03/07/2023
Ein JahresKreis schließt sich
Gestern Abend kam es unverhofft zum ‚Showdown‘ … doch lass’ mich von Beginn an berichten.
Im August letzten Jahres, in Mond 1 kurz nach Beginn des Galaktischen Jahres saß ich hier zu Hause mit einer Nachbarin und ihrer erwachsenen Tochter und schwatzte mit ihnen.
Und dann die berühmt Frage ‚Was machst du eigentlich beruflich?‘
So kamen wir auf das Maya-Thema, weil das ein wichtiges Tool ist, mit dem ich seit langem arbeite.
Also schauten wir nach, welche GeburtsPrägungen die beiden Ladies haben. Es stellte sich heraus, dass wir tatsächlich im gleichen SonnenZeichen geboren wurden - dem/der Gelben Krieger/HüterIn. Lediglich unsere MondTöne sind verschieden.
Das erklärte uns gleich, weshalb wir uns irgendwie von Anfang an verbunden fühlten, seit ich hier 2016 einzog. Gleich und Gleich gesellt sich gern.
Nachdem ich bei einem Sommercocktail für Mutter und Tochter ein KurzReading gegeben hatte, wollte Mutter mehr, aus Neugier.
Also machten wir uns auf den Weg nach innen.
Was ich nicht recht bemerkt hatte, dass sie in der Zwischenzeit in der Küche ihr Glas noch mal aufgefüllt hatte.
Noch nie zuvor in all den Jahren, in den ich schon Sessions gebe, war jemals Alkohol im Spiel gewesen.
Während sie zwischen ihrer Tochter und mir saß, der kleine Hund wachte auch über uns, hat sie mich ziemlich herausgefordert: Legte ihre linke Hand gegen meine linke. Armdrücken mal anders.
‚Kann ich dir vertrauen? Ich bin stärker als du.‘
Sie sprach dann mit einer sehr kehligen, rauen uralten Sprache, die regelrecht aus ihr hervorbrach.
Ich erbat höchsten Schutz für dieses Feld.
‚OK. Dann, bitte. Lass‘ mal sehen.’
‚Weißt du, wer und was ich bin?‘
‚Ja, eine mächtige Magierin.‘ Das war sehr deutlich.
Sie wollte es wissen.
Sie hatte von der Großmutter eine kleine Schatulle mit einer Perlenkette drin geerbt.
Ihre Mutter hatte ihr erzählt, dass Oma gesagt hat, dass sie das alte Wissen und die Kräfte der Ahnenlinie nicht mehr weitergeben würde, es sei zu viel Schmerz und Leid daraus erwachsen.
Dann verließ Oma die irdischen Gefilde.
Am Tag nach der Session kam D. und entschuldigte sich, es sei ihr total peinlich, was sie gesagt und wie sie sich aufgeführt hätte.
Ihre Tochter hatte hinterher ein paar Aufzeichnungen gemacht und ihr zu lesen gegeben.
Ohne den Alkohol wäre sie niemals ‚aus ihrer (alten) Haut gefahren‘, wohlerzogen wie sie ist.
Also hatte selbst das sein Gutes, obwohl ich das so nicht absichtlich wiederhole.
Wir konnten jedoch vorher nicht wissen, was uns bevorsteht. Die reine Neugier war unser Antrieb.
Übers Jahr spitzte sich sowohl ihre berufliche, als auch die Situation mit der StudyTochter und daraus ihre gesundheitliche Situation ziemlich zu.
An dem Abend vor ihrem Geburtstag im März sollte die Tochter nach Rausschmiss samt Hund ausziehen. Es war genug.
Wir hatten danach mehrere ‚NotSessions‘, in denen es darum ging, was nun werden solle.
Sie fand dabei ihre innere alte Weise/Hexe/Magierin, Ramiza.
Sie begann sich (wieder) mit Magie zu beschäftigen, mit Kräutern, Ölen, Mischungen aller Arten, Heilsteinen, Zaubern - wie damals.
Wir lösten unverhofft ein altes Trauma aus einem Leben in Italien auf, in dem ihre geliebte Familie, Mann und zwei Kinder, in einem Pferdestall verbrannte.
Daher ihre Angst vor Pferden, aha.
In der nächsten Session erfuhren wir genauso unverhofft, dass sie selbst gesteinigt und verbrannt worden war, weil sie ein falsches Urteil über eine Person gefällt hatte, weil sie nur eine Seite, eine Partei angehört hatte.
Das hatte demjenigen Verurteilten erheblichen Schaden zugefügt.
Das Urteil über sie war gerechtfertigt, meinte sie, wenn auch die Strafe uns ziemlich drastisch erschien. War im Mittelalter so.
Sie erkannte für sich, dass es jetzt ihre Aufgabe sei, auch andere Hexen aus den Flammen der früheren Scheiterhaufen & Co. ‚zu retten‘.
OK, und wie sollte das bitte vor sich gehen im 21. Jhd. In Mitteleuropa?
Das erfuhren wir gestern.
Wir saßen beim Kaffee und hatten nix weiter im Sinn, es spitzte sich jedoch die Thematik so zu, dass sie schließlich bereit für eine weitere Sitzung war, um ihre innere Schatzkammer zu inspizieren.
