23/05/2020
Unser Körper und Geist folgen gerne dem Trägheitsprinzip und nutzen vorzugsweise bekannte, gut eingespielte Muster und Abläufe. Nicht immer sind diese aber gesund für uns. In unserem Kopf kreiseln manifestierte Glaubenssätze und Denkstrukturen und der Körper nutzt, meist unbewusst, ungesunde Bewegungsmuster, die uns einschränken oder sogar krank machen können.
Der erste Schritt ist also achtsam in der Selbstbeobachtung zu sein, um wahrzunehmen, welche Muster dich auf geistiger und körperlicher Ebene ausmachen. Das ist oftmals nicht einfach, da man das eigene Ich gern als normal betrachtet und die Ursache für seelisches und körperliches Leiden gern dem Umfeld zuordnet. Jedoch sei dir gewiss, es gibt nur eine Person die dafür verantwortlich ist und das bist du selbst.
Ist man erfolgreich zu dieser Erkenntnis gekommen, folgt der zweite Schritt, die Veränderung. Und das ist der schwierigste Teil. Wie oben erwähnt, Körper und Geist sind träge und wollen sich nicht verändern. Sie lieben Routinen und Muster nach denen sie ohne großen Energieaufwand funktionieren können. Wer seine Glaubenssätze und daraus resultierende Handlungen oder auch auf körperlicher Ebene etwas verändern möchte, hat also harte Arbeit vor sich. Hier gilt es in jedem Moment sich bewusst wahrzunehmen und zu reflektieren, um die ungewünschten Muster loszuwerden und durch neue, gesündere Denkweisen und Bewegungsroutinen zu ersetzen. Je nachdem wie manifestiert Deine alten, ungesunden Muster sind, kann dich das über mehrere Wochen oder sogar Monate mentale und körperliche Kraft kosten. Es lohnt sich jedoch, wenn es dich zu einem glücklicheren und zufriedeneren Menschen macht, oder? Also bleib dran und gib nicht auf! 💕