01/02/2024
Hamburger Gitter - ein Schaufenster moderner Polizeiarbeit! Der politische Film am 04.02.um 19:00 Uhr im Z-linkes Zentrum Rosenheim.
„170 Ermittler arbeiten an hunderten Verfahren gegen militante Demonstranten und Menschen, die sich an Ausschreitungen und Plünderungen beteiligten. Harte Strafen wurden gefordert und in bisher über 40 Fällen auch verhängt. Der Staat verlor im Sommer 2017 die Kontrolle in Hamburg und versucht sie nun zurück zu gewinnen.
Die Dokumentation konzentriert sich auf den Umgang mit den Protesten und die staatliche Sicherheitspolitik. Versammlungsfreiheit, Bewegungsfreiheit und Pressefreiheit spielen in den Betrachtungen eine ebenso große Rolle wie die Veränderung der polizeilichen Strategien. Konnten während der Proteste Grundrechte außer Kraft gesetzt werden? Gibt es in der Judikative und Legislative Akteure und Überzeugungen, welche auf gewaltsame Proteste anders reagieren als in der Vergangenheit? Welche Methoden der „Ausnahmesituation G20" in Hamburg könnten zur Normalität werden?
Dem sind wir nachgegangen, indem wir die relevanten Geschehnisse nachzeichneten, mit Betroffenen auf beiden Seiten sprachen und Experten zu Protestgeschichte, Grundrechten, Sicherheitspolitik und der politischen Gesamtsituation befragten.“
Vor dem Film möchten wir euch noch einen kurzen Überblick über das im Januar gestartete Rondenbarg Verfahren geben. Kommt am Sonntag (4.2) ins Z (Innstr. 45a). Der Film beginnt um 19:00 Uhr und ab 18:30 Uhr gibt es leckeres veganes Essen und Getränke!
15/01/2024
AfD Kundgebung in Rott am Inn Stören!
Am 20.01. möchte die Rosenheimer AfD in Rott am Inn eine rassistische Kundgebung durchführen. Das werden wir nicht unwidersprochen zulassen! Kommt um 17:00 Uhr zur antifaschistischen Demo am Bahnhof in Rott oder schließt euch unserem Zugtreffpunkt um 16:15 Uhr am Bahnhof in Rosenheim an.
Seit vor einigen Monaten die Pläne des Rosenheimer Landratsamt bekannt wurden, in einer Immobilie im Gewerbegebiet in Rott eine Geflüchtetenunterkunft einzurichten, können wir in Rott vielfältigen Widerstand gegen die geplante Einrichtung beobachten. Neben einer berechtigten Kritik an einer menschenunwürdigen Unterbringung von Geflüchteten in derartigen Einrichtungen, ist in Rott auch eine zunehmende rechte Agitation zu beobachten. Mit ihrer Kundgebung am 20.01. wird die AfD versuchen, sich als "Sprachrohr des einfachen Bürgers" in Rott zu inszenieren. Bisher ist es der AfD nicht gelungen, in Rott tatsächlich Fuß zu fassen - damit das so bleibt müssen wir uns der AfD-Kundgebung entschlossen in den Weg stellen!
Wir müssen der AfD entschieden entgegentreten und dürfen nicht zulassen, dass rassistische und fremdenfeindliche Positionen wieder salonfähig werden! Wohin eine immer weiter nach rechts rückende Gesellschaft führt, sehen wir tagtäglich an den Grenzen der „Festung Europa“. Das Mittelmeer wird zum Massengrab und alleine 2023 starben über 2500 Menschen im Mittelmeer - ermordet durch die tödliche Abschottungspolitik Europas! Wenn AfD Politiker*innen nun auf Treffen mit Kadern der Identitären Bewegung davon träumen, 2 Millionen Menschen abschieben zu wollen, ist das kein abstrakter Traum rassistischer Spinner*innen, sondern eine reale Gefahr!
