Es wurde viel gemeinsam unternommen, gelacht und gearbeitet: Die drei Wochen „Ostkurs 2026“ gingen (leider) viel zu schnell vorbei. - Am Ende unserer Sommerakademie für Deutsch sprechende Journalistinnen und Journalisten aus Mittel- und Osteuropa haben wir die 14 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 10 Ländern im TV-Studio nach ihrer Bilanz gefragt. Schauen Sie rein.
Unser Ziel: professionell journalistisch weiterbilden im ifp in München, selbst ein Bild von Deutschland machen und Kontakte über Ländergrenzen hinweg knüpfen.
Ohne unsere Referentinnen und Referenten, die ihr journalistisches Wissen und ihre Erfahrung weitergegeben haben, hätten wir das alles nicht geschafft. Deshalb Dankeschön an
- Fabian Lovisa von der Tageszeitung „Die Rheinpfalz“ für die praktischen Tipps zum Nachrichtenjournalismus,
- Sophie Rohrmeier vom Bayerischen Rundfunk für die Tipps und Tricks zur besseren Online-Recherche und Verifikation mit OSINT-Methoden,
- Clemens Hirmke für die kompakte Einführung in Mobile Reporting,
- Michael Bitala von der Seite Drei der Süddeutschen Zeitung, der allen Reportage nähergebracht hat, und
- Winnie Heescher vom ZDF für die Ratschläge, wie Interviews noch besser gelingen.
Ebenso danken wir unseren Gesprächspartnern in der Bayerischen Staatskanzlei, im Bayerischen Landtag und vom Osteuropa-Hilfswerk Renovabis in Freising sowie bei der Süddeutschen Zeitung und im Bayerischen Rundfunk. Und natürlich unseren beiden Interviewpartnern, Osteuropahistoriker Martin Schulze Wessel von der LMU München und Pressesprecherin Katrin Sohns vom Goethe-Institut. Sie haben unseren Gästen einen hervorragenden Einblick in unser Land gegeben.
Ohne die finanzielle Unterstützung durch Renovabis, die Bayerische Staatskanzlei und den Förderverein des ifp - Fifp hätte unsere Sommerakademie auch in diesem Jahr nicht stattfinden können. Der Bayerische Presseclub hat zudem eine Patenschaft für eine ukrainische Teilnehmerin übernommen. Danke für diese Förderung!
Katholische Journalistenschule ifp
Darüber berichten wir künftig auf dieser Seite.
Das ifp engagiert sich seit mehr als 30 Jahren in Mittel- und Osteuropa: Junge Journalistinnen und Journalisten aus dem östlichen Teil Europas laden wir jedes Jahr zu einer Sommerakademie nach München ein.
24/07/2026
Auf Deutsch Nachrichten schreiben, Recherchieren für eine Reportage in München und dann auch noch Interviews im TV-Studio führen - keine ganz leichten Herausforderungen bei unserer Sommerakademie für Deutsch sprechende Journalistinnen und Journalisten aus Mittel- und Osteuropa im ifp - Institut für publizistische Ausbildung.
Danke an den Osteuropahistoriker Martin Schulze Wessel von der LMU München und Pressesprecherin Katrin Sohns vom Goethe-Institut, dass sie sich beim „Ostkurs 2026“ den Fragen der 14 jungen Journalistinnen und Journalisten aus 10 Länder gestellt haben und als Interviewpartner mitgemacht haben.
Danke auch an das Osteuropa-Hilfswerk Renovabis, die Bayerische Staatskanzlei, den Förderverein des ifp - Fifp und den Bayerischen Presseclub, die dieses Projekt wieder finanziell unterstützt haben.
20/07/2026
Drei Wochen journalistische Weiterbildung, neue Kontakte über Ländergrenzen hinweg knüpfen - und dazwischen noch unbekannte Orte in Bayern kennenlernen: Beim „Ostkurs 2026“ - unserer Sommerakademie für Deutsch sprechende Journalistinnen und Journalisten aus Mittel- und Osteuropa - gehört traditionell auch ein gemeinsamer Ausflug an den Chiemsee dazu.
