Glueck.s.pferde

Glueck.s.pferde Lerne in deinem Nervensystem zu navigieren und erlebe ein entspanntes und präsentes Pferd. www.vaguspferde.com

12/05/2026

„Es fühlt sich an wie Sterben.“

Das sagte ich vor Kurzem zu meiner besten Freundin, nachdem ich eine Entscheidung getroffen hatte, die alles verändert hat.

Wir lernen früh, uns anzupassen.
❤️‍🩹Als Kinder, um geliebt zu werden.
❤️‍🩹Als Erwachsene, um dazuzugehören.

Und irgendwann schauen wir auf unser Leben und fragen uns leise:
Bin das eigentlich noch ich?

Wir spüren, welche Beziehungen sich nicht mehr stimmig anfühlen. Welche Rollen uns erschöpfen. Wo wir kämpfen, hoffen, festhalten und trotzdem nie wirklich ankommen.

Als ich mit Nervensystemarbeit begonnen habe, dachte ich, alles würde einfach leichter werden. 🤡 (Spoiler: wird es nicht 🤭)

Aber was selten gesagt wird:
Wenn du anfängst, dir selbst wirklich zu begegnen, berührst du auch all die alten Wunden.

Den Schmerz, die Angst, die Ohnmacht, das Verlassenwerden.
All das, was du jahrelang kompensiert oder nicht gefühlt hast.

Und plötzlich stehst du zwischen zwei Welten:
Du willst niemanden verletzen oder enttäuschen.
Aber du willst dich selbst auch nicht länger verlieren.

Vielleicht bedeutet Heilung genau das:
Dass man aufhört, gegen sich selbst zu leben.

Für mich heißt es inzwischen, die kleine Theresa in den Arm zu nehmen und ihr zu sagen:

„Wir sind jetzt sicher.
Du darfst eigene Entscheidungen treffen.
Du darfst gehen, wenn etwas dir nicht guttut. Egal was andere denken.
Du darfst Menschen enttäuschen, wenn es bedeutet, dich selbst zu schützen.
Du darfst jederzeit Nein sagen.
Und vor allem:
Du warst nie falsch.“ ❤️‍🩹

Und falls du gerade zweifelst:
Das ist okay. 💫 Healing takes time.

Manchmal fühlt sich Wachstum erst wie Verlust an.
Aber hinter diesem Schmerz wartet etwas Wertvolles:
Deine Authentizität.
Deine Würde.
Dein eigenes, echtes Pippilangstrumpf Leben. 🫶

Und vielleicht hört dieser Prozess nie ganz auf. Vielleicht geht es im Leben gar nicht darum, irgendwann vollkommen „man selbst“ zu sein, sondern sich mit jedem Schritt ein kleines Stück näherzukommen.

Wir müssen unserem Körper nur zuhören..Gestern habe ich alle Coachings abgesagt, weil meine Post-Unfall Symptome nach de...
19/12/2025

Wir müssen unserem Körper nur zuhören..

Gestern habe ich alle Coachings abgesagt, weil meine Post-Unfall Symptome nach dem Retreat zurückkehrten.
Was sich erst als unvermeidlicher Schritt anfühlte, löste gleichzeitig eine Welle der Empörung in mir aus: „Ach so schlimm ist es doch nicht.“ „Wenigstens der eine Termine, der ist wirklich wichtig.“ „Deine Arbeit gibt Dir doch Kraft.“ - Innere Stimmen, die sich so sehr gegen die Entschleunigung wehrten.
Für die „Macherin“ (Traumapersönlichkeit) in mir bedeutet Stillstand immer noch Gefahr.

In dem Moment, als ich alles absagte, wurde es wieder leichter in mir. Um direkt wenig später in meinem Kopf die Stimme zu wecken: „siehst du, so schlecht geht es dir doch nicht.“ Ich zweifelte an meiner Entscheidung und fühlte mich plötzlich gar nicht mehr so schlecht.

Bis ich ins Auto stieg, und der simple Fakt, dass die Scheiben gefroren waren und kein Eiskratzer zu finden war, fast einen Nervenzusammenbruch in mir auslösten. Oder ich nach dem Einkauf eines Weihnachtsbaumes starke Fluchtimpulse und ein „alles Zuviel“ empfand.
Trotzdem kümmerte ich mich um Dinge und führte wichtige Gespräche. 📋

Das Resultat: ein brutaler Albtraum, indem mein Körper versuchte den Unfall zu verarbeiten. Ich befand mich in einem Fahrstuhl, der unkontrollierbar nach oben schnellte und durch die Decke brach. Ich empfand unglaubliche Hirnschmerzen und Angst und wachte wie überfahren auf.

