Moses Mendelssohn Zentrum

Moses Mendelssohn Zentrum Interdisziplinäre Forschungseinrichtung zu europäisch-jüdischen Themen der Vergangenheit und Gege

Das Moses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien (MMZ) ist ein interdisziplinär arbeitendes wissenschaftliches Forschungszentrum, das historische, philosophische, religions-, literatur- und sozialwissenschaftliche Grundlagenforschung betreibt. Als An-Institut der Universität Potsdam ist es maßgeblich am Studiengang "Jüdische Studien/Jewish Studies" beteiligt. The Moses Mendelssohn Center for European-Jewish Studies (MMZ) is an interdisciplinary scientific research center conducting fundamental historical, philosophical, religious, literary and social-scientific research. As an affiliated institute of the University of Potsdam, it is significantly involved in its "Jüdische Studien / Jewish Studies" program.

Neuer Taz Talk mit Miriam Rürup zum Thema "Staatenlosigkeit und Visionen von Zugehörigkeit" im Rahmen der "Digital Lectu...
30/09/2026

Neuer Taz Talk mit Miriam Rürup zum Thema "Staatenlosigkeit und Visionen von Zugehörigkeit" im Rahmen der "Digital Lecture Series" des Jüdischen Museums Berlin „Menschenrechte als letzte Utopie? Migration und jüdische Geschichte“

Was bedeutet Staatenlosigkeit und welche lebensweltlichen Konsequenzen hat dieses Massenphänomen noch?

Hier diesen Taz Talk ansehen:
https://www.youtube.com/watch?v=HgrTyuxUFTg

Artikel in der Taz: Staatenlosigkeit und Visionen von Zugehörigkeit
https://taz.de/HEUTE-taz-Talk-x-Juedisches-Museum-Berlin/!vn6182770/

Sei   !Was: JewDacta 2026: Vermittlung von jüdischer Geschichte in schulischer und außerschulischer Bildung.Wann: 8./9.O...
29/09/2026

Sei !
Was: JewDacta 2026: Vermittlung von jüdischer Geschichte in schulischer und außerschulischer Bildung.
Wann: 8./9.Oktober 2026
Wo: Moses Mendelssohn Zentrum für Europäisch Jüdische Studien. Am Neuen Markt 8, 14467 Potsdam
Anmeldung: [email protected]

Am Freitag den 9. Oktober richtet das Jüdische Museum Augsburg Schwaben ein Werkstattgespräch zur neuen Dauerausstellung mit dem Thema "800 Jahre Geschichte, 200 qm Ausstellung" aus.

Das Programm der und alle spannenden Akteure stellen wir euch in den nächsten Wochen auf allen unseren Social Media Kanälen vor!

Seid und meldet euch unter [email protected] an!
Wir freuen uns auf euch!


Sei   !Was: JewDacta 2026: Vermittlung von jüdischer Geschichte in schulischer und außerschulischer Bildung.Wann: 8./9.O...
28/09/2026

Sei !
Was: JewDacta 2026: Vermittlung von jüdischer Geschichte in schulischer und außerschulischer Bildung.
Wann: 8./9.Oktober 2026
Wo: Moses Mendelssohn Zentrum für Europäisch Jüdische Studien. Am Neuen Markt 8, 14467 Potsdam
Anmeldung: [email protected]

Am Freitag den 9. Oktober richtet das Jüdische Museum Westfalen (Mareike Fiedler) von 9:00 bis 12:00 Uhr einen Workshop zum Thema "Bergleute, Politikerinnen, Fußballer in Geschichte und Gegenwart. Biografiearbeit im Jüdischen Museum Westfalen" aus.

Das Programm der und alle spannenden Akteure stellen wir euch in den nächsten Wochen auf allen unseren Social Media Kanälen vor!

Seid und meldet euch unter [email protected] an!
Wir freuen uns auf euch!


Wir laden ein:Buchvorstellung mit den Herausgebern Tobias Johann und Andreas BorschFreitag, 9. Oktober 2026, 19.30 UhrBu...
24/09/2026

Wir laden ein:
Buchvorstellung mit den Herausgebern Tobias Johann und Andreas Borsch
Freitag, 9. Oktober 2026, 19.30 Uhr
Buchladen Sputnik, Charlottenstr. 28, Potsdam

Jüdische Identitäten und Antisemitismus im Punk

In nahezu allen Gesellschaftsbereichen erleben wir derzeit einen rasanten Anstieg von Antisemitismus. Darauf weisen aktuelle Forschungsergebnisse ebenso hin wie Statistiken von Melde- und Beratungsstellen wie RIAS und OFEK. Besonders bemerkenswert ist die Zunahme judenfeindlicher Vorfälle in alternativen und sich progressiv gebenden Milieus, die sich in ihrer Selbstwahrnehmung oftmals immun gegenüber solchen Tendenzen wähnen.

