Hundeschule Fragezeichen - Passau

Hundeschule Fragezeichen -  Passau Impressum:
Kathrin Fleischer
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Und wenn du Hilfe brauchst, die Welt deines Hundes l(i)ebenswerter zu machen- wir helfen dir!
03/10/2026

Und wenn du Hilfe brauchst, die Welt deines Hundes l(i)ebenswerter zu machen- wir helfen dir!

„Wärst du gerne dein eigener Hund?“ 🐶🤔

Diese simple Frage ist genial um uns Zweibeiner anzustupsen, über Bedürfnisse, Haltungsbedingungen und Umgang mit unseren Hunden nachzudenken. 💭🐾🧠 Denn: Weil unsere Fellnasen so unglaublich abhängig von uns sind (gibt es überhaupt ein anderes Tier auf dieser Welt, das nicht mal selbst darüber entscheiden kann, wann es auf die Toilette darf??? 😳🚽🐶), sind wir in besonderer Verantwortung für ihr Wohlergehen. ❤️🐾

Und: Je mehr wir über die Bedürfnisse unserer Hunde wissen und berücksichtigen, desto besser geht es dem Vierbeiner, desto besser sind Befinden und Verhalten. 🧠🐶💚✨

Das erste von uns geschaute Interview im kostenlosen Online- Hundekongress zwischen Ariane Ullrich und Wissenschaftlerin Dr. Annika Bremhorst von Dogs and Science war bereits ein Highlight. 🎥🎓🐾⭐

Die beiden haben außerdem eine geniale Poster-Kampagne gestartet, um die Bedürfnisse der Vierbeiner sichtbar zu machen – und die komplexen Erkenntnisse der zugrunde liegenden Studien von Karen E. Griffin vereinfacht und übersichtlich darzustellen. 📋🐶🔎💡

Gerne rühren wir mit die Werbetrommel, dass dieses (kostenlos in Arianes hundwerkszeug-Shop erhältliche) Poster demnächst überall dort hängt, wo sich Hundeleute treffen! 📣🐾📋✨

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Sorry! 🤷‍♀️📱 Weil der Algorithmus Beiträge mit Links drin kaum noch verbreitet, wird es etwas sperriger mit den so praktischen weiterführenden Tipps und Links… Schaut mal in die Kommentare. 👇💬

Und: Wissensschnipsel aus dem Kongress inklusive Link zum Posterdownlod gibt's in unserem Kongressblog – auf der Startseite von SPASS-MIT-HUND. de werdet ihr sofort fündig. 🐶📚🔎

Wir betreuen gerade wieder einen Team, bei dem die Hautprobleme sehr wahrscheinlich davon kommen. Sicher sagen können wi...
29/09/2026

Wir betreuen gerade wieder einen Team, bei dem die Hautprobleme sehr wahrscheinlich davon kommen. Sicher sagen können wir das erst in ein paar Wochen.

Aber auch Verhaltensthemen kommen manchmal aus der Ecke.

Deswegen- wir gucken ganzheitlich auf deinen Hund und dich.

⚠️ Achtung, Hundefreunde! ⚠️

🙌🏼 Bitte vollständig lesen 🙌🏼

Ich möchte heute gerne auf etwas aufmerksam machen, das bei vielen von uns völlig normal zum Alltag gehört, für unsere Hunde aber eine echte Gesundheitsgefahr darstellen kann. ☝🏼

Duftstäbchen, Öle, Diffuser & Duftkerzen, auch Wäscheparfum, Weichspüler & normales Parfum
– eine unterschätzte Gefahr ‼️

Hunde besitzen einen extrem feinen Geruchssinn, der je nach Rasse etwa 10.000- bis 100.000-mal stärker ist als unserer (einige Studien sprechen sogar von bis zu einer Million Mal). Zudem haben sie im Vergleich zu uns viel mehr Riechzellen und eine deutlich größere Nasenschleimhaut.

Reizung & Überlastung:
Was für unsere Nase angenehm duftet, ist für einen Hund eine permanente, unerträgliche Geruchsbelastung, der er im Wohnraum kaum entkommen kann.

Giftige Inhaltsstoffe:
Viele künstliche Raumdüfte und vor allem ätherische Öle (wie Teebaumöl, Eukalyptus, Pfefferminze, Zimt oder Citrus-Öle) enthalten Substanzen, die für Hunde toxisch sind.

Aufnahme im Körper:
Hunde nehmen diese Stoffe nicht nur über die stark durchblutete Nasenschleimhaut auf, sondern auch über die Haut oder durch Ablecken (wenn sich Partikel z. B. auf dem Boden oder Fell absetzen).

