11/03/2021
„Nur wenn ich alles weiß, dann darf ich selbstbewusst auftreten.“
*
Was macht es mit Dir, wenn du diesen Satz liest? Was macht so ein Satz, wenn er tagtäglich Grundlage dafür ist, sich anzustrengen? So eine Annahme macht das man sich klein fühlt und selbstverständlich davon ausgeht, das es noch nicht genügt, wie man ist.
Zu lange lernen wir, dass man sich anstrengen muss, um erfolgreich zu sein. Irgendwann glaubt man das. Vielleicht sogar mehr, man geht automatisch davon aus, dass das was leicht von der Hand geht nicht genügt. Denn die Gleichung lautet - so glaubt man: Ohne Anstrengung kein Erfolg.
Wie kann man den Teufelskreis durchbrechen?
Gehe einen ersten Schritt in Richtung Leichtigkeit und denke mal zur Probe: „Das was ich mache, meine ersten Ideen und Impulse genügen.“
Lass mich gerne wissen, wie es dir mit dem Experiment geht. Ich freue mich von dir zu hören!
Nicola
06/06/2020
Deine Stimmung schlägt zur Zeit schnell um? Eben noch scheint heiter die Sonne und dann zieht schon ein Gewitter auf, weil deine Kollegin dich auf die Palme bringt? Dein Chef nervt? Du dich über etwas ärgerst?
Was würden dir diese Stimmungswechsel sagen, könnten Sie sprechen?
*
*
*
Mit dieser Frage findet ihr inneren Abstand zu den überbordenden Emotionen, um sie bewusst wahrzunehmen. So wird der Auslöser für das innere Gewitter deutlich und ihr könnt im nächsten Schritt überlegen, was zu tun ist. Häufig legt sich damit schon das gröbste Grollen. Und nach jedem Gewitter kommt ja auch die Sonne wieder ☀️😉
Ich wünsche dir ein schönes Wochenende!
02/05/2020
Ich freu mich schon, wenn es wieder geöffnet ist, das schöne Kreativbüro 🥰
16/04/2020
In Woche X des Ausnahmezustands (ich habe aufgehört zu zählen…) melde ich mich mit Tipp. Die letzten Tage war ich vollends mit dem realen Leben ausgelastet; mit meinen Kund*innen, meinem Onlinekurs (in Planung) und dann, ja, eigentlich keine Ahnung, wo die Zeit geblieben ist.
Nach dem ersten Schock mit Adrenalin im Blut, der Woche 3 mit innerem Chaos und Sinnfragen, der Erschöpfung danach und dem Aufrappeln mit neuen Ideen, kehrt nun langsam Routine ein. Von Anfang an konnte ich mir Optimismus bewahren, der mich wie eine Parallelspur bei allen negativen Ausschlägen begleitet hat. Dafür bin ich dankbar, denn ich weiß, bei vielen waren die letzten Wochen so schwierig, dass die Erwartung an Optimismus unpassend wären.
Wie geht es euch mit dem Gedanken, dass nun langsam ein Exit in Aussicht ist? (Merkwürdiges Wort, wohin gehen wir denn?) Sehnt ihr euch nach Normalität? Ich dachte gestern bei mir, dass Exit auch weitermachen bedeutet. Es ist nicht Pause oder Urlaub, sondern wieder einfinden in eine neuen alten Realität.
Deshalb habe ich mir gedacht, ich packe meine liebsten Übungen zusammen und zeige euch sehr praktisch und einfach, wie ihr eure Energie aktivieren könnt. Zwei Einheiten, freudvolle Aktionen und jede Menge gute Stimmung sind garantiert. Hohlt euch eure Motivation und Leichtigkeit zurück. Und weil es mir selber so große Freude macht, lade ich euch zur zweiten Einheit ein. Ihr zahlt eine, die zweite geht auf mich.
Da ich wirklich davon überzeugt bin, dass jede*r davon profitiert, gibt es bei Nichtgefallen das Geld zurück.
01/04/2020
Lieber Mensch, denk an das was du im Leben schon geschafft hast. Erinnere dich an Herausforderungen, die du bewältigt hast. Erinnere dich an das, was dir an deinem Business Spaß macht. Erinnere dich an deine Kompetenzen und an die Stimmung, als es leicht war.
Das mag ein Kraftakt sein, auf den ersten Blick nicht passen und doch ist es eine Möglichkeit für ein paar Minuten auszuspannen und Frust, Ärger und Enttäuschung loszulassen. Es gibt der Ungewissheit einen Rahmen. An diesem, deinen Rahmen kannst du dich orientieren. Und dieser Rahmen schützt davor, sich in halt- und aussichtslosen Zukunftsszenarien zu verlieren.
Ich wünsche dir das Beste und das du dir vertraust.
Deine Nicola
24/03/2020
Bedrückt sein ist nicht mehr das Gefühl deiner Wahl? Aber du weißt nicht so recht davon loszukommen, denn die Faktenlage ist erdrückend und deine Situation nicht einfach?!
Verschnauf doch nur einen Moment.
Mir ist gestern Abend ein Bild in die Hände gefallen, das in wenigen Sekunden die gute Stimmung von damals geweckt hat. Da war Freude, Liebe und Zuversicht - wie kleine Sterne suchten sich Glückspunkte ihren Weg durch meinen Körper. Allein der Blick auf das Bild hat aus Anspannung Entspannung werden lassen.
