Interkulturelle Kompetenz

Interkulturelle Kompetenz Netzwerk für Interkulturelle Kompetenz Integration ist keine Einbahnstraße. Noch besser: Unser Zusammenleben gestaltet sich nicht als Einbahnstraße.

Weder für Migranten noch für Einheimische. Der Alltag im Miteinander ist oft von Missverständnissen geprägt. Uns fehlt das Wissen über die Kultur und den Hintergrund unserer Mitmenschen. Das merken wir in der Nachbarschaft, im Kindergarten, in der Schule, bei den Behörden, bei Veranstaltungen, bei Schulungen und Seminaren von Bildungseinrichtungen.

Es immer eine Freude mit jungen Menschen - wie hier mit dem JSDR - über unsere Demokratie zu diskutieren.
26/11/2023

Es immer eine Freude mit jungen Menschen - wie hier mit dem JSDR - über unsere Demokratie zu diskutieren.

Wir alle leben in diesen Zeiten der vielfältigen Krisen. Wir stecken in der Klimakrise, die wir bis vor einiger Zeit noch gar nicht so ernst genommen haben. Wir haben die Corona-Krise erlebt, befinden uns mitten in Europa in einem Krieg, der in unserer Nachbarschaft, in der Ukraine stattfindet und ...

Das Maß an Zuwanderung muss für die Mitglieder einer Gesellschaft verarbeitbar sein. Ist das nicht der Fall, dann kann e...
23/07/2023

Das Maß an Zuwanderung muss für die Mitglieder einer Gesellschaft verarbeitbar sein. Ist das nicht der Fall, dann kann ein unter normalen Umständen möglicher Nutzen sich ins Gegenteil verkehren und zur Gefährdung der Gesellschaft führen.

Anders ausgedrückt: Wenn unsere Gesellschaft, aufgrund ihrer demografischen Entwicklung und wegen des Bedarfs an Arbeitskräften, die sowohl den ökonomischen als auch den sozialen Standard sichern, eigentlich auf Zuwanderung angewiesen ist, dann sollten die politisch Verantwortlichen darauf achten, dass sie die einheimischen Bürgerinnen und Bürger nicht überfordert und, dass genügend Hilfen für die Integration in die Gesellschaft bereitstehen. Beide Dinge stimmen in dieser Bundesrepublik schon seit Jahren nicht mehr. Die Zuwanderungszahlen steigen. Dabei können die Integrationsleistungen, nicht die Transferleistungen, für die steigende Zahl der Zuwanderer in keiner Weise mithalten. Im Gegenteil, bei steigenden Zahlen kommt es zu Haushaltskürzungen. Von Integration oder gar Inklusion kann schon lange keine Rede mehr sein.

Neue Akzente der Migrationspolitik werden lediglich als semantische Bemühungen wahrgenommen. Das Fachkräfteeinwanderungsgesetz hat zweifelsohne vorhandene Vorteile und Chancen zur Beseitigung des Fachkräftemangels. Es wird allerdings mental in der Gesamtzuwanderungsdebatte untergehen und im Gefühl der betroffenen Bevölkerung als Belastung, gar als Gefahr wahrgenommen werden. Die zunehmenden Ängste vor Zuwanderung und Überfremdung werden die unzweifelhaft vorhandenen guten Absichten des Fachkräfteeinwanderungsgesetzes überlagern. Dabei muss man wissen, dass diese bisher regionale und soziologische Zuordnung von migrationsverursachten Ängsten sich inzwischen auch in weiten Teile einer bislang Demokratie-loyalen Mittelschichtbürgerschaft breitmacht. Das angstbesetzte Geschwurbel über Flüchtlinge, an Stammtischen, der Öffentlichkeit und in den Medien, entwickelt sich immer mehr zur Achillesferse unserer Demokratie.

Das Fachkräfteeinwanderungsgesetz hat zweifelsohne Vorteile und Chancen zur Beseitigung des Fachkräftemangels. Es wird allerdings mental in der Gesamtzuwanderungsdebatte untergehen und im Gefühl der betroffenen Bevölkerung als Belastung, gar als Gefahr wahrgenommen werden. Die zunehmenden Ängst...

