Kultur- und Bildungszentrum LOGOS

Kultur- und Bildungszentrum LOGOS Unsere Zwecke sind die Förderung der Kultur, Erziehung und Bildung sowie die Förderung der Völkerverständigung a.

Unsere Zwecke ausführlicher:

-Förderung der Bildung und Erziehung im Allgemeinen sowie Pflege der russischen Sprache im Besonderen. Die Förderung erfolgt im Rahmen des Bildungs- und Kulturangebotes des Bildungs- und Kulturzentrums „Logos“.

-Hilfe bei der Überwindung von Integrationsschwierigkeiten in Deutschland.

-Förderung der frühen Mehrsprachigkeit parallel zur Kindertageseinrichtungen und Schulen.

-Vorbereitung, Förderung von Gründung und Betrieb einer bilingualen deutsch-russischen Schule in Berlin-Spandau auf der Basis des Zentrums „Logos“.

-Erhaltung der Herkunftskultur in ihrer Wechselwirkung mit der deutschen und anderen Kulturen.

-Förderung der Völkerverständigung, Unterstützung der kulturellen und humanitären Beziehungen zwischen Deutschland und den osteuropäischen Ländern.

-Bereicherung des multikulturellen Standorts Berlin.

-Der Vereinszweck soll u. durch folgende Maßnahmen erreicht werden:

-Zusätzlich zur Regelschule der muttersprachliche Unterricht für Kinder und Jugendliche.

- Nachhilfe in anderen Fächern, um die Integration in die lokale Regelschule zu erleichtern. Es wird eine enge Zusammenarbeit mit den Lehrern der Regelschule angestrebt.

-Aufbau einer psychosozialen Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Erwachsene aus interkulturellen Familien im Rahmen des Zentrums „Logos“. Die Kooperation mit deutschen Sozialarbeitern und Psychologen wird angestrebt.

-Deutschkursangebot für Kinder mit Migrationshintergrund und erwachsene Migranten.

- Betrieb vom bilingualen Kinderbildungsprogramm im Rahmen des Kultur- und Bildungszentrums „Logos“ in freier Trägerschaft.

-Betrieb einer bilingualen deutsch-russischen Wochenendschule, einer weiterführenden Abendschule und/oder eines erweiterten Kursangebotes.

-Zusammenarbeit mit lokalen Schulen und Initiativen in Projekten zur Sprachförderung von interkulturellen Familien.

- Kulturveranstaltungen, Vorträge, Seminare, Kursangebote für Jugendliche und Erwachsene zu den Fragen der russischen, der deutschen und der deutschen-russischen Geschichte und Kultur, Bildungs-, Sprach- und Kulturreisen für Schüler und Erwachsene, Schüler- und Jugendaustausch.

-Aufbau und Unterhaltung einer Bibliothek mit dem Schwerpunkt „Russisch“.

-Deutsch-russischer Gesprächskreis.

-Teilnahme an multikulturellen Veranstaltungen der Stadt Berlin.

-Unterstützung und Förderung von Projekten zur Herausgabe von Lehrmaterialien.

01/09/2026

Vor 9 Jahren in unserem LOGOS in Spandau! 1. September ist Tag des Wissens!

Mit Moskauer Deutsche Zeitung – Ich habe es gerade als einer der aktivsten Follower auf seine/ihre Liste der aktivsten F...
24/06/2026

Mit Moskauer Deutsche Zeitung – Ich habe es gerade als einer der aktivsten Follower auf seine/ihre Liste der aktivsten Follower der Woche geschafft! 🎉