Leber- und Nierenbelastung:
Die Leber des Hundes kann viele dieser chemischen Verbindungen (Terpene, Phenole) kaum abbauen, was im schlimmsten Fall zu schweren Vergiftungen führen kann.

⚠️ Mögliche Symptome bei Hunden ⚠️

Wenn Hunde dauerhaft solchen Düften ausgesetzt sind, zeigen sie oft folgende Anzeichen:

* Häufiges Niesen, Husten oder ständiges Reiben der Nase
* Wässrige Augen oder Bindehautentzündung
* Atemnot oder keuchende Atmung
* Apathie, Unruhe oder extremes Kratzen
* In schweren Fällen (z. B. bei konzentrierten Ölen): Erbrechen, starkes Speicheln, Koordinationsstörungen oder Leberschäden

Praktische Tipps für den Alltag:
Verzichte in den Räumen, in denen sich dein Hund aufhält, am besten komplett auf Duftstecker, Raumsprays, Duftkerzen und offene Diffuser.

Lüften statt beduften:
Regelmäßiges, mehrmaliges Stoßlüften pro Tag ist die sicherste Methode für frische Luft – ganz ohne Chemie.

Sicherer Aufbewahrungsort:
Wenn du ätherische Öle (z. B. für dich selbst) nutzt, achte darauf, dass Fläschchen absolut katz- und hundesicher verschlossen sind und niemals offen herumstehen.

Alternativen bei Kerzen:
Wenn du nicht auf Kerzen verzichten möchtest, greife zu unbedenklichen Alternativen wie reinen Bienenwachskerzen oder Sojawachs-Kerzen ohne synthetische Duft- und Zusatzstoffe (und stelle sicher, dass sie nicht in Reichweite abbrennen).

Passt gut auf eure Lieblinge auf! 🫶🏼
Karin mit Junior & Pluto im Herzen 🐾

>>> gerne teilen damit es viele erreicht

26/09/2026

Da hat Brigitte bei sich gefilmt, was wir auch voll gerne machen. So schön zuzusehen.

23/09/2026

Warum Hunde nicht auf den Rücken gedreht werden.

18/09/2026

Wir helfen dir gerne bei der Einschätzung ob deinem Hund Situationen und Erlebnisse gut tun.

31/08/2026

Sonja erklärt da gerade einen ganz wichtigen Baustein, denn unsere Kunden auch immer mit bekommen.

14/08/2026

Wir sind derselben Meinung.

Bitte achtet auf eure Hunde und euch. Gerade wenn es lange nicht geregnet hat und dann noch heiß ist, sind auch fließend...
04/08/2026

Bitte achtet auf eure Hunde und euch.

Gerade wenn es lange nicht geregnet hat und dann noch heiß ist, sind auch fließende Gewässer mögliche Gefahren.

Deswegen- Frischwasser mitnehmen und unterwegs anbieten.

Vorläufiges Badeverbot
Bei der heutigen Beprobung am Stausee wurde eine geschlossene Schicht über die gesamte Wasserfläche, starke Trübung (Sichttiefe 0,0 m) und ein modrig erdiger Geruch festgestellt. Die Situation hat sich seit der letzten Beprobung erheblich verschlechtert. Aufgrund der aktuellen visuellen Befundsituation besteht unabhängig von den noch ausstehenden Laborergebnissen ein akutes Sicherheitsrisiko. Unabhängig von einer möglichen Gesundheitsgefährdung durch Cyanobakterientoxine ist bei derart geringen Sichttiefen mit erheblichen Einschränkungen bei Rettungsmaßnahmen, insbesondere im Falle von Ertrinkungsunfällen, zu rechnen.

Aus Gründen der Gefahrenabwehr und Vorsorge gilt daher ein vorläufiges Badeverbot.
Über die weitere Entwicklung sowie die Ergebnisse der noch ausstehenden Laboruntersuchungen werden wir Sie entsprechend informieren.

Ein super wichtiges Thema!Es geht nicht darum, sich zu verschätzen, wie warm es wird. Wir brauchen Strategien um dem Ver...
31/07/2026

Ein super wichtiges Thema!
Es geht nicht darum, sich zu verschätzen, wie warm es wird.
Wir brauchen Strategien um dem Vergessen vorzubeugen.

Handy zum Hund legen hilft. Oder das, was man am Ankunftsort dringend braucht.

