorstellungen dürfen heute nicht wieder von rechtspopulistischen und neonazistischen Kräften für demokratiefeindliche Zwecke instrumentalisiert werden. „Der-Liebe-wegen“ will einen Beitrag dazu leisten, dass stattdessen die Akzeptanz menschlicher Liebes- und Lebensvielfalt nachhaltig gestärkt wird. Projektträger von „Der-Liebe-wegen“ sind: Rosa Hilfe Freiburg e.V. und Weissenburg Stuttgart

14/09/2026

Sa, 26. September 2026

Vielen Dank Stuttgart PRIDE - CSD Stuttgart :-)Ohne Eure und die Unterstützung vom LSVD Baden-Württemberg e.V. sowie der...
21/07/2026

Vielen Dank Stuttgart PRIDE - CSD Stuttgart :-)
Ohne Eure und die Unterstützung vom LSVD Baden-Württemberg e.V. sowie der gesamten Weissenburg Stuttgart hätten wir das nicht erreicht :-)!

✍️Ein wichtiger Schritt für die Erinnerungskultur in Stuttgart: Der Gemeinderat hat sich mit einem interfraktionellen Antrag dafür ausgesprochen, Dr. Fritz Bauer in angemessener Form posthum zu würdigen.

⚖️Dr. Fritz Bauer war nicht nur eine Schlüsselfigur bei der Aufarbeitung der NS-Verbrechen und im Kampf um Gerechtigkeit für die NS-Opfer. Er gehörte auch zu den ersten, die sich öffentlich gegen die Verfolgung homose****ler Männer durch den §175 stellten – zu einer Zeit, als dies großen Mut erforderte.

▶ Wir begrüßen dieses wichtige Signal ausdrücklich. Die geplante Einführung einer neuen Form der posthumen Ehrung und das Ziel, in Stuttgart einen öffentlichen Platz nach Dr. Fritz Bauer zu benennen, sind ein bedeutender Schritt für Demokratie, Menschenrechte und die Sichtbarkeit queerer Geschichte. Weitere Informationen zu Dr. Fritz Bauer und dazu, wie Stuttgart nach 1945 zu den Hochburgen der §175-Verfolgung gehörte, siehe www.der-liebe-wegen.org.

🙏Unser besonderer Dank gilt der AG Erinnerungskultur „Der Liebe wegen“, die sich mit großem Engagement und Ausdauer seit Jahren für eine angemessene Würdigung von Dr. Fritz Bauer einsetzt, dem LSVD+ Baden-Württemberg und der Weissenburg e.V. Ohne ihren Einsatz wäre dieser wichtige Meilenstein nicht möglich gewesen. 🏳️‍🌈❤️

Anlässlich von Stuttgart PRIDE 2026 haben wir von der AG Queere Erinnerungskultur "Der-Liebe-wegen", zusammen mit der IG...
09/07/2026

Anlässlich von Stuttgart PRIDE 2026 haben wir von der AG Queere Erinnerungskultur "Der-Liebe-wegen", zusammen mit der IG CSD und dem LSVD Ba-Wü und dem gesamten Verein der Weissenburg den demokratischen Mitglieder des Gemeinderats einen offenen Brief "Zeit für ein klares Zeichen des Stuttgarter Gemeinderats gegen Rassismus und Queerfeindlichkeit: Dr. Fritz Bauer angemessen würdigen" geschrieben.

Darin heißt es u. a.:

Lassen Sie uns jetzt gemeinsam durch eine angemessene Würdigung von Dr. Fritz Bauer in der ganzen Breite seines Wirkens in seiner Geburtsstadt Stuttgart ein wichtiges Zeichen gegen Rassismus und Queerfeindlichkeit und für eine offene und demokratische Stadtgesellschaft setzen!

