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„Ich brauche doch keine Pflege.“Diesen Satz hören wir fast täglich.Dabei geht es Betroffenen oft gar nicht darum, Unters...
02/07/2026

„Ich brauche doch keine Pflege.“
Diesen Satz hören wir fast täglich.

Dabei geht es Betroffenen oft gar nicht darum, Unterstützung abzulehnen. Viel häufiger steckt die Angst dahinter, was das Wort „Pflege“ für sie bedeuten könnte.

Es wird mit dem Verlust der Selbstständigkeit verbunden, mit Abhängigkeit oder dem Gefühl, das eigene Leben nicht mehr allein bewältigen zu können.

Dabei ist genau das häufig nicht die Realität.

Eine Alltagsbegleitung z.B. bedeutet nicht, dass jemand plötzlich zum "Pflegefall" wird. Im Gegenteil: Sie soll dabei helfen, den Alltag weiterhin selbstständig zu meistern, soziale Kontakte zu erhalten und möglichst lange im eigenen Zuhause leben zu können.

Was wir auch immer wieder beobachten:
Viele Menschen nehmen Hilfe erst dann an, wenn Angehörige völlig erschöpft sind und selbst nach Hilfe suchen oder bereits etwas schlimmeres passiert ist.
Dabei könnte frühzeitige Unterstützung genau das verhindern.

Vielleicht müssen wir deshalb anfangen, anders über das Thema zu sprechen.
Nicht: „Du brauchst Pflege.“

Sondern:
„Wie können wir dafür sorgen, dass du noch lange so leben kannst, wie du es möchtest?“

Denn Selbstständigkeit bedeutet nicht, alles alleine schaffen zu müssen.
Manchmal bedeutet sie auch, die richtige Unterstützung im angemessenen Moment anzunehmen.

Wenn ihr Angehörige habt, die beim Thema "Pflege" sofort abblocken, zeigt ihnen diesen Beitrag. Vielleicht geht es gar nicht um die Hilfe selbst – sondern um Unklarheiten in der Kommunikation.

Speichert euch den Beitrag für das nächste Gespräch oder teilt ihn mit jemandem, dem diese Perspektive weiterhelfen könnte!
Was sind eure Erfahrungen wenn es um die erstmalige Beantragung von Pflegeleistungen geht? Haben eure angehörigen mitgespielt oder abgeblockt?
Lasst es uns wie immer in den Kommentaren wissen.

(genutzte Bilder von magnific.com)

Das viele Pflegekräfte und pflegende Angehörige schon seit enormer Zeit an die Grenzen ihrer Kapazitäten stoßen, ist eig...
25/06/2026

Das viele Pflegekräfte und pflegende Angehörige schon seit enormer Zeit an die Grenzen ihrer Kapazitäten stoßen, ist eigentlich für niemanden mehr etwas Neues.
Begrenzung der Gelder, demografischer Wandel und der akute Personalmangel sorgen dafür, das die vielen Menschen die in Deutschland eigentlich auf Unterstützung angewiesen sind , nicht versorgt werden können.

In diesem Post haben wir einige der aktuell diskutierten Reformvorschläge zusammengefasst. Dabei geht es unter anderem um Leistungen der Krankenkassen, die Situation pflegender Angehöriger, die Finanzierung von Krankenhäusern und die zukünftige Versorgung von Menschen, die auf Unterstützung angewiesen sind.

Viele Maßnahmen werden von der Bundesregierung mit notwendigen Einsparungen begründet. Die entscheidende Frage bleibt jedoch:
Wer trägt die Folgen dieser Einsparungen am Ende wirklich?

Gerade in der Alltagsbegleitung erleben wir täglich, wie stark Angehörige, Pflegebedürftige und medizinische Einrichtungen überbelastet sind. Durch unseren Fokus auf Vorsorge und eine langfristige Begleitung lassen sich viele Kosten einsparen, die durch Versorgungslücken im Gesundheitssystem entstehen.

Diese Kürzungen werden besonders sozial benachteiligte Menschen und ihre Angehörigen treffen. Dabei sind wir der Meinung: Wer Hilfe bekommt sollte nicht vom Vermögen oder dem gesellschaftlichen Status abhängig sein, sondern von der Notwendigkeit der Unterstützung.

In unserer Zeit ist es wichtig, ganz genau hinzuschauen, wenn politische Entscheidungen getroffen werden, die Auswirkungen auf Patientinnen und Patienten, pflegende Angehörige, Krankenhäuser und das gesamte Gesundheitssystem haben.