Auch am 20.01. wird die AfD versuchen, sich als soziale Partei für den "kleinen Bürger" zu inszenieren. Doch das ist bei Weitem nicht der Fall! Das Wahlprogramm der AfD stellt einen direkten Angriff auf alle Lohnabhängigen dar, es ist ein Geschenk an Superreiche und Konzerne! Die AfD stellt sich zum Beispiel gegen die Einführung einer Reichensteuer und spricht sich für die Abschaffung der Erbschaftssteuer aus! Lasst uns die Positionen der AfD als das entlarven was sie sind: neoliberale Lügen!
Kommt am 20.01 um 17:00 Uhr zum Bahnhof in Rott und beteiligt euch an der antifaschistischen Demonstration! Die Demo wird um ca. 17:15 Uhr loslaufen.
Egal ob Rott oder Rosenheim: Es gibt kein ruhiges Hinterland! Keine Straße und kein Dorfplatz dem Faschismus!
30/11/2023
Wir sehen uns am Samstag in der Vetternwirtschaft!
Bei unserem Infostand bekommt ihr die neusten Sticker, Feuerzeuge und vieles weitere!
Wir freuen uns auf euch!
Sa 02.12.23: GRAM statt Missstand
Änderung im lineup vom gnwp antifaschistisches Konzert 2023:
(Vetternwirtschaft - VfbK e.V.)
Wir freuen uns am Samstag gram auf der Bühne der Vetternwirtschaft begrüßen zu dürfen:
GRAM
Hardcore -Punk Innsbruck/München
>>> https://gramhardcore.bandcamp.com/
Missstand hat uns kurzfristig abgesagt(sie haben beschlossen, dass sie dieses Jahr keine Konzerte mehr spielen Gründe→ https://www.instagram.com/p/Cz_R8UwMvel/)
Das lineup für Samstag:
📆 Sa. 02.12.2023
20 Jahre
"good night - white pride"
antifaschistisches Konzert
🎸 gram (Hardcore -Punk Innsbruck/München)-> https://gramhardcore.bandcamp.com/
🎸 Volxverätzung (Hardcore-Punk | Trostberg/Rosenheim) -> https://volxveraetzung.bandcamp.com/
🎸 Nörgel (Ersatz für Bicycle Terror welche leider absagen mussten)
(Hardcore-Punk | München)
» https://noergel.bandcamp.com
🎸 Slamdamn (Hardcore | München) -> https://slamdamn.bandcamp.com/
🎫 Vetternwirtschaft Rosenheim
Oberaustraße 2, 83026 Rosenheim
Kneipenöffnung: 19:00 Uhr | Konzerteinlass: 19:30 Uhr | Konzertbeginn: 20:00 Uhr | Einlass ab 16 Jahren
29/10/2023
‼️ SPENDENAUFRUF ‼️
Unser Freund Rashad* braucht dringend Hilfe!
👉 Rote Hilfe Steiermark
👉 Verwendungszweck/Kennwort: Gemeinsam2023
👉 IBAN: AT06 2081 5000 4243 1999
👉 BIC: STSPAT2G # # #
Gegen die Abschottungspolitik der Festung Europa! Rashad ist ein Mensch mit einem großen Herzen, der in seinem Leben viel Pech hatte und viel Scheiße ertragen musste. Rashad ist momentan in einem Knast ohne Anwält*in. Er ist psychisch und physisch in einem schlechten Zustand - ohne adäquate Hilfe. Er darf nur einen Teil seiner Familie nur zweimal im Monat sehen. Rashad und seine Familie brauchen dringend finanzielle Unterstützung, damit sie wenigstens das Minimum wieder haben können. Jeder Euro hilft!
*Name aufgrund von Repressionsschutz geändert
15/10/2023
Erfolgreiche Klage gegen die Rosenheimer Polizei!
Erfolgreiche Klage gegen die Rosenheimer Polizei!
Vergangenen Mittwoch, den 11.10., zog ein Rosenheimer Antifaschist vor das Verwaltungsgericht München, um gegen zwei Bescheide der Rosenheimer Polizei mit Aufforderung zur ED-Behandlung zu klagen.
