09/01/2026
Druckregulation
Im Alltag gibt es viele Situationen, in denen dein Kind spielerisch ausprobieren kann, wieviel oder auch wie wenig Druck nötig ist, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen.
Hier presst es die letzten Tropfen aus einer Orange. Da braucht es viel Kraft in der ganzen Hand.
Beim Plätzchen ausstechen oder beim Kneten ist weniger Druck nötig und es sind die Finger gefordert, nicht die Faust.
Luftpolsterfolie "knacken lassen" macht Kindern sehr viel Spaß. Da wird der Druck in den Fingerspitzen aufgebaut.
WARUM erzähle ich das?
Es sind alles Übungen, die auf das spätere "Schreiben lernen" einzahlen.
Die Fähigkeit, den Druck zu regulieren, kann lange vor der Einschulung erworben werden.
Ganz nebenbei, im Alltag, beim Spielen.
Hat dein Kind nur wenig Chancen dazu, kann es unter anderem dazu führen, dass es den Stift verkrampft hält, zu fest aufdrückt, und dass Finger und Hand sehr schnell ermüden.
Weitere Beispiel-Ideen:
- mit Rasierschaum matschen
- Schneebälle formen
- Schleim, Knete, Schlamm, nasser Sand
- mit Schwamm + Wasserfarbe malen
- Fingerprint-Bilder
- Spritz Bilder (Zahnbürste über ein Sieb streichen)
u.v.m
Ich wünsche euch viel Spaß beim Experimentieren ☺️
Hast du weitere Ideen?
Schreib sie gerne in die Kommentare