Lustakademie mit Lisa Andrea

Lustakademie mit Lisa Andrea Mein Name ist Lisa Andrea. Als Coachin unterstütze ich Frauen auf dem Weg zu einem erfüllten, lust

30/09/2026

Vielleicht ist genau das dein Problem mit Sxx: Es fühlt sich irgendwann einfach langweilig an.

Nicht, weil du grundsätzlich keine Lust auf deinen Partner hast. Nicht, weil mit dir oder deiner Beziehung etwas nicht stimmt. Sondern weil ihr immer wieder denselben Ablauf durchspielt.

Ein bisschen küssen, ein bisschen anfassen, möglichst schnell dafür sorgen, dass der Körper bereit ist – und dann geht es zum „eigentlichen“ Sxx über. Also P€netration, bis zum Schluss.

Ähm … warum eigentlich?

Wir nennen den ganzen Teil "davor" Vorspiel, als wäre er nur die kleine Aufwärmphase vor dem Hauptprogramm.

Dabei kann genau dort so unglaublich viel Lust entstehen und sich im ganzen Körper ausbreiten. Lust, die dich schmelzen lässt, mehr wollen lässt. Die einfach ganz oft aber ignoriert wird - mit der Folge, dass sich Lustlosigkeit einschleicht.

Wenn alles auf P€netration als Haupt-Event ausgerichtet ist, entsteht gleichzeitig ein ziemlich großer Druck.

Der Körper soll jetzt bitte schnell erregt sein.
Alles soll funktionieren.
Und dann kann es "endlich" richtig losgehen.

Kein Wunder, wenn Sxx sich irgendwann eher wie ein Ablauf anfühlt, den man abarbeitet, als wie eine gemeinsame Reise.

Dabei gibt es überhaupt keinen Grund, warum ihr euch so schnell auf den Weg zum Ziel machen müsst.

Ihr könnt auch einfach länger auf der Spielwiese bleiben.

Und genau darum geht es auch in meinem virtuellen Entdeckungskurs für Paare SPIELWIESE: raus aus Schema F und rein in mehr Neugier, Möglichkeiten und gemeinsame Entdeckungen.

Die SPIELWIESE ist jetzt gelauncht. Mehr Infos findest du über den Link in meiner Bio.

22/09/2026

Wenn es um Lust geht, denken wir extrem schnell: Mit mir persönlich stimmt etwas nicht.

Keine Lust auf Sxx? Dann muss ich mich wohl fragen, was mit meiner Lib!do los ist. Warum funktioniert das bei mir nicht einfach?

Dabei wissen wir bei ungefähr allen anderen Situationen im Leben ganz selbstverständlich, dass Lust nicht auf Knopfdruck entsteht. Und dass keinen Bock zu haben, total normal ist, wenn bestimmte Dinge eben nicht passen.

Wenn mich jemand fragt, ob ich Eis essen möchte, überlege ich: Habe ich gerade überhaupt Appetit? Ist das Wetter schön? Gibt es eine Sorte, auf die ich Lust habe? Und wenn ich drei Kugeln bestellt habe und nach einer Kugel merke, dass ich satt bin, darf ich aufhören. Klar soweit.

Niemand würde auf die Idee kommen zu sagen: „Aber du hast doch angefangen. Jetzt iss das verdammte Eis auf.“

Und beim Sxx soll plötzlich alles anders sein?

Da wird erwartet, dass Lust einfach da ist, dass wir bereit sind, dass unser Körper mitmacht und dass wir auch dann weitermachen, wenn die Bedingungen eigentlich überhaupt nicht passen.

Was für ein Brainwash.

Deine Unlust ist deshalb nicht automatisch ein Problem, das du lösen musst. Sie kann ein ziemlich wertvolles Signal sein.

Was passt hier gerade nicht? Was fehlt mir? Was bräuchte diese Situation, damit ich Lust darauf bekomme?

Genau diese Fragen bringen uns weg von „Was stimmt mit mir nicht?“ und hin zu „Was brauche ich eigentlich?“

Und das ist für mich ein ganz anderer Zugang zu Lust, Sxxualität und Intimität.

