28/08/2026
Ich merke meistens ziemlich schnell, ob ein Teamtag leicht oder eher zäh wird.
Und mit leicht meine ich nicht:
Alle sind einer Meinung und gehen gut gelaunt nach Hause.
Es darf kritisch werden.
Es darf Konflikte geben.
Es darf auch mal jemand skeptisch sein.
Leicht wird die Arbeit dann, wenn ich spüre:
Da ist Bereitschaft.
Bereitschaft hinzuschauen.
Fragen zu stellen.
Die eigene Sicht zu hinterfragen.
Und nicht nur zu sagen, was die anderen ändern müssten.
Zäh wird es eher, wenn die Erwartung lautet:
„Jetzt kommt die Trainerin und repariert das.“
Diesen Zauberstab habe ich nicht. 😉
Ein Teamtag ist für mich kein Reparaturtermin.
Er kann auch genau dann sinnvoll sein, bevor etwas richtig schwierig wird:
Was läuft gut?
Wo reibt es?
Was sollten wir ansprechen, bevor daraus ein größeres Thema wird?
Ich kann Fragen stellen, Muster sichtbar machen und einen Rahmen schaffen.
Aber Veränderung braucht Menschen, die bereit sind, ihren Teil zu übernehmen.
Sind wir bereit, wirklich hinzuschauen?
Dann wird es spannend.