Vollständig ist der Offene Brief hier dokumentiert:
https://der-liebe-wegen.org/offener-brief-an-die-demokratischen-mitglieder-des-gemeinderats-zeit-fuer-ein-klares-zeichen-des-stuttgarter-gemeinderats-gegen-rassismus-und-queerfeindlichkeit-dr-fritz-bauer-angemessen-w/

Unser Newsletter "Der-Liebe-wegen" Nr. 2/2026 zu Stuttgart PRIDE - CSD Stuttgart mit unseren Veranstaltungen während der CSD-Kulturwoche ist erschienen:
https://der-liebe-wegen.org/mailpoet-email/1399e1aead4c-newsletter-der-liebe-wegen-nr-2-2026/

Stuttgart PRIDE - CSD Stuttgart Weissenburg Stuttgart LSVD Baden-Württemberg e.V. Initiative Lern- und Gedenkort Hotel Silber e. V. Freeguide Stuttgart

02/07/2026

Deutschland ist raus bei der Fußball-WM. Viele Fans sind enttäuscht. Die Spieler auch. Deniz Undav postete nach der Niederlage gegen Paraguay kurz und knapp: „Wir haben Deutschland enttäuscht. Das sitzt. Mehr gibt es gerade nicht zu sagen. Danke für diese Chance.“

SWR3 Redakteurin Kira Urschinger hat dieser Text dazu bewegt, ihre Meinung mit euch dazu diskutieren zu wollen:

📍„Ich bin hier ganz sicher nicht die krasse Fußball-Expertin. Aber da gibts vielleicht auch gar keinen Bedarf – es sind wohl gerade genug Bundestrainer in Deutschland am Start. Klar, es wäre schön gewesen, wenn die DFB-Elf noch weitergekommen wäre und uns mit einer Top-Leistung, Kampfgeist und Teamspirit durch die Sommertage getragen hätte. War jetzt nicht so. Und da darf man Fragen stellen und gucken, wo Fehler gemacht wurden.

Was ich mir aber wünschen würde, wenn der Schmerz ein bisschen nachgelassen hat: Eine Fehlerkultur, die einbezieht, dass Fußballer allen Indizien nach auch noch Menschen sind. Und dass es niemandem was bringt, persönlich, verletzend oder sogar rassistisch herabwürdigend auf einzelne Leute einzudreschen, wie vor allem nach dem Fehlschuss auf Jonathan Tah geschehen. Ja, die verdienen echt alle viel. Aber das Nationaltrikot hat auch ein Gewicht, das schwer auf den Schultern lasten kann.

Als ich den Post von Deniz Undav gelesen habe, habe ich dieses Gewicht deutlich gespürt. Er habe Deutschland enttäuscht, schreibt er. Uff. Ein ganzes Land, jeden Einzelnen? Also auch mich?

Mir wird da bewusst, dass die Verantwortung der Spieler weit über die persönliche und sportliche Leistung hinausgeht. Aber ich möchte Deniz Undav sofort widersprechen. Denn ich sehe nicht, dass er ganz Deutschland enttäuscht hat. Mich jedenfalls nicht. Ich würde ihm gern sagen: ‚An dir hat es nicht gelegen und schon gar nicht an dir allein! Du hast uns doch bei dieser WM überhaupt erst so weit gebracht, wir waren alle für ein paar Spiele im Undav-Fieber. Das ist doch jetzt nicht alles weg!‘

Denn zumindest für mich zählt am Ende nicht nur das Ergebnis, wenn jemand gekämpft hat und alles gegeben, was möglich war. Und das habe ich bei Deniz Undav gesehen. Die nächste EM ist in zwei Jahren.“ 📍

14/06/2026

Queerfeindlichkeit sichtbar machen – wie queere Menschen von Hass und Gewalt betroffen sind
Vorstellung des Sicherheitsreports der Amadeu-Antonio-Stiftung mit anschließender Gesprächsrunde

15. Juli 2026
18:00 – 20:00Uhr

Hotel Silber,
Dorotheenstraße 10,
70173 Stuttgart

Es diskutieren Betina Starzmann (CSD Stuttgart), Caleb Davis (CSD Pforzheim), Ilona Scheidle (Dyke-Marsch Rhein-Neckar), Tom Ulmer (Velspol), Ronja Pohl (Amadeu-Antonio-Stiftung), Len Schmid (Fachstelle gegen Antifeminismus und Queerfeindlichkeit Baden-Württemberg).

