Institut für Kynogogik

Institut für Kynogogik 🐕Ausbildung & Fortbildung für HundetrainerInnen und HundehalterInnen Mehr auf www.kynogogik.de

KYNOGOGIK® – AUSBILDUNG UND FORTBILDUNG RUND UM DEN HUND
In Soltau (Niedersachen) zwischen Hannover und Hamburg und in Neuendeich (Schleswig-Holstein)

ENTDECKE UNSER AUSBILDUNGSANGEBOT
Vom Hundetrainer und Coach, über Therapiebegleithund Team bis hin zum Ernährungsberater
Tauche ein in die Welt der Kynogogik®

Unser ausgewähltes Bildungsangebot richtet sich an Menschen, die ganzheitlich mit Hunde

n arbeiten oder Menschen mit Hunden beraten möchten. Weil Wissen allein nicht reicht, bieten wir dir die optimale Lernvielfalt durch Onlineunterricht, umfangreiche Skripte und praxisnahe Präsenzseminare bei spezialisierten und begeisternden Dozenten an, die neben ihrem Wissen auch ihre jahrelange Erfahrung an dich weitergeben. Selbsterfahrung mit deinem Hund und authentische Beratungssituationen mit Kunden und Kundinnen in den Präsenzseminaren und die Möglichkeit dein erworbenes Wissen durch Praktika in unseren Seminaren und Hundeschulen zu vertiefen, ermöglichen dir eine optimale Vorbereitung für deine berufliche Zukunft. Damit du intensiv, erfolgreich und umfassend lernen kannst und aus Leidenschaft, Wissen und Erfahrung dein Traum-Beruf werden kann.

31/08/2026

🎤 STIMMEN AUS DER AUSBILDUNG

Wie ist es wirklich, diese zweijährige Ausbildung zu absolvieren?

Wer könnte diese Frage besser beantworten als die Menschen, die selbst mittendrin sind?

Deshalb haben wir unsere Teilnehmerin Sarah gefragt:

„Was würdest du jemandem sagen, der gerade überlegt, diese Ausbildung zu machen?“

Wenn du noch überlegst, ob die Kynogogik® Berater*innenausbildung zu dir passt, hör dir ihre persönliche Antwort an.

Der nächste Jahrgang startet am 4. September 2026. Eine Anmeldung ist noch möglich.

➡️ Alle Informationen zur Ausbildung:
https://www.kynogogik.de/teil-1-2-kynogogik-berater/

Den Link findest du auch in unserer Bio.

hundepsychologie

30/08/2026

Kiki kann nicht nur nicht allein bleiben. Selbst vertraute Menschen und Hunde geben ihr ohne Chrissy keine Sicherheit.

Kiki stammt aus Italien und aus einem jagdlichen Wurf. Mit stark deformierten Gliedmaßen wurde sie in einem Tierheim abgegeben. Von dort kam sie zu Chrissy, die sie durch mehrere notwendige Operationen begleitet hat.

Heute ist Chrissy Kikis einzige verlässliche Sicherheit. Ohne sie gerät Kiki in massiven Stress und reagiert mit starken körperlichen Beschwerden. Vor dem Hintergrund ihrer Geschichte wird verständlich, warum sie sich so eng an den Menschen bindet, der sie begleitet und ihr Sicherheit gegeben hat.

🧩 Ein möglicher Baustein ist deshalb, Kiki dabei zu unterstützen, mehr Sicherheit in sich selbst und in ihren eigenen Fähigkeiten zu finden.

👣 Da künstliche Ersatzbeute sie kaum interessiert, wurde für sie eine Fährte mit einem Rehbein gelegt. Kiki nimmt die Spur auf, folgt ihr und findet ihr Ziel. Sie erlebt: Ich kann handeln. Ich kann etwas bewältigen. Ich kann selbst etwas bewirken.

Wird die Aufgabe vertraut, kann im nächsten Schritt ein anderer Mensch – etwa Chrissys Partner – die Begleitung übernehmen. Kiki tut dann etwas, das sie bereits kennt und kann. Ihre eigene Kompetenz gibt ihr Sicherheit und kann ihr helfen, sich diese Aufgabe auch mit jemand anderem zuzutrauen.

🌱 Das erste Ziel ist noch nicht das vollständige Alleinbleiben. Zunächst soll Kiki erfahren: Ich kann mich auf meine Fähigkeiten verlassen und auch mit einem anderen vertrauten Menschen sicher sein, wenn Chrissy nicht dabei ist.

🦌 Das Rehbein wurde uns von einem Jäger überlassen, nicht eigens für diese Arbeit erlegt und wird wertschätzend immer wieder verwendet.

🎓 Die Sequenz stammt aus dem Praxisseminar „Angst, Trauma, Stress“ der Kynogogik® Berater*innen-Ausbildung. Sie zeigt einen individuell entwickelten Ansatz und keine allgemeingültige Anleitung.

Mehr zur Ausbildung:
www.kynogogik.de/teil-1-2-kynogogik-berater

🔗Link in Bio

29/08/2026

🎤 STIMMEN AUS DER AUSBILDUNG

Manchmal ist es ein Satz, eine Beobachtung oder eine neue Verbindung, durch die plötzlich vieles Sinn ergibt.