In diesem Buch fragen sich die Autor:innen, wie eine Subkultur wie Punk, deren Geschichte und Gegenwart maßgeblich auch von jüdischen Protagonist:innen geprägt wurde und wird, anfällig für antisemitische Dynamiken werden konnte? Inwiefern setzen sich Punks gegen Antisemitismus zur Wehr? Wie erleben jüdische Punks – auch in Deutschland – die Entwicklungen seit dem Siebten Oktober? Was macht Subkulturen wie Punk dennoch auch für Juden und Jüdinnen noch immer attraktiv? Kann Punk ein Reservoir sein, für eine Kritik und Bekämpfung des Antisemitismus auf der Höhe der Zeit?

Das Buch ist 2026 im Verbrecher Verlag erschienen.

Die Buchvorstellung ist eine Kooperation des Moses Mendelssohn Zentrums für europäisch-jüdische Studien mit dem Buchladen Sputnik.

Seid auch  ! Was: JewDacta 2026: Vermittlung von jüdischer Geschichte in schulischer und außerschulischer Bildung.Wann: ...
23/09/2026

Seid auch !
Was: JewDacta 2026: Vermittlung von jüdischer Geschichte in schulischer und außerschulischer Bildung.
Wann: 8./9.Oktober 2026
Wo: Brandenburg Museum, Am Neuen Markt 9, 14467 Potsdam
Anmeldung: [email protected]

An der Schnittstelle zwischen Forschung, Schule und Öffentlichkeit richtet das MMZ erstmalig die "JewDacta" aus. Als Miniaturausgabe an den Klassiker "Didacta" angelehnt treffen sich Expert:innen der schulischen und außerschulischen Bildung und gehen mit Lehrer:innen in den Dialog. Ziel ist es, den Status Quo über jüdische Themen im historischen Lernen zu diskutieren und Austausch zu fördern. Alle Programmpunkte können ohne Vorkenntnisse in der jüdischen Geschichte und Gegenwart besucht werden.
Seit 2025 bietet das MMZ Fortbildungen für Lehrkräfte zur Vermittlung jüdischer Geschichte und Gegenwart in Brandenburg an. Wesentlich ist hierbei die gesellschaftliche Zuschreibung von Jüdinnen:Juden in einer reine Opferposition aufzulösen und breiteres Wissen zu jüdischem Leben anzubieten. Die dazu entwickelten didaktischen Materialien für den Schulunterricht werden online und gedruckt veröffentlicht. Die Fortbildungen werden über das Landesinstitut für Schule und Lehrkräfteausbildung beworben.
Seit 2019 bietet das MMZ einen 2-tätigen Fortbildungs-Workshop zu Antisemitismus für Lehrer:innen in Kooperation mit der Begegnungsstätte Gollwitz, der Stiftung für Toleranz und Völkerverständigung und der RAA Brandenburg an. Die Teilnehmer:innen erhalten Einblicke in klassische antijüdische Feindbilder und Stereotypen, in Verschwörungsmythen und Formen modernen Judenfeindschaft.

Das Programm der und alle spannenden Akteure stellen wir euch in den nächsten Wochen auf allen unseren Social Media Kanälen vor!
Seid und meldet euch unter [email protected] an!
Wir freuen uns auf euch!

Das Buch unseres stellvertretenden Direktors Werner Treß ist erschienen: "Deutscher Nationalismus und Judenhass. Die Urs...
17/09/2026

Das Buch unseres stellvertretenden Direktors Werner Treß ist erschienen: "Deutscher Nationalismus und Judenhass. Die Ursprünge des modernen Antisemitismus und die Anfänge der Wissenschaft des Judentums". Das Buch zeigt auf, wann genau und warum deutscher Nationalismus und Judenhass nach dem Wiener Kongress 1815 erstmals ihre verhängnisvolle Symbiose eingingen. Es liefert eine neue Rekonstruktion über den vorstaatlichen deutschen Nationalismus des frühen 19. Jahrhunderts, dessen politisch-weltanschauliche Prämissen als romantisch-organologischer Volksnationalismus sich bis heute kaum verändert haben. Es liefert eine politisch-theologisch fundierte und an der Kritischen Theorie orientierte Erklärung über die Transformation des vormodernen christlichen Antijudaismus zum modernen Antisemitismus. Und es dokumentiert den gelehrten jüdischen Respons auf den akademisch geprägten
Judenhass, durch den jüdische Lehrer und Studenten wie Leopold Zunz, Michael Hess oder Gotthold Salomon die geistigen Fundamente für die "Wissenschaft des Judentums" legten.

https://www.wallstein-verlag.de/9783835361591-deutscher-nationalismus-und-judenhass.html

Am 3. November 2026 um 18.00 Uhr findet eine Buchvorstellung im Moses Mendelssohn Zentrum in Potsdam statt.

JewDacta-Vernetzungstreffen am MMZ, 8./9. Oktober 2026Am 8.und 9. Oktober 2026 findet am MMZ erstmals ein bundesweites J...
16/09/2026

JewDacta-Vernetzungstreffen am MMZ, 8./9. Oktober 2026

Am 8.und 9. Oktober 2026 findet am MMZ erstmals ein bundesweites JewDacta-Vernetzungstreffen für Expert:innen der schulischen und außerschulischen Bildung zu jüdischer Geschichte und Kultur statt.
Für Lehrer:innen und Multiplikator:innen, für Schüler:innen und alle Interessierten gibt es Fachvorträge, Workshops und am 9. Oktober auch einen Markt der Möglichkeiten.

