Die Geheimnisakademie

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Die Welt der Geheimnisse erleben. Online-Kurse, Workshops, Exkursionen & mehr Online-Kurse, Workshops, Vorträge und Exkursionen.

09/05/2026

🌟 Runen der Kraft – 10. bis 16. Mai 2026 🌟
Eine Woche der Stille, des Innehaltens und der eigenen Mitte – getragen von der Raunachtsrune Isa. Sei das Auge im Sturm.
▫️ Sonntag, 10.05. ☀️
Gebo – Achte auf das Gleichgewicht zwischen Geben und Empfangen. Zeige, was in dir brennt. Schon der kleinste Kreis genügt.
▫️ Montag, 11.05. 🌙
Jera – Eile mit Weile. Manche Dinge reifen am besten in heiliger Geduld und Gleichmut.
▫️ Dienstag, 12.05. ⚔️
Thurisaz – Ziehe klare Grenzen. Erfülle deine Erwartungen an dich selbst – nicht die der anderen.
▫️ Mittwoch, 13.05. 🪶
Kenaz – Spüre dein inneres Feuer. In der Stille wird dein innerer Auftrag umso klarer.
▫️ Donnerstag, 14.05. ⚡ (Christi Himmelfahrt & Vatertag)
Wunjo – Zelebriere den Augenblick. Genau dort, wo Gegenwart und Zukunft sich berühren, entfaltet sich die größte Kraft.
▫️ Freitag, 15.05. 💞
Tiwaz – Folge deiner Vision wie dem Polarstern. Ein Leitbild, das dich führt, auch wenn du es nie berührst.
▫️ Samstag, 16.05. ♄ (Neumond)
Raido – Etwas kommt in Bewegung. Eine visionäre Reise beginnt.
✨ Mit dem Neumond am Samstag wechselt die Raunachtsrune von Isa zu Raido – die Tagesrune des Samstags nimmt diesen Übergang bereits vorweg. Eine Woche, in der trotz aller Stille etwas in Bewegung kommt.
🌿 Du möchtest tiefer in die Runenarbeit eintauchen? In meiner SKOOL-Community findest du Studienkreise, Live-Begleitung und Raum für deinen Weg der Selbstermächtigung. Komm dazu – Link im Profil.

09/04/2026

Magnum miraculum est homo - Der Mensch ist ein großes Wunder.
Dieser Satz steht im Asclepius, einem der ältesten hermetischen Texte. Geschrieben wurde er im 2. oder 3. Jahrhundert in Alexandria - unter dem Namen eines Weisen, der nie gelebt hat: Hermes Trismegistos, der „dreimal Größte”.
Der Ibis auf dem Bild ist die Spur. Im alten Ägypten wurde der Gott Thoth - Erfinder der Schrift, Hüter des verborgenen Wissens, Begleiter der Seelen in die Unterwelt - als Ibis dargestellt. Als die Griechen Ägypten eroberten, verschmolzen sie Thoth mit ihrem eigenen Götterboten Hermes. Aus dieser Verschmelzung entstand eine Kunstfigur, die zweitausend Jahre Geistesgeschichte geprägt hat.
Hermetik - das Denken, das sich auf diese Figur beruft - behauptet drei Dinge: Alles im Kosmos ist beseelt und lebendig. Alles entspricht einander - was oben ist, spiegelt sich unten. Und der Mensch kann sich durch Erkenntnis verwandeln, ohne Kirche, ohne Mittler, aus eigener Kraft. Nicht durch Glauben, sondern durch Gnosis - ein Wissen, das kein intellektuelles ist.
Wer Tarot legt, Transite deutet oder Runen wirft, arbeitet mit den Nachfahren dieser Idee oft ohne zu wissen, woher sie kommt.
Heute Abend erzähle ich die ganze Geschichte. Was in den Texten steht. Was daraus gemacht wurde. Und warum das populäre Verfolgungsnarrativ - die Kirche habe dieses Wissen unterdrückt - so nicht stimmt. Was wirklich passiert ist, erfährst du hier:
🟣 Live heute Abend auf dem Kanal “Geschichte des Okkulten” der Geheimnisakademie.

25/03/2026

Vor Euripides war Medea keine Kindsmörderin.

Es gab eine Version, in der die Korinther die Kinder töten - und Medea die Schuld trägt. Eine, in der sie sie ins Heiligtum der Hera bringt, um ihnen Unsterblichkeit zu geben, und scheitert. Eine, in der sie Priesterin ist, Enkelin des Sonnengottes, Trägerin eines Wissens, das keine Polis dulden konnte.

Euripides schrieb 431 v. Chr. die Version, die alle anderen verdrängt hat. Er belegte damit den dritten Platz.