Das Vergessener-Hund-Syndrom und der Hitzetod im Auto

Von Ralph Rückert, Tierarzt

Im aufgeheizten Auto auf grässlichste Weise ums Leben kommende Kleinkinder und Hunde haben gerade wieder Saison. Ein Fall, von dem ich um drei Ecken gehört habe, bringt mich dazu, diesen Artikel zu schreiben:

Die Angestellte einer Firma, bei der das Mitbringen von Hunden erlaubt ist, fährt frühmorgens zur Arbeit, geht rein, es eilt, ein schwieriger Vormittag steht an, und erst zu Beginn der Mittagspause fällt ihr auf, dass ihr Hund nicht in dem dafür vorgesehenen Raum ist, sondern morgens von ihr im Auto vergessen wurde. Es ist ein heißer Tag und der Hund schon lange tot.

Das sind die nackten Fakten. Wenn so ein Vorfall öffentlich bekannt wird, über die Polizei oder die Presse, bricht natürlich die übliche und immer gleiche Welle der Empörung los. Meine Titelzeile ist geklaut, auf Hunde bezogen und – um einen unnötigen Anglizismus zu vermeiden – eingedeutscht. Die amerikanische Originalbezeichnung ist „Forgotten Baby Syndrome“, und je mehr man sich mit diesem Phänomen beschäftigt, desto klarer wird, dass es durchaus Fälle gibt, ob nun mit Kindern oder Hunden, in denen selbstgerechte Empörung einfach nicht gerechtfertigt ist, sondern nur tiefes Mitleid.

Ich denke, dass man – ob nun bei Kindern oder Hunden - erstmal ganz grob unterscheiden muss zwischen bewusstem Zurücklassen und Vergessen im Auto. Auch beim bewussten Zurücklassen muss man weiter differenzieren: Es kann mit einem Hund im Auto aus tiermedizinischer Sicht durchaus okay sein, ihn selbst bei 30 Grad im Schatten für drei Minuten zurückzulassen, um beispielsweise eine Jacke aus der Reinigung zu holen. Da passiert nichts, noch nicht mal das geringste Unbehagen beim Hund. Dann gibt es die, die einer fatalen Fehleinschätzung der Witterungsbedingungen zum Opfer fallen. Das passiert besonders gern im Frühling. Es ist bewölkt und richtig kühl, man denkt sich: Überhaupt kein Problem! Plötzlich aber, während man weg ist, reißt der Himmel auf, die Sonne knallt runter, und dann ist das eben doch ein potenziell fatales Problem. Leider gibt es auch noch Menschen, die mit jedem Gedanken an mehr als fünf Minuten in die Zukunft überfordert sind, die manchmal Suppe mit der Gabel zu essen versuchen und allgemein rein gar nichts geregelt bekommen. Denjenigen, die auf eine Fehleinschätzung der Witterung hereinfallen, kann mit sich permanent wiederholender Aufklärung geholfen werden. Bei denen, die auf intellektueller Ebene alltagsüberfordert sind, hilft rein gar nichts, da machste nix dran!

Uns soll es hier aber um das Vergessen im Auto gehen. In Deutschland verfügen wir mangels spezifischer Datenerfassung über keine belastbaren Zahlen zu im Auto am Hitzetod verstorbenen Kindern, zu Hunden natürlich schon gleich dreimal nicht. Wir wissen also nicht, in wie viel Prozent der Fälle ein Kind oder ein Hund einfach vergessen wurde. Zahlen aus den USA geben aber immerhin den Hinweis, dass es sich um mehr als 50 Prozent handeln könnte, und in diesen Fällen sind dann halt Äußerungen wie „Solche Leute sollten keine Kinder (Hunde) haben“ oder „Könnte mir nie passieren!“ völlig fehl am Platze.

Prof. David Diamond von der University of South Florida hat sich intensiv mit dem Forgotten Baby Syndrome auseinandergesetzt und fasst seine Erkenntnisse in einem ganz schlichten Satz zusammen:

„Wenn sie ihr Handy vergessen können, können sie auch ihr Kind (ihren Hund) vergessen!“.

Selbstgerecht zu behaupten, dass einem das niemals passieren könnte, ist einfach ein vermessener Denkfehler. Ohne jetzt allzu sehr in hirnphysiologische Zusammenhänge einzutauchen (wer es genauer wissen will, findet schon ein gutes Angebot an Texten zu dem Thema) kann man feststellen, dass unser Hirn in dieser Hinsicht einfach einen zwar stammesgeschichtlich sinnvollen, aber im besprochenen Zusammenhang potenziell fatalen Konstruktionsfehler aufweist, der eben dazu führen kann, dass man sich in einer Art Autopilotmodus in seinen Alltag stürzt in der festen Überzeugung, dass alles okay wäre, während draußen auf dem Parkplatz das Kind oder der Hund sterben. Es gibt einen ganz hervorragenden und mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichneten Washington-Post-Artikel des Journalisten Gene Weingarten aus dem Jahr 2009 („Fatal Distraction: Forgetting a Child in the Backseat of a Car Is a Horrifying Mistake. Is It a Crime?“), der sich ausführlich mit dem Forgotten-Baby-Syndrom auseinandersetzt. Ich kann den Text nur empfehlen, obwohl er natürlich auf Englisch und hinter einer Bezahlsperre ist. Aber Vorsicht! Er ist in Teilen wirklich herzzerreißend!

