24/08/2026
Einblick in das Projekt IMFIT - Innovationsverbund individualisierte, modellbasierte Hörgeräteanpassung": Hierin arbeiten Forschende der Uni Oldenburg gemeinsam mit dem Hörzentrum Oldenburg und der Jade Hochschule daran, dass Hörgeräte künftig deutlich besser auf die individuellen Bedürfnisse ihrer Trägerinnen und Träger eingestellt werden können. So wollen sie Menschen mit Hörbeeinträchtigungen eine deutlich bessere Kommunikation in ihrem Alltag ermöglichen.
Der Audiologe Thomas Brand leitet das Teilprojekt an der Universität. Gemeinsam mit seinem Team wertet er die von den anderen Projektpartnern erhobenen Daten von Schwerhörenden mit Computer-Modellen aus. So wollen die Forschenden Vorhersagen darüber treffen, wie sehr sich das Sprachverstehen einer einzelnen Person maximal verbessern lässt - und wie dafür das Hörgerät eingestellt sein muss.
✨ FROM RESEARCH: Team auf der in Banff, Kanada! 🤩
Vom 5.–9. August sind die vier auf der International Hearing-Aid Research Conference (IHCON) unterwegs & haben ein spannendes Poster im Gepäck 🌍👂Mit dabei Prof. Dr. Inga Holube (Jade Hochschule), Theresa Jansen (Hörzentrum Oldenburg), Saskia Ibelings (Jade Hochschule) & Jonte Kriebel (Jade Hochschule).
Theresa stellt mit ihrem Poster (Nummer CP4) Daten aus einer Studie des -Projekts vor, in der Sprachverstehen und Höranstrengung im Labor mit EMA (Ecological Momentary Assessment) -Daten aus der realen Welt verglichen wurden.
Die Ergebnisse zeigen: Die EMA-Bewertungen in einem geführten Rundgang korrelieren mit der Bewertung der Höranstrengung im Labor. Für das Sprachverstehen konnte dieser Zusammenhang nicht festgestellt werden💡
Zum Hintergrund: Ziel des -Projekts ist es, durch verbesserte Messmethoden und Modellierungen den tatsächlichen Nutzen von Hörgeräten im Alltag noch besser zu verstehen🦻📊
Zusätzliche sind auch noch weitere Kollegen von uns vertreten:
🔹Dr. Hendrik Kayser (in Zusammenarbeit mit Erik Jorgensen) 👉 Nummer DP33
🔹Jan Heeren 👉 Nummer DP26
Wir wünschen unseren Kolleg:innen weiterhin viele spannende Gespräche, wertvolle neue Impulse & einen inspirierenden Austausch mit der internationalen Hörforschungs-Community! 🤝✨
24/08/2026
🏫🎓 Wie lernen Schüler*innen zu lernen? Das ist Thema des dritten Tags der Oldenburger Lehrkräftebildung (TOLL) unter dem Motto „Damit Lernen gelingt: Lernstrategien neu denken!“
🚀Der TOLL richtet sich an Personen aus Schule, Hochschule, Studienseminar sowie Fort- und Weiterbildung.
🔎 Das Programm startet mit einem Vortrag des Lernexperten Dr. Johannes Hellenbrand vom Städtischen Gymnasium Straelen zum Thema „Warum selbstreguliertes Lernen der Schlüssel zu nachhaltigem Lernerfolg ist – und welche Rolle KI dabei spielen kann“. Auf dem Programm stehen außerdem ein Podiumsgespräch zu neuen Lernstrategien, zehn Ideenwerkstätten, in denen die Teilnehmenden nach kurzen Impulsvorträgen etwa über die veränderte Rolle der Lehrkräfte, neue Lernumgebungen oder Feedbackkultur diskutieren können.