Ein Jahr ist es her
09/06/2026

Ein Jahr ist es her

13/05/2026

Herzliche Einladung und Nikolskoe – ein Hauch von Russland an der Havel, wo die Glocken nicht nur läuten.
In der Nähe des Blockhauses Nikolskoe, das schon wie ein vergessener Posten aus sibirischen Holzfällertagen anmutet, erhebt sich ein Kleinod, das nicht hierherzugehören scheint – und genau darin liegt sein Zauber. Die Peter-Paul-Kirche ragt auf, eine Vision aus rotem Backstein, byzantinisch-russischem Geist und protestantischer Strenge. Sie ist eine der vielen orthodoxen Anmutungen in Deutschland, die leise vom russischen Kultureinfluss des 19. Jahrhunderts erzählen.
Die Legende, die um ihre Entstehung weht, ist so romantisch, dass man sie fast nicht erzählen mag, aus Sorge, sie könne zu schön sein, um wahr zu sein. Charlotte, die Tochter des preußischen Königs – jene, die später als Alexandra Fjodorowna den Zaren Nikolaus I. heiratete – soll den Wunsch geäußert haben, dass Glockenmusik über die Wiesen, über die Flüsse, über das stille Wasser hinweggleiten möge.
Eines Tages, so die Überlieferung, stand der König am Ufer der Pfaueninsel, blickte wohl hinüber und deutete mit dem Finger auf die Anhöhe und sagte: "Dorthin soll die Kirche kommen, eine Glockenkirche mit russisch-orthodoxer Seele." Das liegt gleich neben das Blockhaus, das zuvor noch 1819 erbaut wurde. Der berühmte Bildhauer Schadow erhielt den Auftrag, diesen Glockenklang in Stein zu übersetzen. Es entstand eine Oase des Friedens, eine Synthese aus Wasser, Wald, steil aufragender Erde und warmen Sonnenlicht. Hier ist alles im Einklang: Die orthodoxe Theologie im Stein verkündet: der Himmel, der zur Erde niedersteigt. Ein offener Himmel für jeden. Nahe dem alten Blockhaus erhebt sich die Kirche St. Peter und Paul — ein Bauwerk zwischen Preußen und Russland, zwischen Romantik und Glaube. König Friedrich Wilhelm III. ließ sie für seine Tochter Charlotte errichten. Der Legende nach soll sie gesagt haben, dass dieser Landschaft noch etwas fehle: der Klang der Glocken.
Man hat dieses Werk bewusst als „hörbares Landschaftsbauwerk“ entworfen. Jenseits der weiten Havel können die Glockentöne den Raum umarmen, und am Abend des 18. August 1837 erklangen erstmals die berühmten Weisen, die auf der Potsdamer Garnisonkirche gespielt wurden: „Üb‘ immer Treu und Redlichkeit bis an dein kühles Grab“. Das war die Musik, die der Prinzessin noch gefehlt hatte. Wald, Wasser, Himmel und Glockenklang verbinden sich hier zu etwas Seltenem: zu einer Landschaft der Erinnerung.
Theodor Fontane, der große Wanderer und Schilderer märkischer Landschaften, war von diesem Zusammenspiel aus Architektur, Landschaft und Klang tief bewegt. Er schrieb einmal über die Kirche auf Nikolskoe, dass sie nicht nur „als Bild in der Landschaft wirken sollte, sondern auch mit ihren Glocken die Stille romantisch-feierlichen Klanges unterbrechen“ müsse. Für Fontane zählte dieser Ort zu den schönsten der Gegend. Die Aussicht von hier oben, über die Bäume, das Wasser und die Uferlinie, sei von besonderem Reiz – und wer hier steht, versteht das sofort.
*Ich erinnere mich an mein ersten Vortrag über Alexandrowka, den viele von Ihnen im April besucht haben. Nun geht die Reise weiter: am kommenden Mittwoch, den 19. Mai, um 19 Uhr, im Russischen Haus in der Friedrichstraße 176 in Berlin. Ich werde die Geschichte von Alexandrowka um neue Perspektiven ergänzen, um bisher kaum beachtete Geschichten und überraschende Verbindungen. Diesmal geht es um Nikolskoe als eine Art Vorboten der späteren russischen Kolonie, um die spirituelle und architektonische Bedeutung der Alexander-Newski-Kapelle, aber auch um die dramatische und viel zu wenig bekannte Zeit Alexandrowkas während der DDR, als die Siedlung in ihrer Existenz bedroht war.*
Selbst wer beim ersten Vortrag dabei war, wird viele neue Aspekte entdecken. Der Vortrag wird auf Deutsch gehalten. Spüren Sie mit mir dieser Atmosphäre nach – jener Atmosphäre, die Fontane schon so fesselte. Lassen Sie uns gemeinsam in eine Welt eintauchen, in der Kulturgeschichte, persönliche Schicksale und die großen politischen Umbrüche aufeinandertreffen.
🗓 19. Mai 2026
🕖 19:00 Uhr
📍 Friedrichstraße 176, Berlin
📲 Anmeldung über die Webseite des Russischen Hauses in Berlin
Herzliche Einladung!

