28/07/2026
Die perfekte Distanz. Darauf starren viele Reiter wie hypnotisiert, sobald sie in die Wendung zum Sprung einreiten. Zählen, rechnen, korrigieren – und verlieren dabei genau das, was den Sprung eigentlich trägt: den Rhythmus.
Die Wahrheit ist: Ein Pferd, das im Anreiten in einem guten, räumigen Galopp und flüssigen Rhythmus läuft, kann auch aus einer nicht perfekten Distanz heraus sauber und sicher springen. Der Absprungpunkt ist nicht das, was den Sprung macht – er ist nur das Ergebnis von allem, was davor passiert.
Was wirklich zählt: Losgelassenheit, ein tragfähiger Galopp und Vertrauen zwischen Pferd und Reiter. Das ist trainierbar. Gezielt, mit einfachen Übungen, immer wieder. Und genau das nehmen wir uns im Training vor – nicht die Jagd nach dem perfekten Punkt, sondern die Arbeit an dem, was ihn überflüssig macht.
Wie oft hast du dich beim Anreiten selbst dabei erwischt, wie du nur noch die Distanz im Kopf hattest – und dabei den Rhythmus verloren? 👇