Kooperationsstelle Hochschule-Gewerkschaften Oldenburg

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Das Ziel der Kooperationsstelle ist es, Wissenschaft, Gewerkschaften und Arbeitswelt in den Dialog zu bringen und zu vernetzen.

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Eine autoritäre und in vielen Fällen demokratiefeindliche extreme Rechte ist im Vormarsch. Nicht nur in Deutschland, sondern weltweit. Was sind die Gründe für den Aufstieg dieser autoritären Rechten? Wen erreicht sie und was kann helfen, der akuten Gefährdung von Demokratie und Menschenrechten zu begegnen? Welche Rolle haben die Gewerkschaften dabei und was können wir beitragen?

Diese und weitere Fragen wollen wir mit Gerd Wiegel, Leiter des Referats Demokratie, Migrations- und Antirassismuspolitik beim DGB Bundesvorstand, diskutieren.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei und findet in der Aula der BBS Haarentor (Ammerländer Heerstr. 33 - 39, 26129 Oldenburg) statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

10/08/2026

Bitte weitersagen und teilen! Du machst eine Ausbildung, bist motiviert und hast Lust, die Arbeitswelt von morgen mitzugestalten? Dann bewirb dich auf das Azubi-Stipendium der !

Welchen Beruf du lernst, spielt für die Bewerbung keine Rolle. Was zählt, sind deine Kompetenzen im Arbeitsalltag und deine Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen. Mit der dreijährigen Förderung unterstützt die Stiftung dich darin, den Weg in den Beruf zu meistern und Expert*in für deine Arbeitswelt zu werden: international ausgerichtet, demokratisch, nachhaltig. Das Stipendium umfasst monatlich 300 € (zusätzlich zur Ausbildungsvergütung), ein abwechslungsreiches Bildungsangebot, einen Auslandsaufenthalt in den USA, Sprachkurse, ein starkes Netzwerk und eine Community!

Alle Infos findest du auf der Homepage. Viel Erfolg bei der Bewerbung!

01/07/2026
02/06/2026

📍 Lesung und Diskussion | Mi, 24.06.2026, 18:30 - ca. 20:30 Uhr | Bibliothekssaal, Universität Oldenburg

Die Katastrophe in Israel/Palästina und ihre Bewertung scheint die weltanschauliche Linke in Deutschland zunehmend zu zerreißen. Bei der Bewertung des Massakers am 7. Oktober und des anschließenden Krieges in Gaza ist die Grenzziehung zwischen Antisemitismus und legitimer Kritik an der Politik Israels der Kern der Auseinandersetzung. Zurzeit sind offene Diskurse kaum mehr möglich; immer öfter werden autoritäre Ausschließungen für die jeweilige andere Seite gefordert und praktiziert. Angesichts des weltweiten Aufschwungs neuer faschistischer Strömungen ist die tiefe Spaltung der Linken dramatisch fatal.

In seinem Vortrag beleuchtet Dietrich Schulze-Marmeling Kontinuitäten eines Antisemitismus innerhalb der Linken, der nach dem 7. Oktober einen vorläufigen Höhepunkt erreicht hat, und erörtert dessen mögliche Instrumentalisierung für einen antimuslimischen Rassismus. Grundlage hierfür ist sein Buch „Antisemitismus reloaded. Die Linke, der Staat und der 7. Oktober“ aus dem Jahr 2024. Das lesenswerte und in klarer Sprache verfasste Buch liefert einen wichtigen Kompass, um die Hintergründe eines hoch aufgeladenen Diskurses zu verstehen und manche moralischen Verrenkungen zurechtzurücken. Es ist ein Plädoyer an die Linke, sich an Empathie und der Universalität der Menschenrechte zu orientieren.

Die Kooperationsstelle Hochschule-Gewerkschaften möchte mit dieser Veranstaltung zu einer konstruktiven Debatte einladen und der Forderung von Uffa Jensen vom Zentrum für Antisemitismusforschung an der TU Berlin nachkommen: „Um die Probleme des Nahostkonflikts verständlich und erfahrbar zu machen, brauchen wir die freie Debatte und den Austausch.“

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei und findet an der Universität Oldenburg (Bibliothekssaal) statt.