Sie zeigte mir sogar vorher scheinbar absichtslos beim Kaffee Bilder von ihren Eltern und Großeltern.
Schon vorgestern war ihr bei einem kurzen Gespräch auf der Treppe der Name Lumira ganz leicht über die Lippen gekommen - ihre innere weise Stimme/weise Alte hatte einen neuen Namen, nachdem wir sie neulich aus dem Nebel in ihrem Kopf befreit hatten. Cool.
Wir haben erst mal eine Schatzkammer neben ihrem HerzRaum vom Himmlischen Architekten einbauen und ausstatten lassen, wie es für sie passte. Sie hatten vorher gar keine.
Das deutete auf Selbstwert = 0,00 hin. Wer sich selbst wertlos fühlt, braucht auch keine Schatzkammer.
Es wurde eine Schatzkammern wie in einer ägyptischen Pyramide, Krüge voller Gold und Edelsteine, geräumig.
Ein Schatzmeister - Raphael - wurde eingestellt, der darauf achtet, dass immer genug rein kommt, damit immer genug WOHLSTAND vorhanden ist, das er auch großzügig weiterfließen darf.
Seltsamer Weise kamen sie durch die Tür zur Schatzkammer zuerst in einen Wald. Das könnte eine Ablenkung sein, um vom Thema abzulenken, gab ich zu bedenken.
Den haben wir uns erst danach angesehen.
Sie konnte den sprichwörtlichen Wald vor lauter Bäumen jedoch nicht sehen.
Es war sehr deutlich spürbar, dass es ein Hindernis gab.
Große alte Bäume, sehr hoch und gerade. In meiner Wahrnehmung lag da ein ganz massiver Baum, eine massive Barriere quer.
Lumira braute auf einer Waldlichtung eine Suppe, aus Pilzen und Kräutern in einem richtigen Hexenkessel. Waren auch giftige Pilze mit drin, jedoch - die Dosis macht das Gift, kann auch heilsam sein. Ein Gegengift vielleicht.
Sie gab ihr davon ein Schälchen, in ihrem Kopf wurde sofort es hell, klar und still.
Der Wald, die Bäume versanken im Boden, stattdessen breitete sich eine bunte SommerBlumenwiese aus, mit Schmetterlingen und Regenbogen darüber, SonnenaufgangsAtmo, friedlich.
Lumira und sie gingen dem Sonnenaufgang entgegen. Dort vorne winkte Oma Eva-Maria sie herbei, in einem blauen Kleid mit weißen Punkten.
Hinter ihr standen in langer Reihe unzählige graue gesichtslose Gestalten.
Oma sollte auch von der PilzKräuterSuppe bekommen. Sie verwandelte sich und bekam Flügel. Sie wollte ins Licht.
D. weinte und wollte sie nicht gehen lassen, dann hätte sie ja niemanden mehr. Das Verhältnis mit den noch lebenden Eltern ist eher belastet.
Ich redete ihr gut zu. Erst kommt das Loslassen, dann die Belohnung.
Auch die grauen Gestalten hinter Oma sollten Suppe bekommen. Auch sie verwandelten sich vor ihren erstaunten inneren Augen in weiße Figuren mit Flügeln, die ins Licht wollten und nun auch durften, nach Äonen …
Es war also an ihr, ihrer weiblichen AhnenLinie aus ‚Hexen‘ damit endlich die Freiheit zu schenken und selbst frei zu sein von der überwiegend schmerzhaften Vergangenheit. Sooo gut.
Der Körper reagierte sofort, kurze ‚Biopause‘.
Dann kam der Paukenschlag schlechthin:
DAS waren all die Hexen, die sie befreien sollte, ihre eigenen Vorfahrinnen! So klar auf einmal.
Was Pilzsuppe so alles bewirken kann.
Die Puzzleteile klickten hörbar zusammen.
Staunen. Gänsehaut. Erleichterung.
Das war erledigt. Der Fluch … Bann, die Barriere waren aufgelöst wie eine dunkle Wolke im Sonnenschein.
Es gab hinterher noch eine ausgiebige Dusche für mehr Urvertrauen, das im Laufe der Leben erheblich gelitten hatte.
Nun stellte sich noch heraus, dass die männlichen Ahnen auch die magische Suppe wollten, um endlich wieder zu ihren geliebten FrauenSeelen zu gelangen, die sie aus Engstirnigkeit und Angst verleugnet und geringschätzig behandelt hatten.
Weibliche Macht ist genau das - machtvoll, eigenmächtig sogar, das war damals nicht gewollt.
Auch die Ahnen gingen hinterher ins Licht, um wieder mit ihren Geliebten vereint zu sein nach all der Getrenntheit und Sehnsucht nacheinander.
Das alles hatte auch erhebliche Auswirkungen auf die Schatzkammer, die nun viel voller erschien, voller Strahlen und Liebe, einem der größten Schätze.
Ja, bestätigte ich ihre Frage, es kann sehr gut sein, dass sie erst diese Aufgabe erledigen musste, bevor sie selbst eine neue Liebe in ihrem Leben empfangen kann.
Das ist ja noch mal gut gegangen.
Wir kehrten zurück ins Hier und Jetzt. Ausruhen …
Ich ging noch mal raus, weil mich die fast volle 13. Mondin rief … Geschafft.