Auf der Herreninsel steht nicht nur das Schloss Herrenchiemsee von Ludwig II. und das ehemalige Augustiner Chorherrenstift, wo einige wichtige Grundlagen für unser Grundgesetz geschaffen wurden. Auf der Fraueninsel lässt sich auch nach zwei Wochen Seminar gut relaxen.
In der dritten und letzten Seminarwoche werden nun Interviews im TV-Studio trainiert.
Danke an das Osteuropa-Hilfswerk Renovabis, die Bayerische Staatskanzlei, den Förderverein des ifp - Fifp und den Bayerischen Presseclub, die dieses Projekt wieder finanziell unterstützen.
13/07/2026
14 junge Journalistinnen & Journalisten, 10 Länder, 10 Sprachen - wieder eine spannende Sommerakademie für Deutsch sprechende Journalistinnen und Journalisten aus Mittel- und Osteuropa im ifp.
In der ersten Seminarwoche standen beim „Ostkurs 2026“ schon Besuche bei der Süddeutschen Zeitung, in der Bayerischen Staatskanzlei und im Bayerischen Landtag auf dem Programm. Nach der Nachrichten-Einheit und Online-Recherche sowie Verifikation geht es nun mit Mobile-Reporting und Reportage weiter.
02/07/2026
Sich journalistisch weiterbilden, Deutschland kennenlernen und neue Kontakte über Ländergrenzen hinweg knüpfen – das können junge Deutsch sprechende Journalistinnen und Journalisten aus Mittel- und Osteuropa im Juli bei unserer dreiwöchigen Sommerakademie in München. Unser Engagement für Europa 🇪🇺 und die Pressefreiheit in einer Zeit, in der Russland einer brutalen Angriffskrieg gegen die Ukraine führt.
Zu unserer 32. Sommerakademie für Deutsch sprechende Journalistinnen und Journalisten aus Mittel- und Osteuropa (Ostkurs 2026) erwarten wir 14 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus zehn verschiedenen Ländern – aus Armenien 🇦🇲, Georgien 🇬🇪, Litauen 🇱🇹, der Republik Moldau 🇲🇩, Polen 🇵🇱, Rumänien 🇷🇴, Serbien 🇷🇸, der Slowakei 🇸🇰, der Ukraine 🇺🇦 und aus Ungarn 🇭🇺.
Auf dem Programm stehen klassische journalistische Stilformen wie Nachricht, Interview und Reportage mit Dr. Fabian Lovisa von der Ludwigshafener Tageszeitung "Die Rheinpfalz", Winnie Heescher vom ZDF-Landesstudio Schleswig-Holstein und Michael Bitala von der Seite Drei der Süddeutschen Zeitung. Außerdem gibt es Tipps zur Online-Recherche und Verifikation mit OSINT-Methoden von Sophie Rohrmeier vom Bayerischen Rundfunk und für Mobile Reporting von Clemens Hirmke.
Abgerundet wird das Programm durch Besuche im Bayerischer Landtag, in der Bayerischen Staatskanzlei sowie bei der Politikredaktion Süddeutschen Zeitung und beim BR-Campus Freimann des Bayerischen Rundfunks.
Vielen Dank an
🟢 das Osteuropa-Hilfswerk Renovabis in Freising,
🟢 den Förderverein des ifp - Fifp und
🟢 die Bayerische Staatskanzlei in München,
die dieses Projekt auch in diesem Jahr wieder großzügig finanziell unterstützen.
🟢 Der Bayerische Presseclub übernimmt beim Ostkurs 2026 zudem eine Patenschaft für eine Teilnehmerin aus der Ukraine.
Seit dem Start dieser Seminarreihe im Jahr 1993 haben übrigens mehr als 400 Journalistinnen und Journalisten aus 22 Ländern an diesen Ostkursen teilgenommen.