Der junge Aktivist aus Rosenheim sollte für sein antifaschistisches Engagment Fingerabdrücke abgeben und Bilder von sich machen lassen. Vor Gericht konnten wir die Datensammelwut der Rosenheimer Cops zumindest ein bisschen einbremsen!
Als Grundlage des ersten Bescheids sollte eine Anzeige wegen Nötigung dienen: der Antifaschist soll sich an einer Blockade gegen eine AfD-Veranstaltung in Marienberg beteiligt haben. Weil das Verfahren durch die Staatsanwaltschaft bereits eingestellt wurde, hielt dieser vor Gericht nur einige Minuten, schließlich zog der Vertreter des Polizeipräsidiums Rosenheim den Bescheid zurück und erklärte ihn damit für erledigt.
Um den zweiten Bescheid wurde dann etwas härter gerungen, unser Genosse soll sich bei den Protesten gegen den Auftritt von Beatrix von Storch am 16.09.23 in Wasserburg mit einem Transparent und Regenschirm "vermummt", und bei seiner Festnahme Widerstand geleistet haben. Während der Bescheid zur ED-Behandlung sich ausschließlich auf die beiden Vorwürfe aus Wasserburg beschränkte, versuchten die Cops noch einige weitere Ermittlungsverfahren gegen unseren Genossen ins Feld zu ziehen. Zu jenen Vorwürfen wurde dann schließlich auch eine Polizeibeamtin ans Zeugnin gehört, diese bestätigte wörtlich, dass unser Genosse zu keinem Zeitpunkt vermummt gewesen sei und die Festnahme auf Befehl "von ganz oben" erfolgt sei.
Nach einer kurzen Bedenkpause, schlug das Gericht schließlich einen Vergleich vor: die Cops dürfen die Bilder, die in Wasserbug gemacht wurden nun auch präventiv verwenden, dafür muss unser Genosse keine Fingerabdrücke abgeben und auch nicht mehr bei den Cops erscheinen. Nach einer kurzen Beratung mit seinem Anwalt nahm unser Genosse den Vergleich schließlich an.
Offensichtlich war die Motivation der Cops, unseren Genossen durch eine ED-Behandlung für seinen politischen Aktivismus zu bestrafen, sehr groß, so brachte der Vertreter des Polizeipräsidums Rosenheim beispielsweise fünf Polizist*innen - drei davon spontan, ohne dass sie gelanden wurden - als Zeug*innen mit.
Angesichts des enormen Ermittlungsaufwands, freut es uns umsomehr, trotzdem einen Erfolg verbuchen zu können.
Wir bedanken uns bei Genoss*innen, die erschienen sind, um unseren Genossen bei dieser Verhandlung zu unterstützen. Etwa 15 Antifaschist*innen und mindestens zwei Zivis verfolgten das Verfahren im Zuschauerraum.
Doch dieser Erfolg vor Gericht darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass junge Aktvist*innen aus Rosenheim auch weiterhin mit einer ernormen kriminalisierung ihre Aktivismus zu kämpfen haben, damit wir auch in zukunft von Repression betroffenen Aktivist*innen unterstützen können, sind wir auf eure Hilfe angewissen!
Denn unsere Solidarität ist stärker als ihre Repression!
Wenn ihr Antifaschist*innen aus Rosenheim mit ihrer Repression unterstützen wollt, freuen wir uns, wenn ihr eine kleine Spende auf unser Spendenkonto hinterlasst:
Rote Hilfe e.V. OG München
IBAN: DE61430609674007238306
BIC: GEN0DEM1GLS
Verwendungszweck: noROpression
10/10/2023
Kommt morgen zum Verwaltungsgericht nach München!
Unsere Solidarität gegen ihre Repression!
Kommt diesen Mittwoch, den 11.10 um 8:30Uhr zum Verwaltungsgericht München und unterstützt unseren Genossen vor Gericht!