Diese Aha-Momente entstehen besonders dort, wo theoretisches Wissen mit praktischer Erfahrung verbunden wird.

Wir haben gefragt:

„Was war bisher dein größter Aha-Moment in der Ausbildung?“

Welcher Moment bei unserer Teilnehmerin Lisa besonders viel verändert hat, erzählt sie im Reel.

Der nächste Jahrgang der Kynogogik® Berater*innenausbildung startet am 4. September 2026. Eine Anmeldung ist noch möglich.
➡️ Alle Informationen zur Ausbildung:
https://www.kynogogik.de/teil-1-2-kynogogik-berater/

Den Link findest du auch in unserer Bio.

28/08/2026

Troy kennen wir mit Geräuschangst. Diesmal zeigt sich seine territoriale Seite: Er markiert und behält Menschen im Blick.

Auf der Fläche fällt es ihm weiterhin schwer, wirklich lockerzulassen.

Als Troy zu Patrick läuft, markiert er unmittelbar hinter ihm. Auf dem Rückweg zu Jana schaut er Patrick noch einmal deutlich an. Im Zusammenhang dieser Situation lesen wir darin eine klare territoriale Kommunikation – sinngemäß: „Ich habe dich gesehen und weiterhin im Blick.“

Das ist kein Machtgehabe. Gerade bei unsicheren Hunden kann Kontrolle ein Versuch sein, Sicherheit und Vorhersagbarkeit herzustellen. Wer die Umgebung ständig beobachtet und bewertet, trägt aber auch viel Verantwortung.

Troys Ridgeback- und Schäferhundanteile können Wach-, Schutz- und Kontrollverhalten begünstigen. Rasse ist jedoch kein festes Programm: Persönlichkeit, Erfahrungen und die jeweilige Situation spielen immer mit hinein.

🧭 Im nächsten Durchgang gestaltet Jana die Situation aktiv. Sie bewegt sich mit Troy über die Fläche und bittet die Menschen ruhig, den Bereich zu verlassen.

Nicht, um Troy zu bestätigen: „Du hast recht, diese Menschen sind gefährlich.“

Sondern um ihm zu vermitteln: „Ich sehe deine Unsicherheit. Ich kümmere mich um die Situation. Du musst sie nicht allein absichern.“

🌱 Nachdem die Menschen gegangen sind, bewegt Troy sich deutlich schneller. Das bedeutet nicht, dass er bereits vollständig Verantwortung abgegeben hat oder sein Territorialverhalten verschwunden ist. Aber er wirkt in diesem Moment etwas weniger gehemmt.

Solche kleinen Veränderungen sind Teil eines Prozesses: Troy soll zunehmend erfahren, dass er sich an Jana orientieren kann und nicht jede Situation selbst kontrollieren muss.

🎓 Die Sequenz stammt aus dem Praxisseminar „Angst, Trauma, Stress“ der Kynogogik® Berater*innen-Ausbildung. Sie zeigt eine individuell geplante Übung und keine allgemeingültige Anleitung.

Mehr zur Ausbildung:
www.kynogogik.de/teil-1-2-kynogogik-berater

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Eine Ausbildung. Für Hundehalter:innen.Nicht zum Hundetrainer.Nicht zum Berater.Sondern für dich und deinen eigenen Hund...
27/08/2026

Eine Ausbildung. Für Hundehalter:innen.

Nicht zum Hundetrainer.
Nicht zum Berater.
Sondern für dich und deinen eigenen Hund.

Unsere Kynogogik® Basisausbildung ist für Menschen gedacht, die sich nicht mehr mit einzelnen Tipps, Methoden und schnellen Lösungen zufriedengeben möchten.

Über 12 Monate tauchst du fundiert in Hundeverhalten, Entwicklung, Kommunikation, Lernen, Stress, Persönlichkeit, Bindung und Emotionen ein – und lernst, Zusammenhänge im Alltag mit deinem eigenen Hund besser zu erkennen und einzuordnen.

🐾 Das erwartet dich:

12 Online-Seminare in 4 Modulen
72 Stunden aufgezeichneter Unterricht
4 Live-Q&As mit Karin Jansen
insgesamt 80 Stunden Ausbildungsumfang
Lernen in deinem eigenen Tempo
Kynogogik® Basis Zertifikat nach Abschluss

📅 Start: 1. September

Wenn du deinen Hund nicht nur halten, beschäftigen oder erziehen, sondern wirklich fundierter verstehen möchtest, ist diese Ausbildung für dich.

👉 Alle Infos & Anmeldung:
www.kynogogik.de/kynogogik-basisausbildung

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27/08/2026

„Gute Bindung“ gibt es nicht.

Denn „gut“ ist eine Bewertung – aber keine fachliche Beschreibung von Bindung. In der Bindungsforschung sprechen wir von unterschiedlichen Bindungsmustern, zum Beispiel von sicherer oder unsicherer Bindung.