Ohne also im Rahmen dieses kurzen Blogartikels weiter in die Tiefe zu gehen, können wir festhalten, dass uns das (sowohl mit Kindern als auch mit Hunden) allen passieren kann. Mir bzw. uns ist es sogar schon passiert, allerdings andersrum: Vor vielen Jahren, unsere Tochter war noch kein Jahr alt, wollten wir von unserem damaligen Wohnort in Augsburg für ein paar Tage ins Allgäu zu meinen Eltern fahren. Das Auto wurde beladen, die Tochter in den Kindersitz geschnallt, und los ging es. Nach guten drei Kilometern aber fiel uns endlich auf, dass unser Dackel Watzmann nicht im Auto war, obwohl wir Stein und Bein geschworen hätten, dass wir ihn eingeladen hatten. Watzmann aber saß derweil - von uns vergessen, darob sehr unglücklich und von einer kleinen Menschentraube umgeben - auf dem Bürgersteig einer sehr lebhaften städtischen Hauptstraße (mit Tramlinie). Gottseidank war er darauf trainiert, bei Kontaktverlust mit uns einfach da zu bleiben, wo er war, und das hat er in diesem Fall perfekt so gemacht, so dass nichts passiert ist. Der Vorfall verfolgt uns bis heute. Immer wieder, wenn wir irgendwo losfahren, fragt einer von uns: Ist der Hund im Auto?

Nun, wenn wir akzeptieren, dass uns allen sowas passieren kann (und alles andere wäre halt hochgradig irrational), müssen wir uns fragen, was wir dagegen tun können. Ich persönlich bin da ein Stück weit im Vorteil, weil unser Auto eine Alarmanlage mit Innenraumüberwachung hat. Würden wir Pacman vergessen, würde er diese zwangsläufig über kurz oder lang auslösen. Ansonsten können wir ja davon ausgehen, dass die allermeisten Hunde entweder angeschnallt auf dem Rücksitz oder in einer Hundebox transportiert werden. Gerade die Boxen sind wohl das größte Risiko für ein Vergessen, weil der darin befindliche Hund meist nicht im direkten Blickfeld ist. Experten raten dazu, ganz bewusst eine Art von Stolperstein für das im Autopilotmodus befindliche Gehirn einzubauen, zum Beispiel dergestalt, dass man Leine und Halsband auf den Beifahrersitz legt oder eine mitgeführte Tasche ganz gezielt (und immer!) neben die Hundebox platziert. Ich denke, dass man sich da individuell sicher noch andere Methoden einfallen lassen kann. Wichtig ist eben, dass dieser autonome Teil des Hirns, der in bestimmten Situationen die Oberhand hat, einfach kurz unterbrochen wird, damit die Erinnerung an Kind oder Hund wieder einsetzt.

Und ansonsten sollten wir alle mit empörten Reaktionen auf im Auto vergessene Hunde und Kinder in Anbetracht der wissenschaftlichen Erkenntnisse zu solchen schrecklichen Vorfällen ein bisschen zurückhaltend sein. Es gibt sicher Fälle, wo die Empörung gerechtfertigt ist, aber – wie erwähnt – mehr als die Hälfte mag auf hirnphysiologische Fehlfunktionen zurückzuführen sein, gegen die niemand von uns immun ist.

Noch ein Hinweis, der über den Tellerrand der Tiermedizin hinausschaut: In Italien sind Kindersitze vorgeschrieben, die Alarm schlagen, wenn man das Auto verlässt, während das Kind noch im Sitz ist. Solche Kindersitze muss es also geben, und da könnte man sich ja mal Gedanken drüber machen, wenn eine Neuanschaffung ansteht.

Bleiben Sie mir gewogen, bis bald, Ihr

Ralph Rückert

Übrigens und falls das nicht klar sein sollte: Dieser Text wurde von einem Menschen, also von mir geschrieben, nicht von irgendeiner Bullsh*t-KI! Nur die Illustrationen mancher Artikel sind KI-generiert.

© Ralph Rückert
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28/06/2026

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