03/05/2026
Mich über den Artikel in den Schongauer Nachrichten ärgern!
Boris Forstner berichtet da, meine Rede auf der Hegeschau sei ausschweifend und harmlos gewesen.
Harmlos waren meine Gedanken zur Jagd nicht!
Angesichts der Artenkrise und dem von Fachleuten befürchteten neuen Massenaussterben, wobei es nach Meinung der Forscher um das Überleben der Menschheit geht, forderte ich eine Abkehr von der falsche Gleichsetzung von Wald und Wirtschaftswald.
Uns allen kann es doch nicht mehr darum gehen, ob hohe oder noch höhere Gewinne erzielt werden können.
Wozu noch eine Verbissaufnahme, die letztlich in ein Vegetationsgutachten und maßlose Abschusspläne mündet.
Ich wünschte mir dagegen ein Biodiversitätsgutachten, in dem es darum geht, welche Arten sind in der Krise, hat sich die Situation verbessert oder verschlechtert. Welche Maßnahmen zur Lebensraumverbesserung führen zu höherer Artenvielfalt.
Nebenbei der Verbiss von Reh- und Rotwild führt zu teilweise aufgelichteten Wäldern, die optimal für die Artenvielfalt wären.
Mut zur Lücke!
Martin Kästl sen.
(2. Vorsitzender des Jagd- und Naturschutzvereins Schongau und Umgebung e.V.)
https://www.der-jagdbote.de/begriffserklarungen-n/naturnahe-waldbewirtschaftung/
Die Artenkrise (auch Biodiversitätskrise)beschreibt den weltweit rapiden Rückgang der biologischen Vielfalt – viele Fachleute sprechen bereits vom sechsten Massenaussterben der Erdgeschichte.