17/09/2024
8500 Euro Bußgeldbescheid wegen diversen EU-Drohnen Luftrechtsverstößen und weiteren Verstößen in diversen Videos die bis zu 3 Jahre alt waren.
Was vielen nicht bewusst ist: Sobald sie Drohnenvideos online stellen, die jeder sehen kann, hat man meist gleichzeitig gerichtsfeste Belege für potentielle Verstöße hochgeladen. Wie bei dieser Geschichte hier.
Bei vielen Verstößen ist es für Profis in Sekunden feststellbar (mit dem Video/Foto beweisbar), ob zu hoch, zu weit oder eben in einem von den vielen Betriebsverbotszonen geflogen wurde.
Was dazu kommt, dass man, sobald man das monetarisiert und sei es nur mit Affiliate Links unter den Videos, man auch noch wegen "unlauteren Wettbewerb" abgemahnt werden kann. Sind solche Videos viral gegangen und wurden mitunter auch noch rechtswidrig raubkopiert und von anderen Leuten runtergeladen und auf ihren Accounts wieder hochgeladen, was oft (auch illegal) passiert, dann kann man dazu verpflichtet werden, diese auf eigene Kosten entfernen zu lassen, das erfordert aber sehr teure Anwälte und kann bei weltweiter Verbreitung richtig teuer werden. Zudem kann man den Mitbewerber zwingen, seine Einnahmen offenzulegen und man darf eine Gewinnabschöpfung betreiben, allein dass kann einen in die Insolvenz treiben. Da sind die potentiellen Bußgelder der Behörden wie beim Beispiel hier schon vernachlässigbar, selbst wenn die wie so oft schon bei mehreren tausend Euro liegen!
https://www.youtube.com/watch?v=lz08GkChVfM
Was dieser Youtuber immerhin im Nachhinein eingesehen hat: gerade als Youtuber hat man auch eine besondere Verantwortung keine Nachahmer zu generieren und ein Vorbild zu sein und alle Regeln zu erlernen und korrekt vorzuführen oder sich eben daran zu halten.
Sein Fazit es gleich ganz sein zu lassen ist völlig überzogen. Man kann die Regeln einhalten.
Allein, das Internet liefert soviel Fehlinformationen über das was im EU-Luftrecht erlaubt ist oder nicht, die meisten fliegen regelmäßig mindestens in mehreren Punkten illegal.
Wie lernt man legal zu fliegen?
1. Indem man die Orginal EU/EASA Quellen vollständig studiert - kostet nichts außer einiges an Zeit
2. Man besucht einen Kurs bei einer seriösen Schule. (Sind die meisten die nen A2-Drohnenführerschein verkaufen - nicht!) - Schlicht weil selbst deren Ausbildung völlig unzureichend ist, da hat der Gesetzgeber völlig versagt. Der A2-Schein ist eine nahezu völlige Todgeburt, würde man alle Regeln einhalten, die man aber im A2-Schein gar nicht lernt, stellt man fest, dass man 99.9% aller denkbaren Einsatzszenarien gar nicht legal mit C2 Drohnen fliegen kann.
3. Glaube nicht was manche Luftamtsmitarbeiter so für Schwachsinn behaupten. Auch deren Ausbildung ist mitunter desaströs. Gleiches gilt für die meisten Polizisten.
Ich bin angezeigt worden da ich verschiedene Verstöße und Ordnungswidrigkeiten gegen die Gesetze und Verordnungen eines Naturschutzgebietes begangen habe. In...