Fortbildungvorort Bildungsinstitut für Sozial- und Gesundheitsberufe

Fortbildungvorort Bildungsinstitut für Sozial- und Gesundheitsberufe Freude am Lernen. Erfolg durch Wissen. Info und Impressum unter www.fortbildungvorort.de

Das Bildungsinstitut Fortbildungvorort hat es sich zur Aufgabe gemacht, ein umfangreiches, wissenschaftlich fundiertes und interessantes Bildungsangebot bereitzustellen und somit praxisorientiert umzusetzen. Diesen Transfer in die tägliche Praxis leisten wir durch Inhouse-Schulungen in den jeweiligen Einrichtungen der stationären und ambulanten Pflege, in Krankenhäusern, Ausbildungsstätten, oder I

nstitute für Fort- und Weiterbildungen. Das Mimikresonanz-Institut ist Teil des Bildungsinstituts und spezialisiert auf Mimikresonanz und Mimikresonanz für Menschen mit Demenz.

06/09/2026

Ein Flächenland mit struktureller Unterversorgung, direkt daneben eine Metropole mit über 70 versorgenden Kliniken: Diese Spannung prägt die Versorgung in Brandenburg.

Im Kölner Pflegetalk habe ich mit Dr. Colin Krüger gesprochen, seit Mai 2026 Chefarzt am Klinikum Frankfurt (Oder). Sein Haus ist einer von vier Maximalversorgern der Region, im Umkreis von 40 Kilometern deckt kein anderes Haus ein vergleichbares Leistungsspektrum ab. Knapp 900 betriebene Betten, 24 Fachabteilungen, rund 1.000 Beschäftigte in der Pflege.

Bemerkenswert finde ich seinen Blick auf den Nachwuchs. Je stärker zentralisiert wird, desto häufiger müssen junge Ärztinnen und Ärzte für ihre Facharztweiterbildung Klinik und Wohnort wechseln. Wer das nicht möchte, sucht sich einen anderen Arbeitgeber. Krügers Vorschlag lautet: ein intelligent gedachter Weiterbildungsverbund, in dem mehrere Häuser unterschiedliche Abschnitte der Facharztbildung übernehmen.

Wohnortnahe Versorgung entscheidet sich damit nicht allein an Betten und Fachabteilungen, sondern daran, wo Menschen bleiben wollen. 💭

https://www.rechtsdepesche.de/medizin-wandel-in-brandenburg/

04/09/2026

Entlastung im Pflegealltag entsteht selten durch große Reformen, häufig durch das Weglassen überflüssiger Wege.

Seit dem 2. September erproben die Unimedizinen Greifswald und Rostock sowie das Kreiskrankenhaus Wolgast im Projekt EDITCare die Patientenruf-App „Helpchat“. Statt eines undifferenzierten Klingelsignals übermitteln Patientinnen und Patienten ihr Anliegen konkret, vom Glas Wasser über die Unterstützung beim Toilettengang bis zum Hinweis auf Schmerzen. Im Stationszimmer erscheint die Anfrage auf dem Bildschirm, zugeordnet an Pflege oder Service.

Bemerkenswert finde ich zwei Details: Die klassische Klingel wird ergänzt und nicht ersetzt, sie bleibt den echten Notfällen vorbehalten. Und Patienten, die etwa nach einer Luftröhren-Operation vorübergehend nicht sprechen können, erhalten damit überhaupt erst eine Stimme.

15 Stationen nehmen teil, die Auswertung der ersten Praxiserfahrungen ist für 2027 vorgesehen. 🩺

https://www.rechtsdepesche.de/patienten-chat-app-klinik/

03/09/2026

Die Spritze ins Gesäß gehört für viele noch zum Praxisalltag. Das Oberlandesgericht Köln hat nun deutlich gemacht, wie überholt dieses Vorgehen ist.

Ein Patient mit Bandscheibenvorfall erhielt mehrere intramuskuläre Injektionen. Danach waren sein rechter Unterschenkel taub und gelähmt, der Ischiasnerv dauerhaft geschädigt. Ein Sachverständiger fand an dieser Behandlung nichts Richtiges: Die Injektion war medizinisch längst überholt, die gewählten Präparate bei einem Bandscheibenvorfall nicht angezeigt, fachgerecht wäre allein die orale Gabe gewesen.

Besonders bemerkenswert finde ich den zweiten Punkt. Der Arzt hatte vorgetragen, der Patient habe die Spritze selbst erbeten. Das Gericht lässt das nicht gelten, denn in eine fehlerhafte Behandlung kann man rechtswirksam gar nicht einwilligen. Die fachliche Einschätzung von Nutzen und Risiko bleibt Aufgabe der behandelnden Seite.

Für den Praxisalltag heißt das: Der Wunsch des Patienten ersetzt keine Indikation. ⚖️

https://www.rechtsdepesche.de/nervenschaeden-injektion-schmerzensgeld/

27/08/2026

Beim Ulcus cruris venosum ist die suffiziente Kompressionstherapie der zentrale therapeutische Wirkfaktor. Ohne adäquaten Druckaufbau lässt sich die venöse Hypertonie nicht reduzieren, die Heilung verzögert sich erheblich. Vergütet wird das Anlegen oder Abnehmen eines Kompressionsverbandes in der häuslichen Krankenpflege über die Leistungsnummer 31b, je nach regionalem Vertrag mit 10 bis 25 Euro pro Einsatz. ⚖️

Dass darin ein Missverhältnis liegt, ist in der Praxis seit Langem bekannt. Hinzu kommen unpräzise Verordnungen, Korrekturschleifen mit Arztpraxen und Kassen sowie Prüfverfahren nach § 275 SGB V, deren Aufwand niemand bezahlt.

Bemerkenswert finde ich, welche Rolle die objektive Druckmessung dabei spielen kann. Sie macht die erbrachte Leistung nachvollziehbar, unterstützt die Qualitätssicherung und erleichtert die Kommunikation mit den Kostenträgern. Technik ersetzt keine angemessene Vergütung, sie schafft aber die Grundlage, sie zu begründen.

https://www.rechtsdepesche.de/mehrkomponentensysteme-pflegefachkraefte/

21/08/2026

Sina, deine Liebe war ein Geschenk, das nie vergeht.

17/08/2026

Viele Pflegestudierende machen einen Bogen um juristische Themen. Zu theoretisch, zu praxisfern, heißt es dann oft.

Marvin Schlüter hat sich anders entschieden. In der neuen Ausgabe des Kölner Pflegetalks hat er mir erzählt, warum er seine Masterarbeit im Pflegemanagement dem Antikorruptionsrecht gewidmet hat, obwohl ihm die Hemmschwelle im Bachelor noch zu groß war. Überzeugt hat ihn die Erkenntnis, dass sich rechtliche Fragen sehr konkret mit dem Berufsalltag füllen lassen.

Sein Fazit nach Monaten mit dem Antikorruptionsrecht: „Es hat am Ende sogar Spaß gemacht. Ich habe viel gelernt.“ Abgeschlossen hat er mit Bestnote 📚

Genau diese Erfahrung wünsche ich mir für mehr Studierende: Recht nicht als lästige Pflichtübung, sondern als Werkzeug für die eigene Praxis.

https://www.rechtsdepesche.de/pflegestudium-recht-akademisches/

Adresse

Fichtenstraße 59
Schwerte
58230

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