Nach dem großen Interesse am ersten Vortrag geht die Reise durch die faszinierende Geschichte der Alexandrowka weiter.Im...
11/05/2026

Nach dem großen Interesse am ersten Vortrag geht die Reise durch die faszinierende Geschichte der Alexandrowka weiter.
Im zweiten Teil widme ich mich erneut einem der ungewöhnlichsten Orte preußisch-russischer Kulturgeschichte – diesmal mit neuen Perspektiven, bislang wenig bekannten Geschichten und überraschenden historischen Verbindungen.
Zu Beginn werden die wichtigsten Stationen der rund 200-jährigen Geschichte der Alexandrowka noch einmal kurz nachgezeichnet, sodass auch neue Gäste problemlos in das Thema eintauchen können. Anschließend öffnet sich der Blick auf eine spannende Fortsetzung:
Im Mittelpunkt stehen diesmal unter anderem Nikolskoe als Vorbote der Alexandrowka, die einzigartige russisch-orthodoxe Alexander-Newskij-Kapelle als spirituelles und architektonisches Herz der Siedlung sowie die dramatische Geschichte der Alexandrowka in der DDR-Zeit. Nur wenige wissen heute, dass die Siedlung zeitweise von tiefgreifenden Veränderungen bedroht war – und ihre Rettung alles andere als selbstverständlich erschien.
Dabei geht es nicht nur um Architektur und historische Daten, sondern um Menschen, Erinnerungen, politische Umbrüche und die erstaunliche Frage, wie ein Ort über zwei Jahrhunderte hinweg seine besondere Atmosphäre bewahren konnte.
Der Vortrag verbindet Kulturgeschichte, persönliche Geschichten und historische Spannung zu einem Abend über Freundschaft, Erinnerung und die überraschenden Verflechtungen zwischen Preußen und Russland.
Auch Besucherinnen und Besucher des ersten Vortrags werden zahlreiche neue Aspekte entdecken.
Der Vortrag wird in deutscher Sprache gehalten.
🗓 19. Mai 2026
🕖 19:00 Uhr
📍 Friedrichstraße 176, Berlin
📲 Anmeldung über die Webseite des Russischen Hauses in Berlin
Herzliche Einladung!

🛖Vor einigen Wochen erzählte der Kulturwissenschaftler Andrej Tchernodarov in seinem Vortrag über die russische Kolonie Alexandrowka und ihre ausgiebige Geschichte

Jetzt geht es in die zweite Runde:
im zweiten Vortrag rücken die Menschen in den Vordergrund

Beleuchtet werden das Leben in der Kolonie zu DDR-Zeiten, Veränderungen nach der Wende und Geschichten, die in den Häusern bis heute nachhallen. Welche Umbrüche prägten die Einwohner? Wie hat sich der Ort im Laufe der Jahrzehnte verändert?
Tchernodarov legt einen besonderen Fokus auf die Alexander-Newski-Kirche, einem Schatz der Architektur, in dem orthodoxe Tradition und preußischer Klassizismus auf eine Art zusammentreffen, die man sonst kaum findet.

Der Abend lädt ein tiefer zu schauen: nicht nur Menschen als historische Daten aufgreifen, sondern den Erzählungen, der Kultur und dem Leben dahinter Bedeutung zu schenken
Auch wenn ihr den ersten Teil nicht gehört habt, bleibt der Abend für jeden zugänglich und spannend 💫

Vortrag ist in deutscher Sprache.
🗓️19. Mai
🕖 19:00
📲 Anmeldung auf der Webseite

Zur Info
05/05/2026

Zur Info

08/04/2026

Am kommenden Sonntag, 12.04. feiert orthodoxe Kirche Ostern.

Adresse

Pichelsdorfer Str. 79
Spandau
13595

Öffnungszeiten

Samstag 00:00 - 17:00
Sonntag 10:00 - 17:00

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Kultur- und Bildungszentrum LOGOS erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Verknüpfungen

Teilen

Kategorie