22/10/2014
Tagungs-Service für mehr Tagungen an der Hochschule gegründet
Tagungen, Konferenzen, Workshops sind ein Bestandteil des Hochschullebens wie Forschung und Lehre. Um diesen Bereich weiter zu professionalisieren und auszubauen, hat das An-Institut der Universität einen Tagungs-Dienst gegründet, der die Veranstalter in der Hochschule unterstützen und entlasten soll.
Neben Beratung wird hier konkrete und ganz praktische Unterstützung geboten: Der Online-Auftritt inkl. Anmelde-Verwaltung, Zahlung per Kreditkarte direkt auf die Kostenstelle, Organisation des Rahmenprogramms, Raumbuchungen etc. werden im Tagungsbüro erledigt, damit die Veranstalter sich auf die wissenschaftlichen Inhalte konzentrieren können.
www.isn-oldenburg.de/de/produkte/beratung/tagungs-services
11/04/2014
Wir wünschen der CPSweek 2014 in Berlin viel Erfolg! www.cpsweek2014.org :
Über 500 TeilnehmerInnnen in 5 Tagungen, 10 Workshops und 3 Tutorials, davon über 370 mit Kreditkartenzahlungen direkt auf die Kostenstelle der Hochschule. Unterstützt durch unser rConf Konferenzmanagement.
04/04/2014
Wichtig! Denn wieso soll das Publikationsrecht vom Geldgeber des Publizierenden abhängig sein?
Unsere gegen die Diskriminierung der Hochschulwissenschaft im - bitte mitzeichnen und weitersagen! https://www.openpetition.de/petition/online/protest-gegen-die-diskriminierung-der-hochschulwissenschaft-im-urheberrecht
07/11/2013
Der Senat der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg hat gestern die routinemäßige Verlängerung des Status des ISN als An-Institut einstimmig beschlossen.
12/04/2013
Immer mehr Hochschulen wollen E-Learning-Systeme einführen, sehen dabei zunächst meist nur die technischen Aspekte. Wir haben eine Checkliste zusammengestellt, die eine einführende Liste von Aspekten des E-Learnings bietet. http://www.isn-oldenburg.de/de/produkte/beratung/elearning/
Einführung von E-Learning-Systemen an Hochschulen - Institute for Science Networking (ISN)
Derzeit erreichen uns immer mehr Anfragen zur Einführung von E-Learningsystemen. Wir helfen Ihnen, die Einführung von E-Learning an Hochschulen zu strukturieren. Hierzu kooperieren wir mit Akreditierungsagenturen und dem Center for Live Long Learning (C3L) der Universität Oldenburg, wo bereits seit…
25/03/2013
Auf dem Workshop der DINI AG KIM https://wiki.dnb.de/display/DINIAGKIM/KIM+WS+2013 werden angeregt Konzepte zum Umgang mit Forschungsdaten (und insbesondere ihrer Metadaten) diskutiert. Letztlich sind fast alle Forderungen weitgehend identisch mit denen, die ohnehin für die Langzeit-Archivierung von Roh- und Forschungsdaten bekannt sind: http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0008-20051114018
15/03/2013
Wir haben verstanden: Ab kommende Woche gibt es Firewalls für kleine Hotels und Cafés, Kneipen etc. bei uns zu kaufen. Also ohne laufende Kosten aus Mietverträgen und genau so offen, wie es die Gerichte derzeit erlauben und so dicht, wie es die Abmahner aktuell erzwingen.
Bundesregierung will WLAN-Störerhaftung den Gerichten überlassen
Nach Auffassung des Wirtschaftsministeriums ist eine gesetzliche Beschränkung des Haftungsrisikos für die Betreiber offener Funknetze nicht erforderlich. Die Rechtsprechung sei klar genug.
06/03/2013
http://www.isn-oldenburg.de/blogs/thomas-severiens/2013/03/rconf-folder/
rConf Übersichts-Folder - Blog von Thomas Severiens - Institute for Science Networking (ISN)
Ein Folder, der einen Überblick über das Konferenz-Management Paket rConf gibt, ist jetzt verfügbar. rConf Flyer zum selbstausdrucken (Stand: März 2013) Wir senden natürlich auch professionell gedruckte Exemplare auf Anfrage zu.
05/03/2013
Wichtig, weil die notwendig nächsten Schritte einfordernd!