Moderation: Brigitte Lösch (Initiative Lern- und Gedenkort Hotel Silber)

Veranstalter:innen: Haus der Geschichte Baden-Württemberg, Initiative Lern- und Gedenkort Hotel Silber, AG Queere Erinnerungskultur “Der-Liebe-wegen”, Amadeu-Antonio-Stiftung

16/05/2026

🎤✨ Mit Haltung, Herz und einer Stimme, die bewegt: Steffi List kommt zum IDAHOBITA* 2026 nach Stuttgart! 🏳️‍🌈🔥

Die Rock- und Pop-Sängerin aus Franken wurde 2008 bundesweit durch ihre Teilnahme an Stefan Raabs Castingshow bekannt und begeistert seitdem mit kraftvoller Musik, klarer Haltung und sozialem Engagement. Ihr Song "LOVE" wurde 2016 offizieller CSD-Song in Berlin - 2023 stellte sie zudem einen Weltrekord im Dauersingen auf. 🎶❤️

Am 17. Mai steht sie beim IDAHOBITA* (dem Internationalen Protesttag gegen Queerfeindlichkeit) auf dem Schlossplatz Stuttgart gemeinsam mit queeren Organisationen und Unterstützer*innen gegen Hass, Hetze und Queerfeindlichkeit auf der Bühne.

📍Ehrenhof, Schlossplatz Stuttgart
🗓 Sonntag, 17. Mai 2026
⏰ 15:30–17:30 Uhr

Kommt vorbei, zeigt Solidarität und setzt gemeinsam ein Zeichen für Vielfalt, Sichtbarkeit und Menschenrechte. ✊🏳️‍⚧️🏳️‍🌈

11/05/2026
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21/04/2026

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Zwischen Unsichtbarkeit und Emanzipation
– frauenliebende Frauen im deutschen Südwesten
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Ein Interview mit Wissenschaftler*innen der Universitäten Heidelberg und Freiburg macht Geschichten sichtbar, die über Jahrzehnte aus Archiven und Erinnerung verdrängt wurden.
Es ist im Rahmen des Forschungsprojekts zu frauenliebenden Frauen im Südwesten zwischen 1945 und den 1980er Jahren entstanden.

Lebensgeschichten zwischen Repression und Emanzipation, zwischen Ausgrenzung – und Mut, Zusammenhalt und Liebe.

👉 Hier geht’s zum Interview: https://der-liebe-wegen.org/zwischen-unsichtbarkeit-und-emanzipation-lesbische-lebensgeschichten-im-suedwesten-1945-1980/

📅 29. April 2026
Abschlussveranstaltung „Die Erste, die ich kannte…“ im Hotel Silber:
siehe https://der-liebe-wegen.org/29-04-26-18-uhr-die-erste-die-ich-kannte-lesbische-lebenswelten-zwischen-1945-und-den-1980er-jahren/
Mit Zeitzeug*innen, Gespräch, dem Chor Musica Lesbiana und einem Hörspiel – ein Abend, der Geschichte hörbar macht.

Albert-Ludwigs-Universität Freiburg Haus der Geschichte Baden-Württemberg Initiative Lern- und Gedenkort Hotel Silber e. V. Universität Heidelberg

Queeres Netzwerk Baden-Württemberg Weissenburg Stuttgart Stuttgart PRIDE - CSD Stuttgart baf e.V.