05/05/2026
Für ihre herausragende Arbeit als Kyjiw-Korrespondentin der ARD ist unsere Absolventin Rebecca Barth mit dem renommierten Kurt-Magnus-Preis 2026 ausgezeichnet worden. Herzlichen Glückwunsch zu dieser Auszeichnung.
Barth berichtet seit Juni 2022 aus der ukrainischen Hauptstadt Kyjiw 🇺🇦 für den ARD‑Hörfunk unter anspruchsvollen politischen und sicherheitsrelevanten Bedingungen. Ihre Beiträge ordnen die Entwicklungen des Krieges differenziert ein. „Deine Stärke liegt dabei in einer seltenen Balance zwischen analytischer Distanz und menschlicher Nähe. Du hörst zu, ohne zu vereinnahmen. Du ordnest ein, ohne zu belehren. Du schaffst Empathie, ohne Emotionen zu instrumentalisieren”, sagte hr-Programmdirektorin Julia Krittian in ihrer Laudatio. Barth wahrt analytische Distanz, ohne die menschliche Perspektive aus dem Blick zu verlieren, und leistet damit einen wichtigen Beitrag zum Verständnis der Lage in der Ukraine seit dem Beginn des russischen Angriffskrieges. Barth: „Ich möchte mit meiner Arbeit einen Beitrag zur Dokumentation des größten Krieges in Europa seit dem Zweiten Weltkrieg leisten.”
Im ARD-Studio Kyjiw unter Leitung von Vassili Golod arbeitet mit unserer ukrainischen Ostkurs-Absolventin Katja Lutska übrigens eine weitere Absolventin unserer Journalistenschule.
Foto: hr/Sascha Rheker
18/04/2026
Viel beachtet in Europa: die Parlamentswahl in Ungarn. Für unsere ungarische Ostkurs-Absolventin Kornélia R. Kiss ist dies die Debatte der Woche.
Die Juristin und Politologin ist Mitbegründerin und Journalistin bei der unabhängigen ungarischen Wochenzeitung Magyar Hang in Budapest.
Péter Magyar hat nach seinem Wahltriumph Prioritäten wie die Korruptionsbekämpfung benannt. Ungarn werde in Zukunft für die EU ein konstruktiver Partner sein, sagte Magyar ⏩ eurotopics.net/de/356080
Für Kornélia Kiss ist das die Debatte der Woche. Die Juristin und Politologin ist Mitbegründerin und Journalistin bei der unabhängigen ungarischen Wochenzeitung Magyar Hang ⏬
01/04/2026
Kann eine illiberale Demokratie durch Wahlen noch abgelöst werden? - Mit dieser Frage beschäftigt sich unser Ostkurs-Absolvent Peter Techet vor der Parlamentswahl in Ungarn 🇭🇺 in einem Beitrag für das Zentrum Liberale Moderne.
Wahlen in Ungarn: Kann eine illiberale Demokratie durch Wahlen noch abgelöst werden? Am 12. April wird in Ungarn gewählt. Wird das System Orbán abgewählt beziehungsweise ist es möglich, dass es selbst wenn sein Herausforderer Péter Magyar die Wahlen gewinnt, weiter fortbesteht? Dieser Frage geht der Historiker und Jurist Peter Techet (Institut für den Donauraum und Mitteleurop...
18/03/2026
Europa erleben und Europa erlesen - das können Absolventinnen und Absolventen des ifp bei den Journalistenreisen: In den Hauptstädten Mittel- und Osteuropas 🇪🇺 steht immer auch eine Begegnung mit Autorinnen und Autoren des Landes auf dem Programm.
Gleich mehrere dieser Autoren sind jetzt bei der Leipziger Buchmesse zu Gast. „Donau – Unter Strom und zwischen Welten“ ist das diesjährige Fokusthema der Leipziger Buchmesse.