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Sxx darf eine gemeinsame Entdeckungsreise sein. Mit Neugier, Kommunikation, unterschiedlichen Bedürfnissen und ganz viel Raum dafür, herauszufinden, was sich für euch wirklich gut anfühlt.

Genau darum geht es in meiner SPIELWIESE für Paare: raus aus Schema F, rein in mehr Neugier, Leichtigkeit und gemeinsames Entdecken. Mit Inspirationen, Spielen und kleinen Experimenten, die euch neue Möglichkeiten eröffnen. Mehr Infos dazu im Link in der Bio!

21/09/2026

Wie oft muss Sxx eigentlich stattfinden, damit mit deiner Beziehung alles in Ordnung ist?

Einmal die Woche? Alle drei Tage? Und wehe, es sind plötzlich drei Wochen vergangen, dann ist vermutlich irgendwas kaputt.

Diese Vorstellung macht unglaublich viel Druck. Gerade Frauen erzählen mir im Coaching immer wieder, dass sie sich selbst beobachten und zählen: Wann hatten wir das letzte Mal Sxx? Wie lange ist das jetzt her? Müsste ich nicht langsam mal wieder Lust haben? Das Wochenende steht an - da sollten wir es mal wieder tun.

Als gäbe es irgendwo eine geheime Tabelle, in der steht, wie häufig eine „gesunde“ Beziehung Sxx haben sollte.

Gibt es nicht.

Lust und Intimität lassen sich nicht sinnvoll daran messen, wie oft etwas stattfindet. Dein Leben ist nicht immer gleich, dein Körper verändert sich, eure Beziehung hat Phasen und natürlich verändert sich auch deine Lust.

Mal ist mehr Raum dafür da, mal weniger. Mal hast du richtig Lust, mal überhaupt nicht. Das allein sagt noch nichts darüber aus, ob eure Beziehung funktioniert.

Spannender ist doch die Frage: Wie fühlt sich eure Intimität gerade an? Gibt es Nähe, Leichtigkeit und Lust, auch außerhalb des Bettes? Fehlt dir etwas? Sehnst du dich nach mehr? Oder bist du eigentlich vollkommen zufrieden und machst dir nur Druck, weil du glaubst, es müsste häufiger passieren?

Du musst keine Sxx-Quote erfüllen.

Und du musst auch nicht anfangen, Sxx zu "erledigen", damit auf dem Beziehungskonto wieder etwas eingezahlt wurde.

Sxx darf ein Teil eurer Beziehung sein, den ihr immer wieder neu gestaltet und bewusst dafür Raum macht. Nicht eine Pflicht, die regelmäßig abgehakt werden muss.

Übrigens...

Genau darum geht es auch in meiner SPIELWIESE: raus aus diesem ganzen „Wir müssten mal wieder“ und hinein in mehr Neugier, Leichtigkeit und echte Intimität.

Die SPIELWIESE ist jetzt gelauncht. Mehr Infos findest du über den Link in meiner Bio.

16/09/2026

Warum ist eigentlich P€netration für die meisten Männer genau die richtige Stimulation – und für die meisten Frauen eben nicht?

Die Antwort liegt unter anderem in unserer embryonalen Entwicklung. P€nis und Klit0ris sind anatomische Äquivalente. Sie entstehen aus demselben embryonalem Gewebe und die Klit0ris ist sehr reich an Nervenenden, die auf Berührung und Reibung reagieren, genauso wie der P€nis.

Die V@gina ist dagegen anders aufgebaut und hat deutlich weniger dieser Nervenenden. Deshalb ist es einfach nur logisch, wenn P€netration allein für eine Frau nicht besonders lustvoll ist oder sie dabei kaum etwas spürt.

Und trotzdem haben wir alle ein Bild vermittelt bekommen, in dem genau das als „richtiger SXX“ gilt: P€netration als Hauptakt, alles andere als Vorspiel, wenn überhaupt. Und danach wundern sich Frauen, warum sie dabei nicht zum 0rgasmus kommen oder überhaupt nicht besonders viel Lust empfinden.

Ganz ehrlich: Was soll daran bitte falsch mit dir sein?

