25/03/2026
Ein Moment der Selbstannahme
Der Gedanke, mehr leisten zu müssen, um zu genügen, begleitet uns alle mehr oder weniger laut durch unser Leben. In den sozialen Netzwerken prasselt er inzwischen in perfekter Mimikry auf uns ein: Willst Du nicht kreativer leben, nicht besser trainieren, gesünder kochen, mehr Achtsamkeit leben, glücklicher oder gesünder sein? Das geht aber nicht von allein, mahnt uns die digitale Welt – Du musst mehr dafür tun. Ein Mindset, das uns im kraftraubenden Übergang vom Winter zum Frühling zusätzlich belastet.
Doch es gibt auch eine andere Erfahrung – stiller und unmittelbarer: Du bist gut genug. Hier und jetzt, genau so, wie Du bist.
Ein Moment der Selbstannahme:
Vielleicht magst Du Dir einen Augenblick Zeit nehmen und eine Pause erlauben. Wenn Du einen Sonnenstrahl findest, setz Dich hinein. Nun schließe die Augen, lege eine Hand auf dein Herz, und atme ruhig ein und aus. Spüre, wie Deine Hand Dich wärmt, und Dein Brustkorb sich langsam hebt und senkt.
Vielleicht regt sich ein Gefühl von Ruhe, Einverständnis oder Erleichterung. Oder spürst Du Widerstand, Dringlichkeit oder Spannung? All das darf sein.
Wenn Du magst, nimm diesen Satz hinzu: „Ich bin gut genug – Hier und jetzt, genau so, wie ich bin.“
Wenn sich diese Worte ungewohnt anfühlen, bist Du nicht allein. Tauchen Zweifel auf? Regt sich Widerspruch? Auch das darf sein. Vielleicht erinnerst Du Dich aber auch an einen vertrauten Moment, eine Umarmung, einen Augenblick der Verbundenheit oder tiefer Entspannung. Wie fühlt sich das an, jetzt und hier? Atme noch ein paarmal durch, dann tauche langsam auf.
Gleich, was Dir begegnet ist: Im Geistigen Heilen kann ein Moment innerer Zuwendung ein erster Schritt sein – ein sanftes Erinnern daran, dass Heilung oft dort beginnt, wo wir beginnen, uns anzunehmen.