Unser Körper spricht permanent mit uns. Mal lauter, mal leiser und oft auch über unsere Träume, in denen Dinge, die wir selten ins Bewusstsein dringen lassen, versucht werden zu verarbeiten. 🧠

Nimm die Zeichen deines Körpers als wichtige Message 🙏 Hör ihm zu und sei dir bewusst, dass die inneren Stimmen von „ist alles nicht so schlimm.“ „Stell dich nicht so an.“ etc. nicht dein wahres Selbst sind, sondern deine Traumapersönlichkeiten.

Wenn du also gerade merkst, dass alles Zuviel ist: nimm deinen Körper ernst und leg eine Pause ein - auch wenn es kurz vor Weihnachten ist.

Sieh dein Körper als Freund und nicht als Feind. 🫶 Die Welt wird sich auch weiterdrehen, wenn du ein Pause machst.
Lass mal zusammen üben 🧘‍♀️🙃

18/11/2025

Take a Deep breath and focus on the simple important things ✨🫶

Lass Liebe da und ein Kommentar aus dem Herzen und zeige dem Algo, dass wir mehr Entschleunigung brauchen. Mehr Echtheit statt schneller Dopaminkick 🧨🌱

Bist du bereit die Beziehung zu deinem Pferd auf ein neues Level zu heben? 🚀🚀Du weißt eh, dass Pferde einen klaren, ents...
04/11/2025

Bist du bereit die Beziehung zu deinem Pferd auf ein neues Level zu heben? 🚀🚀

Du weißt eh, dass Pferde einen klaren, entspannten, fairen und authentischen Menschen brauchen. 🧘‍♀️
Aber wie du das immer umsetzen kannst, egal wie dein Pferd gerade so drauf ist…💣
Und wie du wieder gelassen werden kannst, wenn es Gespenster sieht..👻
Ist dir manchmal schleierhaft.. 🤔

Auch warum immer noch manche Reaktionen wie “aus dem Nichts” zu kommen scheinen.
Und du bist neugierig, wie die Nervensysteme von Pferd und Mensch miteinander kommunizieren und wie man darauf tatsächlich Einfluss nehmen kann – ohne einen Trainer im Stall zu brauchen. 💪

Dann hab ich da etwas für Dich (und dein Pferd):

Ein ganzes Wochenende online in kleiner Gruppe, die neusten Erkenntnisse der Neurobiologie, Techniken für deine Umsetzung am Pferd, Live Demo via Zoom und Raum für deine individuellen Herausforderungen. 💕💞

Warum du dabei sein solltest?

Überall hörst du: “entspann dich”, “sei präsent”, “sei klar” – aber wie das geht verrät dir niemand? Feel you, ging mir genauso!

Ich war selbst an dem Punkt, an dem ich dachte, ich müsste mich „zusammenreißen“, mehr kontrollieren, cooler sein…

Bis ich verstanden habe, dass mein Pferd nicht auf mein Handlungen reagiert, sondern auf mein Nervensystem.
Auf das, was mein Körper wirklich fühlt.
Auf das, was zwischen uns passiert, bevor wir es in Worte fassen könnten. Und das wir dies beeinflussen können.

Es gibt nicht DEN Weg, es gibt nur Euren Weg. Ich gebe dir Bausteine mit auf euren Weg, mit denen du diese tiefe Beziehung zu deinem Pferd erreichen kannst, von der alle Pferdemenschen träumen.

Du willst noch dabei sein? Ich schenke dir einen Last Minute Rabatt – schreib mir dafür einfach eine DM oder kommentiere hier mit “Los geht’s”.

Und warum fast niemand darüber spricht?

Weil die Erkenntnisse der Neurobiologie und ihren Einfluss auf die Beziehung zum Pferd noch nicht so richtig in der Pferde- und Reiterwelt angekommen sind.
Lass uns das ändern 🚀

Ich freu mich auf Dich und deine Geschichte 🫶🐴

Man hofft, dass es nie passiert. 🙏Und doch geht es manchmal schneller, als wir schauen können.Es kann uns alle treffen: ...
24/10/2025

Man hofft, dass es nie passiert. 🙏
Und doch geht es manchmal schneller, als wir schauen können.