Dritter Platz, denn das Publikum fand zwei andere Stücke überzeugender. Und trotzdem ist es sein Bild, das zweitausend Jahre überlebt hat - durch Seneca, der die Ambivalenz tilgt und das Monster vollends herstellt, durch das Mittelalter, das aus der Priesterin die Hexe macht, durch die Hexenverfolgung, die aus der literarischen Figur eine Anklage macht.

Medea ist nicht das Monster.
Sie ist die Frau, die als Monster gebraucht wurde.

Was das mit Deepfakes zu tun hat - und mit der Frage, wessen Wissen eine Ordnung dulden kann und wessen nicht - das verhandeln wir am Freitag Abend auf dem grünen Mythen-Kanal der Geheimnisakademie.

🔥 MYTHOS MEDEA - Die Frau, die als Monster gebraucht wurde. Live.

23/03/2026

Aphrodite ist nicht die Göttin der Liebe?

Sie ist das Prinzip, das nicht fragt, ob man will. Das Götter und Menschen beugt. Das Eros und Zerstörung als ein und dasselbe kennt.

Und irgendwann – irgendwo zwischen der griechischen Antike und dem, was danach kam – wurde sie aufgespalten. Nicht verboten. Nicht besiegt. Einfach in zwei Hälften getrennt, die seither nicht mehr zusammenfinden.

Schönheit auf der einen Seite. Begehren auf der anderen.

Heute Abend schauen wir gemeinsam, wie das passiert ist. Wir folgen ihr durch die ältesten Texte – durch Homer, Hesiod, Sappho, Pindar – und stellen die Frage, die mich seit Wochen nicht loslässt:

Was kostet es eine Kultur, wenn sie das auseinandernimmt, was Aphrodite zusammenhielt?

🔴 Heute Abend live auf dem grünen Kanal der Geheimnisakademie.

17/03/2026

Patrick war kein irischer Heiliger.

Er war Brite. Mit 16 entführt, nach Irland
verschleppt, sechs Jahre versklavt.
Und er kehrte zurück - nicht um Rache zu nehmen,
sondern um das Land zu christianisieren,
das ihn gebrochen hatte.

Das ist der historische Patrick.
Belegt durch zwei Texte, die er selbst geschrieben hat.

🐍Die Schlangen? Tauchen erst 700 Jahre später auf. (Irland hatte nach der Eiszeit nie Schlangen.)
☘️Das Kleeblatt? Noch später.
🔥Tara, die Druiden, das Feuer?
Alles konstruiert - im 7. Jahrhundert,
von einer Kirche, die Macht brauchte.

Heute Abend schauen wir hinter den Mythos:
Was wissen wir wirklich? Was hat die Kirche erfunden?
Und was bleibt, wenn wir beides auseinanderhalten?

Heute Abend live auf dem grünen Geheimnisakademie-Kanal für Mythen und Märchen. 🔴

01/03/2026

Am 1. März begann in Rom das alte Jahr. Nicht im Januar. Im März.

Dieser Tag gehörte den Frauen. Die Matronalia waren kein folkloristisches Fest, sondern ein öffentlicher Kultakt. Die Römerinnen ehrten Juno Lucina, jene Göttin, die das Leben „ans Licht bringt“. Lucina kommt von lux - Licht.

Im Tempel der Juno Lucina auf dem Esquilin beteten Frauen für eine glückliche Geburt, für Gesundheit, für die Stabilität ihrer Ehe. Männer überreichten Geschenke. Nicht aus Romantik. Sondern weil die Kontinuität des Staates von der Fruchtbarkeit der Frauen abhing.

Juno Lucina war keine sentimentale Mutterfigur. Sie war Garantin der Ordnung. Geburt bedeutete Zukunft. Zukunft bedeutete Rom.

Der 1. März markierte Neubeginn. Das neue Jahr begann mit dem nach Mars benannten Monat. Und zugleich wurde das weibliche Prinzip als Ursprung des Lebens öffentlich geehrt.

Die Matronalia zeigen, dass eine Zivilisation nur so stabil ist wie ihr Verhältnis zum Ursprung des Lebens.

25/02/2026

25. Februar - Tag der Heiligen Walburga

Walburga lebte im 8. Jahrhundert und wirkte als Äbtissin in Franken. Ihr Gedenktag ist der 25. Februar – der Tag ihres Todes. Keine dramatische Märtyrerlegende, sondern das Ende eines geordneten, klösterlichen Lebens im Dienst von Bildung, Gebet und Leitung.

Das „stille Licht“ meint ihre Art zu wirken: nicht laut, nicht spektakulär, sondern strukturbildend. Sie führte ein Doppelkloster, unterrichtete, regelte den Alltag nach der benediktinischen Ordnung. In einer Zeit politischer und religiöser Umbrüche bedeutete das Stabilität.

Und die „Nacht“? Sie steht für das Unberechenbare. Spätere Legenden erzählten, sie habe in der Walpurgisnacht das Dämonische gebändigt und ihm Grenzen gesetzt. Historisch ist das nicht greifbar. Symbolisch zeigt es, was man ihr zuschrieb: die Fähigkeit, Chaos zu begrenzen und dem Dunklen Maß zu geben.

