Holger Scharf Systemisches Coaching, Krisen- und Trauerbegleitung

Holger Scharf Systemisches Coaching, Krisen- und Trauerbegleitung

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Unser Leben ist ständig in Bewegung! Ich begleite Menschen dabei, ihren passenden Weg zu finden und diesen erfüllt, sinnhaft und wirkungsvoll zu gehen.

Ich bin zertifizierter systemischer Coach (zertifiziert nach DGSF) und Mentor. Ich stehe sowohl Mitarbeiter*innen als auch Führungskräften bei Veränderungsthemen bzw. Anliegen zur Verfügung. Diese können beruflich aber natürlich auch privat bedingt sein. Letztlich bewegen wir uns in einem System in welchem sich Berufliches und Privates durchaus schnell vermischen. Bei einem kostenlosen Erstgespräc

12/08/2023

Es berührt mich immer wieder, wenn ich die Lebenserlebnisse von Mechthild Schroeter-Rupieper lesen darf. Sie und ein Teil ihres Teams durfte ich auf der letztjährigen Messe "Leben und Tod" in Freiburg das erste Mal "live" erleben. Ich würde mich sehr freuen, wenn es auch dieses Jahr, Ende Oktober, wieder zu einer Begegnung auf der Messe kommt. Ich bin dankbar und beseelt von diesem Engagement, der Haltung und der Hingabe, mit welcher da gearbeitet und begleitet wird. Alles Gute und "Glück auf" nach Gelsenkirchen und Danke für dieses Vorbild

Schade
„Schade, dass meine Mama nicht mehr da ist“, sagt der 5 jährige Gabriel, dessen Mama verstorben ist.
Er weint nicht, ist auch nicht traurig, er findet es „nur“ schade und erzählt dies vielen, fast allen Leuten.
Das irritiert manche und andere sind erleichtert: „Gott sei Dank ist Gabriel nicht so traurig!“
hört man, und auch: „Komisch. Seltsam, dass Gabriel nicht so traurig ist!“
Es liegt am Alter.
Menschen können nur das betrauern, was sie verstehen. Gabriel ist 5 und er versteht nur, dass Mama nicht da ist. Fehlt. Dass sie zu seiner Einschulung im nächsten Jahr auch nicht da sein wird, das ahnt er noch nicht.
Gabriel ist im Hier und Jetzt.
Und wenn er sich in der Kita den Finger klemmt und total weint, mehr weint, als Außenstehende verstehen, dann kann es sein, dass da grade die Trauer um Mama rauskommt, die er noch nicht verbalisieren kann.
Die aber in ihm drin ist.
Eigentlich klar: seine Mama ist tot, Papa ist traurig, komisch und anders, Oma und Opa sind auch anders, aber sie sind noch da. Essen auch, das Dach über dem Kopf auch, Kita auch, alles ist da - nur Mama nicht. Schon traurig. Aber dass Mama NIE MEHR WIEDERKOMMT, das ist so traurig, dass er es entwicklungspsychologisch (zum Glück) noch nicht nicht versteht. Da schützt die Psyche das Kind.
Und weil er auch Glück mit seinem Papa hat, kommen beide nächste Woche zu Lavia.

15 Familientrauerbegleiter:innen waren gestern Abend zur Teamsitzung im LAVIAhaus.
Wir aßen, tauschten aus, klärten Termine und dann spielten wir ein neues Spiel mit Pantomime, Malen und Erklären, was im neuen „Praxisbuch LAVIA Lebensweg- und Trauermodell“ erscheinen wird.
Wir optimieren es noch, damit es noch passender wird. :-)
11 Pädagog:innen, 2 Lehrer:innen, eine Krankenhausseelsorgerin und eine Psychologin saßen da zusammen, aßen, fachsimpelten, spielten und freuten sich, miteinander im Team zu sein. Ach ja, die kleine Lotte war auch dabei.
Bald können wir eine eigene kleine Spielgruppe für die Kinder unserer Teamer aufmachen können.
Es ist gut, dass es auch bei all dem Tod neues Leben gibt.

Wenn ihr unsere Arbeit unterstützen möchtet, herzlich gerne! Wir sind dankbar, wenn viele an unserer Idee mitwirken. Danke von Herzen!

http://bit.ly/LaviaPayPal

14/04/2023

Unglaublich: 10.000 Follower auf Facebook!

Wenn das mal nicht ein Grund ist zu feiern und vor allem DANKE zu sagen: vielen Dank an alle Familien, Freund:innen, Unterstützende und Interessierte! Wir freuen uns sehr über Ihr und Euer reges Interesse an unserer Arbeit und die tollen Rückmeldungen, die uns auf diesem Weg erreichen. ☺️🥳

14/04/2023

Eine Diagnosestellung oder auch schwere danach können betroffene Menschen ins Wanken bringen. Manchmal braucht man dann jemanden, an der man sich festhalten kann und der einen dabei unterstützt zurück ins Leben zu finden. In der wollen wir den betroffenen Menschen Halt geben. Denn ist auch achtsame und würdevolle Fürsorge. Wir finden zusammen die individuellen Kraftquellen und helfen, dass im veränderten Alltag noch mehr Platz für das ist.