Aktionsbuendnis: Urheberrecht fuer Bildung und Wissenschaft - Stellungnahme zum Referentenentwurf de
Diese Stellungnahme geht nur auf die Vorschläge des Referentenentwurfs bezüglich des Zweitverwertungsrechts und der verwaisten Werke ein. Das Aktionsbündnis begrüßt, dass mit dem Referentenentwurf nun die gesetzgeberische Initiative für diese beiden wichtigen Themen ergriffen wurde. Das Aktionsbündn...
01/03/2013
Viel Gesetz und wenig Regelung
Ein Leistungsschutzrecht für Presseerzeugnisse ohne Wirkung und mit fatalen Nebenwirkungen
Ein Kommentar von Thomas Severiens:
Wäre ein Gesetz ein Medikament zur Behandlung eines Leidens, dann hätte das heute vom Bundestag verabschiedete Leistungsschutzrecht für Presseerzeugnisse ganz sicher keine Zulassung erhalten. Ob es überhaupt ein zu behandelndes Leiden gibt, ob also überhaupt die Presseverlage unter Newsaggregatoren und Suchmaschinen leiden oder ob sie nicht vielmehr von diesen profitieren ist heftig umstritten. Letztlich ging es nur noch darum, ein Gesetz mit dem gewünschten Titel zu verabschieden, weil es im Koalitionsvertrag steht und diese Zusage an die Presseverleger einzuhalten sei. So wurde in den letzten Tagen, insbesondere nachdem die Regierungskoalition mit einem Änderungsantrag am Dienstag dieser Woche die Begründung für das Gesetz ins Gegenteil verkehrte und die einzige Regelung, die über das bestehende Urheberrecht hinaus ging aufhob, das Gesetz zum sinnfreien Selbstläufer. Es war schon traurig heute früh zu erleben, wie sich unsere Volksvertreter inkl. der zugehörigen Geschäftsordnungsdebatte geschlagene 100 Minuten mit dem Thema befassten. Letztlich ohne Wirkung, denn die Regierungsmehrheit hat es durchgewunken.
Allerdings lief es auch nur deshalb durch, weil 52 Abgeordnete der Opposition sich der Sitzung fern blieben. Bleibt die Frage nach deren Motivation.
Bleibt zu hoffen, dass der Bundesrat ein inhaltlich wie technisch verunglücktes Gesetz in den Vermittlungsausschuss zurück schickt. Verlierer dieses Gesetzes wären letztlich alle Journalisten als Urheber, alle kleinen und mittleren Verlage und alle Suchmaschinen und Textmining Entwickler/Anbieter, also fast alle außer ein paar ganz großen, die sich längst im Hintergrund alle notwendigen Lizenzen gegenseitig eingeräumt haben. Kartellschaffung qua Gesetz sozusagen. Dass das europarechtlich sauber ist, glaubte letztlich nicht einmal der zuständige Rechtsausschuss selbst.
22/01/2013
Das Programm der Frühjahrstagung der Deutsche Physikalische Gesellschaft Anfang März in Dresden ist erschienen.
Besonders beachtenswert finden wir die Session der AGI Arbeitsgruppe Information, die sich den Themen Science 2.0, Open Access, Urheberrecht und Informationskompetenz widmet und damit ein breites Spektrum der derzeit aktuell diskutierten Themen abdeckt.
Während die Session zu Science 2.0 einen Überblick über innovative und physikrelevante Online-Dienste gibt (u.a. zur Autoren-Identifikation mittels ORCID www.orcid.org und zum Zusammenfassungsdienst PaperCore www.papercore.org), geben die weiteren Sessions einen Einblick u.a. in das hochaktuelle Themengebiet der Informationskompetenz-Vermittlung im Physik-Studium und stellen dabei eine Empfehlung der AGI vor.
http://www.dpg-verhandlungen.de/2013/dresden/agi.pdf
17/01/2013
Was macht die Dissertationen-Online Diskussion in Deutschland?
by Eberhard R. Hilf, Thomas Severiens
Oldenburg, 17. Januar 2013
Wann hat man je wieder soviele zusammenhängende Zeit, Kompetenz und Energie für eine eigene wissenschaftliche Arbeit? Dissertationen sind potentiell besonders gehaltreiche, aktuelle, wissenschaftliche Arbeiten. Dissertationen, wie z.T. auch andere Examensarbeiten an Hochschulen sind Hochschul-eigen. Kopien der Arbeiten müssen zugänglich aufbewahrt und nachles- und nachprüfbar sein. Online lässt sich dies heute dank Open Access bequem realisieren.