Zu ihrem Kult gehört das sogenannte Walburgisöl. Aus ihrem Grab in Eichstätt soll seit dem 9. Jahrhundert eine klare Flüssigkeit aus dem Stein gesickert sein. Dieses „Öl“ wurde als Zeichen göttlicher Gnade gedeutet, in kleine Ampullen gefüllt und als Heilmittel weitergegeben. Man schrieb ihm Schutz vor Krankheit und Unheil zu. Ob physikalisches Kondenswasser oder wundersames Zeichen – für die Gläubigen war es Ausdruck ihrer Fürsprache.

So verbindet sich in ihrer Gestalt Geschichte und Deutung: eine Missionsäbtissin des 8. Jahrhunderts und eine Heilige, der man zutraute, selbst der Nacht ihre Ordnung zu geben.

24/02/2026

24. Februar 1463.
Geburtstag von Giovanni Pico della Mirandola.

Als er mit nur dreiundzwanzig Jahren seine Rede über die Würde des Menschen entwarf, formulierte er keinen gefälligen Humanismus, sondern eine Zumutung, die bis heute irritiert: Der Mensch ist nicht festgelegt. Er ist nicht eindeutig bestimmt als Engel oder Tier, nicht geborgen in einer vorgegebenen Stufe der Schöpfung, sondern in eine offene Mitte gestellt, in der er sich selbst entwerfen muss.

„Wir haben dich weder himmlisch noch irdisch gemacht … damit du dich selbst forme.“

In diesem Gedanken liegt kein Trost, sondern Anspruch. Wer nicht festgelegt ist, trägt Verantwortung für seine Gestalt. Freiheit bedeutet hier nicht Beliebigkeit, sondern die Möglichkeit, sich zu erheben oder sich zu verfehlen.

Pico verband platonische Metaphysik, christliche Theologie und kabbalistische Spekulation zu einem kühnen Entwurf, in dem der Mensch nicht nur Geschöpf bleibt, sondern zum Mitgestalter seines eigenen Wesens wird. Seine Philosophie markiert einen Wendepunkt, an dem Denken zur Aufgabe wird, nicht zum Ornament.

Wenn du tiefer verstehen möchtest, wie radikal dieser Entwurf im Kontext der Renaissance war und weshalb er auch für die Geschichte des Okkulten von Bedeutung ist, dann sieh dir die ausführliche Episode auf dem Kanal der Geheimnisakademie „Geschichte des Okkulten“ an.





20/01/2026

Imbolc, das Fest der Göttin Brigid, naht.

Brigid begegnet uns oft als Lichtgestalt, als Göttin des Lichtes und des Frühlings.

In dieser Sendung schauen wir einen Schritt früher hin.

Nicht auf das Feuer, wenn es bereits brennt.
Sondern auf die Flamme davor.
Auf den Moment, in dem noch nichts beginnt -
aber schon etwas bewahrt wird.

Brigid erscheint hier nicht als Verheißung,
sondern als Schwelle.
Als Gestalt des Noch-Nicht.
Still, wach, haltend.

Am Freitagabend widmen wir uns dieser anderen Lesart von Brigid - jenseits von Definitionen, nahe an der Frage, wie Kulturen überhaupt Übergänge denken, bevor sie handeln.

Die Sendung findet live statt, auf unseren grünen Kanal.
Weiterführende Gedanken und Austausch in unserer SKOOL-Community.





18/01/2026

Das Eis schmilzt. Und plötzlich richtet sich der Blick nach Norden.
Grönland, Arktis, strategische Interessen, alte Karten, neue Projektionen.
Was passiert, wenn ein Raum, der lange als unzugänglich galt, seine Oberfläche verliert?

Diese Sendung folgt keiner Sensation, sondern einer tieferliegenden Frage:
Warum wird der Norden immer wieder zum Träger von Bedeutung?

In der Sendung sprechen wir unter anderem über:

– Eis als Siegel, Archiv und Grenze
– Warum der Polarstern seit der Antike als Fixpunkt gedacht wird
– Warum der Norden nicht neutral ist, sondern als Richtungsprinzip wirkt
– Das Motiv „unter dem Eis liegt ein Geheimnis“ in Mythos, Film und Gegenwart
– Wo Deutung sinnvoll ist – und wo Projektion beginnt

Ein Blick auf das, was Mythen über den Nordpolerzählen – und warum sie nicht nur unsere Fantasie anregen, sondern auch unser Weltbild herausfordern.

🎥 Morgen auf dem grünen Mythenkanal der Geheimnisakademie auf YouTube.

📍 Austausch & Vertiefung:
Die Diskussion zur Sendung führen wir in unserer SKOOL-Community der Geheimnisakademie.

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