26/06/2020
Bernostiftung sieht weiterhin keinen Grund, sich als Schulträger zurückzuziehen
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Der Stiftungsrat der Bernostiftung hat am Mittwoch in Schwerin eine Aufhebung der Stiftung und eine Übergabe der Trägerschaft für die Schulen in Rostock, Schwerin und auch Lübeck an das Erzbistum Hamburg abgelehnt. Er könne „weder einen fachlichen Grund noch eine rechtliche Möglichkeit dazu erkennen", heißt es in seinem Beschluss. Die Bernostiftung sei ein „Schulträger mit Mehrwert, dessen Arbeit anerkannt und wirtschaftlich ist." Diese Arbeit wolle man in Kooperation und mit Unterstützung des Erzbistums Hamburg fortsetzen, aber nicht beenden.
„Mit der Zielstellung, die Kooperation zwischen der Bernostiftung und dem Erzbistum zu verstärken, wurde 2018 ein neuer Stiftungsrat von Erzbischof Dr. Heße ernannt und noch Anfang diesen Jahres ein neuer Stiftungsdirektor gesucht", erklärte der Vorsitzende des Stiftungsrates Hasko Schubert. „Die Zusammenarbeit mit Hamburg ist seit 2018 weiterentwickelt worden. Auch die Finanzlage wurde verbessert und die Schulen können sich sehen lassen. Wir möchten, dass die frühere Zusage zur Bestandsfähigkeit der Bernostiftung nicht erneut in Frage gestellt wird. Wir benötigen verlässliche Strukturen für die Aufgaben des Schulträgers und der kirchlichen Schulaufsicht, damit diesbezüglich Beruhigung und Vertrauen in den Schulen einkehrt", so Schubert.
Schubert hob hervor, dass der Zuweisungsbedarf für die katholischen Schulen in Mecklenburg aus Kirchensteuermitteln vergleichsweise gering sei. „Etwa sieben Prozent unserer Einnahmen werden derzeit so finanziert. Es gibt für den Stiftungsrat der Bernostiftung bisher keine Belege dafür, dass eine vollständige Schulträgerübertragung auf das Erzbistum tatsächlich wirtschaftlicher ist. Außerdem ist es gut eingesetztes Geld - für die Schülerinnen und Schüler, für die Kirche, für die Region." Die Bernostiftung mit ihrer Nähe zu den Menschen und den Aufgaben in der Region habe sich als Schulträger bewährt und müsse nicht durch eine Zentralisierung in Hamburg ersetzt werden. „Wir brauchen Entscheidungen und Teilhabe daran vor Ort – auch mit Blick auf den Erneuerungsprozess im Erzbistum Hamburg", so Hasko Schubert abschließend.
Informationen zum Schulträger mit mehr Wert finden Sie unter www.bernostiftung.de
17/06/2020
Pressemitteilung des Niels-Stensen-Schulvereins
Schwerin, 17.06.2020
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Schulverein gegen Auflösung der Bernostiftung
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Kooperative Zusammenarbeit zwischen Erzbistum Hamburg und Bernostiftung wird erwartet
Mit großer Bestürzung hat der Niels-Stensen-Schulverein die Pressemitteilung des Erzbistums Hamburg mit der Ankündigung, die Bernostiftung auflösen und deren Schulen in Schwerin und Rostock in die eigene Trägerschaft übernehmen zu wollen, zur Kenntnis genommen.
Zwischen dem Niels-Stensen-Schulverein und der Bernostiftung besteht eine gute und beständige Zusammenarbeit. „Für uns als Förderverein ist ein regional gut vernetzter Schulträger unverzichtbar“, äußerte die Vereinsvorsitzende Dr. Edith Nolte dazu. “Durch zweckgebundene Spenden der Vereinsmitglieder werden in enger Abstimmung mit der Bernostiftung zahlreiche Schulprojekte gefördert und im Bedarfsfall, wie zum Beispiel bei Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund, Unterstützung gewährt.“
Die völlig überraschende und einseitige Handlungsweise des Erzbistums Hamburg wirft viele Fragen auf, u. a.
- Warum soll ein anerkannt gut und erfolgreich arbeitender Schulträger aufgelöst werden?
- Warum soll die regional gute Vernetzung aufgegeben werden?
- Warum wurde noch Anfang des Jahres die Stelle der Direktorin bzw. des Direktors der Bernostiftung ausgeschrieben, wenn die Bernostiftung aufgelöst werden soll?
Bereits 2017 und 2018 hat sich der Niels-Stensen-Schulverein mit Nachdruck für den Erhalt der Bernostiftung als Schulträger eingesetzt. Im Ergebnis wurde seitens des Erzbistums Hamburg signalisiert, die anstehenden Probleme, wie zum Beispiel die Fragen des erforderlichen Sporthallenbaus und die Verbeamtung von Lehrkräften, in enger Abstimmung zwischen der Bernostiftung und dem Erzbistum zu lösen. Wir erwarten, dass das Erzbistum zu seinem Wort der kooperativen Zusammenarbeit mit der Bernostiftung steht.