Bußgeldbescheide, Strafanzeigen, Gerichtstermine: Es ist nicht neues, dass für einige Rosenheimer Antifaschist*innen die kontinuierliche Repression der Rosenheim Cops zum traurigen Alltag geworden ist. Auch im vergangenen Wahlkampf haben die Cops immer wieder gezeigt, dass sie kein politisch neutraler Akteur sind. Ob Festnahmen, weil sich Aktivist*innen mit Transparenten „vermummt“ haben sollen, oder Präventivgewahrsam, um zu verhindern, dass einer unsere Genossen eine AfD Kundgebung stören kann: Wo immer wir unsere Proteste gegen die Menschenfeinde der AfD auf die Straße getragen haben, war staatliche Repression nicht weit.
Vor kurzem hat einer unserer Genossen einen Brief der Rosenheimer Cops erhalten , mit der Aufforderung, bei ihnen vorbeizukommen und seine Fingerabdrücke abzugeben.
Die, unserer Meinung nach abenteuerliche Begründung? Ein inzwischen eingestelltes Strafverfahren wegen Nötigung und eine Anzeige wegen vermeintlicher Vermummung mit einem Transparent.
Getroffen hat es einen, aber gemeint sind wir alle! Wir lassen unseren Genossen nicht alleine mit der Repression! Kommt deshalb am Mittwoch, den 11.10 um 8:30Uhr zum Verwaltungsgericht München und lasst uns zeigen: unsere Solidarität ist stärker als ihre Repression!
Damit wir auch in Zukunft Aktivist*innen, die aufgrund ihres antifaschistischen Engagements Stress mit Polizei oder Justiz haben unterstützen können, sind wir auf eure Hilfe angewiesen! Wenn ihr könnt, spendet an noROpression und unterstützt uns dabei!
Spendenkonto:
Rote Hilfe e.V. OG München
IBAN: DE61430609674007238306
BIC: GEN0DEM1GLS
Verwendungszweck: noROpression
01/10/2023
Krawallnacht bleibt legitim! Solidarität nach Stuttgart!
Am vergangenen Donnerstag wurde ein Genosse in Stuttgart zu einer Haftstrafe von 3 Jahren und 2 Monaten verurteilt. Er soll sich an der sogenannten "Krawallnacht" im Jahre 2020 beteiligt haben. In der Hochphase der Corona-Pandemie wurde der öffentliche Raum für all jene, die nicht das Glück einer geräumigen Wohnung mit Garten haben, die letzte Rückzugsmöglichkeit - so auch in Stuttgart. Die Polizei schikanierte die Jugendlichen regelmäßig mit rassistischen Kontrollen. Eines Abends entlud sich die Wut in der sogenannten "Krawallnacht", die Polizei wurde zurückgedrängt und der öffentliche Raum zurückerobert. Unserem Genossen wird eine aktive Beteiligung an diesem kurzen Aufstand vorgeworfen. Dafür soll er nun für über 3 Jahre in den Knast! Zur Frage, ob die Krawallnacht legitim war, möchten wir aus der Prozesserklärung unseres Genossen zitieren: "Nun zur Frage, ob die Handlungen konkret Sachbeschädigungen, Angriffe auf Polizeibeamte gerechtfertigt sind oder waren. Die Frage ist doch eher: Was ist eine kaputte Scheibe gegen eine Abschiebung? Was ist eine kaputte Scheibe gegen einen weiteren Monat ohne sicheres Lebenseinkommen? Was ist eine kaputte Scheibe gegen die nächste rassistische Polizeikontrolle; gegen die tägliche Diskriminierung? Was dagegen, erleben zu müssen, wie Unternehmen Milliarden an Coronahilfen bekommen, während man selbst in überteuerten engen Wohnungen eingesperrt wird?