Wie seht ihr die geplanten Änderungen? Welche Auswirkungen erwartet ihr für die Pflege, Gesundheit und Versorgung in Deutschland? Schreibt eure Meinung gerne in die Kommentare. 👇

18/06/2026

Vitamin D gehört zu den Werten, über die immer wieder viel gesprochen wird – und gleichzeitig wissen viele gar nicht, dass dieser Wert bei einer normalen Blutuntersuchung häufig gar nicht automatisch mitbestimmt wird.

Ein Vitamin D Mangel kann verschiedene Ursachen haben. Neben zu wenig Sonnenlicht spielen auch Aufnahmeprobleme im Darm häufig eine wichtige Rolle. Deshalb kann es sinnvoll sein, den Wert bei anhaltender Müdigkeit, Erschöpfung oder anderen Beschwerden einmal gezielt überprüfen zu lassen.

Wichtig ist dabei: Vitamin D ist fettlöslich. Wenn du dich entscheidest zu supplementieren, sollte es idealerweise zusammen mit einer Mahlzeit oder in Form eines ölhaltigen Präparats eingenommen werden. Gleichzeitig gilt aber auch, dass mehr nicht automatisch besser ist. Vitamin D kann überdosiert werden und sollte deshalb nicht dauerhaft hoch dosiert ohne Rücksprache mit einem Arzt eingenommen werden.

Im Video erklären wir euch die wichtigsten Grundlagen rund um Vitamin D, worauf ihr bei der Bestimmung achten solltet und warum ein Blick auf eure Laborwerte manchmal sinnvoll sein kann.

Habt ihr euren Vitamin-D-Wert schon einmal bestimmen lassen? Schreibt es uns gerne in die Kommentare. 👇

10/06/2026
Großartig vielen Dank
10/06/2026

Großartig vielen Dank

09/06/2026

Viele Menschen gehen zum Arzt, lassen Blut abnehmen und bekommen später die Rückmeldung: „Alles in Ordnung.“ Trotzdem fühlen sie sich weiterhin müde, abgeschlagen oder haben Beschwerden, für die sie keine Erklärung finden.
Das liegt nicht selten daran, dass ein großes Blutbild ausschließlich die verschiedenen Blutzellen untersucht – also rote und weiße Blutkörperchen, Thrombozyten und einige dazugehörige Werte. Wichtige Informationen zu Vitaminen, Mineralstoffen, Organfunktionen, Entzündungswerten oder Hormonen gehören allerdings NICHT automatisch dazu.
Deshalb kann es sinnvoll sein, sich vor einer Blutuntersuchung zu informieren und gemeinsam mit dem Arzt zu besprechen, welche Werte im individuellen Fall überhaupt relevant sind. Denn nur wer weiß, wonach gesucht werden soll, kann auch die passenden Untersuchungen veranlassen.
In den nächsten Beiträgen schauen wir uns einige Laborwerte einmal genauer an und erklären verständlich, was dahintersteckt und wann sie sinnvoll sein können.
Wie sind eure Erfahrungen mit Bluttests?
Und welche Blutwerte habt ihr schon einmal bestimmen lassen? 👇

04/06/2026
18/05/2026
Manchmal braucht es gar nicht direkt intensive Pflege oder Betreuung, sondern erstmal jemanden, der aufklärt, zuhört und...
18/05/2026

Manchmal braucht es gar nicht direkt intensive Pflege oder Betreuung, sondern erstmal jemanden, der aufklärt, zuhört und gemeinsam sortiert.

Genau dafür gibt es unsere Pflegeberatung! Bis zum 30.06.2026 müssen alle pflegebedürftigen Menschen ab Pflegegrad 2 an einer Pflegeberatung teilnehmen. Die Kosten hierfür übernimmt die Pflegekasse der betroffenen Person.

Was wir häufig erleben: Viele Angehörige und Betroffene stehen plötzlich vor Themen wie Pflegegrad, Entlastungsleistungen, Hilfsmitteln, Widersprüchen und vor allem der Frage:
„Was steht uns eigentlich zu?“

Und ehrlich gesagt: Die Übersicht in diesem System zu behalten ist für viele einfach unmöglich geworden.

Deshalb versuchen wir bei Betreuung Plus nicht einfach nur alle Möglichkeiten zu erklären, sondern planen gemeinsam mit der betroffenen Person welche Unterstützung im Alltag notwendig ist, wer sie leistet und wie dabei die kosten am besten verteilt werden können.

Konkret schauen wir gemeinsam:
Was wird gebraucht?
Welche Möglichkeiten gibt es?
Und wie kann eine Versorgung funktionieren, ohne dass Angehörige komplett untergehen?

Kontakt zur Pflegeberatung:
Tel.: 05625-9220122
Mail: [email protected]
Wo: 34311 Naumburg und Umgebung

Adresse

Waldecker Straße 4
Naumburg
34311

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Montag 09:00 - 13:00
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Dienstag 09:00 - 13:00
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