Dein Körper hält sich einfach nicht an dieses Drehbuch. Und das ist vollkommen normal.

Für viele Frauen braucht es äußere Stimulation, damit es wirklich lustvoll wird und ein 0rgasmus entstehen kann. Das ist kein "Sonderwunsch" und kein Beweis dafür, dass etwas nicht funktioniert. Es ist schlicht eine individuelle körperliche Voraussetzung für Lust.

Und es ärgert mich maßlos, dass das als "kompliziert" oder "anders" dargestellt wird und unser Bild vom "richtigen Sxx" so krass p€niszentriert und p€netrationsfokussiert ist. Da liegt das Problem, nicht beim Körper.

Und genau deshalb dürfen wir endlich aufhören, unsere Körper an ein Ideal anzupassen, das für viele überhaupt nicht passt.

SXX darf sich an echten Körpern orientieren. An deinen Bedürfnissen. An dem, was sich für dich gut anfühlt. Und wenn dafür etwas anders gemacht werden muss als im klassischen Schema F, dann ist das kein „falsch“.

Das ist das, was wir tun sollten: herausfinden, was unser Körper braucht, statt ihn dazu zu bringen, in ein vorgegebenes Drehbuch zu passen.

Denn vielleicht fehlt dir gar nicht die Lust. Vielleicht fehlt deinem SXX einfach die richtige Stimulation. 🤍

Genau darum geht es auch in meiner SPIELWIESE: raus aus Schema F, rein in mehr Neugier, individuelle Bedürfnisse und gemeinsames Entdecken. Die SPIELWIESE ist jetzt gelauncht. Mehr Infos findest du über den Link in meiner Bio.

14/09/2026

Vielleicht dürfen wir Männern auch mal etwas mehr zutrauen. 😉

Im Coaching erlebe ich nämlich immer wieder Frauen, die ziemlich fest davon überzeugt sind: „Er will doch sowieso nur schnell von A nach B.“

Und natürlich gibt es Männer, die SXX sehr zielorientiert erleben wollen. Aber ich erlebe auch etwas anderes: Männer, die eigentlich total neugierig wären. Die Lust darauf haben, gemeinsam zu entdecken, auszuprobieren, Umwege zu machen und gar nicht vorher wissen zu müssen, wo diese Reise endet.

Und vielleicht ist genau das eine Einladung, die wir uns als Paar viel öfter machen dürfen: Sxxualität als gemeinsames Erlebnis zu betrachten.

Nicht als Strecke mit festgelegten Etappen, an denen wir uns entlanghangeln und bloß nicht von der Route abkommen dürfen. 😅

Sondern eher wie eine Reise, auf der wir neugierig sind, was hinter der nächsten Kurve kommt.

Vielleicht funktioniert heute etwas, das gestern nicht funktioniert hat. Vielleicht sind wir gerade völlig vertieft und dann fällt einem plötzlich ein, dass man eigentlich dringend auf die Toilette muss. Vielleicht verschwindet die Erregung kurz wieder, weil ein Gedanke dazwischenkommt. Vielleicht taucht eine Unsicherheit auf und wir wollen kurz darüber sprechen.

Körper sind keine Maschinen. Lust ist nicht linear. Und genau deshalb darf es Umwege, Pausen, Richtungswechsel und Überraschungen geben.

Für mich wird es spannend, wenn wir nicht mehr versuchen, eine bestimmte Vorstellung von SXX „richtig“ abzuarbeiten, sondern uns wirklich begegnen. Mit Neugier. Mit Aufmerksamkeit. Mit der Frage: Was macht gerade Spaß? Was fühlt sich gut an? Worauf haben wir Lust? Und wo wollen wir vielleicht einfach mal schauen, was passiert?

Und ja, ich wünsche mir auch, dass wir Männern zutrauen, dass sie genau daran Freude haben können. Dass sie nicht automatisch genervt sind, wenn es länger dauert, etwas anders läuft oder wir nicht schnurstracks auf ein bestimmtes Ziel zusteuern. Vielleicht finden sie es sogar ziemlich schön, wenn es keinen festen Fahrplan gibt. 😉

Genau darum geht es auch in meiner SPIELWIESE: raus aus dem Schema F und rein in eine gemeinsame Entdeckungsreise. Mit Inspirationen, kleinen Experimenten und ganz viel Raum dafür, euch neu kennenzulernen und herauszufinden, was euch wirklich Lust macht.