📅 Donnerstag, 1. Oktober, von 8.45 bis 15.45 Uhr
📍 Hörsaalzentrum (Gebäude A14, Campus Haarentor, Uhlhornsweg 86)
💶 Teilnahmegebühr: 35 Euro regulär / 15 Euro für Teilnehmende im Referendariat oder Studium / kostenfrei für Schülerinnen und Schüler
🍵 Für das leibliche Wohl ist gesorgt
✅ Anmeldungen bis zum 20. September
👉 🌐 Alle Informationen und Hinweise zur Anmeldung unter: https://uol.de/diz/toll-2026
19/08/2026
🌱Sehen, Riechen, Hören, Schmecken: Das Projekt New Roots erforscht, wie intensive Naturerfahrungen die Verbindung zwischen Mensch und Natur stärken können.
🤝„Es ist relativ gut erforscht, dass eine stärkere Verbundenheit mit der Natur mit besserer Gesundheit, Wohlbefinden und Glück einhergeht“, berichtet Dirk Albach, Leiter des Botanischen Gartens und Professor für Biodiversität und Evolution der Pflanzen. Zudem sei bekannt, dass Menschen, die sich stärker mit der Natur verbunden fühlen, auch eher für ihren Erhalt einsetzen und generell umweltbewusster handeln.
🌳Was jedoch weniger bekannt ist: wie sich die Naturverbundenheit steigern lässt. Genau das will das Projektteam nun ermitteln. Die Forschenden setzen darauf, die Natur mit allen Sinnen erfahrbar zu machen – etwa mit Entdeckungstouren für Schulklassen im Park der Gärten, Workshops bei Festivals, Waldspaziergängen für Erwachsene, künstlerischen und kulturellen Aktionen. So konnten Besucher*innen beim Schautag des Botanischen Gartens mit der „Living-Soil-Installation“ hören, wie der Boden klingt – aufgenommen über ein empfindliches Mikrofon, das etwa 30 Zentimeter tief in der Erde steckte.
🪴Der Oldenburger Projektteil unterstützt Maßnahmen von Unternehmen und Behörden, um die Naturverbundenheit der Mitarbeitenden zu steigern. Das können gemeinsame Pflanzaktionen sein oder auch ein Betriebsausflug in den Botanischen Garten.
🐝Auch für den Botanischen Garten erhofft sich Albach neue Inspirationen. Insbesondere Kindern möchte er intensivere Naturerfahrungen bescheren. Der Wunsch des Forschers: „Wir möchten Menschen jeden Alters dazu ermutigen, eine lebendige, emotionale Beziehung zur Natur aufzubauen – wie zu einem guten Freund.“
ℹ️Das Projekt „New Roots for Lasting Change“ wird im EU-Programm Interreg Deutschland-Nederland gefördert und von der Provinzverwaltung von Fryslân in den Niederlanden geleitet. Beteiligt sind neben der Uni Oldenburg auch die Universität Groningen, der Park der Gärten in Bad Zwischenahn, das Ökowerk Emden und die Hochschule Van Hall Laarenstein aus Leeuwarden in den Niederlanden.
📸 1,3: Levinia Steinkönig; 2,4: Bernhard von Hagen
14/08/2026
🔎 Am Mittwochabend war am Himmel ganz schön was los. Habt ihr euch auch die Sonnenfinsternis und die Sternschnuppen angeschaut? Falls ihr's verpasst habt, swipt einfach durch den Beitrag.
🤩 Die Uni Oldenburg lud gemeinsam mit , der .schule.oldenburg und den Oldenburger Sternfreunden zu Aktionen rund um den Utkiek ein.
💫 Wie entsteht eigentlich eine Sonnenfinsternis? Wie unterscheiden sich Meteoriten von Steinen und was sind eigentlich Perseiden? Diese Fragen wurden rund um das (mobile Sternwarte) auf dem Schulhof beantwortet. Ein weiterer Höhepunkt, ehe sich der Mond vor die Sonne schob, war der Start eines Wetterballons, der bis an den Rand des Alls flog.
🫶 Auf dem Utkiek kamen übrigens mehr als 1.000 Menschen zusammen, um sich die partielle Sonnenfinsternis und die Sternschnuppen anzuschauen. Echt romantisch, oder?
🔜 Die nächste partielle Sonnenfinsternis gibt's hierzulande übrigens schon am 2. August 2027.
