29/10/2020
Licht und Schatten
Dunkelheit ist in ihrer erlösten Form pure Shakti. Mond, Nacht – das Pondant zum Licht.
Um uns als Lichtwesen im Körper wiederzuerkennen, müssen wir das Gegenteil von Licht erleben. Deshalb kreierten wir unsere Schatten und legten sie in die Erde.
Unsere Seele konnte nur über Reibung wachsen. Denn wären wir auch auf der Erde nur im Licht geblieben, könnten wir uns nicht erkennen.
So vergaßen wir die erlöste Form von Shakti und identifizierten die Dunkelheit mit unseren Schatten.
Shakti will in ihrer erlösten Form wieder sichtbar werden als das unendlich liebende Wesen das sie ist. In Ihr hat alles seinen Platz und verliert an Wertung.
Sie dehnt sich aus und gibt unsere Schatten frei, damit wir sie loslassen können.
Alle die dazu bereit sind, dürfen derzeit ihre eigenen Grenzen erkennen- auf allen Ebenen.
Es geht darum, sich zu entscheiden.
Für sich selbst Farbe zu bekennen und in seine eigene Authentizität zu wachsen.
Es gibt kein Dazwischen mehr.
Habt Mut.
Wo Grenzen wegfallen, entstehen Möglichkeiten.
Entscheidest du dich für das Licht und die Einheit oder für die Gewohnheit? Alles ist erlaubt.
Wenn wir uns für das Licht entscheiden, müssen wir jedweden Aspekt von Trennung aufgeben.
Wir tauchen noch einmal hinab in unsere eigene Hölle, um unsere Schatten in unserem Herzen zu erkennen, sie zu durchlieben und um sie dann loszulassen- für immer.
Jede Form der Trennung will gesehen werden.
Wo trenne ich mich von mir selbst und wo trenne ich mich von anderen- in welcher Form und auf welcher Ebene?
Die Grenzen sind in unserem Kopf und haben sich manifestiert. Über unsere Gefühle können wir sie aufspüren. Für die wichtigsten Grenzen ist Wachsamkeit gefragt.
Unsere Schatten sind das Luftschloss, welches wir einst bauten um zu wachsen.
Geht noch einmal durch alle Räume und bedankt Euch und dann, zieht dort aus- zieht um in Euer Herz.
Nehmt Euer Luftschloss zurück in Euer Herz, wo es einst geboren wurde und lasst es sich in Eurer Liebe auflösen.
Seid dankbar für alles was war, was ist und was noch sein will.
Shiva und Shakti wollen sich vereinen in uns selbst und damit auch in Allen und Allem. Dann wird Einheit und Getrennt-Sein in Einem gelebt werden.
So wie Tag und Nacht getrennt- und doch im Sonnenauf- und -untergang Eins sind.
Scheinbare Dualität wird zu Einheit.
Ich verneige mich vor Shiva und Shakti und Ihrer gesamten Schöpfung
Gunji