Und die verletzten Polizeibeamten? Außer jenen, die zu eitel waren welche anzulegen, waren alle mit Schutzanzügen ausgerüstet. Wie viele schwer verletze Polizisten gab es dieser Nacht? Ich hab weder in diesem noch in einem anderen Prozess von schwer verletzen Polizisten gehört. Was ich hingegen mitbekomme sind 182 Tote in Polizeigewahrsam mit schwarzer Hautfarbe seit 1990. Wöchentliche Abschiebungen, Menschen, die von der Polizei massivst zusammengeschlagen werden"
Wir wünschen unserem Genossen viel Kraft und Durchhaltevermögen!
Wir fordern Freiheit für alle politischen Gefangenen!
Hoch die internationale Solidarität!
28/09/2023
Alle zusammen gegen den Faschismus! Am 05.10. gemeinsam gegen die Wahlkampfsveranstaltung der AfD mit Tino Chrupalla in Rosenheim. Kommt zur antifaschistischen Demonstration am Donnerstag um 16:30 am Bahnhof in Rosenheim!
Kurz vor der bayerischen Landtagswahl hat die Rosenheimer AfD, zu ihren Wahlkampf-"Highlight" am 5. Oktober, ihren AfD-Bundestagsvorsitzenden und Bundessprecher Tino Chrupalla zu einem Auftritt in Rosenheim eingeladen. Dieser wird ab 18:00 Uhr auf dem Max-Josefs-Platz stattfinden.
Mit Tino Chrupalla wird in Rosenheim ein bekanntes Gesicht der AfD auftreten. Chrupalla ist als Wunschkandidat des faschistischen Flügels in die Position des Bundesvorsitzenden gekommen. Er ist damit für den steigenden Einfluss des faschistischen Flügels der AfD mitverantwortlich. Bereits in der Vergangenheit fiel er durch seine Nähe zu extrem rechten und faschistischen Kräften auf, z.B. gab er ein Interview für den verurteilten Holocaustleugner und Rechtsextremisten Nikolai Nerling.
Bevor Chrupalla 2015 der AfD beigetreten ist, war er von 1990 bis 1992 Mitglied der jungen Union. Später nahm er an den regelmäßig stattfindenden Pegida Demonstrationen teil.
Chrupalla stellt die AfD gerne als eine Partei des "einfachen Bürgers" dar, doch das ist sie nicht! Die Politik der AfD ist rassistisch und neoliberal! Die AfD fordert keine Verbesserung für Arbeiter*innen. Stattdessen fordert sie unter anderem ein Ende der Erbschaftssteuer und setzt sich gegen eine Vermögenssteuer ein! Das Wahlprogramm der AfD ist ein Angriff auf alle Lohnabhängigen und alle Anderen die unter dem kapitalistischen System leiden! Lasst uns am 5.10. zeigen, dass wir klassenkämpferische und solidarische linke Perspektiven brauchen und diese auch auf die Straße tragen! Für uns alle stellt die AfD keine Alternative dar!
Desweiteren fällt Chrupalla, der von seinen Parteifreund*innen auch "Tiny Tino" genannt wird, durch verschwörungsideologische und extreme rechte Narrative im öffentlichen Diskurs sowie seine "Russlandnähe" auf!
Als Antifaschist*innen werden wir uns immer gegen Verschwörungsideologien und rechte Hetze stellen!
Kommt am Donnerstag, den 05.10 nach Rosenheim und lasst uns zeigen, dass es auch im bayerischen Hinterland keinen Raum für die AfD und andere Menschenfeinde geben darf!
Die antifaschistische Demonstration wird um 16:30Uhr am Rosenheimer Bahnhof starten. Lasst uns gemeinsam die Kundgebung der AfD verhindern!
Alle zusammen gegen den Faschismus!
21/09/2023
Erfolgreicher Protest gegen Kundgebung von Beatrix von Storch in Wasserburg!
