Noema wandeln/wachsen/wiederfinden

Noema wandeln/wachsen/wiederfinden No·e·ma
ist ein Begriff aus der Phänomenolgie und beschäftigt sich mit dem Erkenntnisinhalt. Es ist die Frage was steckt dahinter? Klingt spannend? Ist es auch.

Ich arbeite mit intuitivem Coaching nach der NESC Methode und Begleitung nach NGG.

10/04/2026

Ich mach gern mal kleine Abstecher wennnich unterwegs bin.

Heute in einem Ort in dem ich noch nie war.
Und in diesem einen Kreisel, dachte ich: Schau mal da vorne, geradeaus, da sieht es doch nach Wasser aus da sieht es schön aus.
Und ich parkte und ging los.
Und jetzt sitze ich da.
Schaue rum.
Grüße nett.
Entdecke.

Und ich lausche.

Was hörst du?
Was hörst du zuerst?
Was kommt dann?
Auf welches Geräusch legst du den Fokus?
Das Gezwitscher der Vögel?
Oder das Rauschen der Autobahn im Hintergrund?

Was macht es mit dir?
Stört dich das eine oder andere?
Oder ist alles gerade einfach so, wie es eben gerade ist?

Wie bist Du gerade?
Verbunden?
Im Kopf?
Weit weg?

Wie fühlt es sich gerade an Du zu sein?
Und ist es gerade okay so zu sein?

Kleine Fragen in der Auszeit.
Ein kleiner präsenter Moment.

Schön dass Du hier bist.
Schön das du Du bist.

.jetzt

Dear Diary,Wir sind so gut im Halten  von Dingen die so fragil scheinen.Halten von Hoffnung,Von Erwartungen,Von Könntest...
10/02/2026

Dear Diary,

Wir sind so gut im Halten von Dingen die so fragil scheinen.

Halten von Hoffnung,
Von Erwartungen,
Von Könntest, Vielleicht's, Irgendwann's.

Dingen die nicht sicher sind.

Genau das, was nicht sicher ist, macht es so spannend. So kostbar. So kostspielig.

Etwas das nicht sicher ist, ist wie eine nie geschlossener Rolladen.
Es kommt immer Licht hinein.
Es bleibt immer die Frage nach dem was dahinter durchscheint.

Es bleiben immer die ungeklärten Möglichkeiten von dem was man nur erahnen kann.

Eine geschlossene Tür ist klar.
Eine offene ein Vielleicht.
Ein Vielleicht bindet.

Spannend, nicht?

Und doch ist im Leben nichts sicher.
Nur, das es endet.
Irgendwann.

Doch Festhalten ist anstrengend, dear Diary.
Auf Dauer tun die Hände weh.

Was nicht zu Dir gehört muss irgendwann losgelassen werden wenn die Muskeln ermüden.
Das was nicht zu Dir gehört - geht.

Und die Hand die Deine ist führ ans Herz.
Zurück zu Dir.

"Let it go
Let it leave
Let it happen

Nothing in this world
was promised
or belonged to you anyway.

All you own is yourself"
Rupi Kaur


Dear Diary,Ich bin eine Wohngemeinschaft.Wir alle sind eine WG.Wohl dem, der seine Mitbewohner kennt.Denn das ist längst...
27/01/2026

Dear Diary,

Ich bin eine Wohngemeinschaft.
Wir alle sind eine WG.
Wohl dem, der seine Mitbewohner kennt.
Denn das ist längst nicht immer der Fall.

Manchmal kommst Du vielleicht heim und wunderst dich wie es hier grad schon wieder aussieht und fragst Dich: wer dieses Chaos eigentlich veranstaltet hat.

Hat da gerade nicht jemand die Tür geknallt?
Unangenehm...

Manchmal sitzt Du vielleicht ganz ruhig mit ner Tasse Tee auf deiner gemütlichen Couch und dann geht die Tür auf und ein Teenager, völlig ausser sich steht vor Dir und macht Dir Vorwürfe.

Oder eine ziemlich aufdringliche Type steht hinter Dir und flüstert Dir sehr vernichtende Worte ins Ohr.

Ein verängstigtes kleines Kind versteckt sich derweil unterm Tisch und hat ganz fürchterliche Angst heraus zu kommen.