Die SPIELWIESE ist jetzt gelauncht. Wenn ihr Lust habt, eure Intimität wieder leichter, neugieriger und lebendiger zu gestalten, findet ihr mehr Infos über den Link in meiner Bio. 🤍

12/09/2026

„Ich wünsche mir einfach, dass es wieder so wird wie früher.“

Diesen Satz höre ich im Coaching ziemlich oft. Und ich verstehe total, was damit gemeint ist. Am Anfang einer Beziehung war die Lust vielleicht ständig da, SXX war leicht, spontan und irgendwie konnte man die Finger nicht voneinander lassen. 😏

Aber lasst uns bitte einmal aufräumen mit der Idee, dass genau DAS der Idealzustand ist, zu dem wir irgendwann wieder zurückmüssen.

Denn die Anfangszeit einer Beziehung hat eine ganz besondere Funktion. Wir lernen uns kennen, verlieben uns, bauen Bindung auf, wollen uns ständig sehen, ständig berühren und bekommen hormonell auch ordentlich Unterstützung für diesen Ausnahmezustand. Da ist es irgendwie nicht besonders überraschend, dass Lust und SXX plötzlich sehr viel Raum bekommen.

Nur: Das ist nicht dafür gedacht, über Jahre exakt so weiterzulaufen.

Irgendwann kommt der Alltag dazu. Gemeinsame Aufgaben, Arbeit, Haushalt, vielleicht Kinder, soziale Aktivitäten, Freunde, Hobbys, Termine und ungefähr 47 andere Dinge, die auch noch irgendwo auf der Prioritätenliste stehen. 😂 Und plötzlich ist Lust nicht mehr automatisch ganz oben.

Das bedeutet aber nicht, dass eure Beziehung schlechter geworden ist. Oder dass mit euch etwas nicht stimmt. Oder dass eure SXXualität gescheitert ist.

Vielleicht darf die Frage einfach eine andere werden: Wie kann Intimität heute in unser Leben passen?

Wenn du Sehnsucht nach mehr Nähe, Berührung, Lust und SXX hast, dann darfst du dem auch wieder bewusst Raum geben. So wie du dich mit einer Freundin verabredest. Oder zum Sport gehst. Oder dir einen Abend freihältst, weil dir etwas wichtig ist.

Wir sind erwachsen. Wir können entscheiden, was wir priorisieren möchten. Und wir dürfen aufhören, darauf zu warten, dass Lust irgendwann wieder ganz magisch von alleine genauso auftaucht wie in der Anfangszeit.

Denn dieses „Es muss wieder so werden wie früher“ ist am Ende vor allem eines: ein ziemlich mieser Vergleich. Und Vergleiche lassen uns fast immer mangelhaft, falsch oder irgendwie kaputt fühlen.

Vielleicht muss es gar nicht wieder so werden wie früher.

Vielleicht darf es heute einfach anders werden. Leicht, lebendig, neugierig und passend zu eurem Leben.

Genau dafür gibt es in meiner SPIELWIESE ganz viele Inspirationen: Wie ihr Intimität wieder bewusst priorisieren, euch neu entdecken und euer Liebesleben wieder entfachen könnt – ohne Druck und ohne Schema F.

Die SPIELWIESE ist jetzt gelauncht. Mehr Infos findet ihr über den Link in meiner Bio. 🤍

10/09/2026

Was, wenn alles, was du über SXX gelernt hast, falsch ist?

Nicht im Sinne von: Alles ist Quatsch. Sondern im Sinne von: Wer hat eigentlich festgelegt, wie SXX richtig zu funktionieren hat?

Wir haben dieses ziemlich enge Bild von Schema F im Kopf: Beide wissen, was zu tun ist, der Ablauf ist klar, es geht Schritt für Schritt in Richtung Ziel und am Ende haben bitte alle zufrieden zu sein. 😅

Nur lässt dieses Drehbuch verdammt wenig Platz für echte Menschen.