Veranstaltungsort ist das Brandenburg Museum für Zukunft, Gegenwart und Geschichte, Am Neuen Markt 9, 14467 Potsdam

Anmeldung erforderlich unter: [email protected]

16. September 2026 | 19:00 – 20:30 UhrVorgestellt wird eine Auswahl der legendären „Titanic“-Kolumnen, die Einblicke in ...
15/09/2026

16. September 2026 | 19:00 – 20:30 Uhr

Vorgestellt wird eine Auswahl der legendären „Titanic“-Kolumnen, die Einblicke in das Werk eines außergewöhnlichen Publizisten und scharfsinnigen Beobachters gibt.

Walter Boehlich (1921–2006) arbeitete als einer der strengsten Literaturkritiker seiner Generation u. a. für Die Zeit und die Süddeutsche Zeitung, Deutsche Volkszeitung und Konkret, kannte den Kulturbetrieb wie nur wenige andere und war über zehn Jahre als Cheflektor beim Suhrkamp Verlag tätig. Er war Essayist, gab Sigmund Freud heraus, gründete den Verlag der Autoren, publizierte über Thomas Mann und Marcel Proust und übersetzte aus dem Französischen, Spanischen und Dänischen u.a. Marguerite Duras, Søren Kierkegaard, Virginia Woolf.
Von November 1979 bis Januar 2001 schrieb er monatlich eine politische Kolumne für das Satiremagazin Titanic und damit auch eine Geschichte der alten und der neuen Bundesrepublik. Das war und ist politische Aufklärung im besten Sinne: links, radikal, demokratisch. Im Nachruf der Titanic wurde Walter Boehlich als die „schillerndste, mysteriöseste und gleichzeitig ehrfurchtgebietendste Persönlichkeit der Titanic“ beschrieben. Nun erscheint eine Auswahl seiner Titanic-Kolumnen erstmals als Buch.

In Kooperation mit dem Moses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien (MMZ)

Kein Grund zur Selbstreinigung. Die Titanic-Kolumnen
Autor: Walter Boehlich
ISBN: 9783957323835

Info
Ort: SLB Hauptbibliothek, EG., Veranstaltungssaal.
Eintritt
kostenfrei: ja

„Freie Wissenschaft stärkt Brandenburg": Brandenburger Wissensakteure haben am 31. August 2026 eine gemeinsame Stellungn...
11/09/2026

„Freie Wissenschaft stärkt Brandenburg": Brandenburger Wissensakteure haben am 31. August 2026 eine gemeinsame Stellungnahme zu Freiheit, Unabhängigkeit und Widerstandsfähigkeit der Wissenschaft veröffentlicht.
Unsere Direktorin gehört zu den Erstunterzeichnerinnen. Ihre Begründung:
"Als Wissenschaftlerin und Leiterin eines Brandenburger Instituts, das sich mit jüdischer Geschichte in Europa beschäftigt, als Frau, als Antifaschistin, als Jüdin, kurzum: als Mensch kämpfe ich für eine weltoffene und vielfältige Gesellschaft, die auf Solidarität und Respekt beruht."
Initiiert von proWissen Potsdam benennt die Erklärung die Verantwortung wissenschaftlicher Einrichtungen für die Entwicklung Brandenburgs und fordert Rahmenbedingungen, die wissenschaftliche Unabhängigkeit und Handlungsfähigkeit auch unter Krisenbedingungen sichern.

Im Januar dieses Jahres fand im MMZ im Rahmen des EU-Projekts " Teaching about Race and Gender Exclusion Timelines" die ...
09/09/2026

Im Januar dieses Jahres fand im MMZ im Rahmen des EU-Projekts " Teaching about Race and Gender Exclusion Timelines" die internationale Tageskonferenz "Between Past and Present. Continuities of Right-Wing Extremist Images of Womanhood" statt, die in Kooperation mit dem Zagreber "Centre for Promotion of Tolerance and Holocaust Remembrance" ausgerichtet wurde.

Das Fachportal Zeitgeschichte|online hat hierzu einige Konferenzbeiträge im gleichnamigen Dossier veröffentlicht. In den Artikeln werden Frauen im rechten Spektrum aus unterschiedlichen historischen Perspektiven beleuchtet. Die Beiträge zeigen, dass Frauen in rechten und rechtsextremen Bewegungen oder Parteien nicht lediglich eine untergeordnete Rolle einnahmen, sondern sich vielmehr aktiv an deren Strukturen, Ideologien und Praktiken beteiligten und immer noch beteiligen. Zudem tragen sie bis heute zur Verbreitung rechtsextremer Weiblichkeitsbilder bei.

Unter diesem Link können Sie die Artikel von Esther Lehnert, Ljiljana Radonic, Benjamin Zachariah und Martina Bitunjac nachlesen:
https://zeitgeschichte-online.de/themen/between-past-and-present

Bildgrafik: zeitgeschichte|online. Giorgia Meloni at the European Council,
March 2023. Foto: © European Union, 1998–2026, via Wikimedia Commons.

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