28/10/2015

Schon beim ersten Kontakt sollten Ausbildung und informell erworbene Kompetenzen der Flüchtlinge erfasst werden, damit sie schnell eine Arbeit oder Ausbildung finden, so die Otto Benecke Stiftung. Auch wenn das kostet.

12/10/2015

Und wenn ich wüsste, dass morgen die Welt unterginge, so würde ich doch heute mein Apfelbäumchen pflanzen.
Martin Luther
1483 - 1546
deutscher Reformator

Die Welt wird nicht untergehen. Aber wir stehen in der Flüchtlingsfrage vor enormen Herausforderungen - innen- wie geopolitisch. Martin Luthers Sichtweise kann uns helfen, soll Hoffnung geben. Das gilt wohl auch für das "Wir schaffen das" der Kanzlerin. Hoffnung allein wird allerdings nicht ausreichen. Es ist wichtig, dass ich weiß, wie ich den "Baum pflanzen" muss und was ich dabei zu bedenken habe.

17/09/2015

Angesichts der großen Zahl von Flüchtlingen, die derzeit nach Deutschland kommen, bedarf es einer na...

28/08/2015

Mit deutlichen Worten mischt sich die Otto Benecke Stiftung in die Flüchtlingsdebatte ein. Die EU ist zu lange vor dem Problem der ungeregelten Zuwanderung aus den Balkanstaaten abgetaucht, kritisiert Geschäftsführer Jochen Welt.

13/08/2015

Jochen Welt fordert Talent-Checks für Flüchtlinge. Durch die fehlende Berücksichtigung von Fähigkeiten und Talenten der Betroffenen, so Jochen Welt, schaffe sich Deutschland die sozialen Probleme selbst:

http://www.obs-ev.de/fileadmin/user_upload/Talent-Check100815.pdf

30/07/2015

Jochen Welt, Geschäftsführer der OBS, fordert ein potenzialorientiertes Aufnahmeverfahren für Flüchtlinge.(eingestellt am 30.07.2015)

23/07/2015

Potenziale von Flüchtlingen nutzen - Populistischen Unsinn vermeiden

Da reden Seehofer und die CSU von besonderen Aufnahmestellen für Asylsuchende vom Balkan. Wieder nur ein Beitrag zur Ausstellung in der populistischen Galerie. Die Folge: Mehrere Ministerpräsidenten, mehre Innenminister, der Präsident des BAMF u.a. müssen dazu nun ihren Senf beitragen. Die populistische Debatte nimmt Fahrt auf und zeigt letztlich fremdenfeindliche Wirkung.
Wie wäre es denn, wenn diese hochdekorierten und hochbezahlten Herrschaften ihren Beitrag dazu leisten würden, dass zu uns kommende, vielfach hochqualifizierte Flüchtlinge - insbesondere aus dem Irak und Syrien - schnell in die Ausbildung, zur Vorbereitung des Hochschulstudiums, zum Hochschulstudium und zur Arbeitsaufnahme kommen?
Die bislang aufgelegten Projekte von BAMF und BA unter dem Namen "Jeder Mensch hat Potenzial" in gerade einmal 8 Städten sind ein Tropfen auf den heißen Stein und vom Umfang her für unser Land eine Blamage.
Flächendeckend muss im Rahmen des frühen Asylverfahrens ein "Talent-Check" stattfinden. Die so ausgehändigte "Talent-Card" berechtigt zur Teilnahme an Vorbereitungs-, Qualifizierungs- und Auffrischungsmaßnahmen.
Aber dazu gibt es wenig politisches Engagement. Es gibt hierzu nur Sonntagsreden. Die finanziellen Mittel für die gegenwärtigen Potenzial-Initiativen reichen überhaupt nicht. Die Warteliste zum Garantiefond und zum Hochschulprogramm z.B. ist schon wieder überfüllt und die Gelder 2015 bereits verausgabt. Die Perspektiven für viele qualifizierte und qualifizierungsbereite Asylbewerber tendieren so gegen Null.
Es kann der Verdacht aufkommen, dass die Öffentlichkeit gar nicht wahrnehmen soll, welche Chancen die Potenziale von Flüchtlingen für Deutschland in Wirklichkeit bringen. Offensichtlich ist es willkommener die Vorurteile vom faulen und sozialschmarotzenden Flüchtling zu bedienen.

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