Sie sind wütend, aggressiv, ängstlich, todestraurig, vernichtend selbstkritisch, neidisch, mutig, zurückhaltend, niedertrampelnd, überangepasst, ungewollt. Und alle liebenswert.
Sie sind so vieles.
Und sie sind alles Deine.
Deine WG aus inneren Anteilen.

Und wie lange hast Du gar nicht bemerkt wer bei Dir wohnt?
Wie lange hast Du nicht gespürt wer gerade spricht und handelt?

Und wie lange hast Du Dir gewünscht diese Teile, dieser eine wenigstens- könnte fristlos gekündigt werden?

Aber das hier funktioniert nicht wie eine Wohnungsauflösung.
Deine Mitbewohner haben alle ein Mietrecht, vielleicht sogar auf Lebenszeit.
Du kannst sie weiter in ihre Zimmer sperren, auf die stille Treppe schicken oder die Kellertür hinter ihnen zuschlagen. Sie werden Dich nicht verlassen.
Denn sie sind gekommen um zu bleiben.

Sie sind gekommen um von Dir gehört zu werden, weil sie früher nicht sprechen durften.
Gekommen um auf Deine Couch zu dürfen. Unter die Kuscheldecke. Gekommen bis Du vielleicht Stop sagst. Und: ich sehe dass Du mich schützen willst.
Oder Du brauchst gar nicht mehr so hart zu sein, heute ist nicht mehr wie früher.
Alle Anteile in Dir, sehnen sich nach Dir.
Und sie zu sehen, sie zu akzeptieren als Teil Deiner WG macht die Luft so viel leichter zu atmen.
Schafft Raum.
Schafft Ruhe.
Bis zum nächsten Ramba Zamba.

Hör zu. Spür hin. Sei neugierig.
Es ist Deine Wohngemeinschaft.

Dankbar und Berührt von dieser Art der Begleitung.Tiefe braucht nicht nur Mut.Tiefe braucht das Gefühl von Sicherheit.We...
09/01/2026

Dankbar und Berührt von dieser Art der Begleitung.

Tiefe braucht nicht nur Mut.
Tiefe braucht das Gefühl von Sicherheit.

Wenn Dich das berührt,
nimm es einfach mit.

NERVENSYSTEM
1:1 BEGLEITUNG
DEIN NOEMA WEG
INNERE ARBEIT
SELBSTVERBINDUNG





Hand hoch  wer kennt das?Du wolltest schon ewig diese Kiste, diesen Schrank, dieses Zimmer ausmisten.Wäsche macht sich a...
07/01/2026

Hand hoch wer kennt das?
Du wolltest schon ewig diese Kiste, diesen Schrank, dieses Zimmer ausmisten.
Wäsche macht sich auch nicht von selbst.
Geschirr immer eine Never Ending Story, Staubsaugen, bügeln, Papierkram..

Ich bin sicher auch Dir fällt noch ultra viel ein..

Und das Ding ist, manchmal ist man ja sowas von demotoviert, aber der Berg wird und wird nicht kleiner.. und hey länger man wartet, desto mehr Futter für den Freeze.

Manchmal ertappt ich mich dabei dass ich weiter schiebe weil ich sage: Ach ich fühle grad nicht womit ich beginnen soll... und statt irgendwas zu nehmen- denn dann müsste ich ja entscheiden, mache ich weiter: Nichts davon!

Und hier machen wir jetzt was schlaues. Denn Du weisst ja: dauerhaft im Freeze ist auch leine Lösung und macht Scham und Schlechtem Gewissen einfach Tür und Tor auf ( was davon gerechtfertigt ist, ist eine andere Frage...).

Du nimmst Dir:

1 Würfel
Und schreibst auf einen Zettel die Zahlen 1-6
Dazu ordnet du nun 6 der Aufhaben die anstehen zu und dann lässt Du den Würfel entscheiden.

Denn ehrlich, es ist völlig egal womit Du anfängst.
Und der Würfel ist Spiel, Überraschung und Somit Dopamin Kick für dein Hirn, also ein idealer Startpunkt.
Und er nimmt dir die Entscheidungskapazität.

Ich habe noch unterschieden in Grossigkeiten- Dinge die länger brauchen und Kleinigkeiten - dinge die schneller erledigt sind.

Aber wie Du das machst bleibt Dir überlassen.