🇲🇩 Iulian Ciocan aus Chisinau von der Journalistenreise 2025 nach Moldau. Von ihm sind erst kürzlich zwei Romane in deutscher Übersetzung erschienen:
📚 Am Morgen kommen die Russen (Dittrich Verlag)
https://www.velbrueck.de/Programm-oxid/Am-Morgen-kommen-die-Russen.html
📚 Die Königin der Kelche (Edition Noack & Block)
https://www.noack-block.de/verlag/autorinnen-und-autoren/buch/verlagsprogramm/iulian-ciocan-die-koenigin-der-kelche/backPID/iulian-ciocan.html
Iulian Ciocan stellt seinen neuen Roman bei einer Veranstaltung des Literaturnetzwerks Traduki in der Reihe „Satz, Land, Fluss. Literarische Strömungen in Südosteuropa“ vor.
https://traduki.eu/lbm-26/
🇸🇰 Michal Hvorecky aus Bratislava von der Journalistenreise 2006 in die Slowakei. Der Journalist und Autor stellt in Leipzig seinen neuen Roman vor.
📚 Dissident (Verlag Klett Cotta)
https://www.klett-cotta.de/produkt/michal-hvorecky-dissident-9783608505269-t-9373
Michal Hvorecky liest im Zeitgeschichtlichen Forum
https://www.leipziger-buchmesse.de/pco/de/buchmesse/69957c78e30413509b0f5b5d
🇲🇩 Liliana Corobca aus Bukarest von der Journalistenreise 2016 nach Rumänien. Ihr Roman verweist auf ihr Heimatland Moldau.
📚 Der erste Horizont meines Lebens (Zsolnay Verlag)
https://www.hanser-literaturverlage.de/buch/liliana-corobca-der-erste-horizont-meines-lebens-9783552057326-t-4564
Liliana Corobca ist auf der Donaubühne des Goethe-Instituts vertreten.
https://www.leipziger-buchmesse.de/pco-sprecher/buchmesse/697b6ab9c3ac07ad7e02a059
🇭🇺 Noémi Kiss aus Budapest von der Journalistenreise 2019 nach Ungarn. Von ihr sind zuletzt zwei Bücher in deutscher Übersetzung erschienen.
📚. Der Nebelmann. Geschichten von der Donau (Verlag danube books)
https://www.danube-books.eu/noemi-kiss-der-nebelmann-geschichten-von-der-donau
📚 Balaton (Europa Verlag)
https://www.europa-verlag.com/Buecher/6551/Balaton.html
19/02/2026
Europa erleben: Das können alle jüngeren Absolventinnen und Absolventen sowie die aktuellen Auszubildenden des ifp in diesem Jahr bei zwei Reisen. Zum einen führt vom 29.09.-02.10.2026 die Journalistenreise 2026 unter Leitung von Bernhard Rude in die bulgarische Hauptstadt Sofia. Zum anderen organisiert Elena Winterhalter voraussichtlich für November eine Reise nach Straßburg, zum Sitz des Europarates und des Europäischen Parlaments.
Bulgarien hat zum 1. Januar 2026 den Euro als offizielles Zahlungsmittel eingeführt und ersetzt damit den bulgarischen Lew. Somit ist der Beitrittsprozess Bulgariens zum Euro-Raum abgeschlossen, und Bulgarien kann als 21. Mitglied die gemeinsame Währung der EU verwenden. Außerdem ist das südosteuropäische Land bald 20 Jahre Mitglied der Europäischen Union: Am 1. Januar 2007 trat Bulgarien zusammen mit Rumänien der EU bei. Also zwei gute Anlässe für unsere Journalistenreise 2026 nach Sofia. Die bulgarische Hauptstadt ist damit nach 2012 zum zweiten Mal das Ziel einer Journalistenreise des ifp.
Alle Informationen auf unserer Webseite: https://journalistenschule-ifp.de/unsere-angebote/journalistenreise-2026-nach-sofia-bulgarien
Anmeldungen sind ab 26. Februar 2026 um 14.00 Uhr möglich.
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