Anrufen Wegbeschreibung Website

DEIHM DEIHM bildet bereits seit 1996 Schulbesuchshundeteams aus (Gefahrenprävention), seit 2007 Therapiebegleithunde, seit 2013 auch Schulhunde für Pädagogen.

Deutsches Institut Hund Mensch Beziehung

31/07/2020

Von Ebay in Quarantäne.

Bevor jetzt wieder alle ganz laut "ach wie niedlich" rufen, lasst uns kurz erzählen, was es mit diesen Welpen auf sich hat. Sie kommen ursprünglich aus dem Ausland und wurden bei Hundehändlern sichergestellt, die gerade im Begriff waren, sie zu verscherbeln. Typische niedliche Welpen, die Ihr tausendfach auf Ebay und Co. findet und die derzeit mal wieder reißenden Absatz finden.
Nun ist es aber eine traurige Tatsache, dass viele dieser "Schnäppchentiere" krank sind, und so ist es auch im Fall dieser vier kleinen Eisbären. Sie leiden unter Parvovirose, einer hochansteckenden Viruserkrankung, die gerade für ungeimpfte Welpen eine tödliche Gefahr sein kann. Dazu haben sie noch Giardien und Kokzidien, zwei Darmparasiten. Wenn sie das alles überleben, kann es Monate dauern, bis das Virus besiegt ist. Und so lange müssen sie bei uns in strengster Quarantäne leben, ohne Gras unter den Pfoten und mit Menschen, die vom Scheitel bis zur Sohle vermummt sind.
Wenn Ihr an so etwas nicht mit Schuld sein wollt, unterstützt bitte niemals den Handel mit Tieren im Internet. So lange es Käufer gibt, gibt es auch Angebote.

PS: Bitte keine Vermittlungsanfragen schicken, die Hunde sind nicht zur Vermittlung freigegeben und sehr krank.

18/07/2020

MÜSSEN HUNDE MIT JEDEM HUND "SOZIALISIERT" SEIN?

Hundehalter bekommen oft, wenn sie für ihren Hund Kontakt mit fremden Hunden ablehnen, zu hören, dass ihr Hund "schlecht sozialisiert" wäre.

Es fallen Sätze wie: "ach ist er unverträglich"? oder "was haben Sie für einen aggressiven Hund"? Diese Sätze werden dann von tiefsinnigen, vielsagenden und immer vorwurfsvollen Blicken begleitet.

Solche Sätze sind gemein, denn sie sollen dem Gegenüber suggerieren, in der Erziehung des eigenen Hundes versagt zu haben. Das erzeugte Gefühl: man erfüllt nicht die Erwartung einen uneingeschränkt und in jeder Situation freundlichen Hund zu haben.

Manche Hundehalter fühlen sich dadurch so unter Druck gesetzt, dass sie lieber lügen. Sie schummeln dann indem sie sagen ihr Hund hätte Flöhe oder eine schlimme ansteckende Krankheit. Andere Hundehalter stürmen Hundeschulen in der Hoffnung einen mit jedem Hund verträglichen Hund zu bekommen. Durch diese Forderung nach dem ultimativ verträglichen Hund unterliegen sie anscheinend dem Druck, ihren Hund zwanghaft dahin erziehen zu müssen, dass er sich sofort freundlich und spielbereit gegenüber jeden anderen Hund verhalten und aggressives Verhalten anderer Hunde einfach ignorieren soll.

Das allgemeine "Totschlagargument" bei der Forderung zum "ich spiele mit allen Hund" ist, dass der Hund doch ein Rudeltier sei.

DAS STIMMT NICHT

Hunde sind zwar Rudeltiere aber auf Hundewiesen trifft sich kein "Rudel", sondern fremde Hunde. Sind es mehrere Hunde die sich kennen, spricht man von einer Meute, nur bei Hunden die aus einem Familienverband stammen ist der Begriff "Rudel" zulässig.

Wenn das Gegenüber mit diesem Argument kommt, dann empfiehlt sich ein mitleidiger, vielsagender, tiefer Blick und die kurze Anmerkung: "Sie verstehen aber nicht viel von Hunden"?