Das Würfeln ist eine Form von:
externer Struktur + Co-Regulation
Gerade neurodivergente Systeme brauchen oft:
äußere Impulse, klare Startsignale und etwas, dem man folgen kann.
Der Würfel übernimmt diese Rolle.

Lass mich gern wissen ob das auch für Dein System ein cooler Move und Aktivierungsstarter ist und teile es gern mit dem Menschen, von dem Du genau weisst: das Problem kenne ich auch!

Viel Spaß beim Würfeln

NERVENSYSTEM
NEURODIVERGENZ
ÜBERFORDERUNG
NERVENSYSTEMHACK








31/12/2025

Ein Jahr endet ein neues beginnt.

Eigentlich ist es ja nur ein weiteres Konstrukt.
Wen kümmert schon die Zahl?

Und es geht auch gar nicht drum zu sagen war es gut, war es schlecht.

War es lebendig?
Hast Du gelebt?
Geliebt? Gelitten?
Hattest Du Angst?
Hattest Du Mut?
Sehnsucht?
Hast Du vermisst?
Hast Du entdeckt?
Warst Du neugierig?
Warst Du offen? Mal verschlossen?
Laut und Leise?
Warst Du verliebt?
Entzückt?
Hast Du gestaunt?
Hast Du gezweifelt?
Verzweifelt?
Hast Du geträumt?
Hast Du gemacht?
Warst Du wütend?
Hast Du es gelassen?
Hast Du gelacht mit allem was Du hast?
Warst Du allein?
Warst Du verbunden?

Warst Du präsent?
Hast Du magische Momente gehabt?
Mittelfinger gehoben?
Getanzt?

Alles?
Nichts davon?
Manches?

Ich hoffe Du warst da. Lebendig.
Auf ein neues Jahr voller Lebendigkeit mit allem was es zu leben gibt.

Ich danke Dir von Herzen das Du hier dabei bist.
Ich danke allen die dieses Jah

12/12/2025

Gerade ist es alles andere als besinnlich.
Das heisst nicht dass es schlecht ist.
Bloss. Viel.

Allzu leicht fällt dann das hinten runter was es braucht für die eigenen Kapazitäten.

Zeit für mich. Nur von mir bestimmt.
Mich wahrnehmen.
Bewusst.
Ich mit mir.

Es kommt eine Stimme die glaubt.
Jetzt noch diese Yoga Stunde, jetzt noch die Bandprobe, jetzt noch das..
Das ist zu viel.
Dafür habe ich keine Kraft.

Vielleicht aber ist es genau das was es braucht.

Nicht die Stunde und der Termin das Tun an sich.
Sondern der bewusste Shift: das mache ich gerade für mich. Mit mir.

Und ich spüre mich.

Und gerade dafür ist etwas was der Körper tut. Was dich deine Muskeln spüren lässt. Dehnen, Streichen, Bewegen, tanzen.

Weil es damit so viel leichter geht ins Selbsterspüren zu kommen.

Und vielleicht hörst du dann auch diese Stimme in dir die sagt:

Ahh, da bist du ja wieder.
Wie schön, dass Du da bist.

Und dann kommt Ruhe.

Du mit Dir.

Ich mit mir.

Dear Diary,Wie lange darf man denn eigentlich brauchen?Wie lange bis man wieder 'an Bord ist', wieder 'hergestellt' und ...
28/10/2025

Dear Diary,

Wie lange darf man denn eigentlich brauchen?
Wie lange bis man wieder 'an Bord ist', wieder 'hergestellt' und funktionsfähig ist?
Wie lange bis man geheilt ist?

Ja, klar. Kann mam so pauschal natürlich nicht sagen.
Das kommt hakt darauf an.
Ja worauf denn bitte?
Ich hab doch grad echt keine Geduld mehr, keine Nerven mehr dafür dear Diary.

Atme, hand aufs Herz, frische Luft, sei sanft mit Dir, Nimm dir alle Zeit die Du brauchst.
Das sagen alle rundum, das ist schön.
Und Unterstützung und offene warme Arme sind auch schön und ein großes Glück! Absolut unbezahlbar!

Dennoch bleibt diese innere Anspannung.
Das Deine Nerven zum zerreissen gespannt sind zwischen der verdammten Leere der Erschöpfung und Antriebslosigkeit und der anderen Seite die sich als wertig im Tun erleben möchte.