Zum offiziellen Todestag von Anne Frank, dem 31. März (das genaue Todesdatum ist nicht bekannt) haben wir auf unserer We...
28/03/2026

Zum offiziellen Todestag von Anne Frank, dem 31. März (das genaue Todesdatum ist nicht bekannt) haben wir auf unserer Webseite https://der-liebe-wegen.org/lasst-mich-ich-selbst-sein-dann-bin-ich-zufrieden-anne-frank-als-rollenvorbild-fuer-queere-jugendliche/ den Beitrag „Lasst mich ich selbst sein, dann bin ich zufrieden“ – Anne Franks verborgene Queerness und ihre Bedeutung heute" von Thomas Tews veröffentlicht.

Der Autor bietet zum Thema Vorträge und Workshops an. Anfragen bitte richten an: [email protected]

Im Vorspann des Beitrags heißt: "Anne Frank, eines der bekanntesten Opfer des Holocaust, könnte heute ein wichtiges Vorbild für queere Jugendliche sein. Ihre weniger bekannte, aber in der ursprünglichen Fassung ihres Tagebuchs erkennbare Queerness kann jungen Menschen auf ihrem oft schwierigen Weg zum Coming-out Mut machen."

Anne Frank House Bildungsstätte Anne Frank Initiative Lern- und Gedenkort Hotel Silber e. V.

Abbildung: Fassade des Amsterdamer STRAAT-Museums für Street Art und Graffiti mit einem großen, aus dem Konterfei Anne Franks und einem Zitat aus ihrem Tagebuch in englischer Übersetzung („Let me be myself“– „Lasst mich ich selbst sein“) bestehenden Graffito. Foto: privat.

Herzliche Gratulation LC Stuttgart e.V. zum halben Jahrhundert!Lederclubs hatten und haben für schwule und bise****le Mä...
28/03/2026

Herzliche Gratulation LC Stuttgart e.V. zum halben Jahrhundert!

Lederclubs hatten und haben für schwule und bise****le Männer eine tiefgreifende Bedeutung, die weit über das se****le Interesse an Lederkleidung hinausgeht. Sie fungierten und fungieren als soziale Netzwerke, Rückzugsorte und Gemeinschaftsräume, die Identität stiften. Sie boten besonders in den Zeiten, als es noch den §175 gab und Homosexualität stark stigmatisiert wurde sowie zur Zeiten der Aidskrise, als es noch keine wirksame Aids-Medikamente gab, einen geschützten Raum.

Männer des LC Stuttgart e.V. beteiligten sich aktiv beim Aufbau der AIDS-Hilfe Stuttgart e.V. Er gehörte zu den Mitinitatoren der Stuttgarter Hocketse, die früher von der AIDS-Hilfe Stuttgart e.V., heute von Stuttgart PRIDE - CSD Stuttgart veranstaltet wurde. Heinz Stöffler, damals Präsident des Lederclub Stuttgarts, schrieb in „20 Jahre LC Stuttgart 1976-1996“ zur ersten Wilhelmplatz-Hocketse zugunsten der AIDS-Hilfe Stuttgart im September 1988:

„Am 18. September 1988 fand die erste Hocketse auf dem Wilmhelmplatz statt, organisiert und vorbereitet von Sylvia (Sylvia Lang war damals Wirtin der lesbischen Kneipe „Sylvia’s Bierpunkt“) und ihren Frauen, dem LC Stuttgart und der Aids-Hilfe. Es war ein toller Auftakt und ein großer Erfolg. Die weiteren Hocketse auf dem Wilhelmsplatz und die darauffolgenden auf dem Schillerplatz gehören heute zu den großen Höhepunkten der Stuttgarter Szene, und wir können als Mitinitiatoren mit Recht darauf Stolz sein.“

Vielen Dank Euch hierfür, LC Stuttgart e.V., lasst es zu Eurem Jubiläum so richtig krachen!

Adresse

Weißenburgstraße 28a
Stuttgart
70190

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