📸 Ländliche Erwachsenenbildung NDS & Uni Oldenburg
06/08/2026
👋Ein herzliches Willkommen an unsere 17 neuen Auszubildenden!
Sie starten durch in den Berufsfeldern:
🔹 Fachinformatik
🔹 Feinwerkmechanik
🔹 Elektronik für Geräte und Systeme
🔹Gärtner*in Fachrichtung Stauden
🔹Gärtner*in Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau
🔹Verwaltungsfachangestellte*r
🔹Fachangestellte*r Medien- und Informationsdienste Bibliothek
🔹Mediengestaltung Bild und Ton
🔹Chemielaborant*in
💪 Die Universität Oldenburg bietet in insgesamt 13 Berufsfeldern attraktive Ausbildungsmöglichkeiten und ist mit rund 3.000 Beschäftigten in Forschung, Lehre, Technik und Verwaltung einer der größten Arbeitgeber im Nordwesten.
🫶 Wir wünschen allen neuen Auszubildenden viel Spaß, interessante Begegnungen und eine tolle Zeit an der ! Alles Gute!
📸 Universität Oldenburg / Daniel Schmidt
04/08/2026
🌊Rotes Wasser bei Tag, leuchtende Wellen bei Nacht?
📸Diese faszinierenden Fotos der Nordsee hat Sebastian Neun, Doktorand in der AG Planktologie am Institut für Chemie und Biologie des Meeres, Ende Juni während einer Expedition mit dem Forschungsschiff Heincke aufgenommen.
🦠Für beide Phänomene ist dieselbe Art Phytoplankton verantwortlich: Noctiluca scintillans, auch Meeresleuchttierchen genannt. Noctiluca scintillans sind einzellige Algen und gehören zu den sogenannten Dinoflagellaten. Diese haben eine charakteristisch braun-rote Färbung. Kommen sie besonders häufig im Wasser vor, erscheint das tagsüber rot gefärbt.
Die hellblauen Lichtimpulse senden Noctiluca scintillans aus, um sich vor Fressfeinden zu schützen. Doch auch externe Störungen, etwa das Brechen von Wellen, lösen die sogenannte Biolumineszenz aus – was bei Dunkelheit als Meeresleuchten zu beobachten ist.
📊 Sebastian Neun interessiert sich in seiner Forschung vor allem dafür, wie sich Phytoplankton verhält, wenn sich Umweltfaktoren wie Temperatur, Licht, Salzgehalt oder die Nährstoffverfügbarkeit im Wasser verändern. In den oberen Zentimetern der Meeresoberfläche können diese Faktoren besonders stark schwanken, verursacht durch Wetter, Strömungen oder Durchmischung des Wassers. Wie Phytoplankton auf solche Schwankungen reagiert und ob es sich an die verschiedenen Bedingungen anpasst, untersucht Neun experimentell. Hierfür hat er während der Expedition Proben aus den verschiedenen Wasserschichten gesammelt.
🚢Die Ausfahrt mit der Heincke fand vom 18. Juni bis zum 6. Juli statt, unter Leitung von Dr. Mariana Ribas Ribas, Wissenschaftlerin in der AG Prozesse und Sensorik mariner Grenzflächen am ICBM. Die Forschenden haben sich dabei systematisch die physikalischen, chemischen und biologischen Prozesse an der Oberfläche der Nordsee angeschaut. Konkret untersuchten sie, wie sich Oberflächenfilme, sogenannte „Slicks“, auf die Kohlenstoffchemie an der Meeresoberfläche auswirken und etwa den Austausch von Klimagasen zwischen Luft und Meer beeinflussen, beispielsweise von Kohlenstoffdioxid und Methan.
📸Sebastian Neun
30/07/2026
🔭🌠 Sonnenfinsternis über Europa: Am Mittwoch, 12. August, wird dieses Ereignis am Abend auch in Oldenburg zu sehen sein. Einige Stunden später stehen außerdem die Chancen besonders gut, Sternschnuppen am Himmel zu entdecken.