Dr. Edith Nolte
Vorsitzende des Schulvereins
09/06/2020
Bernostiftung sieht keinen Grund, die regionale Trägerschaft der katholischen Schulen in Mecklenburg aufzugeben
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Die Vertreter des Erzbistums Hamburg haben in der Sitzung des Stiftungsrates der Bernostiftung am 8. Juni 2020 darüber informiert, dass sie die katholischen Schulen der Bernostiftung in Schwerin und Rostock in eigener Trägerschaft übernehmen wollen.
Der Vorsitzende des Stiftungsrates Hasko Schubert erklärte dazu: „Das einseitige Vorgehen des Erzbistums hat uns sehr überrascht. Es gibt weder Anlass noch Grund, die regionale Trägerschaft aufzugeben. Die Bernostiftung hat gerade in der Qualitätssicherung und der Schulentwicklung viel geleistet. Sie hat auch kein Millionendefizit, sondern wird 2020 einen ausgeglichenen Haushalt haben - wie in fast allen Vorjahren auch. Die Regelzuweisung des Erzbistums dazu beträgt derzeit 500 Tsd. EUR im Jahr. Zentralisieren kann keine bessere und preiswertere Lösung sein.“
Der Stiftungsrat wird sich in einer gesonderten Sitzung noch im Juni mit den weiteren Schritten befassen. Das Erzbistum Hamburg hatte angekündigt, die Stiftung nötigenfalls auch gegen den Willen des Stiftungsrates aufzulösen.
„Der Betrieb der Schulen geht regulär weiter“, so Stiftungsdirektor Bernhard Humpert. Die Umsetzung eines möglichen Trägerwechsels erfolgt mit zeitlichem Abstand und den nötigen Informationen und Vorabsprachen mit den betroffenen Schulen. Dazu sieht die Bernostiftung das Erzbistum und sich selbst in der Pflicht.
10/04/2020
Am Ende steht das Leben.
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Die Corona-Krise hat derzeit alle fest im Griff – natürlich spart Diakon Mario Spiekermann das Thema auch in seinem Weg-Wort | Ostern 2020 nicht aus…dennoch eine wohltuende Lektüre!
Zu finden unter www.bernostiftung.de
Frohe Ostern!
13/02/2020
Digitalisierung - wo stehe ich?
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(13.02.2020) Dieser Frage haben sich in der vergangenen Woche 133 pädagogische Mitarbeiter an den Schulen der Bernostiftung gestellt. Im mecklenburgischen Salem informierten sich die Pädagogen über die vielschichtigen Facetten der Digitalisierung und diskutierten über die konzeptionelle Weiterbildung der eigenen Schule.
Durch den vom Bund initiierten Digitalpakt werden in den kommenden Jahren allen Schulen, auch denen der freien Träger, Mittel zur Verfügung gestellt, um die IT-Infrastruktur aufzubauen und weiterzuentwickeln. Im Förderprogramm sind beispielsweise die Einrichtung von stabilen und leistungsfähigen W-LAN-Netzen und die Ausstattung mit modernen Lehr- und Lernmedien enthalten.
Was aber halten die Lehrkräfte für sinnvoll und notwendig, um die Lernprozesse schülerzentriert zu gestalten? Aufgrund der Fülle von Angeboten ist diese Frage nicht leicht zu beantworten. Einig sind sich die pädagogischen Mitarbeiter aber darin, dass alle Entwicklungen und Anschaffungen vom Mehrwert für die Schüler ausgehen müssen. Denn der Mensch und die Pädagogik stehen an den Schulen der Bernostiftung im Fokus.
Gesprächsrunde mit Prof. Dr. Rosenstock (Uni Greifswald) und Schulleiter Martin Fugmann (ESG Gütersloh)
Gesprächsrunde mit Prof. Dr. Rosenstock (Uni Greifswald) und Schulleiter Martin Fugmann (ESG Gütersloh)
Das Impulsreferat von Professor Dr. Rosenstock von der Universität Greifswald hat zu diesen zentralen Fragen wichtige Denkanstöße gegeben. Ebenso wurde der Frage nachgegangen, welche Rolle christliche Schulen beim Wechselspiel zwischen Mensch, Technik und Ethik spielen können. Einen größeren Praxisbezug stellte das Referat von Herrn Martin Fugmann her. Er ist Schulleiter des Evangelisch Stiftischen Gymnasiums in Gütersloh und bringt dort viele Erfahrungen ein, die er in seiner Zeit an der Deutschen Schule im Silicon Valley sammeln konnte.
In den sich anschließenden Workshops konnten sich die Teilnehmer beispielsweise mit allgemeinen pädagogischen Fragen im Kontext der Digitalisierung, mit Datenschutz und Privatsphäre, mit digitalen Unterrichtsmodellen und Lern-Management-Systemen auseinandersetzen.