Es kann uns alle treffen: selbst in einen Unfall verwickelt zu werden, oder plötzlich Augenzeuge oder Ersthelfer zu sein.

Und dann stellt sich die Frage:
Können wir auf das Wissen aus dem Erste-Hilfe-Kurs von vor 15Jahren noch zugreifen und reicht das überhaupt? Gibt es eine Intuition das Richtige zutun?

Seit ich mich mit Trauma und dem Nervensystem beschäftige, weiß ich:
Es braucht so viel mehr als die klassische Erste Hilfe, an die wir uns vielleicht noch vage erinnern.

Denn aus traumainformierter Sicht kann Co-Regulation den entscheidenden Unterschied machen und ein Faktor sein, ob sich nach einem Unfall Traumafolgesymptome entwickeln oder nicht.

Ich weiß leider nur zu gut, wovon ich spreche.
Vor vielen Jahren hatte eine Freundin beim Ausritt einen schweren Unfall mit Helikopter, Bewusstlosigkeit und Gedächtnisverlust.
Ich funktionierte zwar: rief den Notruf, holte Hilfe, fing das Pferd ein.
Aber innerlich war ich völlig erstarrt. Keine Ruhe, kein Halt, keine Anker für sie.
Das hat mich lange beschäftigt und bei ihr Spuren hinterlassen.

Heute weiß ich, wie sehr Ruhe, Präsenz und Co-Regulation in solchen Momenten wirken können und ich möchte dieses Wissen weitergeben.

Darum lade ich dich von Herzen zu meinem kostenlosen Zoom-Workshop ein:

🕖 diesen Sonntag, 26. Oktober, 19 Uhr (ca. 90 Min)
💚 Erste Hilfe fürs Nervensystem bei (Reit-)Unfällen – wenn Co-Regulation den Unterschied macht.

Schreib einfach „Ersthelfer“ in die Kommentare, dann schicke ich dir den Link. Es ist keine Anmeldung nötig.

📌Teile diesen Beitrag gern, damit er möglichst viele Menschen erreicht.
Denn dieses Wissen kann die Welt zu einem sichereren Ort machen, denn wir alle haben manchmal Co-Regulation nötig. 🌿

22/10/2025

Ein schroffer Ton, ein starker Ruck, ein abwertender Gedanke, fehlende Grenzen und Klarheit..

Auch wenn du jeden Tag Wissen konsumierst und dich noch so sehr bemühst, wird es Tage geben, an denen du nicht der Mensch für dein Pferd sein kannst, der du gern wärst.

Das heißt nicht, dass du versagst. Dass du nicht gut genug für dein Pferd bist.
Es ist keine Unfähigkeit. Es ist menschlich.

Seit Jahrhunderten werden Pferde benutzt, gebrochen und müssen funktionieren. Um zu überleben, oder für den eigenen Stolz oder Spaß.
Beziehung auf Augenhöhe mit dem Pferd? Für viele undenkbar und ein recht neuer Ansatz.

In den meisten von uns stecken jahrzehntelange Muster.
Vielleicht bist du auch in einer Reitschule groß geworden, wo es normal war, dass die Pferde mit der Gerte geschlagen wurden, damit sie laufen, dass man ihnen „mal eine Ansage machen musste“.
Niemand hat dir damals beigebracht, was es eigentlich braucht und bedeutet, wenn ein Pferd sich verweigert. All deine Intuition wurde im Keim erstickt.

Woher sollen wir das alles plötzlich können, fühlen und darauf vertrauen, was uns jahrelang ausgeredet wurde und teils noch immer wird? Da sind sie noch, diese tiefen Automatismen.

Wir alle machen Fehler. Du, ich, die perfekte Influencerin und Stallkollegin.
Manchmal unbemerkt, definitiv aber ungewollt.
Und schon wird aus dem alten Druck, das Pferd zum funktionieren zu bekommen ein neuer Druck: alles richtig machen, das Pferd immer sehen und auf es eingehen.

Vielleicht geht es gar nicht darum, immer alles richtig zu machen. Vielleicht wird das nie eintreten, egal wie sehr wir uns bemühen.

Vielleicht reicht es, ein Stück bewusster zu sein. Mitfühlender, mit deinem Pferd und genauso mit dir. Verantwortung übernehmen, ohne uns zu verurteilen.
Wir schenken unseren Pferden das, was viele nie erleben werden: sie werden gesehen und gehört.
Du darfst dich jeden Tag aufs Neue bemühen und dir trotzdem den Druck nehmen, alles perfekt machen zu müssen.