💫Die Uni Oldenburg lädt gemeinsam mit der LEB Weser-Ems/Nord, der Freien Schule Oldenburg und den Oldenburger Sternfreunden zu Aktionen rund um den Utkiek:
🗓️Mittwoch, 12. August, 16.30 Uhr
📍Freie Schule Oldenburg (Burmesterstr. 5-7, Osternburg)
👨👩👧👦Familiennachmittag am Tiny Observatorium (mobile Sternwarte)
➡️Teleskope ausprobieren, Weltraum-Steine betrachten, Wetterballon steigen lassen, Sonnenfinsternis beobachten – Schutzbrillen können günstig erworben werden.
🗓️ Mittwoch, 12. August, 19.00 Uhr
📍 Utkiek (Helen-Voskuhl-Gipfel)
➡️ Beobachtung der Sonnenfinsternis mit Teleskopen & Sonnenfinsternisbrillen
Etwas mehr Zeit mitzubringen, lohnt sich: Bei klarem Himmel am späten Abend stehen die Chancen gut, Sternschnuppen am Himmel zu entdecken.
Die Aktionen in Oldenburg finden im Rahmen der Lange Nacht der Astronomie statt, die in ganz Deutschland dazu einlädt, den Kosmos zu entdecken.
Wer vor Ort nicht selbst dabei ist, kann das Ereignis auch über das Live-Bild der Universitätssternwarte auf YouTube unter https://www.youtube.com/ verfolgen.
📸 Tiny Observatorium
20/07/2026
🔎👩🔬 Herzlichen Glückwunsch!
🏆 Für ihre herausragenden Leistungen im Fach Chemie haben 46 Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen aus Oldenburg und dem Umland den Angelus-Sala-Preis des Instituts für Chemie erhalten.
Rund 40 der Preisträgerinnen und Preisträger nahmen ihre Urkunden persönlich bei einer Feierstunde auf dem Campus Wechloy entgegen. Die Urkunden überreichte Prof. Dr. Jarl Ivar van der Vlugt, Professor für Anorganische Chemie und Studiengangsverantwortlicher des Fachbachelorstudiengangs Chemie, gemeinsam mit Prof. Thomas Müller, Direktor des Instituts für Chemie.
🧪 Wir gratulieren allen ausgezeichneten Nachwuchstalenten und wünschen ihnen weiterhin viel Freude am Fach Chemie!
📸 Uni Oldenburg / Marcus Windus
02/07/2026
Das Oldenburger Universitätspräsidium wird ab September aus sechs statt fünf Mitgliedern bestehen.
Auf Vorschlag des Präsidenten hat der Senat am Mittwoch den Chemiker Michael Wark (l.) als neuen Vizepräsidenten für Forschung und Transfer sowie die Literaturwissenschaftlerin Gun-Britt Kohler (2.v.l.) als Vizepräsidentin für Akademische Karrierewege, Chancengleichheit und Internationales bestätigt.
Zudem votierte der Senat dafür, das neue Präsidiumsressort für Digitalisierung mit dem Juristen Matthias Wendland (2.v.r.) als Vizepräsidenten zu besetzen.
Die Vizepräsidentin für Studium und Lehre, die Theologin Andrea Strübind, wurde für eine zweite Amtszeit gewählt.
Die Amtszeiten der nebenamtlichen Vizepräsidentinnen und -präsidenten beträgt drei Jahre. Gemeinsam mit Universitätspräsident Ralph Bruder und dem hauptamtlichen Vizepräsidenten für Verwaltung und Finanzen, Jörg Stahlmann, sollen sie ab 1. September die neue Universitätsleitung bilden.
ℹ️ Das Votum des Senats zu den neuen Präsidiumsmitgliedern wird zusammen mit der Stellungnahme des Hochschulrats nun dem Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) zur Entscheidung vorgelegt.
Mehr zu den Plänen des neuen Präsidiums: https://uol.de/aktuelles/artikel/senat-stellt-weichen-fuer-neue-uni-leitung
📸 Uni Oldenburg / Daniel Schmidt