Eigentlich möchten wir garnicht viele Worte zu den Protesten gegen die Kundgebung der AfD in Wasserburg am vergangenen Samstag verlieren. Wir möchten in erster Linie danke sagen! Danke an überwältigende 1800 Menschen auf der Straße! Die Reden der AfD Kundgebung sind den ganzen Abend über in einem lautstarken Konzert aus Pfiffen und Antifaschistischen Parolen untergegangen. Die Proteste am Samstag können wir als einen vollen Erfolg werten!
Besonders gefreut hat uns, dass wir uns selbstbestimmt die Straße nehmen konnten und so den Protest bis an die Gitter der AfD Kundgebung tragen konnten.
Eigentlich möchten wir unseren Nachbericht zur Kundgebung in Wasserburg auch mit diesen positiven Worten beenden. Doch dann kam leider die Wasserburger Polizei ins Spiel. Nach Ende der AfD Kundgebung zogen die Greiftrupps der Cops noch 4 Antifaschist*innen aus der Kundgebung. Der lächerliche Vorwurf der Cops: Sie sollen sich mit FFP2 Masken, Regenschirmen oder Transpartenen vermummt haben, außerdem soll einer unsere Genossen noch Widerstand gegen seine Festnahme geleistet haben. Die Antifaschist*innen wurden dann, zum Teil mit Fußfesseln, zur Wasserburger Polizeistation gebracht und dort teilweise ED-Behandelt. Einem unsere Genossen drohten die Cops sogar eine Haftrichtervorführung an. Am späten Samstagabend konnten all unsere Genoss*innen die Polizeistation dann zum Glück auf freiem Fuß wieder verlassen. Doch scheinbar waren den Cops 4 Festnahmen noch nicht genung, am Wasserburger Bahnhof warteten die Cops bereits auf unsere restlichen Genoss*innen und unterzogen diese auch noch einer Personenkontrolle.
Trotz der staatlichen Repression werten wir den Samstag als einen vollen Erfolg für uns als Antifaschistische Bewegung! Es ist uns gelungen in einem breiten und vielseitigen Protest gegen die AfD auf der Straße zu sein! Wir werden versuchen daran anzuknüpfen und dem restlichen Wahlkampf der AfD genauso kämpferisch und entschlossen zu begegnen wie am Samstag in Wasserburg!
Alle zusammen gegen den Faschismus!
20/09/2023
Erfolgreiche Blockade eines AfD Infostands in Rosenheim!
Am vergangenen Samstag organisierte die Rosenheimer AfD einen Infostand in der Rosenheimer Innenstadt. Mit einem Transparent platzierten wir uns direkt vor dem Infostand von Andreas Kohlberger (AfD Stadtrat und Kandidat für den Bezirkstag) und weiteren AfD Funktionär*innen und verhinderten so für über eine Stunde dass Kohlberger und co ihre rassistische und menschenfeindliche Propaganda verbreiten konnten. Durch unsere gerufenen Parolen machten wir deutlich, dass die AfD eine rassistische, sexistische und neoliberale Partei ist! Denn auch wenn die AfD versucht sich als Partei des "einfachen Bürgers" darzustellen, ist sie das nicht! Das Wahlprogramm der AfD ist ein Geschenk für Superreiche und Konzerne!
Besonders gefreut haben wir uns über den großen Zuspruch der Passant*innen für unsere Aktion! Der Samstagvormittag hat uns gezeigt, dass auch in einer Stadt wie Rosenheim direkte antifaschistische Intervention gegen die AfD möglich und richtig ist!
In der Rosenheimer Innenstadt hatte an jenem Tag nicht nur die Rosenheimer AfD ihren Stand aufgebaut, sondern auch diverse weitere Parteien. Wenig überraschend stellte sich die Kandidatin der verschwörungsideologischen Partei "die Basis" sofort schützend zu ihren Freund*innen der AfD. Und auch die von uns gerufene Parole "ob CSU oder AfD - Stoppt den Rechtsruck in der BRD" wurde an jenem Tag ein weiteres mal bestätigt. Die CSU Politiker*innen des benachbarten Infostandes versuchten unseren legitimen Protest zu delegitimieren und zeigten eindeutige Sympathien für die AfD Politiker*innen, welche durch unsere Blockade laut CSU in ihren "demokratischen Rechten" eingeschränkt sei. Scheinbar wenig aus der Geschichte gelernt hatte die Rosenheimer SPD, einer ihrer Mitglieder versuchte uns zu erklären, dass unser Protest sinnlos sei und die AfD schon von alleine wieder verschwinden würde.