Mit der inneren Bewegung kam dann auch etwas Wehmut, dass es grad schwierig ist und eine Sehnsucht, dass es wieder wie auf dem Bild sein möge. So saß ich da und spürte mein Leben in seiner Vielfalt. 🤪
Jetzt ist die Zeit für Fotobücher und -alben, Festplatten und Smartphonespeicher, allein oder gemeinsam, ein Moment oder ein ganzer Abend - macht was euch gut tut und weckt eure guten Erinnerungen. Euer Körper wird es euch danken!
Herzlichst eure Nicola
23/03/2020
Meine dritte Strategie in herausfordernden Situationen: Grenzen setzen.
Es ist okay Nein zu sagen und Grenzen zu setzen, auch und besonders in schwierigen Zeiten.
Körperlichen Abstand zu halten ist relativ einfach, ich denke da vor allem auch an psychische Grenzen, also bewusst zu steuern, wie viel Reizen und Informationen mensch sich aussetzt.
Medien helfen den Überblick zu behalten, zu viel davon kann überfordern; mit Menschen Zeit zu verbringen kann gut tun, manchmal ist man sich selbst aber auch genug; andere zu unterstützen, Mut zusprechen, Verständnis haben, das alles ist beziehungsfördernd, aber nur dann, wenn deine Akkus selber voll sind und dir nach teilen ist.
Oft spürt man erst nach einem Gespräch oder einem Artikel, dass es mehr war, als einem gut getan hat. Daher ist es besonders in ungewohnten Situationen hilfreich auf sich zu achten.
Also wenn es dir zu viel wird, dann ist es okay, das zu sagen. Beschreibe wie es dir geht, indem du deine Gefühle transparent machst und klar kommunizierst was dir jetzt gut tun würde.
Umgebe dich mit Menschen und Themen, die dir gut tun.
Herzlichst Nicola
19/03/2020
Ich habe mit mir gekämpft, ob ich etwas zum Thema Selbstfürsorge schreibe. Viele meiner Kolleg*innen und Kund*innen sind diese Woche mit Anpassung an die Situation beschäftigt, spüren deutlich, wie abhängig ihr Business von Rahmenbedingungen ist. Appelle an die Selbstfürsorge können da leicht als gut gemeinte Ratschläge verstanden werden, als Relativierung, als „esoterisches Geschwätz“, das dem Ernst der Situation nicht angemessen erscheint.
Ich schreibe trotzdem, weil es mir das Gefühl gibt, etwas tun zu können – nicht das Schreiben hier, sondern für mich zu sorgen. Wenn wir außerhalb unserer Routine mit Bedingungen konfrontiert werden, die nicht in unserer Hand liegen, dann brauchen wir dafür Energie, Kraft, Zeit, kluge Gedanken, einen Fokus, der es uns ermöglicht Entscheidungen zu treffen. Die eigenen Akkus füllt keiner, außer wir selbst. Wenn sich also Unmut, Verzweiflung und Sorgen einen Weg suchen, dann hilft es langsam zu machen und kleine Schritte zu gehen, zu Kräften zu kommen und zu sehen, was im Hier und Jetzt hilft. Vertrauen zu können, hat auch etwas mit den eigenen Kräften zu tun.
Also schreibe ich doch über meine Lieblingsstrategie Nr. 2 für unangenehme Situationen: Selbstfürsorge.
…vielleicht wirkt es positiv nach.
Darunter fällt für mich alles was ein gutes Gefühl macht. Manchmal ist es ein leckeres Essen, eine bewusste Pause, ein guter Gedanke für mich selbst. Wenn mehr Zeit ist, dann gerne etwas Muse, „abhängen“ mit mir selbst, loslassen von den Erwartungen und „guten Ideen“ und dem Bauchgefühl folgen.
Selbstfürsorge ist nicht hübsch, modern, cool, lässig, bekannt, erlaubt, gemocht, sondern einfach deins. Eine Entscheidung für dich, die dir hilft deine Akkus aufzuladen. Denn und gehen nur, wenn wir selbst gut aufgestellt sind. Alles andere endet in Selbstaufgabe und Überforderung.
Alles Gute für dich!
18/03/2020
Was tut ihr, um dem aktuellen Wahnsinn zu entkommen?
Hier meine persönlichen 3 Hilfsstrategien für einen kühlen Kopf und einen ruhigen Bauch:
Nummer 1, der Faktencheck:
Unschöne Gefühle und Stimmungen, die sich innerlich überschlagen und mit sorgenvollen Gedanken und Unsicherheit einhergehen, haben die unangenehme Eigenschaft, sich ganz von allein zu vermehren. Wie eine Perlenkette docken negative Gedanken und Emotionen aneinander an. Mir hilft es dann, mit einem Faktencheck aufzutauchen und durchzuatmen. Eine neue Kette zu knüpfen, deren Design ich mit bestimme.
Dafür stelle ich mir folgende Fragen:
• Welche Informationen habe ich aktuell wirklich und welche entspringen meinem Kopfkino?
• Inwieweit bin ich konkret betroffen und was sind die Konsequenzen davon?
• Wen kann ich mir ins Boot holen? Mit wem meine Gefühle und Gedanken teilen?
• Welche Erfahrungen und Fähigkeiten bringe ich mit, um die Situation bewältigen zu können.
Holt euch ins Hier und Jetzt zurück, legt den Fokus auf etwas in eurer Umwelt. Wonach riecht es, was seht ihr, was schmeckt ihr?
Nr. 2 und 3 folgen...✍️🤸♂️
👉🏻 Eure Emotionen laufen wohin sie wollen? Ich unterstütze euch gerne dabei, eine für euch passende Strategie zu finden. Aktuell gerne auch spontan, Zeit ist genug ;) Meld dich gerne unverbindlich.