Die Schulen und die Lehrenden in den Einrichtungen der Bernostiftung haben mit der Fortbildung einen weiteren Schritt auf dem Weg hin zur modernen Schule genommen. Nun gilt es in den Einrichtungen die Konzepte zu konkretisieren und weiterzuentwickeln.
10/01/2020
Stillleben: Familie?
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Auch wenn so manche Krippe in der Weihnachtszeit als Stillleben erscheint, so ist eines sicher: weder die heilige Familie noch die vielen Familien der Weltgeschichte sind statisch. Ob es noch weitere Gemeinsamkeiten gibt oder geben könnte, verrät Diakon Mario Spiekermann in seinem Weg-Wort | Januar 2020.
Wie immer lohnenswert. Zu finden unter www.bernostiftung.de
06/12/2019
Engel auf der A1
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Ganz in gelb oder auch mal als Friedensbotschafter oder sowohl als auch - die Facetten des Engel-Daseins sind mindestens so unterschiedlich wie die Menschheit.
Im letzten Teil der Engel-Trilogie – im Weg-Wort | Dezember 2019 - setzt Diakon Mario Spiekermann den Fokus auf den Frieden.
Zu finden unter www.bernostiftung.de
Viel Freude beim Lesen und eine friedvolle Adventszeit!
11/11/2019
„I wish I were an angel“…
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…wer hätte gedacht, dass dieses Musikstück der Kelly Family eine zeitlang zur Textansage des Anrufbeantworters von Diakon Spiekermann erklang.
Das aktuelle Weg-Wort | November 2019 ist der zweite Teil der Engel-Trilogie und gibt nicht nur einen Einblick in die persönliche Welt der Engel vom Diakon, sondern auch in die Formen und Aufgaben der Wesen.
Ob dazu tatsächlich das Plätzchen backen zählt?
Zu finden unter www.bernostiftung.de
11/10/2019
Gott sei Dank – jeder hat einen
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Jeder hat einen – die Rede ist von einem „geistigen und körperlosen Wesen“ mit „Verstand und Willen“; personal und unsterblich.
Sollten Sie noch weitere Hinweise für des Rätsels Lösung brauchen, hilft Ihnen Diakon Mario Spiekermann mit seinem aktuellen Weg-Wort | Oktober 2019 gern weiter – aber auch sonst eine lohnende Lektüre!
Viel Freude beim Lesen!
Zu finden unter www.bernostiftung.de
30/09/2019
Endlich wieder da!
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Die neue Ausgabe unserer Zeitung "LebensWerteSchule" ist da!
Mit neuem Erscheinungsbild präsentiert sich die aktuelle Zeitung unter dem Titel "Brücken bauen" und berichtet weniger über Architektur als vielmehr über das spannende Leben an unseren drei Schulen in Schwerin, Rostock und Lübeck.
Viel Freude beim Lesen!
Zu finden unter: www.bernostiftung.de
21/08/2019
Von der Sackgasse zur großen Freiheit
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Das aktuelle Weg-Wort | August 2019 macht seinem Namen alle Ehre. Denn Diakon Mario Spiekermann geht dem „Weg“ auf den Grund und eröffnet mit seinen Impulsen vielleicht die ein oder andere neue Sichtweise: Ist eine Sackgasse ein nutzloser Umweg? Und wieso sollte der tägliche Weg zur Arbeit, zur Schule nie derselbe sein?
Licht ins Dunkel auf dem Pfad der Erkenntnis bringt Diakon Spiekermann. Zu finden unter www.bernostiftung.de
26/06/2019
Stiftungsrat verabschiedet Daniela Frese-Ihde
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In seiner vergangenen Sitzung verabschiedete der Stiftungsrat der Bernostiftung sein bereits seit 2014 im Gremium engagiertes Mitglied Daniela Frese-Ihde.
Frau Frese-Ihde wurde als Vertreterin für die Edith-Stein-Schule Ludwiglust vom Erzbischof in den Stiftungsrat berufen. Seit dem 1. Januar 2019 befindet sich die Ludwigsluster Schule nicht mehr in Trägerschaft der Bernostiftung. Die satzungsgemäßen Voraussetzungen für die Berufung entfielen mit diesem Trägerwechsel.
Für Ihren unermüdlichen, tat- und wortkräftigen Einsatz für die Schulen der Bernostiftung, und insbesondere für die Edith-Stein-Schule, dankten Vorsitzender Hasko Schubert und Stiftungsdirektor Bernhard Humpert. „Der Weg war kein leichter, und er bedeutete für alle Beteiligten in Schule und Stiftung einen traurigen Abschied. Nun ist die Schule mit ihrem neuen Träger auf einem guten Weg.", berichtet Daniela Frese-Ihde. „Und ich bin und bleibe der Stiftung weiterhin verbunden – nicht zuletzt durch den Schulbesuch meines Sohnes an der Niels-Stensen-Schule Schwerin."