Dass unser Protest alles ander als sinnlos ist, sondern Antifaschismus dringend nötig und der Kampf gegen die AfD wichter denn je ist, zeigten uns die mitgehörten Gespräche am Infostand der AfD. Dort wurden sich beispielsweise Arbeitslager gewünscht und rassistische Hetze gegen Geflüchtete verbreitet.
Die von der AfD herbeigerufene Polizei verhielt sich lange passiv, als der Kolbermoorer AfD Politiker Christan Demmel dann droht, dass die Situation eskalieren werde, wenn wir in 10 Minuten nicht geräumt wären, hatten die Cops es plötzlich eilig uns einen neuen Kundgebungsort zuzuweisen. Nach einiger Zeit begaben wir uns an diesen und lösten unseren Protest selbstbestimmt auf. Die Polizei wirkte überrascht von unserem plötzlichem und selbstbestimmten Abzug und versuchte uns noch einer Personenkontrolle zu unterziehen. Durch mehrere elegante Sprinteinlagen konnten wir diesen aber entgehen und ohne Kontrollen unseren Protest auflösen.
Später veröffentlichte die Polizei eine Pressemitteilung, in der sie uns "massive Störungen und Übergriffe" vorwirft. Außerdem beschuldigen sie einen Genossen der gefährlichen Körperverletzung (mit einem Regenschirm!) und drohen mit Anzeigen der "Vermummung".
Wieder einmal zeigen die Polizei ihr wahres Gesicht: Um die Faschisten der AfD zu schützen sind sie bereit für selbst die lächerlichsten Vorwürfe die volle Repressionsmacht zu entfalten.
Doch wir lassen uns nicht einschüchtern!
Keine Unterdrückung kann unsere antifaschistischen Grundsätze zerstören!
Daher werden wir auch in den kommenden Wochen gegen die AfD aktiv sein! Denn Faschismus ist ein Verbrechen, der Kampf gegen ihn eine Notwendigkeit!
20/09/2023
Gegen Klimakrise und Kapitalismus !
Am vergangenen Freitag beteiligten wir uns anlässlich des globalen Klimastreiks an der Demo von Fridays for Future RosenheimGemeinsam mit etwa 350 Rosenheimer*innen setzten wir ein lautes und vielfältiges Zeichen für eine klimagerechte Zukunft.
Durch unsere mitgebrachten Transparente und unseren Redebeitrag (Die Rede könnt ihr auf unsere Webseite nocheinmal lesen) machten wir den Zusammenhang zwischen Klimakrise und Kapitalismus deutlich. In einem Wirtschaftssystem, das auf stetigem Wachstum und der Ausbeutung von Mensch und Natur beruht, wird es keine klimagerechte Zukunft geben! Wir sammelten uns an unserem Hochtransparent mit der Aufforderung "nicht aufs Parlament [zu] Vertrauen", sondern den Klimaschutz von unten aufzubauen! Dementsprechend machten wir auch nocheinmal deutlich, dass wir den Planeten nicht durch ein Kreuz bei der selbsternannten Umweltpartei den Grünen bei der kommenden Landtagswahl retten können. Vielmehr müssen wir den Widerstand von unten aufbauen und für eine breite, ungehorsame und radikale Klimabewegung kämpfen! Dabei müssen wir verschiedene Kämpfe verbinden, so steht für uns die Solidarität mit den Kämpfen unserer kurdischen Freund*innen in Rojava außer Frage. Während das von den Grünen geführte Außenministerium den Krieg Erdogans gegen die Kurd*innen direkt unterstützt, waren es am vergangen Freitag die Rosenheimer Bullen, die sich zum verlängerten Arm Erdogans gemacht haben. Die Cops versuchten einen unserer Genoss*innen aufgrund einer - sogar nach bürgerlichem Recht vollkommen legalen - YPJ Fahne einer Personalienkontrolle zu unterziehen. Doch wir werden uns durch derartige Kriminalisierungsversuche nicht aufhalten lassen und weiterhin selbstbewusst auf die Straße gehen!