Vielleicht ist es das, was wir in der Pferdewelt verändern können. Bewusstsein schaffen, mehr Mitgefühl und selbst losgehen für Dich und für dein Pferd. Es ist die einzige Veränderung, die wir in der Hand haben.

14/10/2025

Heute kamen meinem Osteopathen diese zwei Worte in den Sinn, als er mich behandelte. Und ich habe den ganzen Tag hingespürt und nachgespürt, was das für mich bedeutet.
Würdevolle Sanftheit.. für dich und für dein Pferd.

Für mich bedeutet es: sich alles erlauben, alle Anteile in uns, sich auch sanft zeigen dürfen - verletzlich, langsam, sanft. 👣 Es klingt für mich nach einer Einladung und ersetzt das so harte „Wollen“ oder „Müssen“. Es erlaubt Weite und Tiefe. Wertschätzung für alles, was da ist.

Sanftheit braucht Mut, abseits von unseren Prägungen wo es um ein Funktionieren und Leisten geht. Und Mut brauchen wir auf unserem Herzensweg. Sich selbst nicht mehr übergehen, genauso wie unser Gegenüber zu achten und zu wertschätzen. Uns Sanftheit erlauben - in Würde.
Etwas, was in dieser Welt oft vergessen scheint. Dabei ist es doch das, was wir alle so sehr nötig haben: die Pferde und wir Menschen. Sanftmut bringt die Würde zurück. 👸🦄

🗓️Und genau darum wird es in und meinem Retreat „Vom Leistungsdruck zur Leichtigkeit“ im Dezember im Harz gehen. Genau diese Eigenschaft und die Schichten, die es verdecken möchten wir erforschen und dich einladen: zur würdevollen Sanftheit. 🌱

Wenn du neugierig bist und gerade etwas in dir berührt wird, dann schreib mir gern für Details, denn ein Platz ist noch frei 🫶

Ich wünsche dir und deinem Pferd heute würdevolle Sanftheit - für alles, was da ist in Euch ✨

05/10/2025

Manchmal frage ich mich, warum bei manchen Meinungen zum Thema Pferdehaltung die logische Konsequenz nicht ist, irgendwann den Wolf einzuladen. Aber Stopp, was ich eigentlich sagen will:

Bei all den Debatten um Haltungssystem und Pferdeversorgung geht es oft um die zwei Dinge: artgerecht und natürlich. Natürlich bin ich ein großer Befürworter davon, aber….

Viele unserer (Freizeit-)Pferde würden in der Freien Wildbahn überhaupt nicht (mehr) überleben. Schmerzmittel hier, Heucobs dort, Kortison da. Egal ob schwere Arthrose, Zahnerkrankungen, Lungenprobleme, Hufprobleme o.ä. in der Natur hätten die meisten Pferde damit keine Chance. Und ja, natürlich entstehen oftmals viele solcher Themen überhaupt erst durch Domestizierung und Haltung.

Einem Pferd Unterstützung zu verwehren in Form von: Decke, Schmerzmittel, Hufschutz, nachts reinholen o.ä. Weil das Argument lautet: „ist nicht natürlich“ ist irgendwie paradox, denn diese Pferde gäbe es natürlicherweise nicht mehr. Ihre biologische Uhr wäre abgelaufen. Das ist die Wahrheit. Aber das sie sterben (wie in der Natur) will man ja auch nicht. Man möchte bitte nicht den Wolf rufen, wenn es soweit wäre.

Also lasst uns doch bitte aufhören diese Debatten zu führen.
Du kannst dein Pferd natürlich halten wie du willst, eindecken oder nicht, Hufschutz drauf machen oder nicht.

Dieser Text ist für all jene, die ständig Schuldgefühle haben, weil sie ihrem Pferd eigentlich am liebsten ein noch artgerechteres Leben ermöglichen würden. You Are enough 🫶 du darfst von der Natur abweichen, wenn es dein Pferd dort so nicht mehr gäbe.

Selbstredend, dass das kein Freifahrtsschein sein darf, sein Pferd 18h in einer Box zu halten, es mit 300g einzudecken, damit es kein Winterfell schiebt oder es zu beschlagen, weil Hufschuhe anziehen zu anstrengend ist 😎.

Adresse

Stolpen
01833

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