Buch: Dietrich Schulze-Marmeling: Antisemitismus reloaded. Die Linke, der Staat und der 7. Rastede 2024, edition einwurf

28/05/2026

📍 Vortrag | Di, 16.06.2026, 18:30 Uhr | Bibliothekssaal, Universität Oldenburg

Die Polarisierung in der Gesellschaft zwischen Arm und Reich ist besonders stark ausgeprägt. Dies trifft sowohl auf die Einkommens-, aber noch viel stärker auf die Vermögensverteilung zu. Die reichsten 10 % in Deutschland besitzen gut zwei Drittel des Gesamtvermögens, während die untere Hälfte nur über 1,5 % verfügt. Gleichzeitig hinken Löhne und Arbeitseinkommen gegenüber Kapitaleinkommen und anderen Einkommensarten hinterher. Christoph Butterwegge ist einer der renommiertesten Armutsforscher in Deutschland. Er zeigt in seinem Vortrag auf, wie die Kluft zwischen Arm und Reich entsteht und warum sie sich zuletzt vertieft hat. Für ihn ist dies Ergebnis einer politisch bewusst herbeigeführten Umverteilung von unten nach oben. Ferner soll in der Veranstaltung diskutiert werden, warum die politisch Verantwortlichen auf die soziale Ungleichheit kaum reagieren und was wirklich getan werden muss, um sie einzudämmen.

Referent*in:
Christoph Butterwegge, Prof. Dr. rer. pol., war von 1998 bis 2016 Hochschullehrer für Politikwissenschaft an der Universität zu Köln. Arbeitsschwerpunkte: Sozialstaatsentwicklung und Armut; Rechtsextremismus, Rassismus und (Jugend-)Gewalt; Migration, Integration und Minderheitenpolitik. Er gehörte dem Gutachtergremium für den Sechsten Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung an.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Anmeldungen bitte bis zum 12. Juni 2026 mit dem Online-Anmeldeformular auf der Homepage der Kooperationsstelle Hochschule-Gewerkschaften.

Veranstalter*innen:
Kooperationsstelle Hochschule-Gewerkschaften, DGB Region Weser-Ems, Arbeit und Leben Niedersachsen, Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg, Prof. Dr. Gundula Zoch (Soziologie Sozialer Ungleichheiten)

Die Veranstaltung wird gefördert von der Hans-Böckler-Stiftung.

04/05/2026

mit: Katja Diehl (Mobilitätsexpertin und Bestseller-Autorin), Thorsten Donnermeier (langjähriger VW-Arbeiter und Mitglied der IG Metall), Tobi Rosswog (Aktivist und Mitinitiator verschiedener sozialer Bewegungen)
Moderation: Kikan Nelle

Die Abhängigkeit vom Auto ist in Deutschland gleich dreifach: Im ländlichen Raum, weil Alternativen für die alltäglichen Wege fehlen. In den Kommunen, weil öffentliche Haushalte von den Gewerbesteuereinnahmen abhängen. Und an den Standorten der Autoindustrie, weil Arbeitsplätze langfristige finanzielle Sicherheit für Arbeiter*innen und ihre Familien bedeuteten.
Aber gleichzeitig erscheint eine Abkehr vom Auto unumgänglich, um die Klimakrise ausreichend zu entschärfen.

Wie also raus aus der Automobilen Sackgasse? An diesem Abend diskutieren Thorsten Donnermeier, Tobi Rosswog und Katja Diehl, um gemeinsam aus ihren so unterschiedlichen Positionen heraus Lösungen zu erarbeiten. Hier treffen Welten aufeinander, die gerne gegeneinander ausgespielt werden: Fabrikhalle vs. Klimacamp. Blaumann vs. Fahrradhelm. Schichtplan vs. Systemwandel. Aber was wäre, wenn genau aus diesen Unterschieden etwas Gemeinsames entstehen kann?

Und es zeigt sich: Es geht nicht darum, Autos zu hassen oder Arbeitsplätze zu feiern. Es geht darum, sich ehrlich zu fragen: Was brauchen wir wirklich? Und wer entscheidet das eigentlich? Ein Gespräch, das Hoffnung macht – weil es nicht glatt ist, sondern eckig, echt und voller Widersprüche. Genau wie die Realität. Und genauso wie Veränderung.

Das Gespräch ist eine Einladung, die kapitalistischen Zwänge zu hinterfragen und gemeinsam für den sozial-ökologischen Umbau zu kämpfen. Dabei soll es Raum zur Diskussion geben, aber durch konkrete Impulse wird auch Orientierung und Hoffnung gestiftet. Heraus aus der Automobilen Sackgasse und hin zu einer Welt, in der wir die ökologische und die soziale Frage zusammen denken.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Anmeldungen bitte bis zum 10. Mai 2026 mit dem Online-Anmeldeformular.

Die Veranstaltung wird vom Netzwerk der Kooperationsstellen Hochschulen und Gewerkschaften in Niedersachsen und Bremen durchgeführt.

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Johann-Justus-Weg 147a
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