F**k my Life! Ach ne, es ist ja umgekehrt..

Antriebslosigkeit - hat keinen Wert.
Entscheidumgsmüdigkeit - hat keinen Platz.
Erschöpfung - ist unerwünscht.

Es ist dunkel in diesem Tunnel. Das Ende ist nicht in Sicht wenn der Kopf unter der Decke steckt.
Und wenn du keim Licht am Ende siehst, keine Änderung in dem Moment für möglich hälst, weil dich die Spannung so festhält, ist es unmöglich dich aufzuraffen. Heilung, ganz sein, gesund sein, fröhlich sein, wie vorher sein? Das ist so weit weg wie der erste warme sommertag wenn der Herbst in den Winter geht..

Also bleib liegen.
Bleib doch einfach so lange liegen bis du so dermassen abgef**ked bist davon das du echt stinkwütend wirst zum beispiel.

Bleib liegen und weine. Atme. Mach nichts. Lieg auf dem harten boden bis der A***h wehtut.

Schreib während du unter der Decke liegst ein Shoutout an Menschen, vllt nur einen. (das handy hast du doch sicher griffbereit...) und schreib einfach wie scheisse es dir geht. Schick ne sprachnachricht.

Ey ja. Das ist scheisse oder dear Diary?
Ja, ist es.

Und egal was gerade ist.
Es bleibt nicht so.
Es bleibt nicht so.

Denn nichts bleibt. Alles ändert sich. Alles ändert Dich.
Und trotzdem und gerade weil:
Du hast das Recht auf Scheisstage, auf Ungeduld. Auf F**k my Life, auf Wut, auf Durchhängen.
Und zwischendrin findet such vllt ein Weg.
Ein Weg zurück zu Dir.

Vielleicht kennst Du diesen Ort.Nicht mehr  ganz krank, aber auch noch nicht ganz wieder hergestellt.Nicht mehr dort abe...
26/10/2025

Vielleicht kennst Du diesen Ort.

Nicht mehr ganz krank, aber auch noch nicht ganz wieder hergestellt.
Nicht mehr dort aber auch noch nicht wirklich zurück amgekommen.
Zwischen Ruhe und Rückkehr.
Zwischen „Ich brauche noch Zeit“ und „Ich müsste doch langsam wieder funktionieren“.
So wie zuvor.
So wie ich oder die anderen es von mir kennen.

Das ist kein Rückschritt.
Das ist das Dazwischen.

Ein Ort, an dem dein Nervensystem sich neu sortiert.
Wo der Körper heilt, die Seele still wird
und Du prüfst, was Du wirklich wieder mitnehmen willst. In das was Du als Alltag kennst.

Kennst Du das auch? Auf die ein oder andere Art und Weise?

Du bist nicht stehengeblieben.
Du ruhst an einer Schwelle.
Es ist kein Rückzug, sondern Rekalibrierung.

Schau, Nichts in der Natur wächst permanent –
auch Du darfst Dir erlauben zu "liegen", bevor du wieder blühst. 🌷

Wenn du gerade in einem Übergang bist –
speichere Dir gern diesen Beitrag zum immer wieder dran erinnern.
Oder vielleicht magst Du das teilen mitvjemandem, der wissen sollte, dass Pause auch Wachstum ist.🪶

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MENTALHEALTH
VERBINDUNG
PSYCHOEDUKATION
NEUROWISSENFETZT

Dear Diary,Manchmal werde ich gefragt: wie schaffst Du das alles? Ich könnte das nicht alles unter einen Hut bringen..Ic...
30/09/2025

Dear Diary,

Manchmal werde ich gefragt: wie schaffst Du das alles? Ich könnte das nicht alles unter einen Hut bringen..

Ich weiß dann gar nicht so recht was ich sagen soll, denn es gibt keinen geheimen Masterplan.
Keine wahnsinnig strukturierte Ordnung oder ein ausgeklügeltes Regelwerk: so und so machst du das dann geht das schon..

Das 'Geheimnis'ist viel eher, dass ich Gedanken beiseite schieben kann, oder sie mir gar nicht erst in den Sinn kommen.
Ich denke tatsächlich oft nicht realistisch nach, ich mache einfach.