Erfahre mehr über unter www.dasistpalliativ.de/blog.

03/03/2023

"Stille erinnert mich daran, wer ich wirklich bin." - Dieses Zitat des Geschäftsführers von Upstalsboom spricht mich unglaublich an.

✨ Stille ist definitiv nicht einfach.

Doch wenn ich Stille um mich herum und in mir bewusst zulasse, habe ich die Chance ein wenig mehr zu erfahren, zu spüren, wer ich wirklich bin. Und dieser Gegenwert ist dafür unglaublich großartig.

18/02/2023

✨ Am 10. Februar war wieder bundesweiter “Tag der Kinderhospizarbeit”.

Als Mitglied und ehemaliger ehrenamtlicher Mitarbeiter im AKHD (Ambulanter Kinder- und Jugendhospizdienst) ist mir dieser jährliche “Aufmerksammachtag” aufgrund vieler Aktionen in den vergangenen Jahren gut in Erinnerung.

Ich bin sehr dankbar, meinen Begleitungsweg im hopsizlichen Kontext beim AKHD in Frankfurt vor 10 Jahren begonnen zu haben. Ehren- und hauptamtliche KollegInnen und vor allem die Familien mit den lebensverkürzt erkrankten Kindern, sind ein Teil meines Lebens geworden. Sie haben mich geerdet, sehr demütig und dankbar gemacht, bis zum heutigen Tag.

Letztlich war und ist die Arbeit im - stationären wie ambulant- Kinder-/ Jugend und auch Erwachsenen-Hospiz aus meiner Wahrnehmung unfassbar wertvoll. Sie schafft in dieser so schnellen und dynamischen Welt einen Anker zum Innehalten, lädt ein, auf das Wesentliche zu blicken, Perspektiven und dahinter liegende Muster zu wechseln. Ich möchte das, was ich dort für mein weiteres Leben lernen und begreifen durfte, nicht missen.

Wer mit Geldspenden diese Arbeit unterstützen möchte, macht hier alles richtig! Wem eine Idee fehlt, was es da für wunderbare Einrichtungen gibt, dem biete ich im Kontext des Tag der Kinderhospizarbeit zwei Adressen an, welche mir persönlich sehr am Herzen liegen:

👉 Start - Kinderhospiz Bärenherz Wiesbaden (kinderhospiz-wiesbaden.de)

👉 AKHD Frankfurt Rhein-Main: Deutscher Kinderhospizverein e.V. (deutscher-kinderhospizverein.de)

Photos 13/01/2023

The Work von Katie Byron - wirklich großartig und sehr pragmatisch. Ich fühle mich inspiriert es in Kürze mal wieder im Rahmen meiner Methoden-Infos aufzugreifen.

When you argue with reality, you lose—but only 100% of the time. Why might this be true? xo bk ❤️

Join me March 10-19 in fabulous Los Angeles, California.
Register here:
https://thework.com/sftw-participant-registration/

13/01/2023

"Glücklich ist, wer vergisst, was nicht mehr zu ändern ist"

Das ist das Zitat mit dem ich ins neue Jahr starten will. ✨

Immer wieder beobachte ich in meinen Coachings aber auch in tiefer gehenden Gesprächen bei KollegInnen und/oder FreundInnen, dass man "vergebenen Möglichkeiten" hinterher trauert.

🤷 "Hätte ich doch…"

🤷‍♀️ "Wenn ich mich damals so und so entschieden hätte..."

Wie viel nutzt so eine Art von Rückblick eigentlich und wie viel Energie raubt einem das für den Blick ins Hier und Jetzt?

Es mag ja sein, dass ein "immer wieder zurückblicken auf eine nicht umgesetzte Möglichkeit" auch ein Hinweis sein kann, nochmal ganz genau auf sein Leben und eine mögliche (radikale) Veränderung zu schauen.

💡 Aber genau so konsequent sollte man sich fragen, was es braucht, damit ich mich von dem damalig nicht umgesetzten wertschätzend aber eindeutig verabschieden kann, sodass ich mich nicht immer wieder damit blockiere.

02/11/2022

❓ Wie wird ein Systembrett (oder Familienbrett) im Rahmen der Aufstellungsarbeit eingesetzt?

Im systemischen Ansatz ist die ganzheitliche Betrachtung von Personen mit ihren Zielen (den klaren wie den unklaren), aktuellen Problemen und Konflikten, individuellen Ressourcen und persönlichen Entwicklungsherausforderungen charakteristisch. Das Ganze basiert dabei auf einer lösungsorientierten Grundhaltung. Zudem ist bekannt, dass die Einstellung zum Leben sowie die Gefühle und Verhaltensmuster eines Menschen dabei zu einem hohen Anteil durch die Familie und das soziale Umfeld geprägt ist.