MENSCHEN DIE MEINEN JEDER HUND "SPIELT" MIT ANDEREN HUNDEN HABEN UNRECHT

Hunde wissen nichts um die menschliche Definition von Sozialverträglichkeit. Sie sehen auch keinen Sinn dahinter mit fremden Hunden "spielen" zu müssen. Ganz unter uns - ist das bei Menschen anders? Welcher Mensch mag schon jedem anderen Menschen etwas zu tun haben? Hier haben wir also einen höheren moralischen Anspruch an unsere Hunde als an uns selbst. Unsere Hunde sollen das tun, was wir selbst niemals tun würden - mit jedem fremden Menschen, ganz ohne Kennenlernphase gut Freund sein.

HUNDEBEGEGNUGEN BRAUCHEN MANAGEMENT

Ein Hundehalter, der darauf hofft, dass der eigene Hund ohne jegliches Management und Führung durch seinen Menschen immer freundlich bleibt, nie in einen Konflikt gerät und uneingeschränkt hundespielwiesentauglich ist, hat eine realitätsfremde Erwartungshaltung an seinen Hund. Ausgeprägt ist dieses Verhalten meist bei Einzelhundehaltern. Sie meinen es gut aber die Folgen sind fatal.

Hundebegegnungen sind nur dann eine Bereicherung wenn die Vierbeiner Zeit haben einander kennen zu lernen und auch entscheiden dürfen welchen Hund sie mögen und welchen nicht.

Bevor man sich in Hundebegegnungen stürzt sollte man 2 Dinge tun: Ein sicheres Abbruchkommando trainieren und sich einen realistischen Blick für die Bedürfnisse und Vorlieben des eigenen Hund aneignen.

DER TUTNIX

Wenn ein Hund in Lauerhaltung flach am Boden liegt und einen anderen Hund fixiert, dann ist das keine Spielaufforderung. Wenn ein Vierbeiner wie ein D-Zug in eine Gruppe von Hunden kracht ist das keine freundliche Handlung und jeder vernünftige Hund wird das umgehend sanktionieren. Wenn ein Rüde eine Hündin bedrängt, ist das nicht "lieb" und jede anständige Hundedame wird dem Hundemann zeigen wo der Bartl den Most holt.

Hundehalter die ihre Hunde so agieren lassen sind ausgesprochen unbeliebt. Sie zeigen, dass ihr Hundewissen bei Null liegt und sie gefährden andere Hunde, möglicherweise auch fremde Menschen. Es soll schon Schlägereien deswegen gegeben haben, nicht zwischen den Hunden sondern zwischen Zweibeinern.

Dem Tutnix tut es ebenfalls selten gut. Entweder wird er von einem größeren Hund verhauen oder er macht eine unliebsame Begegnung mit einem Zweibeiner der seinen Hund beschützen will. In jedem Fall wird es eine unerfreuliche Erfahrung sein, die das Verhalten des Hundes negativ prägen kann.

SOZIALVERTRÄGLICHKEIT

Sozialverträgliche Hunde nähern sich langsam und respektvoll, sie laufen Bögen, sie geben anderen Hunden Raum und ziehen sich zurück wenn sie merken, dass der andere Vierbeiner keinen Kontakt wünscht.

Sie sind weder aufdringlich noch überdreht. Wer solches Verhalten seines Hundes zulässt, ist auch als Hundebesitzer alles andere als „sozialverträglich“. Die Sozialverträglichkeit des eigenen Hundes beginnt beim Besitzer und zwar mit der Einstellung niemanden belästigen zu wollen, sie bedeutet Neutralität des Hundes gegenüber seiner Umwelt und sie bedeutet Kommunikation unter Hundehaltern.

VERTRÄGLICHKEIT KANN MAN NICHT ANERZIEHEN

Man kann die Einstellung seines Hundes zu anderen Hunden nicht mit Erziehung verändern. Man kann ihm nicht anerziehen jeden fremden Hund zu mögen. Man kann niemals Charakter durch Ausbildung verändern.