So komme ich neben 2 Jobs, zu einer regelmäßigen AG in der Schule, zu Elternsprecherin ohne Absicht, zu Vereinskümmern oder kümmern ums Geschenk für den Chef, Newsletter schreiben oder oder oder. ..

Neben her, neben bei, zu allem anderen. Und zu all den anderen Ideen, den Hühnern, oder das Buchprojekt, die Arbeit mit den Alten Menschen, dem Gnadenhof für Tiere, der Mütter WG usw...

Meine Tage sind manchmal sehr, sehr voll, dear Diary.
Ich habe eine hohe Schlagzahl, sage ich. Und dann schaue ich auf die Uhr und es ist 21 Uhr und ich denke krass, wo ist die Zeit hin?
Und der September geht und das Jahr hat nur noch 3 Monate..
Und ja, ich bin manchmal erschöpft und müde und ja früher dachte ich immer dann: ich wäre kaputt. Doch Tun erfüllt mich auch.

Ich tue, ich bin in Bewegung dadurch und das lässt mich lebendig fühlen. Ich treffe dann auch schnelle Entscheidungen, ich plane und werfe den Haufen um und baue neues daraus.
Und ich glaube genau das geht nur weil ich oft einfach tue, statt lange darüber nach zu grübeln.
Und beim Machen entsteht der Weg.
Und durch das Tun fühle ich mich gut.
Klar, ich vergesse auch so einiges.
Und ja dafür fällt das Nichtstun manchmal schwer und ich glaube Lücken füllen zu müssen.
Das gut am Mehr Tun und weniger grübeln und planen ist aber auch: ich fühle mich mehr im Jetzt.

Ich habe keine Ahnung wo oder ob ich nächstes Jahr verreisen werde. Ich weiss nicht genau wann ich morgen in die Sauna fahre, aber ich bin gerade jetzt bei mir und ich schreibe.
Im Tun bin ich bei mir.

Less Panic - More Disco.
Alles andere ist indiscotabel! 🙃


Es braucht ein Dorf.So sagt man wenn es darum geht Kinder geoss zu ziehen.Aber ich finde nicht nur, um Kinder großzuzieh...
28/09/2025

Es braucht ein Dorf.
So sagt man wenn es darum geht Kinder geoss zu ziehen.

Aber ich finde nicht nur, um Kinder großzuziehen braucht es ein Dorf. Sondern auch, um erwachsen zu sein – mit all unseren Entwicklungen, Krisen, Heilungswegen.

Unser Nervensystem reguliert sich in Kontakt.
Doch gerade Menschen mit einem sensiblen Bindungsmuster: ängstlich trifft vermeidend beispielsweise, kann es herausfordernd sein. Die Sehnsucht nach Nähe trifft auf das Bedürfnis nach Abstand.

Und schnell entsteht das Gefühl: Der eine Mensch muss alles halten. Alle Gefühle, alle Bedürfnisse, alle Wunden.

Enttäuschungen und das Gefühl alleinegelassen zu sein stellt sich ein und das lastet schwer.

Dann in den Austaisch zu gehen: ein Gespräch mit Freund*innen, Sprachnachrichten mit Familie, Austausch mit Kollegen und etwas an der Schwere verschiebt sich.
Der innere Druck, z.b. ein Partner alles sehen, verstehen und halten muss, wird leichter.

Weil ein Dorf da war das stücke davon 'mitträgt' , bezeugt, reguliert.

Familie, Freundschaften, Coaches, Therapeut*innen, sie alle sind Teil dieses Netzes das inneren Halt stiftet.
Ein Netz das trägt.
Es entlastet, es reguliert, es erdet.
Es macht uns lebendig, weil wir spüren: Wir sind nicht allein.

Vielleicht ist das wahre „Dorf“ im Erwachsenenleben genau das:
Ein Kreis, der uns auffängt, wenn es schwierig ist.
Der uns spiegelt, stärkt und an unsere Lebendigkeit erinnert.
Damit wir nicht vergessen: Wir müssen nicht alles alleine tragen.

Hast Du dein „Dorf“ schon gefunden – die Menschen, die dich tragen, wenn es schwer ist?

NERVENSYSTEM
COREGULATION
LEBENDIGKEIT
BEGLEITUNG
FREUNDSCHAFT





Adresse

Pirmasens, Rheinland-Pfalz
Pirmasens
66953

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