01/09/2026
Es gibt zwei Arten von Trainingseinheiten. Die einen laufen Dauerläufe, bis die Beine bleiern werden, machen ein paar Sprints zum Abschluss und gehen erschöpft, aber ohne echten Reiz nach Hause.
Die anderen trainieren gezielt: kurze, maximale Sprints mit voller Erholung dazwischen, Sprungkraftübungen mit sauberer Technik statt Ermüdung, Krafttraining mit Fokus auf Explosivität statt auf ‚bis der Arm nicht mehr kann‘.
Der Unterschied klingt klein, ist aber der Unterschied zwischen einem Spieler, der im Training müde wird, und einem Spieler, der auf dem Platz schneller wird. Athletiktraining, das wirklich etwas bringt, ist kein Erschöpfungswettbewerb.
Explosivkraft und Schnelligkeit entstehen nicht, wenn der Körper schon müde ist, sie entstehen, wenn jede Wiederholung mit maximaler Qualität und ausreichend Pause ausgeführt wird. Wer nach jedem Training komplett am Limit ist, trainiert oft das Falsche:
Ausdauer statt Explosivität, Volumen statt Intensität. Die Spieler, die im Sprint auf und davon ziehen, im Kopfballduell höher springen, im entscheidenden Moment noch einen Schritt schneller sind, haben in der Regel kein größeres Trainingsvolumen, sie haben ein gezielteres. Weniger, aber maximal. Kurz, aber explosiv.
Wer wirklich athletischer werden will, muss aufhören, Training mit Erschöpfung zu verwechseln, und anfangen, es mit gezielter Reizsetzung zu verstehen.
Wenn du wissen willst, wie ein Athletikplan aussieht, der dich wirklich schneller macht statt nur müder, schreib uns „athletik“.