Für Umwege. Für Pausen. Für Ablenkung. Für unterschiedliche Bedürfnisse. Für einen Körper, der heute anders reagiert als gestern. Für Lust, die erst später auftaucht. Für Dinge, die sich plötzlich nicht mehr gut anfühlen. Für ein „Stopp, lass uns kurz Pause machen“. Und für die Erkenntnis: Das hier gefällt mir überhaupt nicht.

Stattdessen schauen wir überall auf diese perfekte Version von SXX: in Filmen, Serien, Büchern, P0rnos und den Geschichten, die wir uns erzählen.

Alle wissen scheinbar intuitiv, was sie wollen, bei allen klappt es natürlich. Niemand muss etwas erklären. Niemand ist unsicher. Nichts ist unangenehm. Nichts kommt dazwischen. Alles funktioniert einfach.

Kein Wunder, dass so viele Menschen irgendwann denken: „Mit mir stimmt etwas nicht.“

Dabei fehlt uns oft nicht die Fähigkeit zu guter SXXualität. Uns fehlt ein viel größeres Bild davon, was überhaupt alles möglich ist.

SXX darf eine gemeinsame Entdeckungsreise sein. Mit Neugier, Kommunikation, unterschiedlichen Bedürfnissen und ganz viel Raum dafür, herauszufinden, was sich für euch wirklich gut anfühlt.

Genau darum geht es in meiner SPIELWIESE: raus aus Schema F, rein in mehr Neugier, Leichtigkeit und gemeinsames Entdecken. Mit Inspirationen, Spielen und kleinen Experimenten, die euch neue Möglichkeiten eröffnen.

Die SPIELWIESE ist jetzt gelauncht. Mehr Infos findest du über den Link in meiner Bio. 🤍

10/09/2026

„Wenn sie richtig erregt ist, dann ist sie auch feucht.“

Ähm … nein. 😏 So einfach ist es nicht immer.

Feuchtigkeit und Erregung hängen bei vielen Menschen miteinander zusammen, aber sie sind nicht 1:1 gekoppelt. Körper sind keine Maschinen, die bei Knopf A automatisch Reaktion B ausspucken.

Du kannst total erregt sein und trotzdem nicht besonders feucht werden. Und du kannst feucht sein, ohne dich besonders erregt zu fühlen. Beides sagt allein noch nicht zuverlässig etwas darüber aus, ob du Lust auf SXX hast.

Und trotzdem höre ich im Coaching immer wieder von Frauen, die sich genau deshalb schämen oder anfangen, an ihrer eigenen Lust zu zweifeln: „Aber ich bin doch eigentlich total erregt. Warum funktioniert mein Körper dann nicht richtig?“

Vielleicht funktioniert er ja genau richtig. Vielleicht funktioniert er einfach nicht nach diesem kleinen Drehbuch, das wir ihm zugeschrieben haben. 😉

Wenn du merkst, dass du erregt bist, aber dein Körper noch nicht so viel Feuchtigkeit produziert, darfst du dir übrigens ganz selbstverständlich helfen. Gleitgel ist kein Versagen und kein Beweis dafür, dass du „nicht richtig erregt“ bist. Es ist ein Hilfsmittel. So wie wir bei vielen anderen Dingen im Leben Hilfsmittel benutzen.

Und wenn du kein Gleitgel verwenden möchtest, dann darfst du deinem Körper auch einfach noch mehr Zeit geben. Mehr Aufwärmen, mehr Berührung, mehr Geduld, mehr von dem, was sich gerade gut anfühlt. Und vor allem weniger Stress nach dem Motto: „Jetzt muss es aber langsam funktionieren.“

Denn genau dieser Druck kann die Lust ziemlich schnell wieder verschwinden lassen.

Deshalb: Kommuniziere mit deinem Partner, wenn dein Körper noch Zeit braucht. Du musst nicht so tun, als wäre alles bereit, nur weil ihr gerade angefangen habt. Und du musst schon gar nichts durchziehen, wenn es unangenehm wird.