Und genau deshalb kann das, was im Alltag oft als „gute Bindung“ interpretiert wird, täuschen: Ein Hund, der ständig in der Nähe bleibt, sich häufig rückversichert oder seinen Menschen permanent im Blick hat, ist nicht automatisch sicher gebunden.

Eine sichere Bindung zeigt sich vielmehr darin, dass ein Hund sich auch wegtraut, exploriert und seine Umwelt erkundet – weil er die Sicherheit hat, jederzeit zurückkehren zu können und dort Rückhalt zu finden.

Nähe oder Distanz sagen für sich allein wenig darüber aus, wie ein Hund gebunden ist. Entscheidend ist das Bindungsmuster dahinter.

🎧 Mehr dazu in Podcastfolge 23 – Die erste Bindung: Jackpot oder Fehlstart?

👉 Link in Bio
🌐 www.kynogogik.de/podcast

26/08/2026

🎤 STIMMEN AUS DER AUSBILDUNG

Viele Aus- und Fortbildungen vermitteln Wissen. Doch was braucht es, um Mensch-Hund-Teams wirklich individuell und fachlich fundiert begleiten zu können?

In unserer Berater*innenausbildung geht es nicht um vorgefertigte Lösungen. Es geht darum, Zusammenhänge zu erkennen, genauer hinzusehen und individuelle Wege zu entwickeln.

Doch wie erleben das unsere Teilnehmerinnen selbst?

„Was macht diese Ausbildung für dich anders als andere Fortbildungen?“

Die persönliche Antwort von Jana hörst du im Reel.

Der nächste Jahrgang der Kynogogik® Berater*innenausbildung startet am 4. September 2026. Eine Anmeldung ist noch möglich.

➡️ Alle Informationen zur Ausbildung:
https://www.kynogogik.de/teil-1-2-kynogogik-berater/

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25/08/2026

Gismo soll hier nicht lernen, seine Angst irgendwie auszuhalten. Er soll erleben:

Ich kann handeln.
Ich habe Einfluss.
Ich bin nicht ausgeliefert.

Gismo ist menschenskeptisch und geräuschempfindlich. Auf dem Weg zum Jutesack entscheidet er sich deshalb für einen großen Bogen um die Gruppe. Er hätte den direkten Weg nehmen können – aber dafür hätte er den Menschen sehr nahe kommen müssen. Also wählt er Abstand und bleibt dadurch handlungsfähig.

Als der freudige Zuruf aus der Gruppe zu viel wird, bricht er sofort ab. Auch das ist eine wichtige Information: Was kann Gismo gerade bewältigen – und wo wird es zu viel?

Beim ersten Rasseln des Spielzeugs erschrickt er noch. Beim zweiten Mal bleibt die Schreckreaktion bereits aus. Später erzeugt er das Geräusch sogar selbst, während er sich seinen Beutel aus dem Reifenstapel erarbeitet.

Die Aufgabe wird dabei nicht einfach immer schwieriger gemacht. Sie wird so verändert, dass Gismo eine Lösung finden kann: Ina zeigt ihm zunächst eine Möglichkeit, anschließend kann er den Reifen mithilfe eines Bandes selbst herunterziehen.

So entsteht Selbstwirksamkeit:
„Ich kann etwas bewirken. Ich finde eine Lösung. Ich bin kompetent.“

Das ist nur ein kleiner Schritt. Aber viele solcher Erfahrungen können dazu beitragen, dass ein unsicherer Hund sich selbst und seiner Umwelt zunehmend mehr zutraut.

Die Sequenz stammt aus dem Praxisseminar „Angst, Trauma, Stress“ der Kynogogik® Berater*innen-Ausbildung.

Wichtig: Die gezeigte Aufgabe ist kein allgemeines Rezept für ängstliche oder geräuschempfindliche Hunde. Reizstärke, Aufbau, Distanz, Ausweichmöglichkeiten und Timing müssen immer individuell an den jeweiligen Hund angepasst werden. Bitte nicht einfach nachmachen – solche Prozesse brauchen eine fachlich kompetente Einschätzung und Anleitung.

ℹ️ Mehr zur Ausbildung:
www.kynogogik.de/teil-1-2-kynogogik-berater

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23/08/2026

🎤 STIMMEN AUS DER AUSBILDUNG

Eine Ausbildung zeigt sich nicht nur darin, was wir anschließend wissen. Sondern auch darin, was wir plötzlich sehen und welche Fragen wir stellen.

Wie verändert sich der Blick auf Hunde, wenn Verhalten nicht isoliert, sondern in seinen Zusammenhängen betrachtet wird?

Wir haben unseren Teilnehmer Patrick gefragt:

„Was hat sich durch die Ausbildung in deinem Blick auf Hunde verändert?“

Seine persönliche Antwort hörst du im Reel.

Der nächste Jahrgang der Kynogogik® Berater*innenausbildung startet am 4. September 2026. Eine Anmeldung ist noch möglich.

➡️ Alle Informationen zur Ausbildung:
https://www.kynogogik.de/teil-1-2-kynogogik-berater/

Den Link findest du auch in unserer Bio.

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