Vor allem in den USA hat sich über das etablierte und umfassende Registry NDLTD http://www.ndltd.org/ eine lebhafte Diskussions-Szene zu allen Feinheiten und Besonderheiten des Open Access für Dissertationen gebildet: Fragen sind z.B.: Wie dürfen Korrekturen nachträglich eingebracht werden? Welche technischen Lösungen gibt es für nicht-textuelle Arbeiten? Wie wird die Langzeit-Lesbarkeit sichergestellt? Und es gibt immer rechtliche Fragen wie z.B. bei Teil-Publikation in einem Verlag oder die Verwendung geschützter Quellen.
In Deutschland bietet die Deutsche Nationalbibliothek (DNB) die (Langzeit-)Archivierung der Dissertationen an und dokumentiert das Archivgut und dessen Historie mit seinem XMetaDissPlus http://www.dnb.de/DE/Standardisierung/Metadaten/xMetadissPlus.html Metadatenformat.
Allerdings: die Zahl der neu registrierten Online Dissertationen in Deutschland stagniert seit 2004 und fällt sogar in den letzten Jahren wieder ab. Siehe das Diagramm „Entwicklung des Anteils der online Dissertationen ingesamt” http://www.dnb.de/DE/Wir/Kooperation/dissonline/dissonlineStatistik.html .
Dies nicht etwa, weil andere Anbieter für die Langzeitarchivierung auf dem Markt erschienen sind oder weil die Anzahl der Dissertationen an den Hochschulen rückläufig ist. Vermutet werden muss vielmehr ein Informationsmangel im ganzen die Disserationen begleitenden Workflow, von den Promoventen über die Prüfungsausschüsse bis zu den Bibliothekaren der Hochschulen. Nur an wenigen Hochschulen gibt es noch Diss-online Beauftragte, die dann aktiv sich mit den Promotionsausschüssen der Fakultäten über die Subtilitäten verständigen und über die bequemen und effizienten Möglichkeiten einer Online-Dissertation informieren.
Wir, als Institute for Science Networking, hatten einst die Entwicklung von Online-Dissertationen und eines etablierten Diss-Online-Systems mit angestoßen; auch mit dem DFG-Projekt dissonline. Wir sehen inzwischen mit einem lachenden Auge die Etablierung der Langzeitarchivierung in der DNB und mit einem weinenden Auge die Abkopplung von der Praxis in den Fachbereichen, als Resultat einer „akademisch-organisatorischen Demenz”, der man durch einen bundesweiten Schub in Form einer Veranstaltungsreihe in den Fachbereichen leicht entgegenwirken könnte. Noch ist ausreichend Rest-Erinnerung vorhanden, um ein effizientes und umfassendes Dissertationen-Online-System ohne zu großen Aufwand zu reaktivieren.
Sie sind an dieser Reaktivierung interessiert? Dann nehmen Sie doch mit uns Kontakt auf!
Weiterführende Quellen:
- FUSE Free US ETDs promoting Open Access to American graduate research Es gibt dort u.a. eine lebhafte Diskussion zu einem OA Portal to US Theses and Dissertations: http://sites.tdl.org/fuse/
- Eine lebhafte Diskussion gibt es auch in ETD-L http://www.ndltd.org/subscribe und das zentrale NDLTD Networked digital Library of Theses and Dissertations: http://www.ndltd.org/
- Ein synoptisches Verzeichnis von immerhin 2 Millionen OA-Dissertationen findet sich in dem noch etwas fehlerbehafteten neuen Server: http://thumper.vtls.com:6090/
- Auch in Frankreich hat sich ein neues Portal gebildet: http://www.theses.fr/
- DFG-Projekt Dissertationen Online: http://web.archive.org/web/20010807063851/http://www.dissonline.de/projekt.html
- Electronic Theses and Dissertations Bibliography; Charles W. Bailey, Jr. Version 6: 1/17/2012: http://digital-scholarship.org/etdb/etdb.htm
- Weitere Open-Access Verzeichnisse: Digital/Print Books http://bit.ly/ruSeJT , Digital Bibliographies http://bit.ly/oLLBeZ , Weblogs http://bit.ly/r16OuF
Dieser Beitrag ist auch in Zugang-zum-Wissen http://www.zugang-zum-wissen.de/ und auf der ISN Homepage http://www.isn-oldenburg.de/blogs/eberhard-r-hilf/2013/01/dissonline/ erschienen.