Dein Körper darf Zeit brauchen. Deine Lust darf sich entwickeln. Und du darfst liebevoll mit dir umgehen, statt deinen Körper ständig darauf zu überprüfen, ob er gerade „richtig“ funktioniert.

Geduld, Sicherheit, Genuss und ein bisschen Neugier sind für mich viel spannendere Zutaten für Lust als die Frage: „Bin ich schon feucht genug?“

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Und falls du gerade Lust hast, deinen Körper und deine SXXualität besser kennenzulernen und aus diesem ganzen „Es muss jetzt funktionieren“-Ding auszusteigen: Genau darum geht es auch in meiner SPIELWIESE. Mehr Leichtigkeit, mehr Neugier, mehr gemeinsames Entdecken und ganz viel Inspiration dafür, was Intimität alles sein kann.

Die SPIELWIESE ist jetzt gelauncht. Mehr Infos findest du über den Link in meiner Bio. 🤍

Neuer Frauenkreis, neues Design :)Bunt und lebendig wie das Leben, wie die Lust.Und weil der Workshop P***y Yoga leider ...
08/09/2026

Neuer Frauenkreis, neues Design :)
Bunt und lebendig wie das Leben, wie die Lust.

Und weil der Workshop P***y Yoga leider im November ausfallen muss, habe ich mir ein paar Inhalte davon geschnappt und bringe sie im Oktober in den Frauenkreis mit. Und noch vieles mehr.

Also, sei dabei!
Dein Ticket kannst du über den Link in der Bio buchen!

06/09/2026

„Meine Love Language ist körperliche Nähe.“

Diesen Satz höre ich im Coaching immer wieder von Männern, wenn es darum geht, warum sie so viel SXX brauchen. Und manchmal wird daraus ziemlich schnell: „Wenn sie keinen SXX mit mir hat, dann liebt sie mich nicht.“

Ähm … nein. So funktioniert das nicht. 😅

Erstmal: Die sogenannten Love Languages nach Gary Chapman sind kein wissenschaftlich fundiertes Modell, sondern ein populäres Konzept. Und wenn wir es schon benutzen, dann bitte auch richtig.

Denn „körperliche Nähe“ bedeutet nicht automatisch SXX.

Dazu gehören genauso Kuscheln, Küssen, Streicheln, Massieren, Händchen halten, aneinanderliegen und all diese kleinen körperlichen Formen von Nähe.

Und genau da werde ich hellhörig, wenn mir Frauen im Coaching erzählen: „Ich würde so gerne einfach mal kuscheln, ohne dass es am Ende immer auf SXX hinausläuft.“

Denn wenn jedes Küssen, jede Berührung und jedes Kuscheln im Hintergrund die Erwartung mitbringt, dass daraus jetzt bitte mehr werden soll, dann ist es irgendwann gar nicht mehr frei.

Und genau diese Freiheit ist für mich so wichtig.

Kuscheln darf einfach Kuscheln sein. Küssen darf einfach Küssen sein. Eine Massage darf einfach eine Massage sein. Ohne dass dein Körper schon wissen muss: Okay, und wann muss ich jetzt bereit sein für SXX?

Denn vielleicht entsteht aus dieser Nähe Lust. Vielleicht wird es irgendwann knisternd und erotisch. Vielleicht auch nicht.

Und beides ist okay.

Gerade diese Freiheit kann nämlich der Boden sein, auf dem Lust überhaupt entstehen kann. Weil ich weiß: Ich muss gar nichts. Ich darf einfach genießen, was gerade da ist.

Übrigens...
Und genau darum geht es auch ganz viel in meinem Onlinekurs SPIELWIESE. Wir spielen, entdecken und entdecken uns neu, ohne dass von Anfang an feststeht, wo das Ganze hinführen muss. Und ja, dabei darf es natürlich auch knistern. 😉

SPIELWIESE ist jetzt gelauncht. Wenn ihr Lust habt, diesen Raum für mehr Leichtigkeit, Neugier und gemeinsames Entdecken in eurer Beziehung zu schaffen, findet ihr alle Infos über den Link in meiner Bio. 🤍

Adresse

WeskampStr. 28
Oldenburg
26121

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