22/05/2026
Vom Vortrag in die Praxis: Internationale Soziale Arbeit wurde in dieser Woche konkret erlebbar.
Nachdem am 19.05.2026 die Austauschwochen mit Finnland vorgestellt wurden, zeigte die aktuelle Exkursionswoche unmittelbar, worum es dabei geht: internationale Begegnung, fachlicher Perspektivwechsel und gemeinsames Lernen über Ländergrenzen hinweg.
Vom 18.05. bis 22.05.2026 besuchten 8 berufsbegleitend Studierende der Sozialen Arbeit gemeinsam mit 12 Masterstudierenden Social Work der Hochschule Neubrandenburg in Begleitung von Prof. Dr. Júlia Wéber und ehemaligem Geschäftsführer Ulf Groth sowie Studierenden der Evangelischen Hochschule Berlin und der ELTE Budapest finnische Studierende und Professor*innen der LAB University of Applied Sciences in Lahti und Helsinki.
Im Mittelpunkt der Woche standen Inclusion, Diversity und aktuelle Herausforderungen in der Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Familien.
Die Studierenden arbeiteten in internationalen Gruppen, diskutierten unterschiedliche Perspektiven auf Soziale Arbeit, erhielten fachliche Impulse, besuchten Einrichtungen und reflektierten gemeinsam, wie soziale Unterstützung in verschiedenen Ländern gedacht und umgesetzt wird.
Genau hier zeigt sich der Wert solcher Austauschformate:
Sie bleiben nicht abstrakt.
Sie machen Unterschiede sichtbar.
Sie fordern die eigene Haltung heraus.
Sie eröffnen neue Fragen.
Und sie zeigen, dass Soziale Arbeit immer auch vom gesellschaftlichen Kontext geprägt ist.
Diese Woche war mehr als eine Exkursion. Sie war ein intensiver Lernraum für internationale Soziale Arbeit.
Wer teilnimmt, reist nicht nur an einen anderen Ort.
Man verlässt vertraute Denkweisen, und kommt mit einem erweiterten Blick zurück.