💡 Mittels eines Systembretts besteht die großartige Möglichkeit, diese Verbindungen, mögliche (Verhaltens)Muster, verdeckten Glaubensätze, Beziehungskonstellationen etc. sichtbar zu machen.

👉 Das Systembrett wird mit großen, kleinen und verschiedenfarbigen -und förmigen Figuren ausgeliefert. Diese lassen sich vom Coache/Klienten gut einsetzen um Situationen – ob beruflich oder privat spielt dabei keine Rolle – nachzustellen, Konflikte aufzuzeigen und von einer anderen Perspektive zu betrachten. In meiner Rolle als Coach achte ich speziell auf diese „Schaffung“ des Perspektivwechsels.

Einer Aufstellung auf dem Systembrett folgt nicht zwingend die sofortige Konfliktanalyse. Vielmehr geht es im ersten Schritt darum, das Wahrgenommene aus Sicht des Beteiligten bzw. der Beteiligten darzulegen. Anschließend macht es aber Sinn, Hypothesen über die dargestellten Beziehungen zu besprechen.

👋 Wer von Euch hat schon mal mit dem System- bzw. Familienbrett gearbeitet und welche Erfahrungen wollt ihr dazu teilen?

27/10/2022

Vergangenes Wochenende war ich das erste Mal auf der Messe „Leben und Tod“.

💡 Neben ganz vielen spannenden Fachvorträgen (unter anderem von zwei meiner Trauerbegleiter-NetzwerkerInnen Chris Paul und Petra Sutor) waren es zwei Tage mit Nähe, Emotion, Workshops, Livesongs, Witz, Humor, Lachen, Bellen, Harfenmusik, Fachvorträge, Staunen, Tränen, Astrid Lindgren, Kloß im Hals, Essen, Trinken und wunderbarem Netzwerken.

Und das schöne ist, jeder darf reinschnuppern. Während andere in Autohäusern Probe sitzen, konnten man auf der Messe gerne mal im Sarg probe liegen oder sich die niederländische Variante einer Urne in Form der Harley Davidson oder einer Gitarre anschauen. 🎸

Von tief wissenschaftlich bis unglaublich praxisnah, war das Angebot super vielfältig und immer mit sehr viel Bedacht auf Feingefühl und Verständnis für verbunden. z.B. gab es zu dem Thema „Wie spreche ich mit Kindern über Tod, Sterben und Verlust?“ den Raum und den Platz, Ideen kennenzulernen, sei es im Zweier-Gespräch oder in Workshops, bei welchen man sich selbst einbringen konnte.

Ein besonders inspirierender Vortrag der bekannten Trauerbegleiterin, Autorin und Ausbilderin Mechthild Schroeter-Rupieper trug den Titel „Gibt es im Himmel Eiscreme?“ Eine Freundin von mir, der ich davon erzählte antwortete mir ganz spontan: „Na klar gibt es das… auch die Engel brauchen Abkühlung“. Was für eine wunderbare Reaktion 😊

14/10/2022

Letzte Woche hatte ich bereits einen kleinen Beitrag zu den psychologischen Grundbedürfnissen im Rahmen des Resilienz Vortrags von Dr. Denis Mourlane verfasst.

👉 Daran anschließend, möchte ich heute zeigen, wie man Akzeptanz für schwierige Situationen entwickeln kann, indem die jeweiligen Grundbedürfnisse durch bestimmte Taten tangiert werden.

Folgende Aspekte, die uns Denis in seinem Vortrag aufgezeigt hat, finde ich dafür besonders hilfreich:

📌 Das nicht Beeinflussbare erkennen und vom Beeinflussbaren trennen (Orientierung)
📌 Die eigene Energie auf das Beeinflussbare lenken (Kontrolle)
📌 Schlechte Gefühle darauf checken, ob sie auch für etwas gut sein könnten (Orientierung)
📌 Über die schlechten Gefühle sprechen und sich Unterstützung holen (Bindung)
📌 Das Positive suchen, entdecken und dadurch einen Perspektivenwechsel beginnen (Lustgewinn)
📌 Nach dem Sinnenhaften in der Situation suchen (Kohärenz)
📌 Sich ermutigen, aufzuhören und zurück zu schauen (Orientierung)
📌 Neue Ziele formulieren und mit den eigenen Stärken in den Fokus nehmen (Kontrolle & Selbstwerterhöhung)
📌 Wertfrei annehmen, dass auch „Negatives“ Teil des eigenen Lebens ist (Kohärenz)
📌 Dinge tun, welche einem wirklich Freude bereiten (Lustgewinn)

❓ Wenn ihr das so lest und an manche eigene schwierige Situation denkt, wie gut gelingt es euch bisher, in die stärkende Akzeptanz zu kommen? Und wo wünscht ihr euch noch eine weitere Entwicklung?

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