Wir danken unseren Freund*innen von Fridays for Future Rosenheim für das Organisieren der Demonstration und allen Teilnehmer*innen für diese laute und vielfältige Demo!
Gemeinsam gegen den kapitalistischen Normalzustand und für die befreite Gesellschaft!
12/09/2023
Kein Raum für rechte Hetze! Von Storch aus Wasserburg jagen!
Am kommenden Samstag (16.09) wird die rechte Hetzerin Beatrix von Storch zu einer Kundgebung in Wasserburg zu Gast sein. Das werden wir nicht unwidersprochen zulassen! Kommt zusammen mit uns nach Wasserburg und macht den Auftritt von von Storch zum Desaster! Für eine gemeinsame Anreise aus Rosenheim treffen wir uns um 16:15 Uhr am Rosenheimer Bahnhof!
Lasst uns wenige Wochen vor der Landtagswahl noch einmal zeigen, dass die AFD auch im bayerischen Hinterland nicht willkommen ist, und dass es niemals toleriert werden darf, wenn eine Beatrix von Storch ihre Hetze verbreiten will - jene AFD-Politikerin, die 2016 forderte, an den deutschen Grenzen auf Frauen und Kinder zu schießen. Alleine in diesem Jahr sind schon über 2000 Menschen im Mittelmeer ertrunken. Es liegt an uns, für sichere und legale Fluchtwege zu kämpfen, Forderungen nach Gewalt an Flüchtenden entschieden zurückzuweisen und gegen die Normalisierung solcher Positionen aktiv zu werden!
Mit von Storch laden sich Winhart, Kohlberger und Co eine Politikerin ein, die wie keine andere für den christlichen Fundamentalismus in der AFD steht. Sie kämpft für strengere Abtreibungsgesetze und gegen sexuelle Selbstbestimmung - unvergessen bleibt ihr Gesicht, als der Bundestag 2017 die Ehe für alle beschlossen hat. Die Politik von Beatrix von Storch kann nur als Angriff auf jegliche emanzipatorische Bewegung verstanden werden. Lasst uns gegen jeglichen Fundamentalismus aktiv werden, für eine befreite Gesellschaft!
Stürme, Überschwemmungen und extreme Hitzewellen gehören inwischen fast zum Alltag, der Klimawandel ist so klar sichtbar und die Klimakatastrophe so nah wie nie zuvor. Um zumindest die Pariser Klimaziele noch erreichen zu können, muss jetzt gehandelt werden - doch die Klimapolitik der AFD wird durch Beatrix von Storch verkörpert: sie redet davon die Sonne zu verklagen, damit diese weniger scheint oder leugnent schlicht den menschengemachten Klimawandel. Der Kampf für Klimagerechtigkeit und eine lebenswerte Zukunft ist immer auch ein Kampf gegen Rechte und reaktionäre Kräfte!
Lasst uns gemeinsam den Wahlkampf der Rechten stören, denn wir dürfen bei der menschenverachtenden Politik der AFD nicht schweigen! Sagt euren Freund*innen Bescheid und lasst uns am Samstag den 16.09 gemeinsam auf die Straße gehen um zu zeigen, dass auch in Wasserburg kein Platz für die Hetze der AFD ist! Kommt um 16:15 Uhr zum Bahnhof in Rosenheim, beteiligt euch an der antifaschistischen Protesten in Wasserburg und stört zusammen mit uns die Kundgebung der AFD, denn: Es gibt kein ruhiges Hinterland!