05/08/2022
Genau so ❤️
"Es braucht ein Dorf, um ein Kind zu erziehen", predigen wir immer wieder. Und ihr fragt zurecht: Wo ist es denn hin, das Dorf? Wie baue ich mir in der heutigen Zeit ein Dorf? Das ist nicht einfach!
Die gute Nachricht: so ein Dorf zu haben, zu halten oder zu erschaffen, liegt an uns, auch wenn es in Zeiten der Individualisierung und modernen Kleinfamilie bedeutend schwerer ist. Ideen dazu haben wir euch in der Grafik zusammengefasst.
Gleichzeitig ist es wichtig zu wissen, dass ein Dorf auch unglaublich anstrengend sein kann. Nämlich dann, wenn sich Verwandte oder Bekannte in unsere Familienangelegenheiten mischen. Sofern sie etwas anders sehen und machen als wir. Oder uns dazu bringen wollen, etwas so zu tun wie sie.
"Ich finde nicht die richtigen Leute", hören wir oft verzweifelte Eltern sagen. Die Erfahrung zeigt: Die "richtigen" Leute gibt es nicht. Es gibt nur die Menschen in unserem Umfeld. Ich muss mir aus diesem Pool diejenigen raussuchen, mit denen ich gut klarkomme. Dazu gehört Toleranz. Dazu gehört die Fähigkeit wirklich zuzuhören und seine Bedenken nicht nur anstrengend zu finden. Menschen wollen nicht immer Recht haben, sie wollen ernst genommen, gesehen und gehört werden.
Und manchmal kann man auch prima einfach miteinander leben, ohne einer Meinung zu sein.
Was ist dein Tipp, um ein Dorf aufzubauen? Wie hast du es geschafft? Was hilft?
[aus: "artgerecht - das andere Kleinkinderbuch" von Nicola Schmidt aus dem ]