Was man kann, das ist einen Hund zum Gehorsam zu erziehen, so dass man Hundebegegnungen moderieren und eventuell auch abbrechen oder ganz vermeiden kann.

Ein sozialverträglicher Hund ist ein Hund der Konflikten aus dem Weg geht, sie vermeiden kann. Keinesfalls aber ein Hund der mit allen anderen Hunden Kontakt sucht.

Auch ein Hund hat das Recht andere Hunde nicht zu mögen. Er hat das Recht auf seine Individualdistanz. Das macht ihn nicht zu einem "schlechten Hund", ganz im Gegenteil.

ALLE HUNDE SPIELEN

Das ist ein menschliches Konzept, eine Vorstellung die vorwiegend bei wenig hundeerfahrenen Menschen zu finden ist. Hunde "spielen" selten, meist "trainieren" sie. Wenn eine Meute einen kleinen Hund hetzt, dann ist das nicht ein Fitlauf sondern Jagdverhalten. Was Hunde gerne tun ist, dass sie mit anderen Hunden kooperieren, das impliziert aber dass der Mensch dabei mitmacht. Hundehalter die tief in ihrem mobilen Telefon versunken sind oder tratschen, die sind keine Kooperationspartner sondern Menschen die ihren Hund "abgeben", ihn sich selbst überlassen. Wenn es dann kracht, dann fallen diese Menschen aus allen Wolken und machen meist alle anderen aber nie sich selbst dafür verantwortlich.
(Quelle Dognews)

30/06/2020

NACH CORONA-KRISE EIN TRAURIGER REKORD IN DER BRD: NOCH NIE WURDEN SOVIELE TIERE IM GLEICHEN ZEITRAUM AUSGESETZT WIE JETZT ZUM FERIENSTART!!! 💔🐕🐈

Die anfängliche Freude über ein Steigen der Tiervermittlungen in Deutschland wird nun leider von einem zweiten Rekord überschattet: Noch nie zuvor wurden soviele Tiere wie jetzt wieder hergegeben oder im schlimmsten Falle einfach ausgesetzt.
In Österreich sieht die Lage leider nicht besser aus.

Grund dafür sind die zuvor unüberlegte Adoption von vor allem Hunden und Katzen in der Krisenzeit und die jetzige Ernüchterung, dass vielen der Urlaub doch wichtiger ist als die kleinen Freunde.

Wir appellieren an alle zukünftigen Adoptiv-Mamis und Papis sich gut zu überlegen, ob sie der Verantwortung einem Tier ein gutes Zuhause bieten zu können auch gewachsen sind.
Ein Tier aufzunehmen soll für immer sein und nicht nur bis zum nächsten Urlaub.
Es bedeutet Verantwortung, gegenseitige Liebe und Fürsorge bis zum Tode und nicht auf Zeit - Denn nichts kann wichtiger sein, und schon gar nicht der kurze Urlaub am Strand oder wo auch immer, als das Glück einer süßen hilfsbedürftigen Fellnase!!!

Hier ein Bericht über ein Tierheim in Deutschland zu dieser Misere:

https://www.rtl.de/cms/rekordzahl-zum-ferienstart-so-viele-haustiere-ausgesetzt-wie-noch-nie-4567841.html?utm_campaign=post&utm_source=facebook&utm_medium=editorial

22/04/2020

Bitte kontrolliert eure Fellnasen überall nach Zecken....

04/03/2020

Von schlafenden Hunden hört man allerhand, aber wie lange schlafen Hunde? Auch wenn der Bedarf variiert, ist eins sicher: Sie brauchen mehr Schlaf als wir.

Adresse

Am Heidberg
Schülern
29640

Benachrichtigungen

Erfahren Sie als Erste/r von Neuigkeiten und Aktionen: Wir schicken Ihnen eine E-Mail, wenn DEIHM etwas veröffentlicht. Ihre E-Mail-Adresse wird für keinen anderen Zweck verwendet, und Sie können sich jederzeit abmelden.

Verknüpfungen

Teilen

Kategorie